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30. Dezember 2010

Die Natur geht online

Die Natur geht online

DNA, Hyperkommunikation und Gruppenbewußtsein

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Wissenschaft und Kirche nähern sich nach jahrhundertelanger Feindseligkeit wieder einander an. In seiner 13. Enzyklika verkündete Papst Johannes Paul II: »Glaube und Vernunft sind die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.«

Es gibt tatsächlich bereits heute Theorien, in denen versucht wird, Naturwissenschaft und Bewußtsein unter einem Dach zu vereinen. Einige solcher Denkansätze wollen wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.

Eine der interessantesten dieser Theorien ist Matti Pitkänens neue Kosmologie, die zum ersten Mal eine Verbindung zwischen Physik und Bewußtsein eröffnet. Der finnische Physiker hat bereits vor einigen Jahren eine brillante Theorie über den Aufbau des Universums aufgestellt, der eine neuartige achtdimensionale Raumgeometrie zugrundeliegt: die Topologische Geometrodynamik (TGD). In dieser komplizierten Theorie, die selbst für Fachleute nur schwer verständlich ist, spielen magnetisierte Wurmlöcher eine bedeutsame Rolle. Als „Wurmlöcher“ bezeichnete zuerst der Physiker John Wheeler mikroskopische Verbindungskanäle durch den Hyperraum, die aufgrund der Quantenvakuumfluktuation entstehen. Der seltsame Name geht zurück auf einen scherzhaften Vergleich Wheelers, der sie mit den Löchern verglich, mit denen sich Würmer durch einen Apfel hindurchfressen.

Pitkänens Theorie ist schon deshalb so provokativ, weil sie erstmals in der Wissenschaftsgeschichte einen Zusammenhang zwischen Physik und Biologie herzustellen versucht. Seine Physik führt wahrhaftig zu einer Kosmologie des Lebens.

Die moderne Biologie – speziell die Genetik – beschäftigt sich schon seit langem mit der Erforschung des Erbmoleküls, der DNA, dem Träger unserer Gene. Viel Arbeit wurde schon investiert, um den genetischen Code von Menschen, Tieren und Pflanzen zu entziffern.

In Matti Pitkänens Theorie nun dient die DNA nicht nur dazu, um in der Zelle Eiweiße zu produzieren und damit den Körper aufzubauen, so wie man es bislang vermutet hatte. Ihm zufolge lagern sich an Sequenzen dieses gewaltigen Biomoleküls die erwähnten magnetisierten Wurmlöcher an und dienen ihm als Kommunikationskanäle.

Pitkänen kommt auf diese Weise zu einer vollkommen neuen Betrachtungsweise, bei der Begriffe wie Bewußtsein und Wahrnehmung Eingang in die Physik finden. Wörtlich schreibt er: »Wurmloch-Magnetfelder, die an Raum-Zeit-Blätter angeheftet sind, die gewöhnliche Biomaterie enthalten, sind gute Kandidaten für die physikalische Erklärung der Wahrnehmung. ... Wurmloch-Magnetismus könnte sogar als die Quintessenz lebender Systeme angesehen werden.«

In diesem Zitat bezieht sich Pitkänen auf die bekannte Parallelweltenhypothese nach Everett und Wheeler, wonach unser Universum nur eines von vielen anderen in einem höherdimensionalen Hyperraum ist. Diese Einzeluniversen im Hyperraum werden zuweilen auch als Raum-Zeit-Blätter bezeichnet.

Wenn man Pitkänens Gedanken weiter verfolgt, bedeutet das aber, die Wissenschaft ist auf dem Wege, auch den schon lange vermuteten Zusammenhang zwischen Gravitation und Bewußtsein zu beweisen. Genauer: Gravitation und Bewußtsein bilden Gegenpole.

Der Phantom-DNA-Effekt

Ein sensationeller Beweis für Pitkänens Theorie basiert auf der Arbeit einer in­ter­disziplinä­ren Forschergruppe der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau unter der Leitung des Molekularbiologen und Biophysikers Dr. Pjotr P. Garjajev.

Garjajev und sein Kollege, der Quantenphysiker Dr. Vladimir Poponin, machten bei der Messung von Vibrationsmustern von DNA-Proben eine verblüffende Beobachtung.

Sie bestrahlten eine DNA-Probe mit Laserlicht und erhielten auf einem Schirm ein typisches Wellenmuster (Abb. 1, Mitte). Entfernten sie jedoch die Probe, so verschwand dieses Muster nicht etwa, sondern es blieb eine regelmäßige Struktur bestehen, so als ob immer noch eine Materieprobe vorhanden wäre (Abb. 1, unten).

