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11. Oktober 2010

Neurolinguistische Programmierung

Neurolinguistische Programmierung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Codes in der NLP

Neurolinguistisches Programmieren (kurz NLP) bedeutet in der wörtlichen Übersetzung „die Neu-Prägung der Verbindungen zwischen Nerven und Sprache“. Gemeint ist die Neugestaltung der Reiz-Reaktions-Ketten von Menschen. Geändert werden soll das eigene Verhalten durch Analyse des alten Verhaltens und "Programmieren" von neuen Reaktionen. Der Schwerpunkt von NLP liegt bei Kommunikationstechniken und Mustern zur Analyse der Wahrnehmung. Das Ziel ist eine erfolgsorientierte Kommunikation. NLP ist in kritischer Abgrenzung von der wissenschaftlichen Psychologie entstanden und wird in der akademisch orientierten psychologischen Fachliteratur überwiegend als unwissenschaftlich abgelehnt.

Inhaltsverzeichnis


Selbstverständnis

Innere Landkarten sind meist weniger klar strukturiert als dieses Beispiel.

NLP befasst sich im weitesten Sinn mit menschlicher Kommunikation und kann als eine auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung angesehen werden. Anhänger dieser Sichtweise betrachten NLP als eine Vielzahl einzelner, voneinander abgegrenzter Handlungsanweisungen (sogenannter NLP-Formate) für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen.[1] Andere NLP-Anwender sehen weniger die Methoden und die Formate im Vordergrund, sondern die konstruktivistische Sicht auf Kommunikation und die lösungsorientierte Herangehensweise des NLPs. NLP beansprucht nicht, wissenschaftlich begründet zu sein.

Seit den 1970er Jahren untersuchen NLP-Anwender die Verhaltensweisen von Persönlichkeiten (Therapeuten, Unternehmern, Künstlern, Wissenschaftlern), die auf ihrem Gebiet herausragende Leistungen zeigten, auf mögliche Muster und Gemeinsamkeiten. Sie beobachten, dass die untersuchten Personen sprachliche (verbale und nonverbale) Verhaltensmuster aufweisen, die sich ähneln.

Wie bei anderen psychologischen Ansätzen geht man auch im NLP davon aus, dass Symptome menschlichen Verhaltens durch innere Prozesse ausgelöst und strukturiert wird. Innere Prozesse und äußere Wahrnehmungen stehen in einem gegenseitigen Zusammenhang.

Als Grundannahme dient die Auffassung, dass der sprachliche oder gedachte sprachliche Ausdruck (sogenannter „innerer Dialog“), die bildlichen Gedanken und das Körpergefühl eines Menschen das subjektive Wahrheitsempfinden einer Person bestimmen. Dieses Empfinden stellt nach Auffassung der NLP einen Ausdruck innerer Modelle dar, mit deren Hilfe ein Mensch gedankliche Abbilder, sogenannte innere Landkarten seiner Umwelt entwirft, um sich sozial zu orientieren. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Weltbild eines Menschen.

Ein grundlegendes Ziel der NLP-Methoden ist es, zum Gegenüber „einen Draht“, den Rapport herzustellen. Dazu dienen die bewusst erlernbaren Fähigkeiten Pacing and Leading.

  • Pacing (Anpassen, Mitgehen) spiegelt den Kommunikationspartner und basiert auf der Annahme, dass sich Menschen, die sich gut verstehen, einander angleichen (unter anderem in Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo, Körperhaltung, Distanz, Direktheit des Auftretens).
  • Leading (Führen) hingegen eröffnet neue körpersprachliche oder tonale Signale, um im Gespräch die Führung zu übernehmen. Dies muss nicht im selben Augenblick wie beim Gegenüber geschehen, sondern kann auch zeitversetzt ablaufen und sollte sich im Gespräch mit Pacing abwechseln. Priorität hat hierbei nicht die Manipulation des Gegenübers, sondern der bewusste emotionale Kontakt.

