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9. Mai 2010

Magnetische Deklination oder: Norden ist nicht gleich Norden




Wir stehen kurz vor einem Polsprung. Der magnetische Nordpol und Südpol vertauschen ihre Polarität. Eine Klimakatastrophe ungeahnten Ausmaßes droht!

Der Erdkern besteht aus festem Eisen und einer flüssigen Metallschmelze in etwa 3000 bis 5000 km Tiefe. Die Schmelze aus Eisen, Nickel und wenigen anderen chemischen Elementen hat eine Temperatur von 4000 Kelvin und ist in ständiger Bewegung. Diese Bewegung ist der Antriebsmotor für das Magnetfeld der Erde. Ein kleiner Teil des Erdmagnetfelds - etwa 5% - wird durch Ströme in der Ionosphäre und durch Sonnenwinde erzeugt.

Metallvorkommen in der Erdkruste spielen nur eine untergeordnete Rolle, können aber in bestimmten Gebieten (z.B. in der Nähe von Erzvorkommen) einen Kompass nahezu unbrauchbar machen.

Geografischer und magnetischer Nordpol sind nicht identisch. Änderungen in den Strömungen der Metallschmelze sorgen dafür, daß der magnetische Nordpol wandert - zwischen 7,5 und 10 km pro Jahr. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich der magnetische Nordpol noch am Nordrand des kanadischen Festlandes. Er wanderte dann in nördlicher Richtung über die Queen Elizabeth Islands und bewegt sich seit den 90er Jahren in nordwestlicher Richtung durch das Polarmeer zwischen Ellesmere Island und Queen Elizabeth Islands. Die Abweichung zwischen magnetischem und geografischem Pol wird Deklination oder Missweisung genannt. Sie führt zu der paradoxen Situation, daß der Kompaß z.B. in Nordgrönland in Richtung Kanada zeigt und sich der geografische Nordpol von dort aus gesehen in östlicher Richtung befindet.

Dieses macht die Navigation von Flugzeugen und Schiffen in der Polarregion, aber auch in vielen Gebieten Kanadas, schwierig bzw. gewöhnungsbedürftig.

Obendrein treten auch starke tageszeitliche Veränderungen des Polpunktes auf. Das Gebiet, in dem die Feldlinien des Erdmagnetfelds senkrecht auf die Erdoberfläche treffen, bewegt sich in einer Ellipsenform und weicht binnen eines Tages bis zu 80 km vom Mittelpunkt der Ellipse ab. Diese Abweichungen verschwinden aber stets nach wenigen Stunden wieder.

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Wann kommt der Polsprung ... ?

Geoforschungszentrum: Magnetfeld der Erde verliert an Stärke


Bekommt die Erde bald eine andere Oberfläche?Wann kommt der Polsprung und was richtet er an? Dass der Großteil unserer Zivilisation im Meer versinkt, wurde bislang nur in Hollywood-Streifen wie z. B. Waterworld von Kevin Costner Realität. Doch Geowissenschaftler weisen darauf hin, dass bald ein Polsprung kommen müsste. Dabei würden Nord- und Südpol vertauscht, was gewaltige Wassermassen in Bewegung setzen würde.

Messungen des Geoforschungszentrums Potsdam haben ergeben, dass das Erdmagnetfeld immer schwächer und instabiler wird (VDI-Nachrichten, 10.3.2000), was in den letzten 15 Millionen Jahren etwa jeweils alle 200.000 Jahre zu einem Polsprung führte. Der letzte Polsprung fand vor 780.000 Jahren statt, so dass der nächste - rein statistisch betrachtet - überfällig ist.

Wie lange mag es noch gehen?

Der jetzige Abwärtstrend beim Magnetfeld hält seit 3.000 Jahren unvermindert an. Ein Polsprung, so erklären die Wissenschaftler, müsse allerdings nicht von heute auf morgen kommen, sondern könne sich auch allmählich entwickeln und sich sogar bis zu 8.000 Jahre hinziehen. Währenddessen würde der "Sonnenwind", der durch gewaltige Explosionen auf der Sonne ausgelöst wird, immer weniger abgelenkt werden und immer heftiger auf die Erde einwirken. Die Konsequenz sind Klimaveränderungen und Störungen von Satelliten und technischen Systemen. In den letzten Monaten war schon öfters davon die Rede.

