NEUE BLOGS 2014

16. Januar 2013

Der Fisch – ein christliches Symbol?

In der Neuzeit (= die an das Mittelalter anschließende und bis in die Gegenwart reichende Epoche) wird das Fischsymbol, griech. „Ichthys“, als Akrostichon, d. h. aus Anfangsbuchstaben zusammengesetztes Wort der theologischen Begriffe Iesous Christos Theou Hyios Soter, übersetzt „Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser“ aufgefasst, und zwar als geheimes Erkennungszeichen der Christen inmitten der feindselig gesinnten Heiden.

Tatsache ist, dass das Fischsymbol im frühchristlichen Bereich bis zum Ende des 4. Jahrhunderts oft auftaucht, doch ist die obige Erklärung nicht die einzige. Bemerkenswert dabei ist, dass die anderen Überlieferungen zum Teil wesentlich älter sind, als der Interpretationsversuch durch das obige Akrostichon. Die Grundlage für das Fischsymbol bildet die Lehre, dass der HERR JESUS als „Fisch“ bezeichnet wird.
Genau zu jener Zeit nun, als das alte Heidentum unterdrückt war, begann man, unseren Herrn Jesus Christus allgemein Ichthys zu nennen, d. h. »Fisch«, offensichtlich, um ihn mit Dagon gleichzustellen. Ab Ende des vierten Jahrhunderts wurde gelehrt, daß der, der im Taufstein gewaschen worden war, dadurch wiedergeboren und so rein wie unberührter Schnee geworden war.
Als die römische Feuerverehrung unterdrückt war, wurde das Amt des Pontifex Maximus, des Haupts dieses Heidentums, abgeschafft. Innerhalb weniger Jahre, nachdem der heidnische Titel des Pontifex abgeschafft worden war, wurde er wiederhergestellt, und zwar durch eben den Kaiser, der ihn abgeschafft hatte, und wurde mit allen ihn umgebenden heidnischen Assoziationen dem Bischof von Rom verliehen, der von dieser Zeit an der große Mittelsmann wurde, der über das bekennende Christentum zuerst die verderbliche Lehre der Taufwiedergeburt und dann all die anderen aus dem alten Babylon stammenden Lehren des Heidentums brachte.
Etwa um die Zeit, da dem Bischof von Rom der heidnische Pontifex-Titel verliehen wurde und begann man den Heiland Ichthys (»Fisch«) zu nennen, wodurch man ihn mit Dagon, dem Fischgott, gleichstellte, und daß seitdem mehr und mehr, wie es die Umstände eben erlaubten, das, was unter der Verehrung Christi läuft, einfach nur die Verehrung eben dieser babylonischen Gottheit ist, mit all ihren Riten und Zeremonien und ihrem Prunk, exakt wie im alten Babylon.
Der Papst war, wie er es auch jetzt ist, gegen Ende des vierten Jahrhunderts der einzige Stellvertreter von Belsazar bzw. Nimrod auf Erden, denn offensichtlich erkannten ihn die Heiden als solchen an. Genauso war er natürlich auch der rechtmäßige Nachfolger des römischen»Feuerdrachen«. Als er nun begann, die altbabylonische Lehre der Wiedergeburt durch die Taufe zu verbreiten, nachdem er mit dem Pontifextitel ausgezeichnet worden war, war dies nur eine direkte Erfüllung der göttlichen Worte, daß der große feurige Drache »aus (seinem) Mund Wasser (warf), wie einen Strom, hinter der Frau her, um sie mit dem Strom fortzureißen«. Durch seine eigene Handlungsweise und durch die Zustimmung des universellen Heidentums Roms war er tatsächlich der Stellvertreter Dagons, und wie er auf seinem Kopf heute die Mitra Dagons trägt, tat er es wahrscheinlich auch damals.

Gibt es denn eine genauere Erfüllung von Kap. 13,1: »Und ich stand auf dem Sand des Meeres. Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung … Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tod geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde staunte hinter dem Tier her«?
Der “Gott” Dagon in der Bibel
1.) Und da die von Asdod des andern Morgens früh aufstanden, fanden sie Dagon auf seinem Antlitz liegen auf der Erde vor der Lade des HERRN. Aber sie nahmen den Dagon und setzten ihn wieder an seinen Ort.
1. Samuel 5.3
2.) in das Haus Dagons und stellten sie neben Dagon.
1. Samuel 5.2
3.) Gederoth, Beth-Dagon, Naema, Makkeda. Das sind sechzehn Städte und ihre Dörfer.
Josua 15.41
4.) Da aber die Leute zu Asdod sahen, daß es so zuging, sprachen sie: Laßt die Lade des Gottes Israels nicht bei uns bleiben; denn seine Hand ist zu hart über uns und unserm Gott Dagon.
1. Samuel 5.7
5.) und wendet sich gegen der Sonne Aufgang gen Beth-Dagon und stößt an Sebulon und an das Tal Jephthah-El mitternachtwärts, Beth-Emek, Negiel und kommt hinaus gen Kabul zur Linken,
Josua 19.27
6.) Da aber der Philister Fürsten sich versammelten, ihrem Gott Dagon ein großes Opfer zu tun und sich zu freuen, sprachen sie: Unser Gott hat uns unsern Feind Simson in unsre Hände gegeben.
Richter 16.23
7.) Da sie aber des andern Morgens früh aufstanden, fanden sie Dagon abermals auf seinem Antlitz liegen auf der Erde vor der Lade des HERRN, aber sein Haupt und seine beiden Hände waren abgehauen auf der Schwelle, daß der Rumpf allein dalag.
1. Samuel 5.4
Wie alt ist das Fisch-Symbol wirklich?
In Karthago hatte um die Wende des zweiten Jahrhunderts eine gewisse Quintilla eine Polemik gegen die christliche Taufe begonnen. Darauf antwortete Tertullian in seiner zwischen 200 und 206 n. Chr. verfassten Schrift „De baptismo“, in der er CHRISTUS als „Fisch“ bezeichnete.
Origenes hatte in seinem um 246 n. Chr. geschriebenen Tomoi über das Matthäusevangelium u. a. geschrieben (es handelt sich um den Zinsgroschen im Maul des Fisches), dass Petrus den bildlich sog. Fisch, den Logos, in sich trägt. Wie der Fisch aus dem Meer den Zinsgroschen mit Kaiserbildnis und Kaisernamen im Maul trug, so hat der LOGOS-ΙΧΘΥΣ die geistige Steuermünze, das Gottessiegel in sich. Wenn Petrus den CHRISTUS-ΙΧΘΥΣ in sich trägt, so kann er auch die Steuermünze, d. h. die göttliche Umprägung denen geben, die als Fischlein von den Menschenfischern für das Gottesreich gefangen werden. Origenes spricht in dem zitierten Text ganz ohne weitläufige Erklärung von dem CHRISTUS-ΙΧΘΥΣ. Er setzt also eine besondere Vertrautheit der gesamten Symbolik in seinem Leserkreis voraus. Dies ist aber nur möglich, wenn die Symbolik schon längere Zeit bekannt war. Es wird daher nicht zu weit gegangen sein, wenn wir die Formel CHRISTUS- ΙΧΘΥΣ für Alexandrien um das Jahr 200 voraussetzen.
Die „christliche“ Spekulation wies auch darauf hin, dass bei der urzeitlichen Sintflut die Fische nicht vom Fluch Gottes betroffen waren und Christen durch das Taufbad ihnen gleich wurden.
Wir finden sonach um die Wende des zweiten Jahrhunderts den Fisch als Symbol CHRISTI bezeugt für Kleinasien durch die Aberkiosinschrift im phrygischen Hieropolis, für Ägypten durch den Alexandriner Origenes, für das prokonsularische Afrika durch Tertullian, für Südgallien durch die Pektoriosinschrift von Autun. In Rom gibt es Denkmäler, die in ihrer Gesamtheit genügend deutlich das Vorhandensein des Symbols gegen Ende des zweiten Jahrhunderts konstatieren.
Das bedeutet allerdings, dass die Formel CHRISTUS-ΙΧΘΥΣ bei den Urchristen unbekannt war.
Der Zusammenhang zwischen ΙΧΘΥΣ und der Taufe im zweiten Jahrhundert
Auch in der Zeit, da man nicht mehr im fließenden Wasser (Fluss oder Meer) taufte, musste die Auffassung der Christen unter dem Sinnbild des Fisches noch stark zur Geltung kommen. Die Christen hatten sich daran gewöhnt, ihre Taufbassins mit dem gleichen Wort zu benennen, das in der Volkssprache als Bezeichnung der Badebassins üblich war: „piscina“. Erleichtert wurde diese Übernahme dadurch, dass der ob seiner heilenden Kraft als Vorbild der Taufe gewertete Teich Bethesda schon in der ältesten lateinischen Übersetzung des zweiten Jahrhunderts den Namen „piscina Bethsaida“ trug (1). Da piscina aber immer noch neben der Bedeutung von „Badebecken“ die Bedeutung von „Fischteich“ hatte, so musste durch das Wort die genannte Symbolik für die in der piscina untergetauchten Katechumenen immer wieder nahe gelegt werden. Tatsächlich lässt sie sich denn auch durch die ganze „patristische“ Zeit hindurch verfolgen. Wir finden sie bei Tertullian, Origenes, Ambrosius, Paulus von Nola, Eucherius von Lyon, Isidor von Sevilla und anderen zumeist als Erläuterung der sog. „Taufgnade“ herangezogen.
Liegt der Ursprung des christlichen Fisch-Symbols in Indien?
Seit Hermann Usener’s religionsgeschichtlichen Untersuchungen gibt es die These, dass das christliche Fisch-Symbol aus Indien in das Morgenland importiert wurde. In seine Arbeit „Die Sintflutsagen“ hat er auch ein Traktat eingefügt über „Christus als Fisch“ (2). Er hat darin das christliche Fischsymbol in Zusammenhang gebracht „mit dem in der indischen Flutsage hervortretenden wunderbaren Fisch, der demjenigen, der ihn fängt, durch Errettung oder Wunscherfüllung es lohnt, dass er ihn schonte.“ (3). Schon vor Usener hat Angelo de Gubernatis das christliche Fischsymbol aus Indien hergeleitet, aber seine Veröffentlichung ist ziemlich unbeachet geblieben (4). Da nun Usener derartiges dokumentiert hat, wurde der Sache mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
R. Pischel widmete ihr eine ausführliche Darstellung (5). Danach erklärt sich die Entstehung des christlichen Symbols ΙΧΘΥΣ = CHRISTUS wie folgt: Der Sinn des ΙΧΘΥΣ-Symbols ist, „dass unter dem Bilde des Fisches der Erlöser oder Retter bezeichnet werden soll. Deswegen deutete man auch das „Σ“ des Wortes ΙΧΘΥΣ als ΣΩΤΗΡ (= Sotär, d. h. Retter). Gibt es also ein Volk, in dessen Sage und Kultus der Fisch die Rolle des Erlösers gespielt hat, so wird es wahrscheinlich, dass das christliche Symbol von diesem Volke entlehnt ist, wenn sich auch sonst Beziehungen zwischen der Religion dieses Volkes und dem Christentum nachweisen lassen. Beides ist der Fall in Indien.“ (6).
Pischel führt die Sage vom Fischkönig Samada an, der durch Anrufung seiner Väter sich und seine Fisch befreite, als sie von Fischern in einem Netz gefangen worden waren; die Erzählung vom König Padmaka, der sich bei einer Epidemie in einen Rohitafisch verwandelte und mit seinem Fleisch das Volk von der Gelbsucht rettete (7). Pischel hebt auch hervor, dass der Fisch in Indien zu den acht Mangala, d. h. Glückszeichen, gezählt wurde. Ebenso findet er sich unter den 216 Glückszeichen auf den Fußsohlen des Buddha und der Fisch wird auf die Wände der indischen Häuser gezeichnet als Schutz gegen die Dämonen (8).

