21. Januar 2011
Prophezeiungen aus aller Welt
9. Mai 2010
Das kommende Goldene Zeitalter Die Pyramid-Prophezeiungen
Gerade zu einer Zeit, wo wir anscheinend vor einer Umwelt-katastrophe stehen, wo die weltweite Gewalt, Unvernunft und Ungerechtigkeit international auf politischer und gesellschaftlicher Ebene masslos zunimmt, wo die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen dem Zerfall ausgeliefert zu sein scheinen, kommt eine optimistische Note gerade aus einem Bereich, aus dem wir normalerweise "Ende der Welt" Prognosen gewohnt sind: aus der Bereich der Prophetie.
Zu Krisenzeiten und zu Zeiten, die vom Kalender her bedeutsam zu sein scheinen, wie das baldige Kommen des Jahres 2012, werden Prophezeiungen besonders populär. Bedauerlicherweise ist der Umgang mit diesem Stoff zum grössten Teil nicht gerade seriös. Der Bereich der Prophetie ist durch allzuviele unerfüllte Prognosen, z.B. über die Wiederkehr Christi oder den Untergang der Welt in ziemlichen Verruf geraten.
Das Interesse an Prophezeiungen hört trotzdem nicht auf. Die Bücher von und über den französischen Propheten des Mittelalters, Michel Nostradamus, zum Beispiel, zählen heute noch zu den "Bestsellern". Es ist eine merkwürdige Tatsache, dass mit Ausnahme der Bibel, die Ausgabe von Nostradamus´ prophetische "Zenturien" das einzige Werk der westlichen Literatur ist, das seit seinem ersten Erscheinen lückenlos neu aufgelegt wurde.
Das kommende
Goldene Zeitalter
Die Pyramid-Prophezeiungen
Prophetische Traditionen sind aus allen vorstellbaren Zeiten und Quellen überliefert worden; vom Osten, wie auch vom Westen. Es gibt persische, indische, chinesische, japanische, süd- und nordamerik.-indianische Quellen.
So gut wie alle Religionen haben prophetische Traditionen. Die religiösen Prophezeiungen sind in der Regel "Messianisch". Es handelt sich dabei um einen Weltlehrer, der nach dem unaufhaltbaren Zerfall der irdischen Gesellschaftsordnung, die Menschheit zu seiner verlorenen Harmonie mit dem Kosmos zurückführen; die "Religio" (Wiedervereinigung) des Menschen mit der universellen Gesetzmässigkeit herstellen wird.
Dass prophetische Traditionen religiösen Quellen entstammen, ist nicht überraschend. Es gibt aber eine andere unvermutete, jedoch sehr wichtige und interessante uralte Quelle, bei der es erst vor relativ kurzer Zeit entdeckt wurde, dass sie prophetische Bedeutung hat.
Es handelt sich nicht um etwas Geschriebenes oder um eine Sage, sondern um einen Bau, der bereits in alten Zeiten (wie auch heute) als eines der grössten Weltwunder betrachtet wurde. Von manchen als eine 'Offenbarung in Stein' bezeichnet, ist es eine ehrfurchtserregende Struktur, voll von Geheimnissen und Wundern, die Historiker und Archäologen alle Zeit verblüffte: die grosse Cheops Pyramide in Ägypten.
Als grösste von den Pyramiden scheint sie, laut Archäologen, die älteste und möglicherweise das Modell für spätere Pyramiden zu sein. Es gibt einige Theorien, die behaupten, dass sie gar nicht von den Ägyptern gebaut wurde, sondern bereits zum Höhepunkt des ägyptischen Reiches ein altes Relikt war. Tatsache ist, dass niemand so richtig weiss, wie alt sie wirklich ist, aber Versuche, die gemacht wurden, die grosse Pyramide zu datieren, deckten einige bemerkenswerte Ziffern auf, die zwar die ursprüngliche Frage nicht beantworteten, aber einige bedeutende prophetische Informationen hervorbrachten.
Anfang des 19. Jahrhunderts bemerkte Sir John Herschel, der Sohn des Entdeckers des Planeten Uranus, Sir William Herschel, dass der herab-führende Durchgang der grossen Pyramide in einem Winkel konstruiert war, der zu gewissen Zeiten zu Alpha-Draconis, dem Drachen-Stern, zeigte und zwar einmal ca. alle 1500 Jahre.
Es wurde berechnet, dass so eine Übereinstimmung im Jahre 2170 v.Chr. stattgefunden hatte.
Dieses Datum wurde durch eine andere Entdeckung, die auch im 19. Jahrhundert gemacht wurde, noch mehr bedeutsam. Prof. Piazzi Smyth, der königliche Astronome von Schottland und ein berühmter Ägyptologe, fiel auf, dass im Jahre 2170 v.Chr., als der herabführende Durchgang zu Alpha-Draconis zeigte, die Spitze der Pyramide genau unter Alcyone oder Eta-Tauri, dem Hauptstern der Pleiadengruppe stand, die dem Tierkreisabschnitt des Stieres zugeordnet ist. Diese doppelte Konstellation kommt nur einmal alle 25,827 Jahre vor.
Prof.Smyth erwog deshalb, dass 2170 v.Chr. das Jahr gewesen sein musste, indem der Durchgang und daher die Pyramide gebaut wurde. Andere Archäologen jedoch wiesen auf die Tatsache hin, dass dieses Zusammentreffen der Sterne nicht nur 2170 v.Chr. passierte, sondern sich alle 25,827 Jahre wiederholt. Warum sollte gerade 2170 v.Chr. als das Baujahr der Pyramide betrachtet werden. 25,827 Jahre sind nämlich ein sogenanntes 'Sternenjahr'. Die Erde kehrt in ihrer Planetenbahn rund ums Universum jedes Sternenjahr wieder zu dieser Position zurück.
Könnte es nicht sein, dass diese Überein-stimmung der Sterne Alcyone und Alpha-Draconis gar nichts mit dem Alter der Pyramide zu tun hat, sondern eventuell auf einen zeitlichen Anhaltspunkt hinweist oder einen Schlüssel zu einem anderen Geheimnis liefert?
Wie sich herausstellt, beweist sich gerade dies als wahr, da diese spezielle Übereinstimmung der Sterne tatsächlich der Schlüssel zu der prophetischen Botschaft der grossen Pyramide ist.
Die Zahl 25,827 wird zumindest zweimal in der Geometrie der grossen Pyramide wiederholt. Die Summe der Diagonalen beim Fundament ergibt 25,827 Pyramiden-Zoll. Auch der Umkreis, ge-messen an der Ebene der Königskammer, zeigt diese Zahl an. Das Pyramiden-Zoll ist eine Masseinheit, die konstant in der Geometrie der Pyramide wieder-kehrt und von den Erbauern als eine Grundeinheit benutzt wurde. 25 Pyramiden-Zoll ergeben einen Pyramiden-Kubik. Ein Pyramiden-Zoll ist um ein geringes kleiner als ein britisches Zoll ("inch"), der Unterschied ist so klein, dass die zwei Masseinheiten fast als identisch betrachtet werden können.
So begannen Ägyptologen, die die Überein-stimmung von 25,827 Jahren und 25,827 Zoll bemerkten, zu spekulieren, dass diese Gleichung - ein Jahr zu ein Zoll - eine Bedeutung haben könnte.