Abgrenzung

Intelligenz ist die Fähigkeit zum Erkennen von Strukturen, Mustern und Zusammenhängen, und die Fähigkeit diese Erkenntnisse zur Problemlösung zu nutzen. Dieser sehr komplexe Vorgang ist anfällig für Störungen, die sich in zahlreichen menschlichen Fehlentscheidungen und psychologischen Problemen zeigen.

Eine Möglichkeit diese Gefahren zu minimieren, ist es, dem betroffenen Menschen diesen Prozess bewusst zu machen. Eine Methode um diesen komplexen Vorgang zu erklären, ist die Schaffung eines Modells. NLP erzeugt ein solches Modell, in dem das Individuum durch veränderte Selbstreflexion eine veränderte Sichtweise (= ein neues Modell von der Umwelt) bekommen soll.

Der Vorteil von NLP ist die Präsentation eines sehr differenzierten Modells.

Der Nachteil von NLP ist die mangelnde Selbstreflexion der Sichtweise an sich - denn genau wie alle anderen Muster und Strukturen ist NLP ein subjektives Modell und damit ebenso anfällig für Störungen wie andere Sichtweisen.

Geschichte der NLP

Das neurolinguistische Programmieren wurde von dem damaligen Mathematikstudenten und späteren Psychologen Richard Bandler [2]und dem Linguisten John Grinder Anfang der 70er Jahre an der University of California in Santa Cruz entwickelt. Es war als neues Verfahren der Kurzzeit-Psychotherapie konzipiert. Sie definierten NLP als das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung und der Folgerungen daraus[3]. Grinder war zeitweise Assistent bei Gregory Bateson, dem ebenfalls ein Einfluss auf das NLP nachgesagt wird. Bateson war zunächst begeistert von Bandlers und Grinders erster Publikation, in der sie ein Modell erfolgreicher sprachlicher Interventionen präsentierten, das sie aus dem Studium von Virginia Satir und Fritz Perls gewonnen hatten[4]. Bateson schrieb das Vorwort zu diesem Buch und schlug Bandler und Grinder vor, Milton Erickson zu studieren und ein Modell von dessen therapeutischen Strategien zu entwickeln. Später distanzierte Bateson sich jedoch vehement von Grinder und Bandler. [5] In den darauf folgenden Jahren interessierten sich Bandler und Grinder insbesondere für drei Therapeuten unterschiedlicher Ausrichtung, die zu ihrer Zeit ausnehmend erfolgreich waren, und versuchten, in deren Vorgehensweise herauszufinden, was sie in ihren Therapiegebieten so erfolgreich sein ließ: den Gestalttherapeuten Fritz Perls, die Familientherapeutin Virginia Satir und den Hypnotherapeuten Milton H. Erickson. Bandler und Grinder analysierten die Sprache und die Körpersprache dieser drei Therapeuten und versuchten, aus deren Vorgehen bestimmte Interventionstechniken herauszufiltern, die zusammen mit Erkenntnissen aus der Linguistik zum Grundstock der ersten NLP-Schule wurden. Ein eindeutig festgeschriebenes theoretisches Gerüst fehlt der NLP jedoch. [6]

Erste Berichte wurden in zwei Büchern Mitte der 1970er Jahre bekannt.[4][7]. Bandler und Grinder kamen zunächst zur Entwicklung des PRS-Konzepts (von Preferred Representational System), das davon ausgeht, dass Menschen, individuell unterschiedlich, vorrangig über bestimmte Sinneswahrnehmung die Umwelt wahrnehmen. [8]. Im Jahre 1976 folgte aus der Analyse der Sprachstrukturen von Perls und Satir das Meta-Modell der NLP. Das Meta-Modell versteht sich als Sprachmodell, mit dem im NLP-Sinne Informationen über Gedankenmodelle des Kommunikationspartners gesammelt und ausgewertet werden, und das zwischen einer Oberflächen- und einer Tiefenstruktur menschlicher Kommunikation unterscheidet. 1979 folgte aus der Beobachtung des Hypnotherapeuten Erickson das Milton-Modell. Später kamen Untersuchungen an herausragenden Künstlern, Managern, Verkäufern, Pädagogen u.a. hinzu und erweiterten das NLP-Methodenbündel.