Pischel erklärt den Übergang des Fischsymbols von Indien in das Christentum folgendermaßen: Von den Visnuiten übernahmen das Symbol die Buddhisten. „Aus den Himalayaländern kam das Symbol nach … Turkestan. Hier lernten es die Christen kennen und übertrugen es auf ihren Erlöser.“ (9)
Diesen Ausführungen Pischel’s stimmt Hans Schmidt explizit zu. In sein Buch („Jona. Eine Untersuchung zur vergleichenden Religionsgeschichte“) hat er auch einen Traktat eingeschaltet: „Das Fischsymbol in der christlichen Kirche“. Er schreibt: „So wird das christliche Fischsymbol im letzten Grunde von derselben mythischen Gestalt herstammen, der wir in dem „großen Fische“ der indischen Märchen …. begegnet sind.“(10).
Diese von Pischel und Schmidt befürwortete These, dass das christliche Fischsymbol aus Indien in das Abendland importiert wurde, kann nur zugestimmt werden, wenn eine Verbindung zur damaligen Zeit zwischen Indien und dem Abendland nachgewiesen werden kann.
Indien lag seit Alexanders indischem Feldzug nicht mehr in nebelhafter Ferne. Tertullian bezeugt uns, dass man 197 n. Chr. auch im Abendland von indischen Bräuchen wusste. Um die Christen vor dem Vorwurf der Unproduktivität zu bewahren, sagt er einmal (Apol. C. 42): „Wir sind keine Brahmanen oder indische Gymnosophisten, Waldmenschen und aus dem Leben ausgeschieden“ (11).  Wertvoller noch ist eine Stelle in Hippolyts Philosophumena, wo die Philosophie und Lebensauffassung der indischen Brahmanen in eingehender Weise zur Darstellung kommt (12). Das läßt doch auf ziemlich lebhafte Beziehungen des römisch-griechischen Westens und dem fernen Indien schließen. Das ergibt sich auch daraus, dass nach Eusebius gegen Ende des zweiten Jahrhunderts (unter Kaiser Kommodus) Pantänus, Vorsteher der Katechetenschule von Alexandrien auf einer Missionsreise bis nach Indien gekommen war.
Wir wissen, dass bei der Pfingstpredigt des Petrus sich unter den Zuhörern Parther, Meder und Elamiter befanden, also Bewohner von Gegenden, die noch östlich von Babylon gelegen sind. Es ist daher durchaus nicht ausgeschlossen, ja sogar wahrscheinlich, dass bereits im ersten Jahrhundert das Evangelium bis nach Indien gedrungen ist.
Babylonischer Priesterbrauch und christliches Fischsymbol
Die sog. „Kirchenväter“ lehrten, dass die „Kirche“ im Taufwasser den Christus-Fisch anzieht. Aus den Schutthaufen von Babylon sind uns nun Denkmäler erhalten, die es verdienen, als wichtige Parallelen zu diesem Gedanken in Betracht gezogen zu werden. Das für unseren Zweck wichtigste Denkmal ist ein Relief aus Bronze, jetzt in der Sammlung de Clercq in Paris. K. Frank ist es gelungen durch Heranziehung der babylonischen Beschwörungsliteratur nachzuweisen, dass das Relief einen Krankenexorzismus darstellt (13). Die sieben Figuren mit Tierköpfen in der obersten Reihe sind die Dämonen, welche nach babylonischer Auffassung als Krankheitserreger galten. In der zweiten Reihe liegt der Kranke auf einem Ruhebett, die Hände schutzflehend zur Gottheit erhoben. An den beiden Enden des Bettes stehen zwei Gestalten, welche nach dem Gestus und dem Gefäß in der Hand deutlich jene kultische Handlung vollziehen, welche sich ausprägt in der Beschwörungsformel: „mit dem Weihwasserbecken, mit dem heiligen Wasser reinige ihn.“ (14).

Quelle: http://www.lessing-photo.com/p3/080211/08021123.jpg
Die Zweizahl der Gestalten im Fischgewand dürfte es ausschließen, dass es sich um eine eigentliche Fischgottheit, sei es Dagon oder Ea-Oannes, handelt. Es sind vielmehr Priester, die den Dienst einer Fischgottheit vollziehen. K. Frank begründet anhand dieser Praktiken die Entstehung des christlichen Fischsymbols.
Nach dem Bericht des Berosus kannte die babylonische Religion eine Gottheit „Oannes“, ein Wesen, halb Mensch, halb Fisch, welches durch seine Unterweisung der Menschen die Kulturentwicklung ermöglichte. Eine ganze Reihe solcher fischgestaltigen Wesen stieg im Laufe der Jahre aus dem erythräischen Meer auf, um die Arbeit der ersten Fischgottheit fortzusetzen (15); doch werden diese letzteren Erscheinungen nur die fortdauernde Segenspendung der ersten Fischgottheit versinnbildlichen. Oannes ist, wie zuerst Lenormant gezeigt und dann A. Jeremias noch näher begründet hat (16), kein anderer als der babylonische Ea, der „Gott der Wasserwohnung“. Ea – Oannes ist die babylonische Fischgottheit. Wenn nun babylonische Priester im Fischgewand eingehüllt erscheinen, so ist damit sinnbildlich dargestellt die engste Vereinigung mit der Gottheit, dadurch, dass man sie wie ein Gewand anzieht. Man wird dabei unwillkürlich an Gal. 3,27 denn ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen oder an Röm. 13,14 sondern zieht den Herrn JESUS CHRISTUS an und pflegt das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierdenerinnert.
Bei den babylonischen Beschwörungspriestern ist nicht bloß der Kopf, sondern der ganze Körper mit einer Fischhaut wie mit einem Gewand umkleidet, und dadurch die engste Beziehung zu Ea – Oannes, dem „Gott der Wasserwohnung“, der Fischgottheit, zum Ausdruck gebracht.