Wie Kontrollexperimente zeigten, mußten diese Muster auf jeden Fall von der – inzwischen nicht mehr vorhandenen – DNA-Probe stammen. Machte man statt dessen ein Leerexperiment, ohne daß also je eine Probe in den Strahlengang gestellt wurde, so erhielt man auf dem Schirm nur ein regelloses Zufallsmuster (Abb. 1, oben).

Der Effekt war jederzeit wiederholbar und wird heute als Phantom-DNA-Effekt bezeichnet.

Die wissenschaftliche Erklärung hierfür besagt, daß offenbar die DNA selbst ein Störungsmuster im Vakuum erzeugt hat, durch die ein magnetisiertes Wurmloch entsteht. Diese Muster im Vakuum, hervorgerufen durch die Anwesenheit lebender Materie, können im Extremfall über mehrere Monate anhalten – so die Beobachtungen von Pjotr Garjajev und seinen Kollegen.

Abb. 1: Der Phantom-DNA-Effekt. (Quelle: Institute of HeartMath, Boulder, Kalifornien).

Anfang der achtziger Jahre stellte der britische Biologe Rupert Sheldrake von der Universität Cambridge seine berühmte Theorie der morphogenetischen Felder auf: Jeder Mensch, ja überhaupt jedes Lebewesen, hinterläßt eine unsichtbare Spur seiner Existenz. Pjotr Garjajev konnte dies nun erstmals im Labor sichtbar machen.

Die Frage ist nun: Wozu wird diese Spur gelegt? Mit wem oder was „flüstern unsere Gene“? Wie kommuniziert die DNA, und zu welchem Zweck tut sie das?

Das Überraschendste daran ist: Alle Befunde weisen darauf hin, daß die DNA bezüglich der Kommunikation keinerlei Beschränkungen unterliegt.

Hyperkommunikation

Nach Pitkänens Theorie erfolgt diese Kommunikation nicht auf klassischem Wege, sondern über die magnetisierten Wurmlöcher, also raum-zeitfrei durch die höheren Dimensionen des Hyperraums. Man spricht daher auch von Hyperkommunikation.

Diese Hyperkommunikation scheint nicht einem bestimmten, begrenzten Zweck zu dienen, sondern sie stellt eine Schnittstelle zu einem offenen Netzwerk dar – einem Bewußtseins- oder Lebensnetzwerk.

Genau wie beim Internet kann die DNA

· eigene Daten in dieses Netzwerk einspeisen,

· Daten aus diesem Netzwerk abrufen und

· einen direkten Kontakt zu anderen Teilnehmern des Netzwerks aufnehmen.

Sie kann also sozusagen eine eigene »Homepage« haben, sie kann im Netz »surfen« und mit anderen Teilnehmern »chatten«.

Dabei ist sie nicht, wie man vielleicht glauben sollte, auf die eigene Spezies beschränkt. Die Erbinformationen unterschied­licher Lebewesen können sich ebenfalls auf diese Weise untereinander austauschen. Die Hyperkommunikation ist damit eine erste wissenschaftlich nachweisbare Schnittstelle, über die die unterschiedlichen Intelligenzformen des Universums untereinander vernetzt sind.

Als eine besonders wichtige Anwendung der Hyperkommunikation stellt sich das Gruppenbewußtsein heraus, also die Möglichkeit, die Individuen einer Tier- oder Menschengruppe koordiniert gemeinsam handeln zu lassen. Doch wie die Befunde zeigen, sind die Auswirkungen der Hyperkommunikation viel weitreichender.

Die Auswirkungen auf das Verständnis menschlichen Lernens sind immens.

Unser menschlicher Körper ist ja aus Zellen aufgebaut, in denen je ein DNA-Molekül enthalten ist. Wir wissen nun, daß wir auf diese Weise ständig Milliarden von Kommunikationsfühlern ausstrecken. Unserem bewußten Empfinden ist dies bislang entgangen – oder etwa nicht?

Immer wieder gab es in unserer Geschichte einzelne Menschen, die die Menschheit voranbrachten – durch revolutionäre Ideen in Wissenschaft und Kultur. Niemand hat sich bislang ernsthaft darüber Gedanken gemacht, wie ihnen das möglich war.

Da ist von Kreativität die Rede, also von der Fähigkeit, in ungewohnten Bahnen zu denken, in der Phantasie virtuelle Realitäten zu erbauen, die sich später in greifbare Realität umsetzen ließen. Doch der entscheidende Funke, die Inspiration, die eigentliche Entdeckung, war nie das Resultat logischer, rationaler Gedankengänge. Er schien immer irgendwie plötzlich aus dem Nichts aufzutauchen.