NLP vereinte zunächst verschiedene psychotherapeutische Ansätze, u. a. aus der Hypnotherapie, Familientherapie und Gestalttherapie zu ziel- und lösungsorientierten Verfahren der Therapie sowie anderer Bereiche der Kommunikation (z. B. Coaching, Managementtechniken). Dagegen verstehen viele spätere Vertreter NLP nur noch als ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation und Sammlung unterschiedlicher psychologischer Verfahren und Modelle, die zu einer effizienteren zwischenmenschlichen Kommunikation und Einflussnahme führen sollen. [9]. Sie reduzieren NLP damit auf seine Technologie und lassen seine epistemologischen und methodologischen Grundlagen außer acht. Der Großteil der Untersuchungen fand in den frühen 80er Jahren statt.[10]. In neuerer Zeit entstand an der University of Surrey ein Projekt „NLP and Learning“, das sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, die epistemologischen Grundlagen des NLP erneut zu überdenken und zu neuesten Ergebnissen der Kognitionsforschung, besonders der kognitiven Linguistik, in Beziehung zu setzen[11]. Die meisten NLP-Anwender und -Verbände betrachten dagegen NLP weder als Wissenschaft noch als eine Form der Psychotherapie, sondern als ein Modell menschlichen Lernens und menschlicher Kommunikation. Es gehört heute neben der Transaktionsanalyse, dem Psychodrama, der themenzentrierten Interaktion und einigen anderen Verfahren zu den am weitesten verbreiteten Methoden der Kommunikations- und Verhaltenstrainings auf dem Weiterbildungsmarkt.

Die Werkzeuge des NLP werden seither vor allem außerhalb des akademischen Lehrbetriebes weiterentwickelt und laufend ergänzt.

Anfang der 1980er Jahre wurde die NLP auch in Europa populär, und es entstanden konkurrierende Ausbildungsinstitute mit verschiedenen Abschlüssen. Später wurden die Ausbildungsinhalte und die Ausbildungsdauer über nationale Verbände festgeschrieben (s.u.).

Zentrale Vorannahmen

Ein zentrales Element der NLP sind die NLP-Vorannahmen, welche von Bandler und Grinder als Verhaltensgrundmuster beim 'Modellieren' erfolgreicher Persönlichkeiten genannt wurden. Die zwölf wichtigsten „Vorannahmen“ sind:

  1. Die Landkarte ist nicht das Gebiet. (siehe Alfred Korzybski)
  2. Menschen treffen innerhalb ihres Modells von der Welt grundsätzlich die beste ihnen mögliche Wahl.
  3. Jedes Verhalten ist durch eine positive Absicht motiviert.
    Das Akzeptieren einer subjektiv positiven Absicht ignoriert nicht die möglichen Auswirkungen einer Handlung. Sie dient im beratenden Kontext dazu, ein negatives Selbstbild umzudeuten.
  4. Menschen haben alle Ressourcen in sich, um jede gewünschte Veränderung an sich vorzunehmen. evtl. Zu ergänzen „… bis man an Grenzen stößt, z.B. physische Ursachen.“
  5. Der positive Wert eines Individuums bleibt konstant, aber die Angemessenheit des Verhaltens kann bezweifelt werden.
  6. Es gibt in der Kommunikation keine Fehler oder Defizite. Alles ist Feedback.
    Durch diese Vorannahme wird der Weg zur verletzungsfreien Annahme von Kritik eröffnet. Einseitige Schuldzuweisungen sind auch nach Paul Watzlawick (Interdependenz) grundsätzlich falsch.
  7. Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die man erhält.
    Nicht, was Du tust, zählt, sondern wie Deine Umgebung auf Dich reagiert.
  8. Wenn etwas nicht funktioniert, tue etwas anderes.
    Offen zu sein für alles, was funktioniert. Die Bereitschaft zur Suche nach Lösungsalternativen. Eine typische Konfusion wird hiermit erzeugt: „Es ist so!“ - „Oder auch nicht!!“
  9. In einem ansonsten gleich bleibenden System kontrolliert das Element mit den größtmöglichen Verhaltensmöglichkeiten das System.
    Es wird Verhaltensflexibilität vom Berater eingefordert.
  10. Widerstand beim Klienten bedeutet mangelnde Flexibilität auf Seiten des Beraters.
    Es gibt immer einen dritten Weg.
  11. Der Sinn jeder Kommunikation ist nicht die Absicht, sondern die Reaktion, die sie beim Gegenüber auslöst.
    Diese Annahme korrespondiert mit dem Axiom von Paul Watzlawick: Wahr ist nicht, was A gesagt hat; Wahr ist, was B verstanden hat.
  12. Wenn jemand etwas Bestimmtes tun kann, so ist es möglich, dieses Verhalten zu modellieren (nachzumachen) und es weiterzugeben.