Altarbecken (Pergammon-Museum Berlin)
Das „Fische-Zeitalter“
Eine weitere Deutung geht von den astrologischen Bedingtheiten des „Fische-Zeitalters“ aus. Die „coniunctio aurea“, die Konjunktion der Planeten Jupiter und Saturn, fand im Jahr 7 v. Chr. (dem vermutlich echten Geburtsjahr CHRISTI) dreimal im Tierkreiszeichen der Fische statt, der Frühlingspunkt lag ebenfalls in diesem Zeichen. Jesus wurde als erste Verkörperung des Weltzeitalters der Fische gedeutet. Die Neubekehrten wurden als pisciculi (Fischlein) angesprochen, im Anschluss an den ΙΧΘΥΣ (so bei Tertullian, 150-230 n. Chr.), und der Fisch selbst wurde, zusammen mit Brot, als Symbol des Gottesmahles angesehen.
ΙΧΘΥΣ als Phylakterion über Haus- und Grabeingängen
Das Haus auf irgendwelche religiöse Art zu schützen, war schon dem Juden- und Heidentum geläufig. Um dämonische Angriffe vom Haus fernzuhalten, hefteten die Juden die Mezuza an Haus- und Stubentüren, d. h. ein Kästchen, in welches ein Pergamentröllchen mit den Texten von 5. Mose 6,4-9 und 11,13-21 gelegt wurde(17). Wie der Inhalt der Text zeigt, sollte das Kästchen mit seinem Inhalt eine stete Erinnerung an GOTT und Sein verpflichtendes Gesetz sein. „Erfülle das Gesetz, und GOTT segnet dich und dein Haus“ war die ursprüngliche Mahnung, die dem Israeliten durch die Mezuza zugerufen werden sollte. Im Aristeasbrief heißt es noch deutlich: „Ebenso befahl er (Moses, Anm. R.O.) an Tor und tür die Sprüche anzubringen, damit man GOTTES gedenke“ (18). Der Gedanke an den Schutz vor feindlichen Mächten überwog, die Mezuza wurde zum Phylakterion. Wenn der Jude durch die Tür ging, berührte er die Mezuza mit der rechten Hand und sprach: „Der Allmächtige helfe dir von den bösen Geistern, von aller Not und Bedrückung“ (19). Das eigentlich Schreckhafte für die bösen Geister war der Gottesname Schaddai, der auf der Rückseite des Pergamentröllchens stand und durch eine (mit Glas überdeckte) Öffnung der umgebenden Hülse hindurchschaute.
Unter der sich immer mehr entwickelnden Engellehre im späteren Judentum kam die Sitte auf, Engelnamen an die Häuser zu schreiben, um sich den Schutz der Engel gegen alles Böse zu sichern.
Interessantes Material für den „Hausschutz“ bieten eine aus dem Judentum ins Christentum übernommene Apokalypse des Gregorios Thaumaturgos. In dieser Apokalypse wurde die Lehre verbreitet, dass ein Engelname (vgl. auch die Verbindung von Kreuz und Engelnamen) am Haus vor Krankheit schützen sollte.
Auch der Heide suchte auf ähnliche Art sein Haus vor dämonischem Unheil zu schützen. Seit alter Zeit hatte sich die Praxis herausgebildet, die Worte eines kräftigen Exorzismus am Haus anzuschreiben. Diogenes Laertios erwähnt die Sitte in der Biographie des Diogenes (20). Über die Verbreitung der Sitte wissen wir nichts Bestimmtes. Für das erste christliche Jahrhundert wurde ein monumentaler Beleg dafür gefunden bei den Ausgrabungen in Pompei. Zum Schutz gegen alles Böse wird Herakles angerufen in einer Inschrift aus der Vigna Vidaschi an der Via Appia. Herakles war in der griechischen Welt und später auch in Rom zum zauberkräftigen Namen gegen Dämonen und alles Unheil geworden. Gebetsformeln und Devotionsinschriften bestätigen diese Tatsache. Der Herakles-Kult, der vielleicht in die Zeit des peloponesischen Krieges hinaufreicht (21) hatte noch im dritten und vierten christlichen Jahrhundert seine Anziehungskraft nicht verloren.
Leider versuchten auch sog. „Christen“ durch ein solches Mittel sich vor dämonischen Einflüssen zu schützen. Sie schrieben nicht mehr den Namen „Herakles“ an Mauer und Türen, wie ein Graffito aus der Menasstadt bezeugt (22). Die Formel des „christlichen“ Haussegens entsprach in Satz und Anordnung (mitunter bis auf den Wortlaut) dem alten heidnischen Segen. Die „Christen“ wollten damals den Namen JESUS CHRISTUS als Schutzmittel für das Haus verwerten, umso mehr als Ihm die prophylaktische Kraft des Diamanten zugeschrieben wurde. Vom Diamanten sagte man, dass er im Haus aufbewahrt, das Haus vor den Nachstellungen der Dämonen beschützen vermöge, „der wahre Diamant ist aber unser Herr Jesus Christus“(23). Aus all diesen Überlegungen, die aus dem Bereich der Magie stammen und nichts mit der biblischen Botschaft gemein haben, wird es verständlich, dass man die Dämonen vom Haus fernzuhalten versuchte, indem man die Macht Christi an die Tür schrieb. Viele archäologischen Funde zeigen, dass der Christusname in Form eines Monogramms als Phylakterion bei Türaufschriften eine besondere Bedeutung erlangte.
Andere Beispiele sagen ganz einfach, dass Christus hier wohnt. Manche Inschriften über dem Hauseingang waren zu einem den Psalmen (besonders Ps. 61,4; 118,20; 121,8) entnommenen Gebet erweitert. So sagt eine im Jahre 550 n. Chr. angebrachte Türinschrift in Kasr el berudj: „O Herr Christus se du uns ein hilfreicher Gott und ein Haus der Zuflucht und ein starker Turm vor dem Angesichte des Feindes! Und baue dieses Haus, pflanze in ihm den Ruhm deines Namens bis in Ewigkeit, auf Bitten der Gottesmutter Maria und aller deiner Heiligen, Amen“ (24). Das einfachste Gebet zeigt ein Türsturz mit dem einzigen Wort AMANOVHA (25). Immer aber suchte man den Namen GOTTES, ein Christusmonogramm oder ein Kreuz als Schutzmittel anzubringen. Mitunter wurde das Kreuz aber nicht als selbständiges Zeichen eingemeißelt, sondern durch den künstlichen Satz in einer den Namen JESU CHRISTI bildenden Buchstabenreihe zur Darstellung gebracht.
ΙΧΘΥΣ ist eine gnostische Schutzformel
Die Archäologie belegt, dass die Bezeichnung ΙΧΘΥΣ eine der unzähligen Schutzformeln der Gnosis ist. Beispielsweise hat Gaetano Marini in seiner Inschriftensammlung auf eine Gemme aufmerksam gemacht, die diese Schutzformel enthält (26).
ΙΧΘΥΣ als Phylakterion unter Engelnamen
Eine weitere gnostische Zusammenstellung von ΙΧΘΥΣ mit anderen Namen bietet ein fast quadratischer Amethyst (größe 0,03 m), der im Jahre 1878 auf der Weltausstellung zu Paris von J. Durand gesehen und notiert wurde (27). Damals gehörte er der Familie de Montigny. Auf der rechten Seite stehen sieben magischen Engelnamen. Bei den Engelnamen, deren Zahl sich nach Tob. 12,15 auf sieben fixiert hatte, ist man überrascht mitten drinnen die Formel ΙΧΘΥΣ zu finden, unmittelbar gefolgt von Michael und Gabriel.
In der Gnosis hatte sich ein Engelkult entwickelt. In einer „altchristlichen“ koptisch überlieferten epistola apostolorum beispielsweise, die Carl Schmidt um die Mitte des zweiten Jahrhunderts ansetzt (28), findet sich die merkwürdige Erzählung, dass Christus sich in Gestalt des Engels Gabriel Maria geoffenbart hätte und in ihren Leib eingegangen wäre (29). In der gleichen Schrift sagt „Christus“ gelegentlich der Wahrsagung, dass einer der Apostel ins Gefängnis geworfen werde, das Wort: „Ich werde ihm senden meine Kraft in der Gestalt des Engels Gabriel und es werden sich öffnen die Tore des Gefängnisses“ (30).
Weitere Interpretationen
In der mittelalterlichen Kunst wird ein „Trinakria“ genannter legendärer Fischer mit drei Leibern und einem gemeinsamen Kopf als Symbol der Dreifaltigkeit interpretiert. Fische als Attribute von Heiligen sind nicht selten, etwa von St. Brandanus und Maclovius, den Seefahrern, dann auch von Petrus, Andreas, Elisabeth von Thüringen und St. Antonius von Padua, der den Fischen gepredigt haben soll.
Wann entstand das Akrostichon „ΙΧΘΥΣ“?
Das Akrostichon „ΙΧΘΥΣ“ taucht zum ersten Mal in der sog. „sibyllinischen Akrostichis“ auf. Die Sibyllenakrostichis ist unter dem Namen „Rede Konstantins an die heilige Versammlung“ überliefert. Die Rede, wie sie uns vorliegt, ist zum Teil die griechische Übersetzung eines zwischen 313 und 325 n. Chr. von Konstantin verfassten lateinischen (!) Originals, zum Teil eine nach den Angaben Konstantins erweiterte Ausarbeitung der ursprünglichen Rede.
Wenn man berücksichtigt, dass das Fisch-Symbol bereits im 2. Jhd. bekannt war, wird deutlich, dass dieses Symbol nachträglich (d. h. zwei Jahrhunderte später) durch das Akrostichon „ΙΧΘΥΣ“ christianisiert wurde. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass „ΙΧΘΥΣ“ in der Sibyllenakrostichis nicht die Bedeutung von „Iesous Christos Theou Hyios Soter“ (= „Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser“) hat. Offensichtlich ist diese Formel noch später entstanden.
War „ΙΧΘΥΣ“ ein Erkennungszeichen der Christen?
Eine mündlich tradierte und später in Schriftform festgehaltene Version erzählt, dass der Fisch als unauffälliges christliches Erkennungszeichen verwendet wurde. Diese Behauptung ist jedoch historisch nicht belegt und daher in den Bereich der Mythen und Märchen einzuordnen.
Das Fisch-Symbol „ΙΧΘΥΣ“ wird heute wieder von vielen Christen als christliches Symbol anstatt von Kreuzen oder in Verbindung mit dem Kreuz öffentlich gezeigt. Angefangen von der Schmuckkette mit ΙΧΘΥΣ -Symbol bis zum Autoaufkleber ist das Symbol heute als Devotionalie in der Öffentlichkeit präsent. Im kirchlichen Bereich ist dieses Symbol vor allem in katholischen und auch orthodoxen Kirchen immer wieder als bildliche Darstellung oder in der Form von Akronymen bildlich dargestellt worden. Es hatte schon immer einen Platz in der katholischen und orthodoxen Ikonographie.

Für das Gerücht, dass ΙΧΘΥΣ“ ein Erkennungszeichen der alten Christen war, ist zum Teil die Buch- bzw. Filmindustrie verantwortlich. Vielleicht ist dir der Film bzw. das Buch „Quo vadis“ bekannt? Die Thematik des Buches spielt zur Zeit der römischen Christenverfolgungen. Bei einer Gelegenheit spielt das Fischzeichen in dem Buch/Film eine entscheidende Rolle:
Marcus Vicinius hat sich in das Mädchen Lygia verliebt. Diese lebt im Haus des Aulus. Marcus sah Lygia eines Morgens vor Sonnenuntergang, als sie sich am Springburnnen wusch. Aber – bevor Marcus sich ihr nähern konnte, war sie verschwunden. Marcus rennt zu seine Freund, Petrionius, der ein einflußreicher Römer und zugleich ein Freund Neros ist. Der kann ihm helfen. Aber wo soll man Lygia finden? Woran ist sie zu erkennen?
Da entsinnt sich Marcus: Er traf Lygia auf dem Landsitz des Aulus. Sie hielt ein Schilfrohr in der Hand, dessen Kolben sie ins Wasser tauchte, um die im Umkreis wachsenden Irisblumen damit zu besprengen. Es sprach mit ihr, sie senkte den Kopf und zeichnete etwas in den Sand. Dann blickte sie flüchtig empor, ließ ihre Augen von dem Zeichen zu ihm schweifen, als wollte sie etwas fragen und entfloh dann plötzlich. Lygia hatte einen Fisch in den Sand gezeichnet. Einen Fisch? Was sollte das wohl bedeuten?
Petronius läßt alle seinen Verbindungen spielen – und endlich: Eines Tage wird ein griechischer Skalve gemeldet. Er heißt Chilion.
Lesen Sie nun folgenden Moment, als der Grieche Chilion dem Römer Petronius das geheimnisvolle Zeichen der Christen erklärt:
„Gruß und Ehre dem edlen, ritterlichen Tribun und dir, Herr!“ sprach Chilon beim Eintreten. „Möge euer Glück euerm Ruhme gleichen, der Ruhm eures Namens aber durcheile die ganze Welt, von den Säulen des Herkules bis an die Grenzen des Arsakidenreiches.“ – „Sei mir gegrüßt, tugendhafter und weiser Gesetzgeber“, erwiderte Petronius, während Vinicius mit erkünstelter Ruhe fragte: „Was bringst du?“ – „Neulich, o Herr, brachte ich dir die Hoffnung, heute bringe ich die Gewißheit, daß sich das Mädchen finden wird.” – „Du willst also sagen, daß es bisher noch nicht gefunden ist?” – „So ist es, Herr; aber ich habe erfahren, was das Zeichen bedeutet, das sie dir machte, Ich weiß, wer die Leute sind, die sie herausgehauen haben, und ich weiß, welche Gottheit diese Bekenner verehren.”
Vinicius, ungeduldig wie immer, wollte von seinem Sitz aufspringen, doch Petronius hielt ihn zurück, wandte sich an Chilon und sagte: ,,Sprich weiter.” – „Bist du deiner Sache völlig sicher, Herr, daß das Mädchen einen Fisch in den Sand zeichnete?” – „Gewiß!” rief Vinicius erregt. – „Dann ist sie also Christin – und die Christen haben sie herausgehauen.”
Es entstand eine kurze Stille. „Höre, Chilon” sagte Petronius endlich, „mein Verwandter hat dir für die Auffindung des Mädchens eine erhebliche Geldsumme in Aussicht gestellt, gleichzeitig aber auch eine gehörige Tracht Prügel, falls du ihn täuschen solltest. Im ersten Falle kannst du nicht nur einen, sondern drei Skribenten kaufen, im zweiten Falle wird selbst die Philosophie aller sieben Weisen zusammen mit deiner Weisheit nicht ausreichen, dir eine heilende Salbe zu verschaffen.” – „Das Mädchen ist eine Christin, Herr”, rief der Grieche aus. – „Bedenke, Chilon. Du bist nicht dumm! Wir wissen, daß Junia Silana und Calvia Crispinilla Pomponia Graecina des christlichen Aberglaubens ziehen, aber wir wissen auch, daß das Hausgericht sie von diesem Verdacht freisprach. Willst du ihn jetzt wieder erheben? Willst du uns einreden, daß Pomponia und Lygia zu den Feinden des Menschengeschlechts, zu den Brunnen- und Quellenvergiftern und den Kindesmördern gehören, die sich den schändlichsten Ausschweifungen ergeben? Bedenke alles wohl, Chilon, damit die These, die du uns verkündet hast, nicht als Antithese auf deinem Rücken widerhallt.”
Chilon aber sagte: „Herr, sprich folgenden Satz griechisch aus: Jesus, Christus, Gottes Sohn, Erlöser’.” – „Gut, ich spreche es. Was soll das aber?” – „Jetzt nimm den ersten Buchstaben jedes Wortes und setze sie zu einem Worte zusammen.” – „Fisch!”, rief Petronius verwundert. – „Deshalb also wurde Fisch zum Losungsworte der Christen!” erwiderte Chilon stolz. Alle schwiegen eine Weile. Die Beweisführung des Griechen war so schlagend, daß sich die beiden Freunde des Staunens nicht erwehren konnten.
„Vinicius”, fragte Petronius, irrst du dich nicht, hat Lygia auch tatsächlich einen Fisch aufgezeichnet?” – „Bei allen Göttern der Unterwelt, man könnte toll werden!” rief erregt der junge Mann. „Hätte sie einen Vogel gezeichnet, so würde ich sagen, es war ein Vogel.” – „Dann ist sie eine Christin!” wiederholte Chilon. – „Das heißt”, sagte Petronius, „daß Pomponia und Lygia Brunnen vergiften, Kinder töten und sich der Ausschweifung ergeben. Unsinn! Du warst länger in ihrem Hause als ich, aber ich kenne Aulus und Pomponia, ja selbst Lygia gut genug, um sagen zu können, daß dies Torheit und Verleumdung ist. Wenn der Fisch wirklich das Losungswort der Christen ist und wenn Pomponia und Lygia Christinnen sind, dann sind die Christen eben nicht das, wofür wir sie halten!”
Das „ΙΧΘΥΣ-Erkennungszeichen“ ist also nicht in den römischen Katakomben entstanden, sondern in Hollywood in den 1950er Jahren.
Die Katakomben
Katakomben (vom römischen Flurnamen ad catacumbas, der vom griechischen κατα κυμβας – kata kymbas = “in den Höhlungen, in der Vertiefung” herrührt) sind unterirdische Gänge mit in den Felsen eingehauenen Grabkammern, unterirdische Leichengewölbe. Die Katakomben sind also nichts anderes als antike unterirdische Friedhöfe, vor allem in Rom gleichzeitig genutzt von christlichen, jüdischen und heidnischen Gemeinschaften.
Die zahlreichen Katakomben haben ihren Ursprung im 2. Jhdt. und wurden bis Mitte 5. Jhdt. ausgebaut. Sie wurden nicht als geheimes Versteck von den Christen benutzt. Das ist nur eine reine Legende aus dem Bereich der Romane und Filme.