Ist eine solche Information über die Hyperkommunikationskanäle der DNA geflossen? Wenn ja, dann woher? Und läßt sich eine solche Behauptung beweisen?

Die letzte Frage dürfte am schwersten zu beantworten sein. Naturwissenschaft verlangt als Beweis das wiederholbare Experiment unter Laborbedingungen. Kann man aber labormäßig Kreativität oder Inspiration hervorrufen und damit in einem Menschen bislang unbekanntes Wissen entstehen lassen?

Diese Frage ist eine echte Herausforderung, doch auch sie läßt sich mit heutigen wissenschaftlichen Methoden zumindest ansatzweise in Angriff nehmen.

Die DNA als Antenne

Wie wir wissen, kann unser Körper nicht nur Licht abstrahlen in Form von Biophotonen, sondern ist auch in der Lage, Licht aus der Umgebung aufzunehmen. Er kann diese aufgenommene Lichtenergie sogar speichern. Dieser Lichtspeicher ist jedoch gerade die DNA, die bekanntermaßen auch am stärksten an der Biophotonenstrahlung beteiligt ist.

Durch die charakteristische Form dieses Riesenmoleküls – eine gewundene Doppelhelix – stellt die DNA nämlich eine geradezu ideale elektromagnetische Antenne dar. Einesteils ist sie langgestreckt und damit eine Stabantenne, die sehr gut elektrische Impulse aufnehmen kann. Andererseits ist sie, von oben gesehen, ringförmig und damit eine sehr gute magnetische Antenne.

Was geschieht mit der elektromagnetischen Energie, die die DNA aufnimmt? Sie wird ganz einfach in ihr gespeichert, indem das Molekül – einfach ausgedrückt – in Schwingung versetzt wird. Physikalisch nennt man ein solches System einen harmonischen Oszillator.

Ein solcher Oszillator gibt natürlich mit der Zeit seine Energie auch wieder ab, wie auch in der Dunkelkammer beobachtbar ist, und die Zeit, die dieser Vorgang benötigt, ist ein Maß für die Fähigkeit zur Energiespeicherung. Die Physiker nennen dieses Maß die Resonatorgüte.

Es stellte sich heraus, daß die Güte des DNA-Resonators um ein Vielfaches höher ist als bei Oszillatoren, die die Physiker in ihren Labors aus technischen Geräten aufbauen können. Das bedeutet, die Schwingungsverluste sind unglaublich gering. Dies bestätigt eine langgehegte Vermutung: Die DNA ist ein organischer Supraleiter, der noch dazu bei normaler Körpertemperatur arbeiten kann! Hier kann die Wissenschaft von der Natur noch unendlich viel lernen.

Wir Menschen tragen also in jeder Zelle unseres Körpers ein technisches Hochleistungsgerät: einen Mikrochip mit 3 Gigabits Speicherfähigkeit, der elektromagnetische Informationen aus der Umwelt aufnehmen, speichern und – möglicherweise in veränderter Form – auch wieder abgeben kann.

Die technischen Daten der DNA als Oszillator-Antenne sind schnell ermittelt. Wir wissen, daß das Molekül ausgestreckt etwa zwei Meter lang wäre. Damit hat es eine Eigenfrequenz von 150 Megahertz. Schon wieder eine bemerkenswerte Zahl, denn diese Frequenz liegt genau im Bandbereich unserer menschlichen Radar-, Telekommunikations- und Mikrowellentechnik. Auch wir benutzen also gerade diesen Frequenzbereich für Kommunikations- und Ortungszwecke. Ein Zufall?

Mobilfunkwellen können also direkt die DNA beeinflussen.

Außerdem kann die DNA auch alle harmonischen Oberwellen von 150 Megahertz speichern, also natürlich auch sichtbares Licht. Die 22. Oktave von 150 Megahertz liegt gerade in diesem Bereich. Die Farbe dieser Lichtstrahlung ist übrigens Blau. Ist es Zufall, daß die Sonnenstrahlung von der Erdatmosphäre gerade so gebrochen wird, daß wir auf einer Welt mit blauem Himmel leben?

Die DNA als Mikrochip

Während das Team um Pjotr Garjajev vorrangig den Bereich der DNA-Software untersucht hat, widmeten sich Dr. Ehud Shapiro und sein Forschungsteam am Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, eher den Fragen nach der zugehörigen Hardware. Ihre Arbeit ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Verständnis des DNA-Bio­com­pu­ters. Gleichzeitig eröffnen sich dadurch Konsequenzen, die man nur als höchst bedenklich bezeichnen kann. Es ist der erste Schritt zu einem Bindeglied zwischen Mensch und Maschine, der eines Tages zu einer totalen Programmierbarkeit des Menschen auf DNA-Basis führen könnte.

Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen der DNA und Ihrem PC ist es, dass der DNA-Biocomputer nicht isoliert funktionieren kann. Die DNA ist genau genommen noch gar kein vollständiger Computer, sondern eher eine Art von Software, die zum Ablaufen erst eine passende „Hardwareumgebung“ braucht. Diese findet sie in der lebenden Zelle, in der sich z. B. Enzyme befinden, die als „Hardware“ das DNA-Programm ablaufen lassen, indem sie die Erzeugung von Eiweißen in der Zelle steuern. Dadurch wird der lebende Körper aufgebaut, bzw. am Leben erhalten.

Was würde passieren, wenn die DNA in einer Zelle nicht mehr ihr vorinstalliertes, sondern ein anderes Programm ablaufen lassen würde? Nun, die Enzyme der Zelle würden dann eben etwas anderes als gewöhnlich machen. Ob das für den Körper positiv oder negativ wäre, hängt in entscheidender Weise von der Art dieses veränderten Programms ab.

In der Natur existiert so etwas schon lange. Es gibt mikroskopische Gebilde, die nur aus einem DNA-Molekül und einer umgebenden Schutzhülle aus Eiweiß bestehen. Diese Gebilde nennt man Viren, und im Grunde kann man sie noch gar nicht als vollständige Lebewesen bezeichnen. Sie sind sozusagen nur „Software im Wartestand“, genau wie eine CD-ROM in Ihrem Regal erst einen Computer braucht, in den man sie ein­schiebt, um das gespeicherte Programm ablaufen zu lassen.

Abb. 2: Professor Ehud Shapiro (hinten) hält ein Teströhrchen mit einer Trillion DNA-Nanocomputern in seiner Hand.

Wissenschaftler haben der Natur die Methode der Viren schon längst abgeschaut. Inzwischen ist es den Wissenschaftlern um Ehud Shapiro zum Beispiel gelungen, DNA-Biocomputern im Reagenzglas das Zählen beizubringen. Die Trillionen und Abertrillionen von „Mi­kro­prozessoren“ in der Wasserlösung arbeiten dabei rund 100.000 Mal schneller als jeder heute bekannte Computer. Und sie erzeugen ganz nebenbei sogar selbst die notwendige Energie, die sie für ihre Rechenleistung brauchen.

Um das Programm ablaufen zu lassen, muss ein speziell konfiguriertes DNA-Mo­le­kül dann in eine Wasserlösung gebracht werden, welche die zur ordnungsgemäßen Funktion des Biocomputers notwen­di­gen Enzyme enthält, so wie es in einer realen Zelle auch der Fall ist.

Der Rechenvorgang läuft dann in den vernetzten Myriaden von Mini-Biocomputern in Windeseile ab, indem sich die DNA reproduziert und die Enzyme zur Eiweißproduktion anregt. Nach einiger Zeit überprüft man die resultierenden DNA-Stränge, um das Ergebnis der Programmberechnung zu erhalten. Dies geht bislang auch noch nicht auf die übliche Weise, indem man sie auf Papier ausdruckt, sondern man muss die DNA-Moleküle analysieren (der berühmte genetische Fingerabdruck).

Wie so etwas in etwa aussieht, zeigt Abb. 3.

Abb. 3: Experimentelle Überprüfung der Berechnungen eines DNA-Biocomputers. Aus Benenson, Paz-Elizur, Adar, Keinan, Livneh & Shapiro: Programmable and autonomous computing machine made of biomolecules. Nature Vol. 414, November 2001.

Die DNA-Soliton-Lichtwelle

Die Speicherung von Licht und Information in der DNA erfolgt in Form einer speziellen Lichtwelle, die man auch Soliton-Welle nennt und die das DNA-Molekül umhüllt. Es ist eine nichtlineare Wellenform, die sehr komplizierten Gesetzmäßigkeiten folgt, dem sogenannten Fermi-Pasta-Ulam-Gitter. Eine Soliton-Welle ist eine in sich abgeschlossene dynamische Einheit, die insofern einem Materieteilchen ähnelt.

Soliton-Wellen sind außerordentlich langlebig und verändern dabei kaum ihre Form. Sie sind also prädestiniert dafür, Informationsmuster über lange Zeit zu speichern und auch über große Distanzen zu transportieren. Vermutlich verbergen sich in dieser Lichtwelle noch unübersehbar viele unerschlossene menschliche Potentiale.