NLP-Formate

NLP wird von seinen Anwendern nicht als ein in sich geschlossenes Lehrsystem betrachtet. Sie haben die Einstellung, dass es möglich und sinnvoll ist, einzelne Methoden aus unterschiedlichen Schulen isoliert voneinander zu erlernen und gezielt zur Verbesserung von Kommunikation einzusetzen. Durch die Vielzahl der möglichen Vorgehensweisen unterscheidet sich NLP damit grundsätzlich von anderen therapeutischen Vorgehensweisen.

NLP verwendet so genannten „NLP-Formate“. Als "Format" wird eine bestimmte Handlungsabfolge einer Sitzung oder eines Gespräches bezeichnet. Die einzelnen Interventionen eines Trainers sind innerhalb dieser Formate klar bestimmt. Einzelne Formate werden in Gruppen mit Hauptformaten zusammengefasst.

Allen Formaten ist gemeinsam, dass sie sich an der Stärkung von inneren Ressourcen orientieren, den Schwerpunkt in die Aufarbeitung der Vergangenheit des Klienten setzen, mit besonderem Augenmerk auf Veränderungsarbeit in den kritischen Bereichen (Interventionen, z.B. HistoryChange, Neuprägung). Ressourcenstärkung dient zur Überwindung von Problemen, Schwellenängsten, Blockaden oder Störungen. Ergänzend hierzu wird großer Wert auf eine humanistische Haltung des Beraters in der Arbeit mit Klienten gelegt. Die eigentliche Arbeit in der Beratung läuft entlang klar vorgegebener Handlungs- und Gesprächsformeln ab.

Der Klient kann mit Hilfe von NLP-Formaten auch in eine leichte Trance (ohne bewusstseinserweiternde Elemente) geführt werden und in dieser Entspannung innere Bilder oder Gefühle betrachten. Das hängt vom Ziel der Intervention und von den vorhandenen Ressourcen der Beteiligten (Berater und Klient) ab. Die wichtigsten Bestandteile im laufenden Prozess sind die Autosuggestion, das Dissoziieren, das Ankern und das Reframing.

Viele NLP-Formate entstammen klassischen Therapieformen oder sind in jahrelanger Arbeit durch sog. Modellierung (auch Benchmark oder Kopieren genannt) entstanden. So gibt es Modelle zur positiven Umdeutung von Wahrnehmungen, zur Zielfindung, zum Ankern (auch klassische Konditionierung genannt), zur Veränderung von Submodalitäten (gedanklicher Muster zur Erinnerung von wichtigen Vorgängen) und Arbeit mit gegebenen bzw. projizierten Abläufen in der Gedankenwelt oder dem realen Erleben des Klienten sowie verschiedene Strategiemodelle, mit denen Benchmarking oder Ideenfindung erlernt werden.