Nach dem Mailänder Edikt der Kaiser Konstantin und Licinius vom Februar 313 wurden die Christen nicht mehr verfolgt und damals gab es in Rom auch oberirdische Friedhöfe. Die Christen bevorzugten aus verschiedenen Gründen die unterirdischen Begräbnisstätten. Vor allem lehnten die Christen den heidnischen Brauch der Totenverbrennung ab. Diese Einstellung der Christen schuf Platzprobleme, ein Problem, welches die Entwicklung der Katakomben entscheidend beeinflusste. Bei der Verwendung von Oberflächenfriedhöfen wäre der zur Verfügung stehende Raum bald ausgeschöpft gewesen, da sie die Gräber nur einmal benutzten. Die Katakomben lösten dieses Problem ökonomisch, praktisch und sicher. Zudem waren die ersten Christen in der Mehrheit arm, und so wurde diese Begräbnisform allgemein gebräuchlich bei ihnen. In Übereinstimmung mit dem römischen Gesetz, welches jede Beisetzung Verstorbener innerhalb der Stadtmauern verbot, liegen alle Katakomben an den großen Konsularstraßen und in der Regel in der Nähe der damaligen Vorortsgebiete. Die Katakomben dienten weiterhin als reguläre Friedhöfe bis zu Beginn des 5. Jhdts.
Die Katakomben werden von unterirdischen Gängen gebildet, welche oft richtige kilometerlange Labyrinthe bilden. In die Wände der in Tuff gehauenen und vielfach verzweigten Gangsysteme wurden Reihen von rechteckigen Nischen eingegraben, Loculi genannt. Sie waren verschieden groß und reichten in der Regel aus für einen Körper; gelegentlich enthielten sie zwei Leichname, und nur selten waren sie für mehrere Personen vorgesehen. Die Katakomben wurden ausschließlich von einer auf diese Art von Arbeit spezialisierten Zunft ausgeführt, die Arbeiter hießen “fossores” (Ausgräber). Diese gruben im schwachen Licht ihrer Lampen einen Gang nach dem anderen aus. Zum Transport des Aushubs benutzten sie Körbe oder Säcke und beförderten ihn auch durch die Lichtschächte in den Krypten, Grabkammern oder Gängen nach oben. Die Lichtschächte (Lucenarium) waren senkrechte Schächte, welche bis an die Oberfläche reichten. Nach Abschluss der Grabungsarbeiten blieben diese Lukenare für Frischluftzufuhr und Beleuchtung offen. Die alten Christen benutzten den Begriff „catacomba“ nicht. Das Wort ist griechischen Ursprungs und bedeutet „Aushöhlung, Mulde“. So nannten die Römer einen Ort an der Via Appia, von dem man Blöcke von Tuffgestein abtransportierte. Dort in der Nähe wurden die Katakomben von San Sebastiano ausgegraben. Im 9. Jhdt. wurde der Begriff auf alle unterirdischen Friedhöfe ausgeweitet.
Eine weitere Erklärung des Ganzen – die “Blume des Lebens”
Die “Blume des Lebens” wird überall auf der ganzen Welt gefunden, in Tempeln, Pyramiden und heiligen Stätten. Zum Beispiel in der fast 6000 Jahre alten Tempelanlage, im Osiristempel in Abydos (Ägypten), befindet sich auf einer Wand die Blume des Lebens in Stein gemeisselt.

Durch Konstruktion eines Kreises mit Radius und der Strecke mit Länge, ergibt sich der Schnittpunkt mit dem Kreis als neuer Mittelpunkt ergibt sich in der Konstruktion das Fischauge (Vesica piscis) und führt durch Fortführung der Kreiskonstruktionen zur “Saat des Lebens” und weitergeführt zur “Blume des Lebens”.
Die Form des Vesica Pisces  ist von der Kreuzung zweier Kreise abgeleitet, dem pythagoreischen “Maß des Fisches. Das Symbol Vesica Pisces wird in einem weit reichenden Bereich des Symbolismus benutzt:
1.    Die Verbindung zwischen Gott und Göttin
2.    Ein Symbol für Jesus Christus
3.    Die Vagina der Weiblichen Göttin
4.    Das Grundmotiv in der Blume des Lebens
5.    Eine Überlappung des Baum des Lebens
6.    Eine geometrische Beschreibung quadratischer Wurzeln und harmonischen Proportionen

2 Kreise, die zusammengestellt sind, um eine Fischgestalt zu bilden
“Pisces” bezieht sich auf die Tatsache, dass die mittlere Überschneidung einem Fisch (pisces) ähnelt. Seine mystische Bedeutung ist immer im Mysterium verschleiert worden. Im Okkultismuswird dieses Symbol aber verwendet, um die Vulva der Göttin zu vertreten.
“Die Vesica Pisces, die aus zwei verketteten Kreisen besteht, ist auch bekannt als “der Yoni”. Der Name “yoni” bezieht sich auf den mittleren Teil der ineinander greifenden Kreise und wird aus der Sanskrit-Bedeutung abgeleitet, was soviel wie göttlicher Eingang bedeutet. “Da “yoni” das weibliche ist, sollte “yoni” so interpretiert werden, dass der göttliche Eingang soviel wie eine männlich/weibliche Vereinigung darstellt. Diese Vereinigung bezieht sich auf die Wiedergeburt und Regeneration, die eine der grundlegenden Lehren und Kern des Okkulten ist. (John Yarker, John Yarker, The Arcane Schools)

Das Symbol hat auch in der Freimaurerei eine wichtige Bedeutung.
“Die Vescia Pisces ist eine universales Maß der Architektur oder der Freimaurerei und die ursprüngliche Quelle von der ihre Zeichen und Symbole abgeleitet werden – es steht für das große und fortdauernde Geheimnis unserer alten Brüder” (George Oliver, Discrepancies of Masonry).
“Als ein Symbol wurde es oft als eine Kirchdekoration von den Freimaurern des Mittelalters verwendet. Die Siegel aller Universitäten, Abteien und anderer religiöser Gemeinschaften, sowie kirchlicher Personen, wurden aus dieser Form abgeleitet. In Hinblick auf den religiösen Charakter der Instution, ist darauf hingewiesen worden, dass die Siegel von freimaurerischen Logen auch diese Form statt des kreisförmigen, die sie jetzt verwenden, verwendeten.”
(Albert G. Mackey, Encyclopedia of Freemasonry)
Hier ein freimaurerisches Siegel der “Academica Lodge”

Das Symbol wird weltweit von diversen Firmen in ihren Logos verwendet.

Chanel-Logo

Gucci-Logo

Mastercard

Dolce & Gabbana Shoes

Kool Milds


Wenn wir die Tatsache berücksichtigen, dass Mitglieder von okkulten Gesellschaften wie die Freimaurer Magie und die Macht – vor Allem aber die Herkunft!) von Symbolen studieren, gibt es wenig Zweifel, dass viele Firmenmarken diese alten Kenntnisse anwenden und für sich nutzbar machen. Manche Firmenzeichen sind sogar Sigyllen – Symbole, die magisch aufgeladen wurden. Mit anderen Worten sind sie stärker, als Sie denken.