Fraktale DNA und die Zeit

Durch die spezielle Fermi-Pasta-Ulam-Form der Soliton-Welle kommt es im genetischen Code der DNA auch zu zahlreichen Wiederholungen und Selbstähnlichkeiten, wie Pjotr Garjajev betont. Das bedeutet, daß die Informationen der DNA in den Zellen nicht linear der Reihe nach ausgelesen werden, so wie wir Menschen ein Buch lesen. Statt dessen erfolgt der Lesevorgang vorwärts und rückwärts, nach oben und nach unten, wobei manchmal auch zum Ausgangspunkt wieder zurückgekehrt wird.

Auch die DNA-Kommunikation folgt fraktalen Gesetzmäßigkeiten. Sie erfolgt nichtlokal, d. h. die DNA kann, ohne an Raum und Zeit gebunden zu sein, auch mit weit entfernten Informationsträgern kommunizieren. Dieser Effekt geht auf ein berühmtes Paradox der Wissenschaftsgeschichte zurück, das sogenannte Einstein-Podolski-Rosen-Paradox, kurz EPR-Paradox. Es besagt, daß zwei Materieteilchen, die irgendwann einmal zusammen waren und dann getrennt wurden, für immer miteinander verbunden bleiben. Erfährt eines der beiden Teilchen später einmal eine Veränderung, so reagiert das andere darauf augenblicklich, selbst wenn die beiden Teilchen inzwischen Lichtjahre voneinander entfernt sind.

Die fraktale Struktur der DNA-Soliton-Welle ermöglicht es tatsächlich, so Garjajev, daß die DNA auf diese Weise mit weit entfernten Informationsträgern, möglicherweise sogar aus dem Weltraum, kommuniziert. Durch die Nichtlokalität dieser Kommunikationsform wird das uns allen wohlbekannte Gesetz von Ursache und Wirkung gebrochen. Garjajev schreibt: „Ursache und Wirkung sind nicht durch die Zeit getrennt, wenn Zeit verstanden werden kann als ein Weg zur Organisation von Ereignisketten. Dies bedarf einer komplizierten fraktalen Zeitstruktur, weshalb Einstein es so noch nicht erkannte.“

Nach Garjajevs Ansicht ist diese Quanten-Nichtlokalität eine Schlüsselfunktion der Selbstorganisation lebender Materie. Dabei kommt es auch zu nicht-physikalischen Kommunikationsformen wie z. B. der Telepathie. Mit Hilfe von EPR-Kommunikation können in Nullzeit riesige Datenmengen übertragen werden, z. B. durch schnelles automatisches Scannen der Polarisation von Photonen.

Es stellt sich die Frage, wieso wir Menschen dann eigentlich nicht immer auf diese Art und Weise kommunizieren und wahrnehmen? Warum hat unser Körper ein Nervensystem entwickelt, das mit einer Geschwindigkeit von 8-10 m/s geradezu im Schneckentempo arbeitet? Pjotr Garjajev kennt den einfachen Grund: Weil EPR-Kom­muni­kation für die Verarbeitung in unserem Bewußtsein viel zu schnell ist.

Die Ursprache der Menschheit

Wir sprechen heute fast selbstverständlich vom »genetischen Code«, also von einer systematischen Informationsverschlüsselung. Doch die bisherige Genetik blieb an dieser Stelle stehen und erledigte den Rest der Arbeit ausschließlich mit Hilfe der Chemie, anstatt auch einmal Sprachexperten heranzuziehen.

Anders in Moskau bei der Gruppe von Pjotr Garjajev. Dort wurden zur Untersuchung der DNA auch Linguisten hinzugezogen.

Bei einer Sprache untersucht man Gesetzmäßigkeiten wie die Syntax (Regeln zum Aufbau von Worten aus Buchstaben), die Semantik (Lehre von der inhaltlichen Bedeutung der Worte) sowie die Grundlagen der Grammatik.

Wendet man diese wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den genetischen Code an, so erkennt man, daß dieser Code den gleichen Regeln folgt wie unsere menschlichen Sprachen.

Wohlgemerkt: nicht den Regeln einer bestimmten Sprache (in diesem Fall z. B. des Russischen), sondern Regeln auf einer so grundlegenden Ebene, auf der Gemeinsamkeiten zwischen allen existierenden Sprachen der Menschheit existieren. Man kann also den Aufbau des genetischen Code mit jeder existierenden Sprache der Menschheit in Beziehung setzen.

Seit Jahrhunderten suchten Wissenschaftler nach der menschlichen Ursprache – Pjotr Garjajev und seine Mitarbeiter haben sie möglicherweise gefunden.

In ausgedehnten Experimenten konnte die Moskauer Gruppe beweisen, daß diese in der DNA angelegten umfangreichen Codes keineswegs zur Synthese bisher unbekannter Bausteine unseres Körpers benutzt wird, wie es bei den Genen der Fall ist. Dieser Code wird vielmehr tatsächlich zur Kommunikation benutzt, genauer gesagt – zur Hyperkommunikation.

