21. Dezember 2011
2. November 2011
FAZIT : Keine LED oder SPARLAMPEN kaufen !!!
medizin
Achtung, Blaulicht!
Das Verbot der Glühbirne könnte sich verheerend auf die Gesundheit auswirken
03.09.2009 – von Ingo Way
Der guten alten Glühbirne droht der Garaus: Seit dem 1. September gilt das EU-weite Verbot von 100-Watt-Birnen sowie aller matten Glühlampen. Bis 2012 soll das traditionelle Leuchtmittel, das Thomas Alva Edison vor mehr als 130 Jahren erfand, komplett verschwinden, wenn es nach den Bürokraten in Brüssel geht. Denn die Energiebilanz der Birne sei schlecht: Nur fünf Prozent der benötigten Energie werde in Licht umgesetzt, der Rest verpuffe als Wärme.
Als Ersatz wird die sogenannte Energiesparlampe angepriesen, die mittels Leuchtdiode (LED) strahlt.
"Doch Ärzte warnen vor erheblichen gesundheitlichen Nebenwirkungen der LED-Leuchten: Diese reichen von Krebs bis zur Erblindung. Das liege an dem reduzierten langwelligen und erhöhten kurzwelligen Strahlungs- anteil, der den erhöhten Blauanteil des LED-Lichts hervorruft und der das Licht der Energiesparlampen so kalt erscheinen lässt".
Die Glühbirne mit ihrem hohen Rotanteil wirkt dagegen warm und gemütlich.
Doch das sind eben nicht nur ästhetische Bedenken.
"Der Heidelberger Arzt Alexander Wunsch etwa macht seit Monaten in Artikeln und Interviews darauf aufmerksam, dass das Blaulicht der Energiesparlampen sowohl die Netzhaut des Auges schädige, als auch über die Zirbeldrüse im Gehirn die Melatoninproduktion unterdrücke. Das Hormon Melatonin gilt aber als ein wesentlicher Schutzfaktor gegen Krebserkran- kungen".
»Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass das blaue Licht am Abend oder in der Nacht einen Einfluss auf die Gesundheit hat und Krankheiten wie Krebs begünstigt«, bestätigt der Schlafmediziner Dieter Kunz von der Berliner Charité im Interview mit dem »Tagesspiegel«.
Eine der Studien, die den negativen Einfluss von Kunstlicht auf die menschliche Gesundheit belegen, stammt von der Universität Haifa. Das Team um den Chronobiologen Itai Kloog fand im Jahr 2008 heraus, dass in Gegenden, die nachts stark beleuchtet sind, die Brustkrebsrate bei Frauen gegenüber Orten, in denen es nachts weitgehend dunkel bleibt, stark erhöht ist.
Kloog und seine Kollegen werteten Satellitendaten der NASA aus, die die nächtliche Lichtmenge in Israel zeigen, und verglichen sie mit den Daten des Krebsregisters für Brustkrebs. Hierbei fanden die Forscher heraus, dass in Gegenden mit mittlerer nächtlicher Lichtintensität die Brustkrebsrate um 37 Prozent gegenüber schwach beleuchteten Gegenden erhöht war. In stark beleuchteten Gebieten war die Rate sogar um 73 Prozent höher.
Die Wissenschaftler aus Haifa gehen davon aus, dass der Anstieg der Krebsraten mit der Unterdrückung der Melatoninproduktion durch das nächtliche Kunstlicht zu tun hat. Und den stärksten Einfluss auf die Melatoninproduktion hat nun einmal erwiesenermaßen der kurzwellige, blaue Bereich des Lichtes, wie er in Energie- sparlampen aber auch Laptopbildschirmen und Flachbildfernsehern vorkommt.
Einer der an dieser Studie beteiligten Wissenschaftler, der Chronobiologe Alexander Haim, stellt angesichts dieser Ergebnisse die Frage, ob die derzeitigen Bestrebungen, die herkömmliche Glühlampe mit ihrem langwelligen Lichtspektrum abzuschaffen und durch LED-Leuchten zu ersetzen, nicht ein schlimmer Fehler seien. »Dies könnte sich in 20 Jahren als Katastrophe herausstellen, deren Folgen für viele Erkrankte wir dann nicht mehr rückgängig machen können«, warnt Haim.