Diese Theorie begann noch glaubhafter zu werden, nachdem noch eine Entdeckung, wieder von Piazzi Smyth, gemacht wurde. Es fiel Smyth nämlich auf, dass die Entfernung, die sich von dem Punkt ergab, wo sich die drei wichtigsten Durchgänge der Pyramide kreuzten, bis zum Eingang der Pyramide, eine Distanz von genau 2170 Zoll betrug. Dies schien darauf zu zeigen, dass das Datum 2170 v.Chr. doch bedeutsam war, wenn auch nicht als Zeitpunkt, wann die Pyramide gebaut wurde, dann evtl. als eine Art zeitlicher Beziehungspunkt.
Die Theorie wurde weiters unterstützt von anderen Zeichnungen, die Prof.Smyth in den Durchgängen fand. Die Distanzen zwischen diesen Zeichnungen schienen merkwürdigerweise auf Zeitperioden hinzuweisen, die mit wichtigen Daten der Weltgeschichte übereinstimmten.
Es gibt zwar Meinungsverschiedenheiten unter Archäologen und Pyramidologen, welch exakte Daten diese Zeichnungen andeuten, doch in einem Punkt scheint Übereinstimmung zu herrschen:
Die Durchgänge enden in der Weise, dass sie auf einen Punkt hinzuweisen scheinen, der sich auf das Ende unseres Jahrhunderts bezieht.
Eine mögliche Interpretation dieser Tatsache ist die pessimistische Annahme, dass dies auf das "Ende der Welt" deutet. Dies ist aber weder die einzig mögliche noch die wahrscheinlichste Auslegung. Würden die Zeiten, die in der Pyramidenstruktur angedeutet werden, mit dem Beginn der Welt zusammenfallen, wäre es dann logisch anzunehmen, dass das Ende dieser, das Ende der Welt bedeuten könnte. Dies ist jedoch nicht der Fall.
Die Übereinstimmung von Alpha-Draconis und Alcyone im Jahr 2170 v.Chr. zeigt eher bloss den Anfangspunkt für die Zeitmessungen an, wodurch die anderen Zeichen Bedeutung annehmen und eine Art Botschaft vermitteln. Aber was ist diese Botschaft?
Einige der wichtigsten Daten, auf die in der Pyramidengeometrie hingewiesen wird, sind die, die sich auf die Geburt, die Mission und die Kreuzigung von Jesus von Nazareth beziehen.
Aber worauf deutet das Ende der Messungen? Kann es sein, das dies auf ein Ereignis hinweist, das in irgendeiner Art der Höhepunkt der Botschaft ist, den die Erbauer der Pyramide zu vermitteln versuchten?
Einige der bekanntesten Pyramidologen haben die Meinung vertreten, dass die grosse Pyramide eine geometrische Repräsentation prophetischer Wahrheiten sei und dass ihre Bedeutung von messianischer Natur sei. Es gibt eine wichtige Tatsache, die diese Aus-legung untermauert; es ist die Wahl der Sterne, nach denen die Pyramide bei der sternjährlichen Übereinstimmung ausgerichtet ist.
Der herabführende Durchgang ist zum Drachen-stern Alpha-Draconis ausgerichtet, die Spitze der Pyramide zu Alcyone. Der Drachen wurde in alter Symbolik der nahöstlichen Region dazu benutzt, um die negative, zerstörende Kraft darzustellen - verkörpert in der Figur des Satans.
Alcyone, zu dem die Spitze der Pyramide weist, wird als der Zentralpunkt unserer Sonnenumlauf-bahn erwogen - ein offenbar göttliches Symbol. Die Plejaden, dessen Hauptstern Alcyone ist, stellten in alter astronomischer Tradition den weiblichen, liebenden Aspekt der Natur dar. Die Plejaden stimmen symbolisch mit dem Planeten Venus, dem Regenten des Stieres überein. Stier ist der Abschnitt des Tierkreises, indem die Plejaden sich befinden.
Im prophetischen Symbolismus der judeo-christliche Tradition wird der Messias als der 'Helle und Morgenstern' dargestellt, der in Wirklichkeit gar kein Stern ist, sondern der Planet Venus.
Die messianische Theorie wird weiters durch eine andere erwähnenswerte Tatsache unterstützt, und das ist, dass der Gipfelstein der Pyramide fehlt. Es scheint auch kein Anzeichen zu geben, dass jemals einer da gewesen wäre. Die Spitze der Pyramide ist flach. Der Spitzstein fehlt. Studenten des Pyramidensymbol-ismus argumentieren, dass diese Unvollständigkeit beabsichtigt sein könnte und dass der fehlende Spitzstein das kommende Goldene Zeitalter oder die Ankunft eines Meisters oder Weltlehrers, der des Menschen verlorene Harmonie mit dem Göttlichen wiederherstellen wird, darstellen könnte.
Man begegnet dieser Symbolismus des fehl-enden Gipfelstein in vielen alten esoterischen > Traditionen. Eine Darstellung dieses Symbols findet man heute noch im grossen Siegel der Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist auf jedem Dollarschein zu sehen; eine unvollständige Pyramide mit einem göttlichen Spitzstein. Es ist ein Zeichen, das mit der Freimaurerei in Verbindung steht. Die Freimaurer wiederum, führen ihre Tradition bis auf das alte Ägypten zurück.
Im Neuen Testament wird das Messianische Zeitalter unter anderem mit der Ankunft einer gigantischen Struktur auf der Erde angekündigt. Die Beschreibung und die Dimensionen dessen sind im 21. Kapitel des Buches der Johannes-Offenbarung gegeben. Mehrere bedeutende Mystiker und Channel-Medien haben ausgesagt, dass es sich bei dieser Struktur um eine Pyramidenform handelt.
Edgar Cayce über "Die grosse Pyramide"
Eines der bemerkenswertesten Channel-Medien des 20. Jahrhunderts, dessen Beitrag zum metaphysischen Wissen weltweit mehr und mehr Beachtung erlangt, ist Edgar Cayce (1877-1945). Nach seinen "Readings", die die grosse Pyramide betreffen, war der Spitzstein ursprünglich anwesend. Nichtsdestoweniger bestätigt er die messianischen Aspekte der prophetischen Botschaft der Pyramide. Ich zitiere einige Auszüge aus den Cayce Readings:
"Die grosse Pyramide ist eine Aufzeichnung in Stein von der Menschheitsgeschichte und der Entwicklung seit der Zeit der Erbauer bis zum Ende des gegenwärtigen Erdenzyklus 1998. Die Aufzeichnungen sind geschrieben in der Sprache der Mathematik, Geometrie und Astronomie, sowie auch in der Art, wie die Steine in ihrer Symbolik verwendet wurden.
"Nach dem Ende dieses Zyklus wird ein Wechsel in der Erdposition geben, mit der Rückkehr des grossen Eingeweihten als Höhepunkt der Prophezeiungen. Alle Änderungen, die kamen und kommen werden, sind in den Durchgängen von der Basis bis zum Gipfel aufgezeigt. Veränderungen sind angedeutet durch die Lage der Steine, ihrer Farbe und der Richtung, wie die Wendungen angelegt sind....
"In der grossen Pyramide wird die allgemeine Geschichte durch die niedrige Decke im Eingang des Durchgangs, der in die Königskammer führt, symbolisiert. Dieser niedrige Durchgang oder diese Senkung zeigt eine abschüssige Tendenz....