Kurz gesagt – die Natur geht online!

Und zwar die ganze Natur, denn selbstverständlich folgt auch der genetische Code von Tieren und Pflanzen einer ganz ähnlichen Grammatik.

Oder um es mit den Worten des Dalai Lama auszudrücken: „Alles was ist, ist nur, weil es mit allem kommuniziert. Nichts ist für sich selbst, ein jedes hat seine Existenz im anderen!“

Literatur:

Fosar, Grazyna und Franz Bludorf: Vernetzte Intelligenz. Die Natur geht online. Gruppenbewußtsein, Genetik, Gravitation. Aachen 2001.

Fosar, Grazyna und Franz Bludorf: Fehler in der Matrix. Leben Sie nur, oder wissen Sie schon

Fosar, Grazyna und Franz Bludorf: Zeitfalle. Peiting 2005.

Pitkänen, Matti: Wormholes and possible new physics in biological length scales. Helsinki 1997.

Гаряев, П. П: Волновой Генетический Код. Москва 1997.

Garjajev, Pjotr P., Uwe Kämpf, Ekaterina A. Leonova, F. Muchamedjarov, Georgi G. Tertishny: Fractal Structure in DNA Code and Human Language : Towards a Semiotics of Biogenetic Information. Dresden 1999.

Poponin, Vladimir: The DNA Phantom Effect: Direct Measurement of A New Field in the Vacuum Substructure. Boulder Creek, Ca. 1995.

Popp, Fritz Albert: Coherent photon storage of biological systems. In: Popp, F. A., Becker, G., König, H. L., Peschka, W. (Hrsg.): Electomagnetic Bio-information. München-Wien-Baltimore 1979.

Quelle:

http://www.fosar-bludorf.com/dnabewusstsein/index.htm

29. August 2010

Russian DNA Discoveries


The human DNA is a biological Internet and superior in many aspects to the artificial one. The latest Russian scientific research directly or indirectly explains phenomena such as clairvoyance, intuition, spontaneous and remote acts of healing, self healing, affirmation techniques, unusual light/auras around people (namely spiritual masters), mind’s influence on weather patterns and much more.

In addition, there is evidence for a whole new type of medicine in which DNA can be influenced and reprogrammed by words and frequencies WITHOUT cutting out and replacing single genes. Only 10% of our DNA is being used for building proteins. It is this subset of DNA that is of interest to western researchers and is being examined and categorized. The other 90% are considered "junk DNA."



The Russian researchers, however, convinced that nature was not dumb, joined linguists and geneticists in a venture to explore that 90% of "junk DNA." Their results, findings and conclusions are simply revolutionary!

According to there findings, our DNA is not only responsible for the construction of our body but also serves as data storage and communication. The Russian linguists found that the genetic code —especially in the apparent "useless" 90%— follows the same rules as all our human languages.

To this end they compared the rules of syntax (the way in which words are put together to form phrases and sentences), semantics (the study of meaning in language forms) and the basic rules of grammar.  They found that the alkalines of our DNA follow a regular grammar and do have set rules just like our languages. Therefore, human languages did not appear coincidentally but are a reflection of our inherent DNA.

The Russian biophysicist and molecular biologist Pjotr Garjajev and his colleagues also explored the vibrational behavior of DNA.   In brief the bottom line was: "Living chromosomes function just like a holographic computer using endogenous DNA laser radiation." This means that they managed, for example, to modulate certain frequency patterns (sound) onto a laser-like ray which influenced DNA frequency and thus the genetic information itself.

Since the basic structure of DNA-alkaline pairs and of language (as explained earlier) is of the same structure, no DNA decoding is necessary. One can simply use words and sentences of the human language! This, too, was experimentally proven!

Living DNA substance (in living tissue, not in vitro) will always react to language-modulated laser rays and even to radio waves, if the proper frequencies (sound) are being used. This finally and scientifically explains why affirmations, hypnosis and the like can have such strong effects on humans and their bodies. It is entirely normal and natural for our DNA to react to language.

While western researchers cut single genes from DNA strands and insert them elsewhere, the Russians enthusiastically created devices that influence cellular metabolism through modulated radio and light frequencies, thus repairing genetic defects.

They even captured information patterns of a particular DNA and transmitted it onto another, thus reprogramming cells to another genome. So they successfully transformed, for example, frog embryos to salamander embryos simply by transmitting the DNA information patterns! This way the entire information was transmitted without any of the side effects or disharmonies encountered when cutting out and re-introducing single genes from the DNA.

This represents an unbelievable, world-transforming revolution and sensation: by simply applying vibration (sound frequencies) and language instead of the archaic cutting-out procedure!