Noch deutlicher kann man in der Symbolik kaum werden!
Es gibt nur einen Weg, sich von diesem ganzen okkulten Zeug zu schützen – Jesus Christus!
Zusammenfassung:
Zum  Symbol Christi wurde der Fisch wohl gegen Ende des 2. Jh.s über die griech. Akrostichis, die u.a. auf Lk 5, 1-11 (vgl. Mt 13, 47), Mt 14, 13-21 par. und Joh 21 basiert. In noch nicht geklärter Abhängigkeit von der rabbinischen Exegese entwickelten die „Kirchenväter“ den Gedankengang: Gläubige als Fische – Christus als Fischer – Christus als Fisch. Noch Clemens v. Alexandrien († ca. 215) (31) und Tertullian († nach 220) (32) belegen die Unbestimmtheit bzw. Mehrdeutigkeit des Bildes vom Fisch und weisen auf jüdische Vorstellungen zurück. Die Aberkios-Inschrift (2. Hälfte 2.Jh.) mit ihrer verhüllenden Rede von einem Fisch, „sehr groß und rein, den eine hl. Jungfrau gefangen hat“, zeigt die Rolle des Fisch-Symbols in der Arkandisziplin, die die Deutung des Fisches auf Christus bes. im sepulkralen Bereich nur dann einwandfrei zulässt, wenn andere Christus-Symbole hinzutreten. Wie bereits im  Judentum kann der Fisch auch für den Gläubigen stehen oder als „erwählte Speise“ die Eucharistie (die Eucharistie ist eine alte katholische Irrlehre und hat nichts mit dem biblischen Mahl des HERRN zu tun) symbolisieren (vgl. die Inschrift des Pectorius, vor allem des Aberkios). Gesichert ist die Deutung der Fische-Darstellung, wenn Fische mehrfach oder in Verbindung mit Broten begegnen – als Hinweis auf die Speisungswunder CHRISTI. Noch um 1250 symbolisiert der Fisch die Eucharistie.
Magische Anschauungen verbinden sich mit dem Gebrauch von  ΙΧΘΥΣ auf Haustüren, an Gräbern, auf Amuletten, Ringen, Gemmen usw. Daneben lässt sich das griech. Wort als Ikonogramm durch Wiedergabe eines oder zweier Fische darstellen, wovon zahlreiche Inschriften, Lampen, Mosaiken zeugen. Bei der Ausformung des Szenenbildes in der Katakombenkunst und Sarkophagplastik ist der symbolische Gehalt schwer zu bestimmen, da mit bildlichen Motiveinflüssen (Bukolik der Volkskunst; Totenmahlritus) zu rechnen ist. Doch stand auch diese Ausformung dem sakramentalen Bezug offen. Das Ikonogramm hat sich im übrigen länger gehalten als das Ideogramm, das an griech. Sprachverständnis gebunden war.
Der Befund deutet auf eine zweifache Wurzel. Die eine liegt in der Buchstabenmystik (Alphabet), wie sie aus Gnosis und Zauberpraxis bekannt ist. Die andere wird im außerchristlichen Bereich kultisch-ritueller Fischmahlzeiten zu suchen sein, wobei für den Christianisierungsprozess der griech. Sprachraum postuliert werden muss. Führt das zweifelsohne in den Osten, so erschwert die Fülle des Vergleichsmaterials an Fischgöttern, -kulten, -opfern und -mahlzeiten den eindeutigen Entscheid. Die starke Verbreitung des Fischkultes in Syrien (Fischgöttin Derketo) hat auf eine heidnische Wurzel (Dölger, Cumont), die Übung der Fischmahlzeit (cena pura) im Judentum jedoch auf einen synagogalen Ursprung (Scheftelowitz, Goodenough) schließen lassen. Jedenfalls hat die Gleichung Fisch = Christus schon bestanden, als man die ΙΧΘΥΣ-Formel erfand.
Nicht zu vergessen ist die Ableitung als Motiv von der “Blume des Lebens” bzw. der “Vescia Pisces”. Es ist ein okkultes Symbol und hat auf Autos von Christen und sonstigen Artikeln einfach nichts zu suchen. Klären Sie Ihre Mitmenschen bitte umgehend auf!
Das ΙΧΘΥΣ-Symbol ist kein christliches Symbol, sondern ein Geheimzeichen aus dem babylonischen Mysterienkult. In den Katakomben Roms, in denen unter anderem das Fisch-Symbol zu finden ist, hielten sich nicht nur Christen auf, sondern auch Anhänger babylonischer Mysterienkulte. Warum sollten die ersten Christen das damals schon als Okkultzeichen bekannte Fisch-Symbol zu ihrem Erkennungszeichen gemacht haben?
Im gesamten Altertum war der Fisch ein Sinnbild für die babylonisch-ägyptische Liebesgöttin und Himmelskönigin Ischtar Venus (Isis) und ihrem Sohn Tammuz (Horus); daher wurde Ischtar Venus häufig auch mit einem Fisch auf ihrem Kopf oder in Begleitung eines Fisches abgebildet.

Derketo

Isis mit Horus (Dagon)

Noch heute wird übrigens in vielen katholischen Familien an jedem Freitag, dem Tag der Ischtar -Venus, der babylonischen Himmelskönigin, traditionsgemäß Fisch gegessen. Es ist also von vornherein wahrscheinlicher, daß das ICHTHYS -Zeichen in den Katakomben von Verehrern der Ischtar-Isis stammt als von Nachfolgern Jesu, die ja genau wussten, dass dies ein Zeichen aus den Mysterienkulten war, so dass es ihnen schon deshalb wohl kaum in den Sinn gekommen wäre, dieses okkulte Zeichen für welchen Zweck auch immer als christliches Symbol auch nur in Betracht zu ziehen, geschweige denn es selbst an die Wände zu kritzeln.
In Rom wird die Ischtar-Isis heute als „Maria“ verehrt. Das alte Porträt der Isis fand als das Bild der Jungfrau mit dem Kind bischöfliche Zustimmung und die Statuen wurden kurzerhand in Maria mit dem Christuskind umbenannt.
Auch die Germanen hatten den Fisch als Symbol-Zeichen für ihre Fruchtbarkeitsgöttin Freya. Die Inder nehmen den Fisch als Symbol für Ihren Sonnengott Vishnu. Okkulte Zirkel haben den Fisch als eintätowiertes Erkennungszeichen. Magier dient der Fisch als Symbol für die Geister.
Fazit
Viele Menschen benutzen das ΙΧΘΥΣ-Symbol, weil sie Christen sind. Wir benutzen dieses Symbol nicht, weil wir Christen sind. Der Fisch ist kein Symbol das JESUS CHRISTUS bezeugt, sondern ein Zeichen der Kult-, Götzen- und Religionsvermischung.
Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft also, was dem HERRN wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf; denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich auch nur zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird CHRISTUS dich erleuchten! (Epheser 5, 9-14)
Fußnoten:
  1. Tertullian: De baptismo c. 5 [ed. Reifferscheid-Wissowa: CSEL 20, 205])
  2. Usener, Hermann: Religionsgeschichtliche Untersuchungen, III: Die Sintflutsagen, Bonn 1899, S. 223 – 229)
  3. Usener, Hermann: Das Symbol des Fisches und die Fischdenkmäler der römischen Katakomben, Diss. Marburg 1887, S. 4)
  4. Gubernatis, Angelo de: Letture sopra la mitologia Vedica, Firenze 1874, pag. 216ff.
  5. Pischel, R.: Der Ursprung des christlichen Fischsymbols, Sitzungsberichte der Kgl. preussischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 1905, S. 506 – 532
  6. Pischel, S. 507 f.
  7. a. a. O. S. 510 f.
  8. a. a. O., S. 524
  9.  a. a. O., S. 531
  10. Schmidt, Hans: Jona. Eine Untersuchung zur vergleichenden
  11. Religionsgeschichte, S. 152
  12. Ed. Oehler I, 273: Neque enim Brachmanae aut Indorum gymnosophistae sumus, silvicolae et exules vitae
  13. Philosph I, 21 – ed. Cruice p. 45 -48
  14. Frank, K: Babylonische Beschwörungsreliefs, ein Beitrag zur Erklärung der sog. Hadesreliefs, Leipzig 1908, Semit. Studien III
  15. a. O. S. 68 f.
  16. Maspero, G.: Histoire ancienne des peuples de I’Orient classique. Les origines. Egypte et Chaldée, Paris 1895, p. 565. Zur Darstellung der halbmensch- bzw. halbfischgestaltigen Götzen vgl. den Baal von Arad bei G. Maspero: Histoire II: Les premières mêlées des peuples, Paris 1897, p. 169
  17. Artikel „Oannes – Ea“ bei Roscher, W. H.: Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie III, 1, Leipzig 1897 – 1902, S. 577 – 593. Reiche Abbildungen der Figuren mit dem Fisch bieten S. 580 Fig. 1.2; S. 591 Fig. 3 – 7)
  18. Abbildung und Beschreibung in The Jewish Encyclopedia Volume VIII, New York and London 1904, p. 531 ff.; auch bei Vigouroux: Dictionnaire de la Bible, tom. IV, Paris 1905, p. 1057 f. – vgl. auch Weber, F.: Jüdische Theologie auf Grund des Talmud und verwandter Schriften, 2. Aufl., Leipzig 1897, S. 28)
  19. Kautzsch, E.: Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments II, 18)
  20. Jeremias, A.: Babylonisches im Neuen Testament, Leipzig 1905, S. 102)
  21. Lib. VI, 2 (§ 50) ed. Cobet, Gabr. C.: Diogenis Laertii de clarorum philosophorum vitis, dogmatibus et apophtegmatibus libri decem, Parisiis 1850, p. 144)
  22. Gruppe, O.: Griechische Mythologie und Religionsgeschichte, I. Bd., München 1906, S. 32, A. 18 und S. 453, A. 8)
  23. Kaufmann, Maria C.: Ikonographie der Menas-Ampullen, Cairo 1919, S. 170)
  24. Physiolgus c. 42 – Lauchert, Fr.: Geschichte des Physiologus, Strassburg 1909, p. 100 s. Nr. 1029)
  25. Oppenheim, v. M.; Lucas, H.: Griechische und lateinische Inschriften aus Syrien, Mesopotamien und Kleinasien. Byzantinische Zeitschrift XIV 1905, S. 36, Nr. 37
  26. Siehe Prentice, W. K.: Greek and Latin inscriptions in Syria. Sect. B: Northern Syria. Part 2, Leuyden 1909, p. 65, Nr. 957)
  27. Inscriptiones christianae graecae et latinae, Vol. I, p. 156, Nr. 18 – Codex Vaticanus lat. 9071 – „In gemmis anularibus“)
  28. Bulletin monumental 1884, p. 770)
  29. Schmidt, Carl: Eine Epistola apostolorum in koptischer und lateinischer Überlieferung, Sitzungsberichte der königlich preussischen Akademie der Wissenschaften, 1908, S. 1055
  30. Schmidt, Carl: Eine bisher unbekannte altchristliche Schrift in koptischer Sprache, Sitzungsberichte der königlich preussischen Akademie de Wissenschaften zu Berlin, 1895, S. 710 – vgl. Jahrgg. 1908, S. 1051
  31. Schmidt, Carl: Eine bisher unbekannte altchristliche Schrift in koptischer Sprache, Sitzungsberichte der königlich preussischen Akademie de Wissenschaften zu Berlin, 1895, S. 710 – vgl. auch Hennecke, E.: Neutestamentliche Apokryphen, Tübingen 1904, S. 39
  32. paed. 3
  33. de bapt. I. 3
Literatur:
Hislop: Von Babylon nach Rom
Biedermann, Hans: Knaurs Lexikon der Symbole (Verlag Droemer Knaur), Berlin 1998
Fahlbusch, Erwin et al (Hrsg.): Evangelisches Kirchenlexikon (Verlag Droemer Knaur), Berlin 2003
Galling, Kurt: Religion in Geschichte und Gegenwart, 3. Aufl., (J.C.B. Mohr Paul Siebeck), Berlin 2000
Dölger, Franz Joseph: ICHTHYS 1. Band. Das Fisch-Symbol in frühchristlicher Zeit.
ICHTHYS als Kürzung der Namen JESU, 2. Aufl., (Verlag der Aschendorffschen Verlagsbuchhandlung),
Münster/Westf. 1928
Dölger, Franz Joseph: ICHTHYS 2. Band. Der heilige Fisch in den antiken Religionen und im Christentum
(Textband), (Verlag der Aschendorffschen Verlagsbuchhandlung), Münster/Westf. 1922
http://www.die-friedenskrieger.de/main/?q=node/204
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Gruß
Der Honigmann

