15. Juni 2011
15. Januar 2011
Zahlenmystik
Die Zahlenmystik erklärt die Bedeutungen und Schwingungen der Zahlen anhand von alten archaischen Zuordnungen. Ich möchte hier aus der Zahlenmystik über die einstelligen Zahlen schreiben, da auch immer ein Bezug zur Heiligen Geometrie gegeben ist.
| | Die Eins entspricht der Einheit mit Gott. Wir kommen aus der Einheit und gehen wieder in die Einheit. Aus anderer Sicht steht sie auch für die Individualität, für die Unteilbarkeit. Solange alles eins ist, ist es nicht manifest, es existiert nicht, weil existieren außerhalb sein heißt. Es ist noch in sich, enthält sich selbst. Wenn wir dorthin zurück wollen, brauchen wir nur fraktal dazu werden und alles in uns enthalten. |
| | Die Zwei entspricht der Dualität. Wir teilen alles in der Schöpfung immer in das Positive und das Negative, das Licht und die Dunkelheit, das Gute und Schlechte, das Männliche und Weibliche. Es gibt zu allem ein Gegenstück. Das ist die einzige Möglichkeit, wie wir etwas erkennen können. Wir können das Schöne nur erkennen, weil es auch das Häßliche gibt. Wir können uns nur als gut oder schlecht erfahren, wenn es den Gegensatz davon gibt. Die Existenz, die Schöpfung entstand erst mit der Zwei. Erst als zwei Dinge da waren, gab es die Möglichkeit für Gegensätze. Diese Gegensätze können eine Struktur halten, so dass innerhalb dieses Spannungsfeld Atome etc. entstehen konnten. In der Bedeutung für uns ist die Zwei auch die Zahl der Trennung, aber auch des Gleichgewichts. Sie steht für das Yin und Yang und es tritt immer alles in der Form dieser Gegensätze auf. |
| Die Drei steht für die Dreieinigkeit. Die Drei sagt uns, daß alles im Universum in einer Dreiheit auftaucht. Für uns Menschen heißt das, Körper, Seele und Geist. Wir könnten es auch aus Sicht der Psychologie in Überbewußtsein, Bewußtsein und Unterbewußtsein einteilen. Der Esoteriker spricht dabei eher vom Höheren Selbst, dem Mitteleren Selbst oder Wachbewusstsein und dem Niederen Selbst. In bezug auf Gott kennen wir die Dreifaltigkeit Gottes: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wir können die Drei auch als Osiris (männl. Gott), der die Unsterblichkeit verkörpert, seine Frau Isis, die die pure weibliche Liebe verkörpert, und deren Kind Horus betrachten. Die Drei steht auch für die Familie, also Vater, Mutter und Kind. Die Drei steht auch für das vermittelnde Prinzip zwischen den dualen Gegensätzen. Es bedeutet auch, wenn sich eine männliche mit einer weiblichen Energie vereint, entsteht etwas drittes, das vorher nicht da war. Das ist ein Schöpfungsprozess. Aus Sicht der Schöpfung ist es so, dass als die Zwei entstand, automatisch die Drei entstand, nämlich die Kombination aus den beiden Bestandteilen der Zwei, z.B. aus Gut und Böse. | |
| Die Vier hat starke Verbindung zu unserer 3D-Ebene, da wir vier Elemente haben, aus der unser materielles Universum geschaffen ist: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Der kleinste räumliche Körper ist der Tetraeder und der hat vier (griechisch tetra) Flächen und Ecken. Den vier Elementen sind ebenfalls die vier Erzengel zugeordnet. Des weiteren gibt es noch die vier Himmelsrichtungen, an denen wir uns orientieren und die von alten Religionen als eigene Kräfte und Gottheiten gesehen wurden. Die Vier steht auch für das Quadrat, das das Zeichen für die Erde ist und mit dem Würfel verbunden ist, der ebenfalls ein Symbol für die Erde ist. | |