This experiment points to the immense power of wave genetics, which obviously has a greater influence on the formation of organisms than the biochemical processes of alkaline sequences.

Esoteric and spiritual teachers have known for ages that our body is programmable by language, words and thought. This has now been scientifically proven and explained.

Of course the frequency has to be correct. And this is why not everybody is equally successful or can do it with always the same strength. The individual person must work on the inner processes and development in order to establish a conscious communication with the DNA.

The Russian researchers work on a method that is not dependent on these factors but will ALWAYS work, provided one uses the correct frequency. But the higher developed an individual's consciousness is, the less need is there for any type of device: one can achieve these results by oneself.  Science will finally stop laughing at such ideas and will confirm and explain the results. And it doesn't end there.

The Russian scientists also found out that our DNA can cause disturbing patterns in a vacuum, thus producing magnetized wormholes!  Wormholes are the microscopic equivalents of the so-called Einstein-Rosen bridges in the vicinity of black holes (left by burned-out stars).

These are tunnel connections between entirely different areas in the universe through which information can be transmitted outside of space and time. The DNA attracts these bits of information and passes them on to our consciousness.  This process of hyper-communication (telepathy, channeling) is most effective in a state of relaxation.

Stress, worry or a hyperactive intellect prevent successful hyper-communication or the information will be totally distorted and useless. In nature, hyper-communication has been successfully applied for millions of years. The organized flow of life in insects proves this dramatically. Modern man knows it only on a much more subtle level as "intuition."  But we, too, can regain full use of it.


As an example from nature, when a queen ant is separated from her colony, the remaining worker ants will continue building fervently according to plan.  However, if the queen is killed, all work in the colony stops. No ant will know what to do. Apparently, the queen transmits the "building plans" even if far away —via the group consciousness with her subjects. She can be as far away as she wants, as long as she is alive.

In humans, hyper-communication is most often encountered when one suddenly gains access to information that is outside one's knowledge base.  Such hyper-communication is then experienced as inspiration or intuition (also in trance channeling). The Italian composer Giuseppe Tartini, for instance, dreamt one night that a devil sat at his bedside playing the violin. The next morning Tartini was able to note down the piece exactly from memory.  He called it the Devil's Trill Sonata.

For years, a 42-year old male nurse dreamt of a situation in which he was hooked up to a kind of knowledge CD-ROM. Verifiable knowledge from all imaginable fields was then transmitted to him that he was able to recall in the morning. There was such a flood of information that it seemed a whole encyclopedia was transmitted at night. The majorities of facts were outside his personal knowledge base and reached technical details of which he knew absolutely nothing. When hyper-communication occurs, one can observe in the DNA, as well as in the human, supernatural phenomena.

The Russian scientists irradiated DNA samples with laser light.  On screen, a typical wave pattern was formed.  When they removed the DNA sample, the wave pattern did not disappear, it remained. Many controlled experiments showed that the pattern continued to come from the removed sample, whose energy field apparently remained by itself. This effect is now called phantom DNA effect.  It is surmised that energy from outside of space and time still flows through the activated wormholes after the DNA was removed. The side effects encountered most often in hyper-communication in humans are inexplicable electromagnetic fields in the vicinity of the persons concerned.

Electronic devices like CD players and the like can be irritated and cease to function for hours. When the electromagnetic field slowly dissipates, the devices function normally again.  Many healers and psychics know this effect from their work:  the better the atmosphere and energy, the more frustrating it can be for recording devices as they stop functioning at that exact moment.  Often by next morning all is back to normal.

Perhaps this is reassuring to read for many, as it has nothing to do with them being technically inept; it means they are good at hyper-communication.

In their book Vernetzte Intelligenz, Grazyna Gosar and Franz Bludorf explain these connections precisely and clearly. The authors also quote sources presuming that in earlier times humanity had been just like the animals: very strongly connected to group consciousness and thereby acted as a group.  In order to develop and experience individuality, however, we humans had to forget hyper-communication almost completely.

Now that we are fairly stable in our individual consciousness, we can create a new form of group consciousness —namely one in which we attain access to all information via our DNA without being forced or remotely controlled about what to do with that information. We now know that just as we use the internet, our DNA can feed proper data into the network, can retrieve data from the network, and can establish contact with other participants in the network. Remote healing, telepathy or "remote sensing" about the state of another can thus be explained. Some animals know from afar when their owners plan to return home. This can be freshly interpreted and explained via the concepts of group consciousness and hyper-communication.

Any collective consciousness cannot be sensibly used over any period of time without a distinctive individuality; otherwise we would revert to a primitive herd instinct that is easily manipulated.  Hyper-communication in the new millennium means something quite different.