"Der leere Sarkophag in der Königskammer ist ein Symbol für die Erleuchtung des Menschen, was die Bedeutung des Todes betrifft - als ein Übergang von einer Existenzebene auf eine andere.
"Die Länge, Breite, Höhe und die ver-schiedenen Richtungen der vielen Steinschichten in den Durchgängen und Kammern der Pyramide zeigen genau die bedeutenden Geschehnisse der spirituellen Evolution des Menschen auf der Erdenebene an. Auf die Geburt und den Tod von Jesus von Nazareth wird hingewiesen mit Jahr, Tag und Stunde in der Wendung des Weges, der zur Kammer der Königin führt....
"An einem Punkt in dem niedrigen Gang wird 1936 als ein Jahr von Unruhen und Tumulten, in dem Krieg miteinbezogen ist, prophezeit, wo sich Stürme und Landänderungen mit den resultierenden Unruhen unter Gruppen und Massen erheben. Nach 1956 folgt eine Zeit der Angleichung und dann tritt die Welt in eine neue Periode ein - wie es in der Königskammer gezeigt wird - irgendwann zwischen 1938 und 1958.
"Diese Zeit ist der Beginn von Entwicklungen ungewöhnlicher Natur in verschiedener Art, die im Jahre 1998 enden werden. Dies wird eine Vorbereitungszeit auf das Kommen des Meisters sein... eine Periode von grossem spirituellen Erwachen und Erleuchtung - von neuem Verstehen, neuem Leben und neuem Glauben.
"Das gegenwärtige Zeitalter der Menschheit nähert sich schnell einer Spitze der Entwicklung. Am Gipfel der Welle wird es ein 'Brechen' geben, ein Widerstreit zwischen den materiell Denkenden und den spirituell Denkenden. Viele werden wegfallen, aber die, die fest stehen, werden die Aufzeichnungen und dessen Auslegung finden, die für alle Menschen überall von Vorteil sein werden...
"Heute steht der Mensch wieder an der Schwelle einer neuen Ära, dem Wassermann-Zeitalter, einer Ära von Massenbewusstsein und Wachheit, einer neuen Welteinheit gegenüber."
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Auszüge aus dem Buch:
"Die kommende Zeitenwende und das Goldene Zeitalter"
Prophetische Visionen zur Gegenwart und Zukunft
Tibor Zelikovics
Metaphysika Edition
Johannes Friede (19.Jhdt.)
Vorzeichen des letzten Gerichtes
"Wenn die große Zeit kommen wird, in der die Menschheit ihrer letzten, harten Prüfung gegenübersteht, werden sich in der Natur radikale Änderungen ankündigen. - Der Wechsel zwischen Kälte und Hitze wird intensiver werden,
- Stürme werden katastrophaler werden,
- Erdbeben werden große Regionen zerstören,
- und die Meere werden viele Tieflandsgebiete überfluten.
Störung aus dem Kosmos, Auswirkungen auf Tages- und Nachttemperaturen und Licht
Bevor die Kräfte der Zerstörung entfesselt werden, wird das Universum in Unordnung geworfen, und das Zeitalter des Eisens wird ins Nichts stürzen.Wenn Nächte mit mehr Kälte gefüllt sind und Tage mit mehr Hitze, wird ein neues Leben in der Natur beginnen. Mit der Hitze ist Erdstrahlung gemeint und mit der Kälte das schwindende Sonnenlicht. In nur ein paar Jahren werdet ihr merken, daß das Sonnenlicht merklich schwächer wird.
Vorzeichen der Katastrophe aus dem Kosmos
Wenn sogar das künstliche Licht aufhören wird, euch zu Diensten zu sein, wird das große Ereignis am Himmel nahen.Ehe die Kräfte des Universums... die Wende im Sonnenzirkel anzeigen, werden Kräfte aus den himmlischen Lichte drei Jahre hindurch das Menschenreich vorbereiten auf die unbekannte Stunde, in der eine alte Welt versinkt und eine neue entsteht...
Das erste Zeichen werden die Feuergarben des Jupiter sein, die... den Geist des Menschen aufrütteln...
Der Menschengeist wird unruhig werden, wenn am Abendhimmel ein Licht erscheint, das den Mond verschwinden läßt und die Sterne wie Schnuppen in das All zurücktreten.
Die 3 finsteren Tage
In den Tagen der hereinbrechenden Dämmerung werde im Äther Blitze aufleuchten, die den Dunkelnebel... sehen lassen...Wenn am vierten Tage, zur Zeit des Sonnenaufgangs, euer Tagesgestirn wieder im vollsten Glanze erstrahlen wird, dann wird auf Erden eine Aschendecke liegen wie bei Neuschnee im Winter, nur mit dem Unterschiede, daß diese Asche schwefelfarben ist. Vom Erdboden werden Nebel aufsteigen...
Im Menschenreiche werden mehr Tote zu finden sein, als die letzten beiden Kriege Opfer forderten...
Düngung der Erde durch die Asche aus dem Kosmos
Am siebenten Tage nach dem Wiedererscheinen des Lichtes wird die Asche vom Erdboden aufgenommen sein und eine Fruchtbarkeit erzeugen, wie sie die Menschen noch nicht zu sehen bekamen. http://www.j-lorber.de/proph/seher/friede.htm
Caesarius von Heisterbach (1180-1240)
Moralischer und religiöser Niedergang als Zeitkennzeichen
...Eine Zeit wird kommen, wo nur die Bösen, Rachsüchtigen in der Welt noch geachtet sein werden. Die Schmerzen, welche alle Tyrannen und treulosen Fürsten von jeher verursachten, werden von den Verfolgern erneuert. Denn die Bosheit und Gottlosigkeit der Hunnen und die grausame Unmenschlichkeit der Vandalen werden nichts sein im Vergleich mit den Trübsalen, den Krankheiten und Schmerzen, welche die heilige Kirche beugen werden. Die heiligen Tempel werden zerstört, ihre Pflaster entweiht, die Klöster beschimpft und ausgeplündert, weil die Hand und der Zorn Gottes auf der Welt liegen werden wegen der Menge und Beständigkeit der Sünden...
Entfesselung der Elemente
Alle Elemente werden entfesselt und der ganze Zustand der Welt verändert. Die Erde wird an mehreren Orten vor Furcht beben und die Lebendigen verschlingen. Viele Städte und Festungen werden zugrunde gehen...die Saaten werden auf den Feldern verfaulen und die Keime keine Frucht bringen.
Das Meer wird brüllen und sich gegen die Länder erheben und viele Schiffe und Menschen verschlingen...
Sonnenverfinsterung, Zusammenstoß von Sternen, Pest, Hunger, Tod von Menschen und Tieren
Viele und schreckliche Zeichen werden am Himmel erscheinen, die Sonne wird sich verdunkeln und sich blutig rot zeigen. Zwei Monde zugleich wird man vier Stunden lang sehen, umgeben von erstaunlichen Dingen. Mehrere Sterne werden zusammenstoßen zum Zeichen der Zerstörung fast aller Menschen. Der natürliche Zug der Luft wird wegen der Pestkrankheit verändert und verkehrt; Menschen und Tiere werden schnell sterben; eine furchtbare Hungersnot wird die ganze Welt und besonders den Westen heimsuchen, nie seit Beginn der Welt wird man dergleichen gehört haben...Doch nach so vielen Trübsalen werden die Geschöpfe Gottes nicht alle Hoffnungen verlieren.