Dead Scientists 2004-2012

Dead Scientists 2004-2012

Died 2012


#119 Professor Dr. Richard Crowe, 60, died May 27 in an off-road accident in Arizona. Dr. Crowe came to UH Hilo 25 years ago and helped launch the University’s undergraduate astronomy program. is numerous publications and co-authored works added significantly to the body of astronomical literature. He regularly trained UHH student observers with the UH 24-inch telescope on Mauna Kea, and conducted many research programs on that telescope. In 2005, he won the AstroDay Excellence in Teaching Award for his efforts. In 1991, Dr. Crowe was selected as a Fujio Matsuda Research Fellow for his scholarly work on pulsating variable stars. Crowe was also active in the community. He was a longtime member of the Rotary Club of Hilo Bay.
#118 Gelareh Bagherzadeh, died Jan. 17, when she was shot outside her home, DDetectives investigating the murder of an Iranian molecular scientist gunned down in her car as she drove home believe she was followed or that someone was waiting for her. Bagherzadeh was struck by a single bullet that entered the passenger door window as she talked on her cell phone with her ex-boyfriend. Bagherzadeh was a molecular genetic technology student at M.D. Anderson Cancer Center in Houston and also active in promoting Iranian women's rights.


Died 2011


#117 James S. Miller, 58, as a result of being attacked during a home invasion. Professor James Steven Miller came to Goshen College to teach in 1980, the same year he completed his doctorate degree in medical biochemistry at Ohio State University. He received his undergraduate degree in chemistry in 1975 from Bluffton (Ohio) University. The Goshen College Board of Directors granted Professor Miller tenure in June 1985. He primarily taught upper-level courses taken by students in nursing, pre-medical and other health-related tracks.
#116 Zachary Greene Warfield, 35, died July 4 in a boating accident on the Potomac River. Zack was a co-founder and a member of the Board of Directors for Omnis, Inc., a McLean, VA-based strategic consulting firm for the intelligence, defense and national security communities. He spearheaded major research initiatives and, in addition to helping steer the company, was directly involved in numerous projects, including analytic training and technology consulting. Prior to founding Omnis, Zack was an engineer and analyst for the U.S. Government and private industry. As a science and technology analyst, he assessed missile and space systems, managed technical contracts, and investigated Iraq's Weapons of Mass Destruction (WMD) program as a member of the Iraq Survey Group, serving in Baghdad on two separate occasions. As an engineer, he worked on aerospace projects for the National Aeronautics and Space Administration (NASA), the Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), and private industry. Most notably, Zack designed critical guidance systems that ensured a successful landing for the Mars Exploration Rovers, Spirit and Opportunity; his name is inscribed on one of the rovers, and remains on Mars today.
#115 Jonathan Widom, 55, died July 18 of an apparent heart attack. He was a professor of Molecular Biosciences in the Weinberg College of Arts and Sciences at Northwestern University. Widom focused on how DNA is packaged into chromosomes -- and the location of nucleosomes specifically. Colleagues said the work has had profound implications for how genes are able to be read in the cell and how mutations outside of the regions that encode proteins can lead to errors and disease.
#112-114 Fanjun Meng, 29, and Chunyang Zhang, 26, drowned in a Branson hotel swimming pool. Both were from China and working in the anatomic pathology lab at the University of Missouri-Columbia. Meng was a visiting scholar and his wife, Zhang, was a research specialist, according to information at the university's website. Meng was working on research looking at a possible link between pesticides and Parkinson's disease.Police said the investigation is ongoing as to the cause of the drowning but had said earlier there was no sign of foul play.
#107-111 Andrei Tropinov, Sergei Rizhov, Gennadi Benyok, Nicolai Tronov and Valery Lyalin, in a Russian plane crash.. The five scientists were employed at the Hydropress factory, a member of Russia's state nuclear corporation and had assisted in the development of Iran's nuclear plant. Theyworked at the Bushehr nuclear power plant and helped to complete construction of it. Officially Russian investigators say that human error and technical malfunction caused the deadly crash, which killed 45 and left 8 passengers surviving.
#106 Rodger Lynn Dickey, 56, from an apparent suicide Mar. 18 after he jumped from the Gorge Bridge. Dickey was a senior nuclear engineer with over 30 years of experience in support of the design, construction, start-up, and operation of commercial and government nuclear facilities. His expertise was in nuclear safety programmatic assessment, regulatory compliance, hazard assessment, safety analysis, and safety basis documentation. He completed project tasks in nuclear engineering design and application, nuclear waste management, project management, and risk management. His technical support experience included nuclear facility licensing, radiation protection, health and safety program assessments, operational readiness assessments, and systems engineering.
#105 Gregory Stone, 54, from an unknown illness Feb. 17. Stone, who was quoted extensively in many publications internationally after last year’s BP oil leak, was the director of the renowned Wave-Current Information System. Stone quickly established himself as an internationally respected coastal scientist who produced cutting-edge research and attracted millions of dollars of research support to LSU. As part of his research, he and the CSI Field Support Group developed a series of offshore instrumented stations to monitor wind, waves and currents that impact the Louisiana coast. The system is used by many fishermen and scientists to monitor wind, waves and currents off the Louisiana coast. Stone was a great researcher, teacher, mentor and family man.
#104 Bradley C. Livezey, 56, died in a car crash Feb. 8. Livezey knew nearly everything about the songs of birds and was considered the top anatomist. Livezey, curator of The Carnegie Museum of Natural History, never gave up researching unsolved mysteries of the world's 20,000 or so avian species. Carnegie curator since 1993, Livezey oversaw a collection of nearly 195,000 specimens of birds, the country's ninth largest. Livezey died in a two-car crash on Route 910, authorities said. An autopsy revealed he died from injuries to the head and trunk, the Allegheny County Medical Examiner's Office said. Northern Regional Police are investigating.
#103 Dr Massoud Ali Mohammadi, 50, was assassinated Jan. 11 when a remote-control bomb inside a motorcycle near his car was detonated. This professor of nuclear physics at Tehran University was politically active and his name was on a list of Tehran University staff who supported Mir Hossein Mousavi according to Newsweek. The London Times reports that Dr. Ali-Mohammadi told his students to speak out against the unjust elections. He stated "We have to stand up to this lot. Don't be afraid of a bullet. It only hurts at the beginning." Iran seems to be systematically assassinating high level professors and doctors who speak out against the regime of President Ahmadinejad. However, Iran proclaims that Israel and America used the "killing as a means of thwarting the country's nuclear program" per Newsweek.


Died 2010


#102 John (Jack) P. Wheeler III, 66. last seen Dec. 30found dead in a Delaware landfill, fought to get the Vietnam Memorial built and served in two Bush administrations. His death has been ruled a homicide by Newark, Del. police. Wheeler graduated from West Point in 1966, and had a law degree from Yale and a business degree from Harvard. His military career included serving in the office of the Secretary of Defense and writing a manual on the effectiveness of biological and chemical weapons, which recommended that the United States not use biological weapons.



#101 Mark A. Smith, 45. Died Nov. 15 renowned Alzheimer's disease researcher has died after being hit by a car in Ohio. Smith was a pathology professor at Case Western Reserve University and director of basic science research at the university's memory and cognition center. He also was executive director of the American Aging Association and co-editor-in-chief of the Journal of Alzheimer's Disease. He is listed as the No. 3 "most prolific" Alzheimer's disease researcher, with 405 papers written, by the international medical Journal.
#100 Chitra Chauhan, 33. Died Nov. 15 was found dead in an apparent suicide by cyanide at a Temple Terrace hotel, police said. Chauhan left a suicide note saying she used cyanide. Hazmat team officials said the cyanide was found only in granular form, meaning it was not considered dangerous outside of the room it was found in. The chemical is considered more dangerous in a liquid or gas form. Potassium Cyanide, the apparent cause of death, is a chemical commonly used by universities in teaching chemistry and conducting research, but it was not used in the research projects she was working on. Chauhan, a molecular biologist, was a post-doctoral researcher in the Global Health department in the College of Public Health. She earned her doctorate from the Institute of Genomics and Integrative Biology in New Delhi, India, in 2005, then studied mosquitoes and disease transmission at the University of Notre Dame.
#99 Franco Cerrina, 62. Died July 12 was found dead in a lab at BU’s Photonics Center on Monday morning. The cause of death is not yet known, but have ruled out homicide. Cerrina joined the faculty of BU in 2008 after spending 24 years on the faculty at the University of Wisconsin-Madison. He co-founded five companies, including NimbleGen Systems, Genetic Assemblies (merged with Codon Devices in 2006), Codon Devices, Biolitho, and Gen9, according to Nanowerk News. NimbleGen, a Madison, WI-based provider of DNA microarray technology, was sold to Basel, Switzerland-based Roche in 2007 for $272.5 million. Cerrina, chairman of the electrical and computer engineering department, came to BU two years ago from the University of Wisconsin at Madison as a leading scholar in optics, lithography, and nanotechnology, according to his biography on the university website. The scholar was responsible for establishing a new laboratory in the Photonics Center.
#98 Vajinder Toor, 34. Died April 26 shot and killed outside his home in Branford, Conn. Toor worked at Kingsbrook Jewish Medical Center in New York before joining Yale.
#97Joseph Morrissey, 46. Died April 6 as a victim of a home invasion. The autopsy revealed that the professor died from a stab wound. Although the cause of death was first identified as a gun shot wound, the autopsy revealed that the professor died from a stab wound. Morrissey joined NSU in May 2009 as an associate professor and taught one elective class on immunopharmacology in the College of Pharmacy.
#96 Maria Ragland Davis, 52. Died February 13 at the hand of neurobiologist Amy Bishop. Her background was in chemical engineering and biochemistry, and she specialized in plant pathology and biotechnology applications. She had a doctorate in biochemistry and had worked as a postdoctoral research fellow at the Monsanto Company in St. Louis. She was hired at the University of Alabama after a seven-year stint as a senior scientist in the plant-science department at Research Genetics Inc. (later Invitrogen), also in Huntsville.
#95 Gopi K. Podila, 54. Died February 13 at the hand of neurobiologist Amy Bishop, Indian American biologist, noted academician, and faculty member at the University of Alabama in Huntsville. He listed his research interests as engineering tree biomass for bioenergy, functional genomics of plant-microbe interactions, plant molecular biology and biotechnology. In particular, Padila studied genes that regulate growth in fast growing trees, especially poplar and aspen. He has advocated prospective use of fast growing trees and grasses as an alternative to corn sources for producing ethanol.
#94 Adriel D. Johnson Sr. , 52. Died February 13 at the hand of neurobiologist Amy Bishop. His research involved aspects of gastrointestinal physiology specifically pancreatic function in vertebrates.