Bis dahin bleibt Verbrauchern immer noch die Möglichkeit, sich einen Vorrat an Glühbirnen anzulegen und diese dann im Keller zu horten. Zahlreiche Heimwerkermärkte bieten derzeit verbilligte Kontingente an.
Quelle :
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/1319
Energiesparlampen die uns Vergiften - Gift aus Energiesparlampen belastet Raumluft
Gift aus Energiesparlampen belastet Raumluft
Energiesparlampen können bei Betrieb giftige Stoffe abgeben. Das haben Recherchen von Markt ergeben. Eine Untersuchung von Energiesparlampen hat gezeigt, dass eingeschaltete Lampen Dämpfe freisetzen, die im Verdacht stehen, krebserzeugend zu sein. Schon länger war bekannt, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten. Dies wird aber nur freigesetzt, wenn Lampen zerbrechen.
Gift aus Energiesparlampen
Markt hat in einer Stichprobe fünf Energiesparlampen in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis: Ein ganzer Cocktail an Schadstoffen steckt in den getesteten Lampen.
Experte: "Lampen gasen krebserzeugende Substanzen aus"
Markt hat in einer Stichprobe Energiesparlampen unterschiedlicher Hersteller in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis: Alle enthalten deutlich messbare Mengen an Phenol, einem Stoff, der im Verdacht steht, krebserzeugend zu sein. Und nicht nur das: In den getesteten Energiesparlampen steckt ein ganzer Cocktail an giftigen Stoffen. Der vereidigte Sachverständige für Innenraumschadstoffe, Peter Braun, bestätigte Markt, dass diese Stoffe die Raumluft belasten können: "Besonders bedenklich ist, dass alle untersuchten Lampen im Betrieb krebserzeugende Substanzen ausgasen, und das gilt ausgerechnet für die Stoffe, die wir in den höchsten Konzentrationen gefunden haben."
Reaktionen der Hersteller
Ein Hersteller hat auf die Recherchen von Markt bereits reagiert und angekündigt, "den Einbringungsweg der genannten Stoffe zurückzuverfolgen." Weiterhin gab er an, die Stoffe könnten "aus Klebstoffen und Einzelkomponenten der Lampe stammen".
Ein anderer Hersteller teilte Markt mit, "dass weder die Art der Substanzen noch ihre Konzentration die festgelegten Grenzwerte überschreitet". Dazu der Sachverständige Peter Braun: "Gerade für solche krebserzeugenden Substanzen gilt aber das Minimierungsgebot, sie sollten also möglichst vollständig aus der Umgebung des Menschen verschwinden. Grund dafür ist, dass auch geringste Mengen dieser Stoffe das Risiko erhöhen können, an Krebs zu erkranken."
Gefährliche Energiesparlampen: Quecksilber vergiftet Umwelt
von Annika Pohle/Jörg Hilbert
Die Energiesparlampe spart Strom und soll so die Umwelt schonen. Doch das Ökowunder hat Schattenseiten. In Energiesparlampen ist Quecksilber enthalten. Das ist hochgiftig und wird zum Problem, wenn es im Hausmüll und dann in der Müllverbrennung landet. Und genau das passiert viel zu oft. Nach Angaben der Lightcycle GmbH werden fast 90 Prozent der in Privathaushalten eingesetzten Energiesparlampen nicht sachgerecht entsorgt.
Energiesparlampen gehören in den Sondermüll
Eigentlich soll ein kleines Zeichen, eine durchgestrichene Mülltonne auf der Verpackung, warnen: Nicht in den Hausmüll werfen! Doch viele Verbraucher nehmen das nicht ernst und wissen gar nicht, dass Quecksilber in den Lampen enthalten ist. Das Entsorgungsunternehmen Lightcycle rechnet mit 80 Millionen falsch entsorgten Lampen jährlich.