Viele der apokalyptischen Aussagen in der Bibel und bei verschiedenen Propheten deuten auf Umwälzungen hin, die Auswirkungen eines Polsprungs sein könnten. Doch Katastrophen und Kataklysmen (= plötzliche weltumspannende Katastrophen) sind lediglich Folge der Verstöße des Menschen gegen die kosmische Ordnung.




Von der Bewährung zur Abtragung

Hätten die Menschen einen inneren "Polsprung" vollzogen, von der jahrtausendelangen Ausrichtung auf das "goldene Kalb" hin zu Gott im eigenen Inneren und hätten sie mehr und mehr Seine Gebote gehalten, dann müsste vielleicht kein äußerer Polsprung mehr kommen. Denn: Die Erde ist eine Stätte der Umkehr, der Bereinigung und Bewährung, um das Sündhafte zu beheben, bevor die Ursachen zur Wirkung kommen. Im Jenseits gibt es diese Bewährung nicht mehr, sondern nur noch die Abtragung. Es ist das Erleiden dessen, was man anderen an Leid zugefügt hat. Doch auch auf dieser Erde gehen die Möglichkeiten der Bewährung allmählich zu Ende und gehen in die Abtragung über. Setzt im Leid der Abtragung allerdings die Erkenntnis, die Reue und die Bitte um Vergebung ein und wird der Seele vergeben, dann kommt das Leid zum Ende.

Lesen Sie dazu auch die Aufsehen erregende Broschüre aus dem Verlag Das Wort "Katastrophen, Erdumwälzungen, Sterben - Gott hat rechtzeitig gewarnt", für 5,00 € plus Versand erhältlich.
http://www.das-wort.com/cgi/
gen_article.cgi?article=s445de&type=desc&rtopic=prophetie




http://www.das-weisse-pferd.com/00_13/polsprung.html

Magnetischer Polsprung


http://survival.4u.org/katastrophen/polsprung.htm

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Erd-Magnetfeld (Van-Allen-Gürtel) nicht stabil ist, sondern ständig in seiner Intensität schwankt und sich ab und zu auch umkehrt.

Einen solchen Austausch der magnetischen Pole nennt man im deutschsprachigen Raum "Polsprung"; um ihn vom geographischen Polsprung der Esoteriker zu unterscheiden auch "magnetischer Polsprung". Im englischsprachigen Raum spricht man von "Polarity Reversal" (zum Suchen per Google).

Wenn du dich bisher nicht mit dem Erdmagnetfeld auskennst, findest du hier weitere Infos dazu: Erd-Magnetfeld

http://survival.4u.org/bilder/sonne/doku/magrev.gif

Erforschung der magnetischen Polsprünge

Anhand von Lavaströmen und anderen geologischen Studien wurde ein immer wiederkehrender Auf- und Abbau des Magentfeldes, bis hin zum fast völligen Erliegen des Magnetfeldes und Austausch der magnetischen Richtung nachgewiesen.

Im Durchschnitt dauern die Zyklen wohl 200.000 Jahre, aber die Abstände zwischen den Polsprüngen sind unregelmässig. Der letzte magnetische Polsprung liegt etwa 740.000 Jahre zurück.

http://survival.4u.org/bilder/sonne/doku/magrev2.gif

Auf obiger Abbildung kann man sehen, wie das Magnetfeld sich immer wieder allmählich abschwächt, fast zum Erliegen kommt und sich dann relativ schnell wieder aufbaut. (Die Zeitskala bei der Grafik ist umgekehrt, also je älter, desto weiter rechts.)

Die Schätzungen zur Zeit, die für den Wiederaufbau des Magnetfeldes gebraucht wird, liegt bei 100 bis 1000 Jahren. Die gesamte Zeit, in der das Magnetfeld so abgeschwächt ist, dass Sonnenstürme uns weitgehend ungehindert treffen können, liegt bei etwa 5000 Jahren.

Hinweise auf einen baldigen magnetischen Polsprung

Erst kürzlich wurden bei einem Meeting in Los Angelos neue Tatsachen über das Erdmagnetfeld bekannt, die einen baldigen Polsprung befürchten lassen.

Bekannt ist, dass das Erdmagnetfeld seit etwa 1000 Jahren schwächer wird. Seit 150 Jahre hat sich diese Entwicklung beschleunigt. Dies berichtete Robert Coe von der University of California ( http://www.es.ucsc.edu/personnel/Coe/ ).