Quelle: www.j-lorber.de
Auszüge aus "Welten im Zusammenstoß"
Seite 47-49:
Die Sonnen-Zeitalter
Ein Ereignis, das in den Überlieferungen von den Weltaltern immer wiederkehrt, ist das Auftauchen einer neuen Sonne zu Beginn eines jeden Zeitalters. In den Überlieferungen zahlreicher Völker aus aller Welt findet sich das Wort »Zeitalter« ersetzt durch das Wort »Sonne«.
Die Mayas zählten ihre Zeitalter nach den Namen der aufeinanderfolgenden Sonnen. Sie hießen Wasser-Sonne, Erdbeben-Sonne, Hurrikan-Sonne oder Feuer-Sonne. »Diese Sonnen bezeichnen die Epochen, denen die verschiedenen von der Erde bestandenen Katastrophen zugeordnet sind.«
Ixtlilxochitl (etwa 1568-1648), der indianische Gelehrte, bezeichnete in seinen Annalen der Könige von Tezcuco die Weltalter mit den Namen von »Sonnen«. Die Wasser-Sonne (auch Sonne der Wasser) war das erste Zeitalter und fand sein Ende in einer Flut, in der fast alle Lebewesen umkamen; das Zeitalter der Erdbeben-Sonne ging in einem schrecklichen Erdbeben unter, bei dem die Erde an vielen Stellen barst und Berge einfielen. Das Weltalter der Hurrikan-Sonne wurde von einem kosmischen Orkan zerstört. Die Feuer-Sonne war das Weltalter, das in einem Regen von Feuer unterging.
»Die Nationen von Culhua oder Mexiko«, so zitiert Humboldt den spanischen Schriftsteller Gomara aus dem sechzehnten Jahrhundert, »glauben, entsprechend ihrer Hieroglyphenmalereien, daß vor der Sonne, die sie jetzt bescheint, bereits vier andere der Reihe nach ausgelöscht worden waren. Diese vier Sonnen entsprechen ebensovielen Zeitaltern, in denen das Menschengeschlecht durch Überschwemmungen, durch Erdbeben, durch eine allgemeine Feuersbrunst und durch die Wirkungen verheerender Stürme vernichtet wurde.« Jedes einzelne der vier Elemente hatte seinen Anteil an jeder dieser Katastrophen; Wasserflut, Sturmwind, Erdbeben und Feuer gaben den Katastrophen ihren Namen, je nachdem, welches Element in den einzelnen Umwälzungen jeweils vorherrschte. Die symbolischen Zeichen der verschiedenen Sonnen finden sich in den literarischen Dokumenten des vorkolumbischen Mexiko aufgezeichnet.
Cinco soles que son edades, oder »fünf Sonnen, die Zeitalter sind«, schrieb Gömara in seiner Beschreibung der Eroberung von Mexiko. Eine Analogie zu diesem Satz von Gomara kann man bei Lucius Ampelius, einem römischen Schriftsteller, finden, der in seinem Liber memorialis schrieb: Soles fuere quinque (»Es gab fünf Sonnen«). Das ist dieselbe Vorstellung, wie sie Gömara in der neuen Welt gefunden hat.
Die mexikanischen Annalen von Cuauhtitlan, in Nahua-India-nisch (etwa 1575) abgefaßt und auf alte Quellen zurückgehend, enthalten die Überlieferung von sieben Sonnen-Zeitaltern. Chicon-Tonatiuh oder »Die Sieben Sonnen« ist die Bezeichnung für die Weltzyklen, die Akte des Weltendramas.
Das buddhistische Buch der Visuddhi-Magga enthält ebenfalls ein Kapitel über die »Weltzyklen«. »Es gibt drei Zerstörungen: die Zerstörung durch Wasser, die Zerstörung durch Feuer und die Zerstörung durch Wind.« Nach der Katastrophe der Sintflut und »nachdem eine lange Zeit seit dem Aufhören des Regens verstrichen war, erschien eine zweite Sonne«. In der Zwischenzeit war die Welt in Finsternis gehüllt. »Wenn diese zweite Sonne auftaucht, gibt es keinen Unterschied von Tag und Nacht«, sondern »eine unaufhörliche Hitze brennt auf die Welt«. Als die fünfte Sonne erschien, trocknete das Meer allmählich aus; als die sechste Sonne erschien, »füllte sich die ganze Welt mit Rauch«. »Nachdem wiederum eine lange Zeit verstrichen ist, taucht eine siebente Sonne auf, und die ganze Welt geht in Flammen auf.« Dieses buddhistische Buch weist auch auf einen noch älteren »Diskurs über die Sieben Sonnen« hin.
Die Brahmanen nannten die Epochen zwischen zwei Zerstörungen »Die Großen Tage«.
Die Sibyllinischen Bücher zählen die Zeitalter auf, in denen die Welt Zerstörung und Erneuerung durchmachte. Die Sibylle berichtete folgendes: »Die neun Sonnen sind neun Zeitalter .. . Gegenwärtig ist die siebte Sonne.« Die Sibylle prophezeite auch, daß noch zwei Zeitalter kommen sollten - das der achten und das der neunten Sonne.
Die Ureinwohner von Britisch Nordborneo erklären heute noch, daß der Himmel ursprünglich niedriger war, daß sechs Sonnen vernichtet wurden und die Welt gegenwärtig von der siebten Sonne beschienen wird.
Sieben Sonnenzeitalter werden in den Manuskripten der Mayas, in den heiligen Büchern der Buddhisten und in den Sibyllinischen Büchern erwähnt. In all den angeführten Quellen wird erklärt (und zwar von den Quellen selbst), daß die »Sonnen« aufeinanderfolgende Epochen bezeichnen, von denen jede in einer großen allgemeinen Vernichtung unterging.
Ist der Grund dafür, daß von den Völkern beider Halbkugeln das Wort »Sonne« an die Stelle des Wortes »Zeitalter« trat, etwa darin zu suchen, daß sich mit jedem Weltalter das Aussehen des Gestirns und seine Bahn am Himmel änderte?
Seite 62-65:
Die rote Welt
In der Mitte des zweiten Jahrtausends vor unserer Zeitrechnung erlebte die Erde, wie ich zeigen will, eine der größten Katastrophen ihrer Geschichte. Ein Himmelskörper, der erst kurz zuvor ein Glied unseres Sonnensystems geworden war - ein neuer Komet -, kam ganz nahe an die Erde heran. Eine Darstellung dieser Katastrophe läßt sich aus den Zeugnissen rekonstruieren, die in einer großen Zahl von Dokumenten enthalten sind.
Der Komet war auf dem Wege von seinem Perihel und berührte die Erde zuerst mit seinem gasförmigen Schweif. Weiter unten in diesem Buch werde ich zeigen, daß es dieser Komet war, über den Servius schrieb: Non igneo sed sanguineo rubore fuisse (»Er war nicht von feuriger, sondern von blutiger Röte«).
Eines der ersten sichtbaren Anzeigen dieser Begegnung war, daß die Erdoberfläche von dem feinen Staub eines rostfarbenen Stoffes gerötet wurde. Dieser Farbstoff verlieh dem Wasser von Meer, See und Fluß eine blutige Färbung. Infolge dieser kleinen Teilchen eines eisenhaltigen oder anderen löslichen Farbstoffes wurde die Welt rot.