Das Problem: Der Gesetzgeber hat die Entsorgung der Lampen nicht ausreichend gesetzlich geregelt. Läden, die Energiesparlampen verkaufen, müssen diese nicht zwingend zurücknehmen. Schärfere gesetzliche Regelungen zur Rücknahme sind bis auf Weiteres vom Bundesumweltministerium nicht geplant. So kann die Rückgabe einer ausgebrannten Lampe für den Verbraucher zum Problem werden. Baumärkte, Supermärkte und Discounter nehmen die Lampen oft einfach nicht zurück. Wer will schon wegen jeder kaputten Lampe zum Recyclinghof fahren. "Also, ab in den Hausmüll", denken sich da viele und erweisen der Umwelt damit einen schlechten Dienst.
Was tun beim Bruch einer Energiesparlampe?
- Zunächst Fenster öffnen und Raum verlassen, 15 Minuten gut durchlüften.
- Keinen Staubsauger benutzen.
- Beim Aufsammeln der Bruchstücke Einmalhandschuhe tragen.
- Mit Karton Bruchstücke zusammenkehren, Reste mit feuchten Papiertüchern, eventuell mit Klebeband aufnehmen.
- Alle Bruchstücke und verwendete Reinigungsutensilien in einem leeren verschließbaren Glasgefäß, etwa einem Einmachglas sammeln; als Sondermüll entsorgen.
Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung
Quecksilber im Hausmüll gelangt in die Umwelt
Auch moderne Müllverbrennungsanlagen können das Quecksilber der im Hausmüll entsorgten Energiesparlampen nicht vollständig zurückhalten. Es kann so in die Umwelt gelangen und Luft, Böden und Gewässer belasten. "Der Mensch nimmt das Quecksilber dann mit der Nahrung und der Luft auf!" warnt Dr. Helmut Köster vom Medizinischen Labor Bremen.
Solange es keine gesetzlichen Grundlagen gibt, sehen die Händler sich nicht in der Pflicht die ausgedienten Lampen und deren Entsorgung zu übernehmen. Also liegt die Verantwortung voll beim Verbraucher: Lightcycle informiert auf seiner Internetseite über kommunale und gewerbliche Entsorgungsstationen. Das Thema bleibt aktuell, schließlich ist es bereits beschlossene Sache: Die Energiesparlampe wird die Glühbirne in den nächsten Jahren komplett ersetzen.
Quelle :
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/wohnen_energie/energiesparlampen119.html1. November 2011
Energiesparlampen die uns Vergiften - Schädliches Licht: Warum Energiesparlampen krank machen
Schädliches Licht: Warum Energiesparlampen krank machen
Unter diesem Titel veröffentlichte der Heidelberger Lichtforscher Alexander Wunsch kürzlich einen Aufsehen erregenden Artikel. Hier ein paar Auszüge:
„Seit vielen Jahrzehnten gibt es Hinweise, dass das Licht aus Energiesparlampen (Entladungslampen auf Basis der Quecksilberdampf-Entladung) eine potentielle Gefahr für die Gesundheit darstellt. Die Gefahr geht dabei von der Lichtmodulation (Flackern), der spektralen Zusammensetzung (Farbtemperatur) und der elektromagnetischen Abstrahlung (Elektrosmog) aus“. Und Wunsch weist darauf hin, dass „…hormonelle und vegetative Störungen sowie Augenschäden diskutiert“ werden. Schuld daran ist u.a. das unnatürliche Lichtspektrum.
Wirkung von Licht
Licht ist elektromagnetische Energie, die je nach Wellenlänge und Farbe unterschiedliche Wirkung hat. Kurz gesagt: Langwelliges Licht (z.B. Rot) hat bloß thermische Effekte, während kurzwelliges Licht (z.B. Violett, Blau) chemische Wirkungen hat. Viele der chemischen Wirkungen des blauen Lichts sind für Organismen ungünstig, weil sie freie Radikale bilden und Zellen schädigen.
Das Sonnenlicht (Abb.1) hingegen enthält einen wohlausgewogenen Mix aus kurzwelligem, mittelwelligem und langwelligem Licht, sodass die schädlichen Effekte weitgehend ausgeglichen werden können. Im Spektrum der Energiesparlampen finden wir dagegen eine überragende Dominanz an kurzwelligen Strahlen; Wellenlängen über 630 nm fehlen praktisch völlig. Dies ist besonders bei den so hoch gelobten Vollspektrumlampen der Fall.