Researchers think that if humans with full individuality would regain group consciousness, they would have a god-like power to create, alter and shape things on Earth! AND humanity is collectively moving toward such a group consciousness of the new kind.

Fifty percent of children will become a problem as soon as they go to school, since the system lumps everyone together and demands adjustment. But the individuality of today's children is so strong that they refuse this adjustment and resist giving up their idiosyncrasies in the most diverse ways.

At the same time more and more clairvoyant children are born.  Something in those children is striving more towards the group consciousness of the new kind, and it can no longer be suppressed.

As a rule, weather for example is rather difficult to influence by a single individual. But it may be influenced by group consciousness (nothing new about this to some indigenous tribes). Weather is strongly influenced by Earth resonance frequencies (Schumann frequencies). But those same frequencies are also produced in our brains, and when many people synchronize their thinking or when individuals (spiritual masters, for instance) focus their thoughts in a laser-like fashion, then it is not at all surprising that they can influence the weather.

A modern day civilization which develops group consciousness would have neither environmental problems nor scarcity of energy:  for if it were to use such mental powers as a unified civilization, it would have control of the energies of its home planet as a natural consequence.

When a great number of people become unified with higher intention as in meditating on peace —potentials of violence also dissolve.

Apparently, DNA is also an organic superconductor that can work at normal body temperature, as opposed to artificial superconductors which require extremely low temperatures between -200 and -140°C to function.   In addition, all superconductors are able to store light and thus information. This further explains how DNA can store information.

There is another phenomenon linked to DNA and wormholes. Normally, these super-small wormholes are highly unstable and are maintained only for the tiniest fractions of a second. Under certain conditions stable wormholes can organize themselves, which then form distinctive vacuum domains in which for example, gravity can transform into electricity. Vacuum domains are self-radiant balls of ionized gas that contain considerable amounts of energy.  There are regions in Russia where such radiant balls appear very often.

Following the ensuing confusion the Russians started massive research programs leading finally to some of the discoveries mentioned above. Many people know vacuum domains as shiny balls in the sky. The attentive look at them in wonder and ask themselves, what they could be.

I thought once: "Hello up there.  If you happen to be a UFO, fly in a triangle." And suddenly, the light balls moved in a triangle. Or they shot across the sky like ice hockey pucks: they accelerated from zero to crazy speeds while sliding silently across the sky. One is left gawking and I have, as many others, too, thought them to be UFOs. Friendly ones, apparently, as they flew in triangles just to please me.


Now, the Russians found —in the regions where vacuum domains often appear— that sometimes fly as balls of light from the ground upwards into the sky, and that these balls can be guided by thought.  Since then it has been found that vacuum domains emit waves of low frequency that are also produced in our brains and because of this similarity of waves they are able to react to our thoughts. To run excitedly into one that is on ground level might not be such a great idea, because those balls of light can contain immense energies and are capable of mutating our genes.

Many spiritual teachers also produce such visible balls or columns of light in deep meditation or during energy work, which trigger decidedly pleasant feelings and do not cause any harm. Apparently this is also dependent on some inner order, quality and origin of the vacuum domain. There are some spiritual teachers, like the young Englishman Ananda, for example, with whom nothing is seen at first, but when one tries to take a photograph while they sit and speak or meditate in hyper-communication, one gets only a picture of a white cloud on a chair.

In certain Earth healing projects, such light effects also appear on photographs. Simply put, this phenomena has to do with gravity and anti-gravity forces that are ever more stable forms of wormholes and displays of hyper-communication with energies from outside our time and space structure. Earlier generations that experienced such hyper-communication and visible vacuum domains were convinced that an angel had appeared before them:  and we cannot be too sure to what forms of consciousness we can get access when using hyper-communication.

Not having scientific proof for their actual existence, people having had such experiences do NOT all suffer from hallucinations.  We have simply made another giant step towards understanding our reality. Official science also knows of gravity anomalies on Earth that contribute to the formation of vacuum domains.  Recently gravity anomalies have been found in Rocca di Papa, south of Rome.

All information is from the book "Vernetzte Intelligenz" von Grazyna Fosar und Franz Bludorf, ISBN 3930243237.
Article edited and translated from German.  Summarized and commented by Baerbel. The book is unfortunately only available in German so far.

Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt

Es gibt sehr viele Dinge auf der Erde, die nicht sehr einfach zuerklären sind und manches Mal nur durch ein Dogma der Wissenschaft am Leben erhalten werden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf - so die Devise vieler Wissenschaftler und selbst ernannten Experten. Das müssen wir ändern, indem wir kritische Fragen stellen und nicht alles als gegeben hinnehmen.

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