#94-96 Amy Bishop, 45, Neurobiologist - murdered three fellow scientists February 13 after being denied tenure. Dead biology professors are: G. K. Podila, the department’s chairman, a native of India; Maria Ragland Davis; and Adriel D. Johnson Sr.

Died 2009


#93 Keith Fagnou, 38. Died November 11 of H1N1. His research focused on improving the preparation of complex molecules for petrochemical, pharmaceutical or industrial uses. Keith's advanced and out--of-the-box thinking overturned prior ideas of what is possible in the chemistry field.
#92 Stephen Lagakos, 63. Died October 12 in an auto collision, wife, Regina, 61, and his mother, Helen, 94, were also killed in the crash, as was the driver of the other car, Stephen Krause, 52, of Keene, N.H. Lagakos centered his efforts on several fronts in the fight against AIDS particularly how and when HIV-infected women transmitted the virus to their children. In addition, he developed sophisticated methods to improve the accuracy of estimated HIV incidence rates. He also contributed to broadening access to antiretroviral drugs to people in developing countries.
#91 Malcolm Casadaban, 60. Died Sept. 13 of plague. Casadaban, a renowned molecular geneticist with a passion for new research, had been working to develop an even stronger vaccine for the plague. The medical center says the plague bacteria he worked with was a weakened strain that isn't known to cause illness in healthy adults. The strain was approved by the Centers for Disease Control and Prevention for laboratory studies.
#90 Wallace L. Pannier, 81. Died Aug. 6 of respiratory failure and other natural causes. Pannier, a germ warfare scientist whose top-secret projects included a mock attack on the New York subway with powdered bacteria in 1966. Mr. Pannier worked at Fort Detrick, a US Army installation in Frederick that tested biological weapons during the Cold War and is now a center for biodefense research. He worked in the Special Operations Division, a secretive unit operating there from 1949 to 1969, according to family members and published reports. The unit developed and tested delivery systems for deadly agents such as anthrax and smallpox.
#89 August "Gus" Watanabe, 67. Died June 9, found dead outside a cabin in Brown County. Friends discovered the body, a .38-caliber handgun and a three-page note at the scene. They said he had been depressed following the death last month of his daughter Nan Reiko Watanabe Lewis. She died at age 44 while recovering from elective surgery. Watanabe was one of the five highest-paid officers of Indianapolis pharmaceutical maker Eli Lilly and Co. when he retired in 2003.
#88 Caroline Coffey, 28. Died June 3, from massive cuts to her throat. Hikers found the body of the Cornell Univ. post-doctoral bio-medicine researcher along a wooded trail in the park, just outside Ithaca, N.Y., where the Ivy League school is located. Her husband was hospitalized under guard after a police chase and their apartment set on fire.
#87 Nasser Talebzadeh Ordoubadi, 53. Died February 14, of "suspicious" causes. Dr. Noah (formerly Nasser Talebzadeh Ordoubadi) is described in his American biography as a pioneer of Mind-Body-Quantum medicine who lectured in five countries and ran a successful health care center General Medical Clinics Inc. in King County, Washington for 15 years after suffering a heart attack in 1989. Among his notable accomplishments was discovering an antitoxin treatment for bioweapons.

Died 2008


#86 Bruce Edwards Ivins, 62. Died July 29, of an overdose. He committed suicide prior to formal charges being filed by the Federal Bureau of Investigation for an alleged criminal connection to the 2001 anthrax attacks. Ivins was likely solely responsible for the deaths of five persons, and the injury of dozens of others, resulting from the mailings of several anonymous letters to members of Congress and members of the media in September and October, 2001, which letters contained Bacillus anthracis, commonly referred to as anthrax. Ivins was a coinventor on two US patents for anthrax vaccine technology.
#84 & 85 Laurent Bonomo and Gabriel Ferez, both 23. Died July 3, after being bound, gagged, stabbed and set alight. Laurent, a student in the proteins that cause infectious disease, had been stabbed 196 times with half of them being administered to his back after he was dead. Gabriel, who hoped to become an expert in ecofriendly fuels, suffered 47 separate injuries.

Died 2007


#83: Yongsheng Li, age 29. Died: sometime after 4 p.m. on March 10, when he was last seen as a result of unknown causes. He was found in a pond between the Women's Sports Complex and State Botanical Gardens on South Milledge Avenue Sunday and had been missing 16 days. Li was a doctoral student from China who studied receptor cells in Regents Professor David Puett's biochemistry and molecular biology laboratory.
#82: Dr. Mario Alberto Vargas Olvera, age 52. Died: Oct. 6, 2007as a result of several blunt-force injuries to his head and neck. Ruled as murder. Found in his home. He was a nationally and internationally recognized biologist.

Died 2006


#81: Yoram Kaufman, age 57 (one day before his 58th birthday). Died: May 31, 2006when he was struck by an automobile while riding his bicycle near the Goddard center's campus in Greenbelt. Dr. Kaufman began working at the space flight center in 1979 and spent his entire career there as a research scientist. His primary fields were meteorology and climate change, with a specialty in analyzing aerosols -- airborne solid and liquid particles in the atmosphere. In recent years, he was senior atmospheric scientist in the Earth-Sun Exploration Division and played a key role in the development of NASA's Terra satellite, which collects data about the atmosphere.
#80: Lee Jong-woo, age 61. Died: May 22, 2006after suffering a blood clot on the brain. Lee was spearheading the organization's fight against global threats from bird flu, AIDS and other infectious diseases. WHO director-general since 2003, Lee was his country's top international official. The affable South Korean, who liked to lighten his press conferences with jokes, was a keen sportsman with no history of ill-health, according to officials.


Died 2005


#79: Leonid Strachunsky. Died: June 8, 2005 after being hit on the head with a champagne bottle. Strachunsky specialized in creating microbes resistant to biological weapons. Strachunsky was found dead in his hotel room in Moscow, where hed come from Smolensk en route to the United States. Investigators are looking for a connection between the murder of this leading bio weapons researcher and the hepatitis outbreak in Tver, Russia.
#78: Robert J. Lull, age 66. Died: May 19, 2005 of multiple stab wounds. Despite his missing car and apparent credit card theft, homicide Inspector Holly Pera said investigators aren't convinced that robbery was the sole motive for Lull's killing. She said a robber would typically have taken more valuables from Lull's home than what the killer left with. Lull had been chief of nuclear medicine at San Francisco General Hospital since 1990 and served as a radiology professor at UCSF. He was past president of the American College of Nuclear Physicians and the San Francisco Medical Society and served as editor of the medical society's journal, San Francisco Medicine, from 1997 to 1999. Lee Lull said her former husband was a proponent of nuclear power and loved to debate his political positions with others.
#77: Todd Kauppila, age 41. Died: May 8, 2005of hemorrhagic pancreatitis at the Los Alamos hospital, according to the state medical examiner's office.  Picture of him was not available to due secret nature of his work. This is his funeral picture.  His death came two days after Kauppila publicly rejoiced over news that the lab's director was leaving.  Kauppila was fired by director Pete Nanos on Sept. 23, 2004 following a security scandal.  Kauppila said he was fired because he did not immediately return from a family vacation during a lab investigation into two classified computer disks that were thought to be missing. The apparent security breach forced Nanos to shut down the lab for several weeks. Kauppila claimed he was made a scapegoat over the disks, which investigators concluded never existed. The mistake was blamed on a clerical error.  After he was fired, Kauppila accepted a job as a contractor at Bechtel Nevada Corp., a research company that works with Los Alamos and other national laboratories. He was also working on a new Scatter Reduction Grids in Megavolt Radiography focused on metal plates or crossed grids to act to stop the scattered radiation while allowing the unscattered or direct rays to pass through with other scientists: Scott Watson (LANL, DX-3), Chuck Lebeda (LANL, XTA),  Alan Tubb (LANL, DX-8), and Mike Appleby (Tecomet Thermo Electron Corp.)
#76: David Banks, age 55. Died: May 8, 2005. Banks, based in North Queensland, died in an airplane crash, along with 14 others. He was known as an Agro Genius inventing the mosquito trap used for cattle. Banks was the principal scientist with quarantine authority, Biosecurity Australia, and heavily involved in protecting Australians from unwanted diseases and pests. Most of Dr Banks' work involved preventing potentially devastating diseases making their way into Australia. He had been through Indonesia looking at the potential for foot and mouth disease to spread through the archipelago and into Australia. Other diseases he had fought to keep out of Australian livestock herds and fruit orchards include classical swine fever, Nipah virus and Japanese encephalitis.
#75:Dr. Douglas James Passaro, age 43. Died April 18, 2005 from unknown cause in Oak Park, Illinois. Dr. Passaro was a brilliant epidemiologist who wanted to unlock the secrets of a spiral-shaped bacteria that causes stomach disease. He was a professor who challenged his students with real-life exercises in bioterrorism. He was married to Dr. Sherry Nordstrom..
#74: Geetha Angara, age 43. Died: February 8, 2005. This formerly missing chemist was found in a Totowa, New Jersey water treatment plant's tank. Angara, 43, of Holmdel, was last seen on the night of Feb. 8 doing water quality tests at the Passaic Valley Water Commission plant in Totowa, where she worked for 12 years. Divers found her body in a 35-foot-deep sump opening at the bottom of one of the emptied tanks. Investigators are treating Angara's death as a possible homicide. Angara, a senior chemist with a doctorate from New York University, was married and mother of three.

#73: Jeong H. Im, age 72. Died: January 7, 2005. Korean Jeong H. Im, died of multiple stab wounds to the chest before firefighters found in his body in the trunk of a burning car on the third level of the Maryland Avenue Garage.  A retired research assistant professor at the University of Missouri - Columbia and primarily a protein chemist, MUPD with the assistance of the Columbia Police Department and Columbia Fire Department are conducting a death investigation of the incident. A "person of interest" described as a male 6'–6'2" wearing some type of mask possible a painters mask or drywall type mask was seen in the area of the Maryland Avenue Garage. Dr. Im was primarily a protein chemist and he was a researcher in the field.

Died 2004


#72: Darwin Kenneth Vest, born April 22, 1951, was an internationally renowned entomologist, expert on hobo spiders and other poisonous spiders and snakes. Darwin disappeared in the early morning hours of June 3, 1999 while walking in downtown Idaho Falls, Idaho (USA). The family believes foul play was involved in his disappearance. A celebration of Darwin's life was held in Idaho Falls and Moscow on the one-year anniversary of his disappearance. The services included displays of Darwin's work and thank you letters from school children and teachers. Memories of Darwin were shared by at least a dozen speakers from around the world and concluded with the placing of roses and a memorial wreath in the Snake River. A candlelight vigil was also held that evening on the banks of the Snake River.