Abb.1: Tageslicht zeigt ein ausgeglichenes kontinuierliches Spektrum mit harmonischem Farbverhältnis. Das Sonnenlicht ist jedoch nicht vollkommen kontinuierlich, es weist so genannte Fraunhoferlinien auf.
Energiesparlampen (Abb.2) weisen im Gegensatz zu den herkömmlichen Glühlampen (Abb.3) kein kontinuierliches Spektrum auf, dafür sind besonders im – schädlichen - Blaubereich unnatürlich viele Strahlungsanteile vorhanden. In letzter Zeit produzieren die Hersteller Lichtquellen mit immer höherem Blauanteil im Spektrum und stellen dieses Licht als besonders gesund dar – ein fataler Fehler!
Da es sich bei dieser Art von Kunstlicht um eine gänzlich unnatürliche Strahlungsform handelt, entstehen dadurch eine Reihe von Risiken für die Gesundheit.
Abb.2: Leuchtstofflampen weisen ein unregelmäßiges Linienspektrum mit problematischen Energiespitzen im Blaubereich auf, der Rotbereich ist nur abgeschwächt vorhanden.
Abb. 3: Glühlampenlicht zeigt wie das Sonnenlicht ein kontinuierliches Spektrum, wobei der Blaubereich nur schwach, der Rotbereich hingegen stärker vertreten ist.
Kritische Forscher und Wissenschafter warnen daher berechtigt vor zu vielen Blauanteilen im Licht. Neben unmittelbaren Schäden der Augenlinse und der Netzhaut werde zusätzlich das gesamte Hormonsystem durcheinander gebracht: die Hypophyse wird zu stark stimuliert und schüttert vermehrt Stresshormone aus; infolge wird u.a. die Melatonin-Produktion („Schlafhormon“) beeinträchtigt und der Schlafrhythmus gerät aus dem Lot. Auch die Zirbeldrüse – sie ist neben der Hypophyse die zweite wichtigste hormonelle Steuerungseinheit und Gegenspieler der Hypophyse – wird durch das Licht beeinflusst; bei zu vielen Blauanteilen gerät auch sie aus dem Lot. Übrigens kann durch die Beeinflussung der Schilddrüsenhormone auch z.B. Übergewicht als Folge auftreten.
Grotesk: Die gesündere Glühbirne soll abgeschafft werden
Bei der guten alten Glühbirne überwiegen die langwelligen Anteile bei weitem; das Spektrum ist insgesamt kontinuierlich; der Blaubereich ist schwach, der Rotbereich stärker vertreten. Sie ist dadurch in Summe wesentlich „verträglicher“ für uns Menschen und wirkt keinesfalls hormonaktiv wie die Energiesparlampe!
Fazit
Menschen, die unter funktionellen Störungen, unter Stress, Schlafproblemen o.ä. leiden, weiters Schwangere, Kinder und ältere Personen sollten sich dem Licht von Energiesparlampen möglichst selten aussetzen oder zumindest die Augen mittels gelber Computer-Schutzbrille schützen. Beachten Sie auch: Je höher der Raum, desto geringer die Strahlenbelastung.
Tipp
Falls Sie die Energiesparlampe (die übrigens laut Stiftung Warentest auch bezüglich Haltbarkeit bei weitem nicht hält, was sie verspricht) genau so wenig mögen wie ich: seit einigen Jahren gibt es Niedervolt-Halogenlampen mit Wärmerückgewinnungs-Technologie. So lässt sich Stromsparen mit einigermaßen gesundem Licht verbinden. Das ist doch schon viel ….
Alle Grafiken © by A. Wunsch
Quelle :
http://www.sator.at/Schaedliches-Licht-Warum-Ener.550.0.htmlEnergiesparlampen die uns Vergiften
Licht und Gesundheit: Können Energiesparlampen krank machen?
02.03.2008 | 17:51 | VANNINA WURM (Die Presse)
Das bläuliche Licht der Energiesparlampe steht seit Jahren im Verdacht, die Netzhaut des Auges nachhaltig zu schädigen. Auch das wird brisantes Thema eines Symposiums in Wien sein.