Robert Coe entdeckte auch, dass drastische Änderungen im Erdmagnetfeld auch sehr schnell und plötzlich passieren können. Dies ist eine eher neue Erkenntnis, weil man bisher eher von langsamen Wechseln ausging.

Das Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) berichtet, dass die Stärke des Magnetfeldes seit 1979 um 1,7 Prozent abgenommen hat. Über dem Südatlantik beträgt der Schwund sogar zehn Prozent.

Wie unter Erd-Magnetfeld beschrieben wird, bildet sich das Magnetfeld durch Rotation des flüssigen Eisens im Erdinnern. Wenn diese Rotation aufhören würde, würde das Erdmagnetfeld nachlassen.

Zur Zeit schwächt sich das Erdmagnetfeld jedoch noch 10 bis 100 mal schneller ab, als wenn der "Erd-Dynamo" abgeschaltet wäre. Es muss also Gegenströmungen geben, die gegen das Magnetfeld anarbeiten.

Satellitendaten zeigen, dass es manche Gegenden auf der Erde gibt, wo sich die Magnetrichtung jetzt schon umgekehrt hat. Der Kompass zeigt in die verkehrte Richtung. Diese Gegenden könnten mit den vermuteten Gegenströmungen im Erdinnern zusammenhängen.

Diese magnetisch umgepolten Gegenden haben sich in den letzten 20 Jahren ausgeweitet, berichtet der Geophysiker Gauthier Hulot aus Paris.

Grosse umgepolte "Löcher" gibt es beispielsweise im Südatlantik. Wenn Raumschiffe oder Flugzeuge diese Gegend überfliegen, erhalten die Passagiere eine stark überdurchschnittliche Strahlungsdosis.

Siehe auch: http://derstandard.at/?id=1529429

Darstellung der aktuellen Abschwächung des Magnetfeldes

http://survival.4u.org/bilder/sonne/tiger.gif

Auf obigen Bild sieht man heutige Strahlungs-Messungen eines Satelliten, der die Erde in 800 km Entfernung umkreist. Das Viereck markiert den Punkt, wo er heute angefangen hat und das Dreick, den Punkt der letzten Messung.

Gemessen wird die Strahlungssteigerung im Vergleich zum Vorjahr. Aus der Strahlungsstärke kann man Rückschlüsse auf die Stärke des Erd-Magnetfeld ziehen, denn dort, wo das Magnetfeld schwach ist, erreicht mehr Strahlung die Erde.

Rote Stellen zeigen an, dass an dieser Stelle die Strahlung im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen und das Magnetfeld somit schwächer geworden ist. An blauen und weissen Stellen ist die Strahlung gesunken, bzw. das Magnetfeld stärker geworden.

Am 12. Januar 2004, als ich diese Seite hier geschrieben habe, konnte man deutlich eine Art "Loch" zwischen Südamerika und Afrika sehen. Hier zum Bild vom 12.1.2004: http://survival.4u.org/bilder/sonne/doku/tiger-2004-01-11.gif


Auswirkungen eines magnetischen Polsprungs

Uneinig sind sich die verschiedenen Autoren jedoch in der Wirkung, die ein solcher magnetischer Polsprung auf uns Menschen und die Erde haben könnte.

In der Phase eines Polsprungs, der sich über viele Jahre hinziehen kann, bis das Magnetfeld sich wieder stabilisiert hat, gibt es kein oder nur ein unruhiges schwaches Magnetfeld, das immer wieder in sich zusammenfällt.

Stärkere Sonnenstürme

Klar ist, dass ein fehlendes Magnetfeld Sonnenstürme weitgehend ungehindert auf die Erde prallen lassen würde. Das würde ein erhöhtes Aufkommen an Strahlung bedeuten und somit wahrscheinlich mehr Krebs und Mutanten. Ausserdem würden die Satelliten in der Erdumlaufbahn, aber auch die Strom- und Funknetze auf der Erde leiden. Im Extremfall könnte es vielleicht ähnliche Folgen wie ein EMP-Schlag haben.
(Siehe Bild unten).