Darwin was declared legally dead the first week of March 2004 and now the family is in the process of obtaining restraining orders against several companies who saw fit to use his name and photos without permission. His brother David is legal conservator of the estate and his sister Rebecca is handling issues related to Eagle Rock Research and ongoing research projects.

Media help in locating Darwin is welcome. Continuing efforts to solve this mystery include recent DNA sampling. Stories about his disappearance continue to appear throughout the world. Issues surrounding missing adult investigations have received new attention following the tragedies of 911.


#s70-71: Tom Thorne, age 64; Beth Williams, age 53; Died: December 29, 2004. Two wild life scientists, Husband-and-wife wildlife veterinarians who were nationally prominent experts on chronic wasting disease and brucellosis were killed in a snowy-weather crash on U.S. 287 in northern Colorado.
#69:  Taleb Ibrahim al-Daher. Died: December 21, 2004. Iraqi nuclear scientist was shot dead north of Baghdad by unknown gunmen. He was on his way to work at Diyala University when armed men opened fire on his car as it was crossing a bridge in Baqouba, 57 km northeast of Baghdad. The vehicle swerved off the bridge and fell into the Khrisan river. Al-Daher, who was a professor at the local university, was removed from the submerged car and rushed to Baqouba hospital where he was pronounced dead.


#68:  John R. La Montagne, age 61. Died: November 2, 2004.  Died while in Mexico, no cause stated, later disclosed as pulmonary embolism.  PhD, Head of US Infectious Diseases unit under Tommie Thompson.  Was NIAID Deputy Director.  Expert in AIDS Program work and Microbiology and Infectious Diseases.
#67:  Matthew Allison, age 32.  Died: October 13, 2004. Fatal explosion of a car parked at an Osceola County, Fla., Wal-Mart store.  It was no accident, Local 6 News has learned. Found inside a burned car. Witnesses said the man left the store at about 11 p.m. and entered his Ford Taurus car when it exploded. Investigators said they found a Duraflame log and propane canisters on the front passenger's seat.  Allison had a college degree in molecular biology and biotechnology.
#66:  Mohammed Toki Hussein al-Talakani, age 40. Died: September 5, 2004: Iraqi nuclear scientist was shot dead in Mahmudiya, south of Baghdad. He was a practicing nuclear physicist since 1984.
#65:  Professor John Clark,  Age 52, Died: August 12, 2004.  Found hanged in his holiday home.  An expert in animal science and biotechnology where he developed techniques for the genetic modification of livestock; this work paved the way for the birth, in 1996, of Dolly the sheep, the first animal to have been cloned from an adult.  Head of the science lab which created Dolly the sheep.   Prof Clark led the Roslin Institute in Midlothian, one of the world s leading animal biotechnology research centers. He played a crucial role in creating the transgenic sheep that earned the institute worldwide fame. He was put in charge of a project to produce human proteins (which could be used in the treatment of human diseases) in sheep's milk. Clark and his team focused their study on the production of the alpha-I-antitryps in protein, which is used for treatment of cystic fibrosis. Prof Clark also founded three spin-out firms from Roslin - PPL Therapeutics, Rosgen and Roslin BioMed.
#64:  Dr. John Badwey, age 54. Died: July 21, 2004.  Scientist and accidental politician when he opposed disposal of sewage waste program of exposing humans to sludge.  Suddenly developed pneumonia like symptoms then died in two weeks.  Biochemist at Harvard Medical School specializing in infectious diseases.
#63:  Dr. Bassem al-Mudares.  Died: July 21, 2004.  Mutilated body was found in the city of Samarra, Iraq*. He was a Phd. chemist and had been tortured before being killed. He was a drug company worker who had a chemistry doctorate.

#62: Professor Stephen Tabet, age 42. Died on July 6, 2004 from an unknown illness. He was an associate professor and epidemiologist at the University of Washington. A world-renowned HIV doctor and researcher who worked with HIV patients in a vaccine clinical trial for the HIV Vaccine Trials Network
#61: Dr. Larry Bustard, age 53. Died July 2, 2004 from unknown causes. He was a Sandia scientist in the Department of Energy who helped develop a foam spray to clean up congressional buildings and media sites during the anthrax scare in 2001. He worked at Sandia National Laboratories in Albuquerque. As an expert in bioterrorism, his team came up with a new technology used against biological and chemical agents.
#60: Edward Hoffman, ag2. Die 6ed July 1, 2004 from unknown causes. Hoffman was a professor and a scientist who also held leadership positions within the UCLA medical community. He worked to develop the first human PET scanner in 1973 at Washington University in St. Louis.
#59:  John Mullen, age 67. Died: June 29, 2004.  A Nuclear physicist poisoned with a huge dose of arsenic.  A nuclear research scientist with McDonnell Douglas. Police investigating will not say how Mullen was exposed to the arsenic or where it came from. At the time of his death he was doing contract work for Boeing.
#58:  Dr. Paul Norman, age 52. Died: June 27, 2004.  From Salisbury Wiltshire.  Killed when the single-engine Cessna 206 he was piloting crashed in Devon.  Expert in chemical and biological weapons. He traveled the world lecturing on defending against the scourge of weapons of mass destruction.  He was married with a 14-year-old son and a 20-year-old daughter, and was the chief scientist for chemical and biological defense at the Ministry of Defense's laboratory at Porton Down, Wiltshire. The crash site was examined by officials from the Air Accidents Investigation Branch and the wreckage of the aircraft was removed from the site to the AAIB base at Farnborough.
#57:  Dr. Assefa Tulu, age 45. Died: June 24, 2004.  Dr. Tulu joined the health department in 1997 and served for five years as the county's lone epidemiologist. He was charged with trackcing the health of the county, including the spread of diseases, such as syphilis, AIDS and measles. He also designed a system for detecting a bioterrorism attack involving viruses or bacterial agents. Tulu often coordinated efforts to address major health concerns in Dallas County, such as the West Nile virus outbreaks of the past few years, and worked with the media to inform the public. Found face down, dead in his office. The Dallas County Epidemiologist died of a hemorrhagic stroke.
#56:  Thomas Gold, age 84. Died: June 22, 2004.  Austrian born Thomas Gold famous over the years for a variety of bold theories that flout conventional wisdom and reported in his 1998 book, "The Deep Hot Biosphere," the idea challenges the accepted wisdom of how oil and natural gas are formed and, along the way, proposes a new theory of the beginnings of life on Earth and potentially on other planets.  Long term battle with heart failure. Gold's theory of the deep hot biosphere holds important ramifications for the possibility of life on other planets, including seemingly inhospitable planets within our own solar system. He was Professor Emeritus of Astronomy at Cornell University and was the founder (and for 20 years director) of Cornell Center for Radiophysics and Space Research. He was also involved in air accident investigations.
#55:  Antonina Presnyakova, age 46. Died:  May 25, 2004.  A Russian scientist at a former Soviet biological weapons laboratory in Siberia died after an accident with a needle laced with ebola. Scientists and officials said the accident had raised concerns about safety and secrecy at the State Research Center of Virology and Biotechnology, known as Vector, which in Soviet times specialized in turning deadly viruses into biological weapons. Vector has been a leading recipient of aid in an American program.
#54:  Dr. Eugene Mallove, age 56. Died: May 14, 2004. Autopsy confirmed Mallove died as a result of several blunt-force injuries to his head and neck. Ruled as murder. Found at the end of his driveway. Alt. Energy Expert who was working on viable energy alternative program and announcement. Norwich Free Academy graduate.Beaten to death during an alleged robbery. Mallove was well respected for his knowledge of cold fusion. He had just published an "open letter" outlining the results of and reasons for his last 15 years in the field of "new energy research." Dr. Mallove was convinced it was only a matter of months before the world would actually see a free energy device.
#53: William T. McGuire, age 39. Found May 5, 2004, last seen late April 2004. Body found in three suitcases floating in Chesapeake Bay. He was NJ University Professor and Senior programmer analyst and adjunct professor at the New Jersey Institute of Technology in Newark. He emerged as one of the world's leading microbiologists and an expert in developing and overseeing multiple levels of biocontainment facilities.
#52: Ilsley Ingram, age 84. Died on April 12, 2004 from unknown causes. Ingram was Director of the Supraregional Haemophilia Reference Centre and the Supraregional Centre for the Diagnosis of Bleeding Disorders at the St. Thomas Hospital in London. Although his age is most likely the reason for his death, why wasn't this confirmed by the family in the news media?
#51: Mohammed Munim al-Izmerly, Died: April 2004.  This distinguished Iraqi chemistry professor   died in American custody from a sudden hit to the back of his head caused by blunt trauma. It was uncertain exactly how he died, but someone had hit him from behind, possibly with a bar or a pistol. His battered corpse turned up at Baghdad's morgue and the cause of death was initially recorded as "brainstem compression". It was discovered that US doctors had made a 20cm incision in his skull.
#50: Vadake Srinivasan, Died: March 13, 2004.Microbiologist crashed car into guard rail in Baton Rouge, LA.  Death was ruled a stroke. He was originally from India, was one of the most-accomplished and respected industrial biologists in academia, and held two doctorate degrees.
#49: Dr. Michael Patrick Kiley, age 62. Died: January 24, 2004. Died of massive heart attack. Ebola, Mad Cow Expert, top of the line world class. It is interesting to note, he had a good heart, but it "gave out". Dr. Shope and Dr. Kiley were working on the lab upgrade to BSL 4 at the UTMB Galvaston lab for Homeland Security. The lab would have to be secure to house some of the deadliest pathogens of tropical and emerging infectious disease as well as bioweaponized ones.
LEAD Technologies Inc. V1.01 #48:  Robert Shope, age 74. Died: January 23, 2004.  Virus Expert Who Warned of Epidemics, Dies died of lung transplant complications.  Later purported to have died of Idiopathic Pulmonary Fibrosis which can be caused by either environmental stimulus or a VIRUS.  It would not be hard to administer a drug that would cause Dr. Shope's lung transplant to either be rejected or to cause complications from the transplant. Dr. Shope led the group of scientists who had an 11 MILLION dollar fed grant to ensure the new lab would keep in the nasty bugs. Dr. Shope also met with and worked with Dr. Mike Kiley on the UTMB Galveston lab upgrade to BSL 4. When the upgrade would be complete the lab will host the most hazardous pathogens known to man especially tropical and emerging diseases as well as bioweapons.
#47: Dr Richard Stevens, age 54. Died: January 6, 2004. He had disappeared after arriving for work on 21 July, 2003. A doctor whose disappearance sparked a national manhunt, killed himself because he could not cope with the stress of a secret affair, a coroner has ruled. He was a hematologist. (hematologists analyze the cellular composition of blood and blood producing tissues e.g. bone marrow).




 http://www.stevequayle.com/index.php?s=146

Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt

Es gibt sehr viele Dinge auf der Erde, die nicht sehr einfach zuerklären sind und manches Mal nur durch ein Dogma der Wissenschaft am Leben erhalten werden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf - so die Devise vieler Wissenschaftler und selbst ernannten Experten. Das müssen wir ändern, indem wir kritische Fragen stellen und nicht alles als gegeben hinnehmen.

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