Aus ganzheitsmedizinischer Sicht käme das Verbot von Glühlampen einer staatlich verordneten Körperverletzung gleich, solange kein gleichwertiges Leuchtmittel zur Verfügung steht“, wirft der Heidelberger Humanmediziner und Lichtbiologe Alexander Wunsch der Politik vor. „In Australien hat man Glühbirnen bereits eliminiert, in der EU wird darüber diskutiert“, erwähnt der Leiter des österreichischen Instituts für Licht und Farbe, Prof. Mag. Karl Albert Fischer. Er hat das „Lichtsymposium“ in Wien organisiert (Näheres unter „Licht und Schatten“), bei dem auch Alexander Wunsch vertreten sein und über Licht und Gesundheit sprechen wird.
Enthalten Quecksilber
Nicht wirklich gesund sind laut Wunsch Energiesparlampen (Leuchtstofflampen). Zum einen wegen ihres Quecksilber-Gehalts (bei der Energiesparlampe handelt es sich um eine Niederdruck-Gasentladungslampe, die innen mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet und mit Quecksilberdampf sowie zumeist Argon gefüllt ist). Zum anderen wegen das kurzwelligen, bläulichen Lichts, das sie aussenden.
Das bläuliche Licht der Energiesparlampe steht seit Jahren im Verdacht, die Netzhaut des Auges nachhaltig zu schädigen. Der altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) könnte mit der vermehrten Einsetzung bläulicher Lichtquellen Vorschub geleistet werden.
Bei Tierversuchen an Ratten hat sich unter dem Einfluss von Fluoreszenzlicht (wie es Energiesparlampen aussenden) bereits nach vier Tagen eine Schädigung der Netzhaut gezeigt. Nach 30 Tagen kam es zu einer kompletten Degeneration der Sehzellschicht.
„Alle modernen TFT-Bildschirme sind ja auch mit einer Quecksilberdampf-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. LCD-Fernseher, Computer- und Laptop-Monitore funktionieren nach diesem Prinzip. Damit nimmt die Belastung der Netzhaut durch blaues Licht erschreckend zu. Der einzig mögliche Schutz ist hier ein Bildschirmschutzfilter“, gibt Wunsch zu bedenken.
„Hingegen kann das warme Licht der Glühlampe, das dem Sonnenlicht in vielen Punkten ähnlich ist, neuesten Forschungen zufolge die Netzhaut pflegen“, wirft Fischer ein. Prof. Dr. Richard Funk, Leiter des Instituts für Anatomie der TU Dresden, bezeichnete den Blaulicht-Anteil, wie ihn auch Quecksilberdampf-Leuchtmittel (Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen) aussenden, auf einem Kongress in London gar als „Blaulicht-Gefahr“.
Licht & Hormonsystem
Der menschliche Organismus ist auf die Spektralverteilung natürlichen Lichts eingestellt. „Da sich der Mensch in der westlichen Welt die meiste Zeit in künstlichem Licht aufhält, erscheint es sinnvoll, auch hier verstärkt Forschung zu betreiben“, fordert Wunsch.
Toxische Wirkungen von künstlichem Licht können im Zusammenhang mit dem Hormonsystem beobachtet werden. Licht beeinflusst über eine Nervenverbindung zwischen Netzhaut und Hypothalamus die Hormon-Aktivität sowohl der Zirbeldrüse als auch der Hypophyse. Beide Hormondrüsen wirken auf verschiedenste Körperfunktionen wie zum Beispiel den Schlaf-Wach-Rhythmus.
Blaues Licht soll über die Stimulation der Hypophyse zu einer hormonellen Stressreaktion führen können. Gleichzeitig kann es zu einer Dämpfung der Melatonin-Produktion in der Zirbeldrüse kommen. Es gibt Hinweise, dass Melatonin – als Schlafhormon bekannt – vor manchen Krebsarten schützen könnte.
Studienergebnisse verweisen auf eine mögliche Verbindung zwischen Kunstlicht und der Entstehung von Brustkrebs. Auch ein Zusammenhang in Bezug auf die Entstehung von Dickdarm- und Prostatakrebs wird zumindest ansatzweise diskutiert.
Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt
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