Das Manuscript Quiche der Mayas erzählt, daß auf der westlichen Halbkugel in den Tagen der großen Weltkatastrophe, als die Erde bebte und die Sonne in ihrer Bewegung innehielt, das Wasser in den Flüssen zu Blut wurde.
Ipuwer, ein ägyptischer Augenzeuge der Katastrophe, schrieb seine Klage auf Papyrus nieder: »Der Fluß ist Blut«, und dies stimmt überein mit dem Buche Exodus (7, 20): »Alles Wasser im Strom ward in Blut verwandelt.«
Der Verfasser des Papyrus schrieb weiter: »Plage ist allenthalben im Lande, Blut ist überall«, und dies deckt sich mit dem Buch Exodus (7, 21): ». .. und es war Blut in ganz Ägyptenland.« Das Auftreten des blutähnlichen Farbstoffes in den Flüssen verursachte ein Fischsterben, das Verwesung und Gestank im Gefolge hatte. »Und der Strom ward stinkend« (Exodus 7, 21). »Aber alle Ägypter gruben nach Wasser um den Strom her, zu trinken; denn das Wasser aus dem Strom konnten sie nicht trinken« (Exodus 7, 24). Der Papyrus berichtet: »Die Menschen scheuen sich, davon zu trinken; sie dürsten nach Wasser«, und weiter: »Das ist unser Wasser! Das ist unsere Labe! Was gäbe es da für uns zu tun? Alles ist Verderbnis!«
Die Haut von Mensch und Tier wurde gereizt durch den Staub, der Schwären, Krankheit und Viehsterben hervorrief - »eine sehr schwere Pestilenz«. Wilde Tiere kamen ganz nahe an die Dörfer und Städte, erschreckt durch die seltsamen Vorzeichen am Himmel.
Der Gipfel des Thrakischen Berglandes erhielt den Namen »Haemus«, und Apollodor berichtet von einer Überlieferung der Thraker, wonach der Gipfel so benannt wurde nach dem »Strom von Blut, der aus dem Berg hervorquoll«, als der Götterkampf zwischen Zeus und Typhon ausgetragen und Typhon von einem Blitzstrahl erschlagen wurde. Es heißt, daß eine Stadt in Ägypten aus demselben Grunde denselben Namen erhielt. Die Mythologie, die den Kräften des kosmischen Dramas menschliche Gestalt verlieh, schildert die Welt als rot gefärbt. In einer ägyptischen Sage wird der blutige Farbton der Welt dem Blute des Osiris, der tödlich verwundeten Planetengottheit, zugeschrieben; in einer anderen Sage ist es das Blut Seths oder Apopis'; in der babylonischen Sage war die Welt rot gefärbt vom Blute des erschlagenen Himmelsungeheuers Tiamat.
Das finnische Epos Kalevala schildert, wie die Welt in den Tagen des kosmischen Aufruhrs mit roter Milch besprenkelt war. Die Tartaren des Altai erzählen von einer Katastrophe, bei der »Blut die ganze Welt rötete«, worauf dann ein Weltenbrand folgt. Die Orphischen Hymnen berichten von einer Zeit, als das Himmelsgewölbe, »der mächtige Olymp, furchtbar erzitterte ... und die Erde ringsum fürchterlich gellte, und das Meer ins Wallen gebracht ward, aufgerührt mit seinen purpurnen Wogen!«
Eine viel umstrittene Frage ist: Woher hat das Rote Meer seinen Namen? Wenn ein Meer das Schwarze oder das Weiße heißt, dann wird das an der dunklen Färbung des Wassers oder der leuchtenden Helle von Schnee und Eis liegen. Das Rote Meer hat eine tiefblaue Farbe. Da einem nichts Besseres einfiel, führte man Korallenbänke oder rote Vögel an seinen Ufern als Erklärung für seinen Namen an.
Wie alles Wasser in Ägypten, so war auch das Wasser an der Oberfläche des »Meeres des Durchzugs« von roter Färbung. Offenbar tat Raffael keineswegs einen Mißgriff, als er bei der Darstellung des Durchzugs durch das Rote Meer das Wasser rot malte.
Es war selbstverständlich nicht dieser Berg oder jener Fluß oder ein einzelnes Meer, das gerötet war und so den Beinamen Rot oder Blutig zum Unterschied von anderen Bergen oder Meeren erwarb. Aber Scharen von Menschen, die Zeugen dieses kosmischen Aufruhrs waren und mit ihrem Leben davonkamen, schrieben den Namen Haemus oder Rot eben bestimmten Örtlichkeiten zu.
Die Erscheinung, daß »Blut« vom Himmel herabregnete, ist in räumlich begrenzten Gebieten und in kleinerem Maßstab auch in jüngerer Zeit beobachtet worden. Ein derartiger Vorfall ereignete sich nach Plinius während des Konsulats des Manius Acilius und Gajus Porcius. Auch babylonische Quellen berichten, daß roter Staub und Regen vom Himmel fielen; insbesondere Fälle von »blutigem Regen« sind in verschiedenen Ländern aufgezeichnet worden. Der rote wasserlösliche Staub, der in Wassertropfen vom Himmel fällt, hat seinen Ursprung nicht in den Wolken, sondern muß von Vulkanausbrüchen oder aus kosmischen Weiten kommen. Das Niedergehen von Meteoritenstaub nach dem Auftreten von Meteoriten ist eine allgemein bekannte Erscheinung; dieser Staub findet sich auf dem Schnee der Gebirge und Polarregionen.
Seite 67-70:
Das Niedergehen einer klebrigen Flüssigkeit, die auf die Erde herabkam und mit dickem Qualm abbrannte, wird in den mündlichen und schriftlichen Überlieferungen der Bewohner beider Halbkugeln geschildert.
Popol-Vuh, das heilige Buch der Mayas, erzählt: »Es war Untergang und Zerstörung . .. Das Meer türmte sich auf... Es war eine große Überschwemmung... Menschen ertranken in einer klebrigen Masse, die vom Himmel herabregnete ... Auf der Erde wurde es dunkel, und der düstere Regen währte Tage und Nächte . .. Und dann erhob sich ein großes Getöse von Feuer über ihren Häuptern.« Die gesamte Bevölkerung des Landes wurde ausgetilgt.
Das Manuscript Quiche hält das Bild fest, wie die Bevölkerung Mexikos im herabströmenden Pech umkommt: »Da ging vom Himmel ein Regen von Pech und von einer klebrigen Masse nieder ... Die Erde verdunkelte sich, und es regnete Tag und Nacht. Und Menschen liefen hierhin und dorthin und waren wie vom Wahnsinn ergriffen; sie versuchten, auf die Dächer zu klettern, aber die Häuser stürzten zusammen; sie versuchten, die Bäume zu erklimmen, aber die Bäume warfen sie weit weg, und wenn sie versuchten, in Höhlen und Gruben unterzuschlüpfen, so wurden diese plötzlich verschlossen.«
Ein ähnlicher Bericht ist in den Annalen von Cuauhtitlan erhalten. Das Weltalter, das in dem feurigen Regen sein Ende nahm, wurde Quiauhtonatiuh genannt, was »die Sonne des Feuerregens« bedeutet.