Andere Formate des NLP nutzen das Reframing oder die Konklusion paradoxer Sichtweisen, um den Klienten aus unangenehmen Sichtweisen herauszuentwickeln. Grundlage des NLP ist die Annahme, dass hinter jedem Ergebnis eine (oft unbewusste) Strategie steht, so dass auch einem „Misserfolg“ eine Planung zugrunde liegt. Diese so genannten „Meta-Programme“, von denen angenommen wird, dass sie die zum Teil unbewussten Entscheidungsprozesse begleiten, sollen mit Hilfe zumeist verhaltenstherapeutischer Interventionen gezielt verändert werden. Das Bewusstsein des Klienten soll dazu angeregt werden, auf der Basis von zuvor visualisierten oder beschriebenen Zielen auch neue Strategien zu entwickeln. Da diese sich nach R. Bandler im Denken, also im Gehirn abspielen, geht es nun darum, Menschen beizubringen, wie sie mit ihren vorhandenen Ressourcen neue, hilfreiche Verhaltensweisen entwickeln können.

Der Begriff „Programmieren“ versteht sich innerhalb der NLP nicht als manipulativ, da sämtliche Interventionen unter Abfrage der ethischen und moralischen Werte des Klienten abgestimmt werden. Dies geschieht, gerade weil sich NLP-Trainer durchaus der Tatsache bewusst sind, dass sich das Instrumentarium für manipulative Veränderungen beim Klienten eignen könnte, die diesem nicht bewusst sind. Solche unbewussten Manipulationen, die etwa Ziel von Verkaufsgesprächen oder Verhandlungen sein könnten (s. Verkaufspsychologie), versucht NLP durch ethische Standards zu vermeiden. Die Absicht besteht vielmehr darin, Klienten und Klientinnen zu helfen, sich gegenüber Programmen, die normalerweise unbewusst ablaufen, zu emanzipieren und damit ihre Lebensqualität zu steigern.

Sinnes-Prägungen

Als zentrale Grundannahme des NLP gilt, dass innere Vorgänge und innere Wahrnehmung des Menschen gleichgesetzt werden und dass zur Diagnose psychologischer Störungen die Befunde aus einer Befragung des Klienten verwendet werden.

Sinnesfigur VAKOG

Dem liegt folgende Annahme zugrunde:

Der Mensch nimmt die Umwelt mit seinen fünf Sinnen wahr.

  1. Visuell (mit dem Sehsinn, d. h. mit den Augen)
  2. Auditiv (mit dem Hörsinn, d. h. mit den Ohren)
  3. Kinästhetisch (spüren, d. h. mit allen Teilen seines Körpers, siehe Tiefensensibilität/Haptische Wahrnehmung)
  4. Olfaktorisch (mit dem Geruchssinn, d. h. mit der Nase)
  5. Gustatorisch (mit dem Geschmackssinn, d. h. mit dem Gaumen)

Die fünf Kommunikationskanäle werden mit VAKOG abgekürzt („visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch“).

In der Regel werden ein oder zwei Sinneskanäle bevorzugt verwendet. Hierbei handelt es sich häufig um visuelle und akustische oder kinästhetische und visuelle Repräsentationen. Die Theorie der Lerntypen basiert auf dieser Einteilung.

Die Prägung (‚Lerntyp‘) hat Auswirkungen darauf, wie viel Information bei einer Ansprache ankommt bzw. verloren geht. Klänge (z. B. Wörter), Bilder, Gerüche, Geschmacksempfindungen oder Gesten sind bei Menschen durch die Erfahrung miteinander verknüpft. So kann der Klang einer bestimmten Türklingel beispielsweise mit Erinnerungen an ein damit verbundenes Ereignis verknüpft sein, welches schon lange zurückliegt. Die vorgegebene Prägung als Lerntyp bedarf der Ergänzung durch spezifische Lernstrategien.

Derartige Gedankenverknüpfungen werden mit der Technik des Ankern hergestellt. Damit knüpft der NLP-Anwender bewusst neue emotionale Konnotationen oder nutzt bereits vorhandene. Nicht nur Gedanken lassen sich so für die therapeutische Arbeit nutzen, sondern auch Gefühle. Werden bei Glücksgefühlen bewusst bestimmte Bewegungen oder Gesten eingeübt, so lassen sich diese Gefühle später mit diesen Bewegungen oder Gesten wieder aktivieren.