Wir müssen also mit folgenden Erscheinungen rechnen:

  • Satelliten fallen aus
  • Stromnetze brechen zusammen
  • Funk, Radio, Fernsehn bricht zusammen
  • Pipelines werden zu gefährlichen Stromleitern
  • Fluggäste werden verstrahlt
  • Verstärkte Strahlung auf der Erdoberfläche
  • Erhöhte Krebsraten
  • Erhöhte Mutationsraten
  • und natürlich: Polarlichter

Wissenschaftler der NASA behaupten, dass die Erdatmosphäre möglicherweise versengt werden würde, wenn es dauerhaft kein Magnetfeld gibt: http://science.nasa.gov/ssl/pad/sppb/edu/magnetosphere/mag4.htmlDas belegen sie anhand von Venus und Mars, die beide kaum ein Magnetfeld haben. Ein Versengen der Erdatmosphäre wäre aber wohl nur bei einem dauerhaften Fehlen des Erdmagnetfeldes zu befürchten, denn die Erde hat ja schon mehrere magnetische Polsprünge überstanden.

Auswirkungen auf die Tierwelt

Erhebliche Probleme gibt es auch für Zugtiere, die sich am Magnetfeld orientieren.

Das sind einerseits die Zugvögel, die zu ihren Sommer- und Winterquartieren fliegen. Andererseits sind beispielsweise Wale davon betroffen, die sich auf ihren Wanderungen am Erdmagnetfeld orientieren. Man müsste wohl mit einem grossen Walsterben rechnen.

Auswirkungen auf den Menschen

Die meisten Wissenschaftler sehen für einen Fall eines magnetischen Polsprungs keine direkten Auswirkungen auf den Menschen.

Manche Autoren schreiben jedoch von Auswirkungen auf die Psyche, die ein Fehlen des Magnetfeldes haben könnte. Dazu wird von russischen Astronauten berichtet, die bei frühen Raumflügen verrückt wurden und die deshalb jetzt tragbare Magnetfeld-Generatoren mit sich führen würden. Der Schweregrad bei den Berichten geht von unheilbar verrückt bis hin zu leicht desorientiert. Die Seriösität dieser Quellen ist mir unklar.

Anscheinend wurden auch auf der Erde Studien mit fehlenden Magnetfeldern bei Mäusen und Menschen gemacht.

Den Mäusen ging es wohl schlecht, aber die Menschen war nur in der optischen Schnellerkennung etwas beeinträchtigt. Man weiss also nix Genaues. Aber ich denke mir, dass auch ein leichtes Verrückterwerden der Menschheit problematisch sein könnte, denn die Menschheit ist ja eh schon auf der Kippe (meiner Meinung nach).

Und dann sind da noch etliche Autoren, die einen spirituellen Dimensionssprung erwarten, wenn sich die magnetischen Pole umkehren.

Verstärkte Erdbeben?

Möglicherweise könnte ein magnetischer Polsprung vielleicht auch Erdbeben und Vulkanausbrüche triggern.

Einige Forschungsergebnisse von Robert Coe deuten nämlich darauf hin, dass die Intensität der Plattentektonik von der Eisen-Rotation im Erdinnern abhängen könnte. Das könnte verstärkte Erdbeben und Vulkanausbrüche zur Folge haben.

Polarlichter

Freuen können wir uns bei erlahmendem Magnetfeld wohl mit Sicherheit auf vermehrte Polarlichter in mittleren Breiten, was ja jetzt schon öfters vorkommt.


Fazit

Ein magnetischer Polsprung ist also recht wahrscheinlich, wenn man auch nicht weiss, wann es soweit ist.

Die Folgen wären wohl eher nicht sehr spektakulär, aber ich denke, es könnte durchaus Probleme deswegen geben.


Links:

  • Vergleich der Polsprung-Typen mit Ideen zu möglichen Folgen eines magn. Polsprungs:
http://www.crawford2000.co.uk/mag.htm


Auswirkungen von Sonnenstürmen, wenn der Schutz des Magnetfeldes fehlt

http://survival.4u.org/bilder/sonne/doku/blackout1big.gif


Zurückzu Polsprung

Danke für die Bilder an die NASA

Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt

Es gibt sehr viele Dinge auf der Erde, die nicht sehr einfach zuerklären sind und manches Mal nur durch ein Dogma der Wissenschaft am Leben erhalten werden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf - so die Devise vieler Wissenschaftler und selbst ernannten Experten. Das müssen wir ändern, indem wir kritische Fragen stellen und nicht alles als gegeben hinnehmen.

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