Und fern von hier, auf der anderen Halbkugel, in Sibirien, bewahrten die Vogulen durch Jahrhunderte und Jahrtausende folgende Erinnerung: »Gott sandte ein Meer von Feuer auf die Erde herab ... die Ursache des Feuers nennen sie >das Feuerwasser<.«
Einen halben Erdquadranten weiter nach Süden, in Ostindien, erzählen die uransässigen Stämme, daß in ferner Vorzeit Sengle-Das oder »feuriges Wasser« vom Himmel herabgeregnet sei; bis auf wenige Ausnahmen kamen alle Menschen um.
Nach der Beschreibung des Buches Exodus war die siebte Plage barad (Meteoriten) und Feuer, gemengt mit dem barad, »so grausam, daß desgleichen in ganz Ägyptenland nie gewesen war, seitdem Leute darin gewesen sind« (Exodus 9, 24). Es waren da Donner (genauer: lautes Getöse) und barad, »daß das Feuer auf die Erde schoß« (Exodus 9, 23).
Der Papyrus Ipuwer beschreibt dieses verzehrende Feuer: »Tore, Säulen und Wände werden vom Feuer verzehrt. Der Himmel ist in Verwirrung«. Dieses Feuer habe beinahe »die Menschheit ausgerottet«.
Die Midraschim bestätigen in einer Anzahl Textstellen, daß Naphtha, zusammen mit heißen Steinen, sich über Ägypten ergoß. »Die Ägypter weigerten sich, die Juden ziehen zu lassen, und Er goß Naphtha über ihnen aus, welches Beulen (Blasen) brannte.« Es war ein »Strom heißen Naphthas«. Naphtha bedeutet auf Aramäisch und Hebräisch Petroleum.
Die Bevölkerung Ägyptens wurde »verfolgt durch wunderbare Regengüsse, durch Hagel und Gewitter, denen sie nicht entrinnen konnten, und durch Feuer verzehrt. Denn das Wunderbarste dabei war, daß das Feuer mitten in dem alles auslöschenden Wasser eine größere Wirkung hatte«, wie das die Eigenart brennenden Petroleums ist; in der Aufzählung der Plagen im Psalm 105 wird es mit »Feuerflammen« bezeichnet und bei Daniel (7,10) mit »Fluß von Feuer« oder »feuriger Strahl«.
In der Passah-Haggadah wird gesagt, daß »mächtige Männer in Pul und Lud (Lydien in Kleinasien) am Passah von einer verzehrenden Feuersbrunst vertilgt wurden«.
Im Tal des Euphrat berichteten die Babylonier oft von dem »Regen von Feuer«, der in ihrem Gedächtnis lebendig war.
Alle die Länder, deren Überlieferungen von einem Feuerregen ich aufgeführt habe, bergen tatsächlich Öllager: Mexiko, Ostindien, Sibirien, Irak und Ägypten.
Nachdem die brennbare Flüssigkeit sich herabergossen hatte, mag es wohl einige Zeit lang auf der Oberfläche des Meeres geschwommen, die Oberfläche des Erdbodens durchtränkt und immer wieder Feuer gefangen haben. »Sieben Winter und Sommer lang wütete das Feuer... es hat die Erde abgebrannt«, so erzählen die Vogulen Sibiriens.
Die Geschichte von der Wanderung in der Wüste enthält eine Anzahl Hinweise auf Feuer, das aus dem Boden bricht. Die Israeliten zogen drei Tagesreisen vom Berg der Gesetzgebung fort, und es geschah, daß »das Feuer des Herrn unter ihnen angezündet ward, das verzehrte die äußersten Lager« (Numeri 11, 1). Die Israeliten zogen auf ihrem Weg weiter. Dann kam die Empörung des Korah. »Und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie ... Und ganz Israel, das um sie her war, floh vor ihrem Geschrei... Und es fuhr das Feuer aus von dem Herrn und fraß die zweihundertfünfzig Männer, die das Räuchwerk opferten.« Als sie das Weihrauchfeuer anzündeten, gerieten die aus der Felsenspalte aufsteigenden Schwaden mit der Flamme in Berührung und explodierten. Nicht gewöhnt an den Umgang mit diesem an flüchtigen Bestandteilen so reichen Öl, fielen die israelitischen Priester dem Feuer zum Opfer. Die beiden ältesten Söhne Aarons, Nadab und Abihu, »starben vor dem Herrn, da sie fremdes Feuer opferten vor dem Herrn in der Wüste Sinai«. Das Feuer wurde als fremd bezeichnet, weil es zuvor nicht bekannt gewesen und weil es fremder Herkunft war.
Zarathustra
(eigentlicher Familienname: Spitama) griech. Zoroaster,
Der altiranische Priester und Prophet Zarathustra lebte (genauer weiß man es nicht) zwischen 1000 und 500 v. u. Z. im Ostiran.
Zarathustra schuf den Parsismus (auch Mazdaismus genannt), eine dualistische, stark ethische Religionslehre, die in der Folgezeit nach Wandlungen zu großem Einfluß gelangte. So war sie Staatsreligion des Sassanidenreiches. Seine Lehre beeinflußte die
jüdische und christliche Vorstellung von Himmel und Hölle.
Zand-i Vohuman Yasht
Kapitel 2
Offenbarung der nahen Vernichtung der Religion
... 9. Und am siebten Tag und Nacht brachte er (Ohrmazd) die allwissende Weisheit zurück zu Zartosht und Zartosht überlegte auf diese Weise, daß ich es gesehen habe in einem angenehmen Traum, der von Ohrmazd gemacht wurde und mir war der Traum nicht überdrüssig.
10. Und er nahm beide Hände, rieb seinen Körper (kerp) wieder, und sprach so: 'Ich habe eine lange Zeit geschlafen und bin nicht übersättigt mit diesem schönen Traum, gemacht von Ohrmazd.'
11. Ohrmazd sagte zum rechtschaffenen Zartosht so: 'Was war zu sehen in dem schönen Traum, gemacht von Ohrmazd?'
12. Zartoush sprach so: 'O Ohrmazd, gnädiger Geist! Schöpfer der materiellen Welt, gerechter Schöpfer! Ich habe eine Berühmtheit (khunid) mit viel Reichtum gesehen, dessen Seele hungrig (gurs) war und neidisch und in Hölle, verrufen im Körper und schien mich nicht zu verherrlichen; und ich sah einen Bettler ohne Reichtum und hilflos und seine Seele war blühend (farpih) im Paradies und er schien mich zu verherrlichen.
13. [Und ich sah einen reichen Mann ohne Kinder und er schien mich nicht zu verherrlichen;] und ich sah einen Armen mit vielen Kindern und er schien mich zu verherrlichen.
14. Und ich sah einen Baum, an welchem sieben Zweige waren, einer golden, einer aus Silber, einer bronzen, einer aus Kupfer, [einer aus Zinn], einer aus Stahl und einer war vermischt mit Eisen.'
15. Ohrmazd sprach so: 'O Zartosht der Spitama! das ist, was ich voraussagte, der eine Baum, den du sahst, ist die Welt, welche ich, Ohrmazd, geschaffen, und die sieben Zweige sind die sieben Perioden, welche kommen werden....
22. Und der, der mit Eisen vermischt war, [ist die Regierung der Teufel mit zerzaustem Haar der Rasse des Zorns, wenn das Ende des zehnten hundertsten Winters deines Jahrtausends da ist], O Zartosht der Spitama!'