| Die Fünf ist die Vereingung von Zwei und Drei, die Verbindung der Dualität und der Dreiheit. Sie entspricht sehr stark dem Menschen, so haben wir z.B. 5 Finger an jeder Hand. Die Fünf steht auch für die 5 Sinne des Menschen. So wie DaVinci den Menschen gezeichnet hat, ist es möglich, ihn innerhalb eines Pentagramms darzustellen. Die Fünf entspricht auch dem fünften Element Äther, aus dem alle weiteren Elemente hervorgegangen sind. Man spricht dabei auch von der Quintessenz, dem den vier Elementen hinzukommende fünfte Element. In der Heiligen Geometrie ist das der Dodekaeder, der aus zwölf Fünfecken besteht. Hier verstehen wir auch den direkten Bezug der Fünf und des Pentragramms zum goldenen Schnitt, da die Zahl Phi aus der Wurzel von 5 berechnet wird. Das heißt, wenn man die Fünf bis zu ihrer Wurzel verfolgt, kommt man direkt zu Gott, denn der Goldene Schnitt ist der Ausweg aus dieser Ebene bis hin zu Gott. | |
| Bei den Pythagoräern war die Sechs die vollkommene Zahl als Mitte zwischen 2 und 10, da sie die 1 nicht als wirkliche Zahl betrachteten. Im Zusammenhang zur Heiligen Geometrie entspricht die Sechs dem Würfel, also dem Hexaeder, der so heißt, weil er sechs (hexa) Flächen besitzt. Die Sechs steht auch in Verbindung mit den 6 möglichen Richtungen innerhalb unserer drei Dimensionen, das heißt die vier Himmelsrichtungen und oben und unten. Die Christen betrachten die Zahl 666 als Zahl des Bösen oder des Satans. Dies stammt aus der Apokalypse. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß die Sechs bei uns deswegen keinen guten Ruf hat, weil sie mit Sex in Verbindung gebracht wird und viele mit diesem Thema ja seit Jahrhunderten nicht klar kommen. Das Weibliche, das Körperliche und die Gefühle, die Erde und alles Dunkle wurde uns von der Kirche über 2.000 Jahre als etwas Schlechtes verkauft und haben daher heute einen wirlich schlechten Bezug dazu. Man sieht es an dem Umgang mit dem Intimen und mit dem Körper, der heute von einem Extrem in das andere fällt. | |
| Die Sieben ist eine mystische, heilige und göttliche Zahl, die in der Bibel und in den Mysterien immer wieder vorkommt. Sie ist die Zahl der Vollendung, die Addition von Drei und Vier, die Verbindung des Geistigen und der Materie. Wer den Weg der Mitte hier auf der Erde in Verbindung mit dem Spirituellen gehen kann, wird zum Meister des Lebens. Sie ist auch die Zahl der Heilung. Bei den Juden kennt man den siebenarmigen Leuchter, die Menora. Weitere Beispiele, wo die Sieben überall auftaucht: | |
Sie steht für den achten Schöpfungstag, die Neuschöpfung des Menschen. Manche bezeichnen sie auch als Christuszahl. Die Acht steht für Ordnung und Disziplin. Die Acht ist auch die Lemniskate in stehender Form, die für die Unendlichkeit steht. | |
| Die Neun entspricht der höchsten Schwingung, die es geben kann und steht für die Vollkommenheit und göttliches Bewußtsein. Sie enthält die 3 x 3. Zahlen, die die 3 und die 9 enthalten, haben immer einen sehr göttlichen Bezug. Ein mathematisches Phänomen der Neun ist, das sich durch Addition der Neun die Quersumme nicht ändert. Sie ist sozusagen unsichtbar und verhält sich neutral. | |
| Die Null wird als das große Nichts oder als das Universum angesehen. Die Null ist ja ein Kreis und damit hat sie kein Anfang und kein Ende. Es ist gleichzeitig alles außerhalb wie auch innerhalb. Es ist die Vollendung. |
Darüber kannst Du sicher noch etwas meditieren, bis Klarheit entsteht ;-) . Ich hoffe, das konnte Dir ein besseres Verständnis von Zahlen geben. Sie sind Schwingung und Energie, so wie Alles. Wenn Du über dieses Thema oder andere noch mehr erfahren möchtest, gib mir ein kurzes Feedback oder hol Dir einfach ein Buch über die Zahlenmystik.
In liebevollem Dienst, Gareth
Quelle :
http://www.kabbalah.de/zahlmyst.htmlNichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt
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