23. Zartosht sprach so: 'Schöpfer der materiellen Welt! O gnädiger Geist! welches Zeichen des zehnten hundertsten Winters willst du senden?'
24. Ohrmazd sprach so: 'Rechtschaffener Zartosht! Ich werde es klarmachen: das Zeichen ist das Ende des Jahrtausends und die übelste Periode kommt, Hunderte Arten, Tausende Arten, Myriaden von Arten des Teufels mit zerzaustem Haar, der Rasse des Zorns stürmen in das Land von Iran (Airan shatro) aus der Richtung des Ostens.
25. Sie haben erhobene Banner, sie töten jenes Leben in der Welt, sie haben ihr Haar hinten zerzaust und sie sind meist eine kleine und minderwertige (nitum) Rasse, bestrebt die Starken zu vernichten; O Zartosht der Spitama! die Rasse des Zorns ist mißraten (vishud) und ihr Ursprung ist nicht klar.
26. Durch Hexerei stürmen sie in diese Länder des Iran, welche ich, Ohrmazd, geschaffen, seit dem sie viele Dinge beschädigen und verbrennen, und das Haus des Hauseigentümers, das Land des Landpflügers, Wohlstand, Würde, Souveränität, Religion, Wahrheit, Eintracht, Sicherheit, Freude und jede Charakteristik, die ich, Ohrmazd, geschaffen, diese pure Religion des Mazdaismus und das Feuer von Warharan, welches an den festgesetzten Platz gesetzt ist, begegnen Vernichtung, und die gräßlichste Zerstörung und Not wird zu sehen sein.
27. Und was ein großer Distrikt ist, wird eine Stadt werden; was eine große Stadt ist, wird ein Dorf; was ein Dorf ist, wird eine Familie; und was eine [große] Familie ist, wird eine einzelne Schwelle.
28. O Zartosht der Spitama! diese werden die Iranischen Länder von Ohrmazd in ein Verlangen des Bösen führen, in Tyrannei und Mißregierung, diese Teufel mit zerzaustem Haar, die Betrüger sind, weil sie das, was sie sagen, nicht tun, und sie sind von einer niederträchtigen Religion, weil sie das, was sie nicht sagen, tun.
29. Und ihre Unterstützung und Versprechen haben keine Aufrichtigkeit, da ist kein Gesetz, sie bewahren keine Sicherheit; mit Betrug, Raubgier und Mißregierungen werden sie diese meine Iranischen Länder verwüsten.
30. Und zu dieser Zeit, O Zartosht der Spitama! werden alle Menschen Betrüger, große Freunde werden verschiedene Parteien werden, und Respekt, Liebe, Hoffnung und Rücksicht für die Seele werden verschwinden von der Welt; die Liebe des Sohns zum Vater wird verschwinden; und die des Bruders zum Bruder; der Schwiegersohn wird zum Bettler (kidyak or kasik) beim Schwiegervater werden, und die Mutter wird von ihrer Tochter getrennt und entfremdet sein.
31. 'Wenn das Ende deines zehnten hundertsten Winters da ist, O Zartosht der Spitama! ist die Sonne mehr ungesehen und mehr fleckig (vasangtar); Jahr, Monat und Tag sind kürzer; und die Erde von Spandarmad ist mehr wüst und voller von Straßenräubern; und die Saat wird die Ernte nicht erbringen, so daß der Ertrag der Kornfelder von zehn Fällen sieben vermindert und drei vermehrt sein werden, und die, die vermehrt worden sind, werden nicht reif; und Vegetation, Bäume und Büsche werden vermindert; von hundert werden neunzig vermindert und zehn werden vermehrt, und die, die vermehrt sind, geben keine Freude und keinen Duft.
32. Und die Menschen werden kleiner geboren und ihr Geschick und ihre Stärke sind weniger; und sie werden hinterlistiger und niederträchtiger; sie haben keine Dankbarkeit und keinen Respekt vor Brot und Salz, und sie haben keine Liebe zu ihrem Land (desak).
33. Und in dieser zumeist bösen Zeit wird eine Grenze, die das Eigentum eines leidenden Mannes der Religion abgrenzt, nicht respektiert; Geschenke werden selten unter ihren Taten, und doch nur wenige Pflichten und gute Werke kommen von ihren Händen; und Sektierer aller Arten suchen Unheil für sie.
34. Und die ganze Welt wird die Toten ankleiden und begraben, und die Toten waschen und begraben wird Gesetz sein; das Verbrennen, Bestatten zu Wasser und Feuer und Essen von toter Materie praktizieren sie per Gesetz und enthalten sich davon nicht....
36. Und in dieser verwirrten Zeit, O Zartosht der Spitama! -- der Herrschaft des Zorns mit wütenden Speeren und dem Teufel mit zerzaustem Haar, der Rasse des Zorns, -- bekommen die niederträchtigsten Sklaven das Ansehen von Adligen; und die Religiösen, die um die Taille heilige Gürtel tragen, sind nicht fähig, ihre Waschung (padiyavih) auszuführen; in diesen letzten Zeiten werden tote Dinge und körperlicher Abfall so reichlich, daß einer, der standhaft bleiben soll, nach und nach toten Dingen nachgeht;...
37. Oder, in diesen letzten Zeiten, wird es erlaubt sein, eine Zeremonie (yazishn) mit zwei Männern durchzuführen, so daß diese Religion zum Nichts und Zusammenbruch kommen kann; da gibt es nur einen von hundert, von tausend, von Myriaden, der an diese Religion glaubt, und sogar er glaubt nicht fest daran, sondern tut es nur aus Pflicht, und das Feuer von Warharan, welches kommen wird zum Nichts und Zusammenbruch, fällt ab von tausend Hütern bis auf einen, und sogar der macht es nicht mit geeigneten Brennholz und Weihrauch;...
38. Ehrenwerte Reiche werden alle diesen pervertierten Glauben (kevid-keshan) fortsetzen; es kommt zu Übeltätern: keusch Handelnde, gute Dinge verrichtende, aus den Familien der Edelleute und sogar unter den Priestern (mog-mardan), laufen unbekleidet umher; die unteren Schichten heiraten die Töchter der Edlen, Großen und Priester; und die Edlen, Großen und Priester kommen zu Armut und Knechtschaft.
39. Die Mißgeschicke der Gemeinen werden Größe und Autorität erreichen und die Hilflosen und Gemeinen werden an die vorderste Stelle treten; die Worte der Erhalter der Religion und das Urteil eines gerechten Richters werden Worte von blindlings Sprechenden (andezo-gokan) unter den Rechtschaffenden; und die Worte der Gemeinen und Verleumdern, der Verrufenen und der Spötter und die der verschiedenen Meinungen erachtet man als wahr und glaubwürdig, über welche man einen Eid legt, obgleich mit Unwahrheit, und dabei falsche Zeugenaussage gibt, und falsch und respektlos spricht über mich, Ohrmazd.
40. Die, die den Titel eines Priesters tragen und ihre Schüler, wünschen sich untereinander Böses, er spricht lasterhaft und sie sprechen es lasterhaft nach; und der Widerspruch von Ahriman und die Teufel sind viele durch sie; von den Sünden, die Menschen begehen, begehen Priester und ihre Schüler von fünf Sünden drei, und sie werden Feinde des Guten, so daß sie sich dabei untereinander durch Sprechen von bösen Falschheiten Schaden zufügen; die Zeremonien, die sie unternehmen, führen sie nicht aus und sie haben keine Furcht vor der Hölle.
41. Und in diesem zehnten hundertsten Winter, welcher das Ende deines Jahrtausends ist, O rechtschaffener Zartosht! wird die ganze Meschheit ausgerissenes Haar binden, die Offenbarung mißachten, so daß eine bereite Wolke und ein guter Wind nicht fähig sind, Regen zur richtigen Zeit und Jahreszeit hervorzubringen.
42. Und eine dunkle Wolke macht den ganzen Himmel nacht und der heiße und kalte Wind erscheinen und bringen entlang Frucht und Saat von Korn, sogar der Regen zur richtigen Zeit; und es regnet nicht und das, was regnet, ist mehr schädliche Kreatur als Wasser und das Wasser von Flüssen und Quellen wird vermindert und wird dort nicht mehr vermehrt.
43. Und das Lasttier und Rind und Schaf gebären mehr schmerzhaft und schwierig und erlangen weniger Fruchtbarkeit; und ihr Haar ist gröber und ihre Haut dünner; die Milch ist weniger und hat weniger Fett (charbisht); die Stärke der Arbeitsochsen ist weniger und die Beweglichkeit des schnellen Pferdes ist vermindert und es trägt weniger in einem Rennen.
44. Und dem Menschen in dieser verwirrten Zeit, O Zartosht der Spitama! der den heiligen Gürtel um die Taille trägt, wird das Bösesuchende der Mißregierungen kommen wie ein Wind, in dem es nicht möglich ist zu leben, und sie betrachten den Tod als eine Gnade; Und Jugendliche und Kinder werden besorgter sein, und tratschendes Geplauder und Freude des Herzens wird unter ihnen nicht aufkommen.
45. Und sie praktizieren die festgesetzten Feste (gashno) ihrer Vorfahren, die Versöhnung (ausofrid) der Engel, und die Gebete und Zeremonien saisonaler Festtage und Geister an verschiedenen Orten, dennoch glauben sie nicht an das, was sie praktizieren; sie geben keine rechtmäßige Belohnung und spenden keine Gaben und Almosen, und gerade diese [die Spenden] bereuen sie wieder.
46. Und sogar diese Menschen der guten Religion, die die gute Religion des Mazdaismus in Ehren hielten, hielten sich an diese Sitten und glaubten nicht an ihre eigene Religion.
47. Und die Noblen, Großen und Wohltätigen, die die Tugendhaften ihres Landes und Ortes sind, werden abgetan von ihren eigenen Familien und Orten als abgöttisch; während sie für die Gemeinen etwas erbitten, und kommen zu Armut und Hilflosigkeit; durch jene werden neun von zehn von diesen Menschen umkommen im nördlichen Viertel....'
63. 'Während ihrer bösen Regierung in den Ländern des Iran gibt es dort keine sieben Städte, die nicht verwüstet werden zum Ende deines Jahrtausends, O Zartosht, der Spitama! Alle Städte des Iran werden durch die Hufe ihrer Pferde umgepflügt, und ihre Banner werden Padashkhvargar erreichen und sie werden die Souveränität des Sitzes der Religion wegführen; und ihre Vernichtung kommt davon, O Zartosht, der Spitama! das ist, was ich vorhersage.
64. Wer auch immer von jenen existiert, mit Ehrfurcht zu den Guten, leistet viel Anbetung für Ohrmazd, gibt ihm was auch immer Ohrmazd gewahr wird durch Rechtschaffenheit, wie Belohnung von Pflicht und guten Taten, und solchen Mitgliedern der Gemeinde, Männer und Frauen, mir Reverenz; und den Erzengeln, die auch männlich und weiblich sind, diese sind gut.
Zand-i Vohuman Yasht
Kapitel 3
Wiederherstellung der Religion und Erneuerung des Universums
1. Zartosht erkundigte sich bei Ohrmazd so: 'O Ohrmazd, gnädiger Geist! Erschaffer der materiellen Welt, Rechtschaffener! woraus stellt man diese gute Religion des Mazdaismus wieder her? und durch was beabsichtigt man diese Teufel mit zerzaustem Haar, die Rasse des Zorns zu zerstören?
2. O Schöpfer! gewähre mir Tod! und gewähre meinen Lieben Tod! daß sie nicht in dieser verwirrten Zeit leben können; gewähre ihnen vorbildliches Leben! daß sie nicht Bosheit und den Weg zur Hölle bereiten.'
3. Ohrmazd sprach so: 'O Zartosht der Spitama! nach der schlechten Herrschaft jener von der Rasse des Zorns ist dort ein Teufel, Shedaspih von Kilisyakih, aus den Ländern von Salman; Mah-vand-dad sagte, daß diese Leute Ruman (Arumayak) sind, und Roshan sagte, daß sie rote Waffen, rote Banner und rote Hüte (kulah) haben.
4. Es ist, wenn ein Zeichen erscheint, wenn sie vorrücken, O Zartosht, der Spitama! die Sonne und die Dunkelheit zeigen Zeichen und der Mond bekommt verschiedene Farben; auch Erdbeben (bum-guzhand) werden zahlreich und der Wind kommt stärker; in der Welt kommen mehr Not, Elend und Unbehagen; und Merkur und Jupiter bringen die Herrschaft der Gemeinen, und diese zu Hunderten, Tausenden und Myriaden.
5. Diese haben das rote Banner des Teufels Shedaspih von Kilisyakih, und treiben ihr Vorrücken voran in diese Länder des Iran, welche ich, Ohrmazd, geschaffen, bis zum Ufer des Arvand, manche sagten zu Frat-Fluß, zu den Griechen (Yunan) die sich in Asuristan aufhalten; sie sind Griechen durch genaue Zählung, und ihre assyrischen Behausungen haben sie, weil sie die assyrischen Menschen darin umbrachten, und so werden sie ihren Wohnort zerstören, manche sagten, die Schlupfwinkel (grestak) der Teufel....
21. Jene von der Rasse des Zorns und der großen Armee von Shedaspih, die genannt werden der zweibeinige Wolf und der Leder-gegurtete Teufel von Arvand schlagen drei Schlachten, eine in Sped-razhur und eine in der Ebene von Nishanak; manche sagten, daß es am See der drei Rassen war, einige sagten, daß es in Maruv, der Prächtigen war und manche haben gesagt, es war in Pars.
22. Zur Unterstützung für die Länder des Iran kommt die unzählige Armee des Ostens, die erhobene Banner haben, aus Tigerhaut (bopar post) und ihr gewundenes Banner ist aus weißer Baumwolle; unzählig sind die ausgerüsteten Truppen, und sie stürmen die Schlupfwinkel der Teufel; sie werden töten, so daß eintausend Frauen danach nur einen Mann sehen und küssen können.
23. Wenn das Ende der Zeit kommt, O Zartosht, der Spitama! werden diese Feinde vernichtet wie die Wurzel eines Busches, sobald die Nacht in einem kalten Winter erscheint,..., und sie werden wiederherstellen diese Länder von Iran, welche ich, Ohrmazd, geschaffen....
Textquelle:http://www.avesta.org/pahlavi/vohuman.html
http://www.avesta.org/pahlavi/vohuman3.html
Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt
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