Der Öko-Check dient als Instrument zur Prüfung auf soziale oder systemische Verträglichkeit (Verträglichkeit mit der Umwelt des Klienten). Dabei wird geprüft, ob bzw. sichergestellt, dass die Veränderungen mit der Werteordnung des Klienten und seinem sozialen Umfeld übereinstimmen. Eine Veränderung sollte nur erwünschte Konsequenzen haben. Eine Form des Öko-Checks ist der Future-Pace.

Der Future-Pace dient als ‚Schritt in die Zukunft‘ der Zukunftsabfrage auf Kongruenz (Übereinstimmung) mit den eigenen Wünschen. Er spielt eine zukünftige Situation mental durch. Man stellt sich innerlich vor, wie ein neues Verhalten umgesetzt wird, z. B. ein Hochsprung. Dabei durchlebt der Sportler im Zeitraffer die inneren Bilder, Klänge und Gefühle, die zu seinem Sprung über die Latte gehören. Er spielt die einzelnen Schritte des Laufes inkl. der Muskelanspannungen im Kopf wie einen inneren Spielfilm durch. Das Gehirn weiß damit im Voraus, was es später in der Wirklichkeit zu tun hat.

Konzeptionelle Beispiele

Einen Vorbehalt auflösen: Eine Person bekommt ein Geschenk und freut sich darüber. Die Freude kann jedoch beeinträchtigt sein, wenn die beschenkte Person annimmt, dass der Schenkende an das Geschenk Erwartungen knüpft (beispielsweise auf Gegenleistungen). Durch diesen inneren Vorbehalt entstehen Blockierungen, die im Rahmen einer NLP-Beratung dadurch aufgehoben werden (können), dass der Klient gemeinsam mit dem NLP-Berater die Inhalte seiner inneren Bilder sich bewusst macht und dann gezielt verändert, angeregt durch entsprechende Fragen und Vorschläge des Beraters. Der Klient soll selbstständig zu einer Lösung kommen. Der Berater versucht durch das Herstellen einer vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre, die Anwendung respektvoller Fragetechniken unter Berücksichtigung sogenannter „Submodalitäten“ (Denk-/Sprachmuster), sowie die introspektive Betrachtung der geistigen Bilder des Klienten und die Anwendung geeigneter NLP-Formate zur Klärung der Erwartungsspannung den richtigen Rahmen zu liefern..

Die autonomen Augenbewegungen: Ein weiteres Instrument zur Identifizierung bestimmter intrapersoneller Vorgänge ist das Wahrnehmen der sogenannten „autonomen Augenbewegungen“ des Klienten. Die autonomen Augenbewegungen sind im Alltag an anderen Menschen praktisch jederzeit zu beobachten, und man schenkt ihnen im Allgemeinen wenig Beachtung. NLPler nutzen sie, weil sie laut der NLP-Lehre (PRS) Hinweise darauf geben sollen, mit welchem Sinn eine Person gerade „denkt“, also ob sie sich gerade visuell oder auditiv erinnert beziehungsweise sich etwas Neues ausdenkt. Sie sind lediglich Hinweise und bedürfen der Bestätigung, z. B. durch Nachfragen, bevor man sie zu Schlussfolgerungen nutzt. Wissenschaftliche Studien konnten die Wirksamkeit dieses Ansatzes nicht bestätigen. [12]

Internaler und externaler Referenzbezug: Das Meta-Programm internaler-externaler Referenzbezug beinhaltet, wie und nach welchen Kriterien Menschen Entscheidungen treffen und Bewertungen abgeben. Menschen mit einem rein internalen Bezugsrahmen ziehen ausschließlich ihr eigenes Verständnis und ihre innere Überzeugung zur Entscheidungsfindung bzw. zur Bewertung heran. Menschen mit einem rein externalen Bezugsrahmen sammeln dazu Meinungen und Informationen von außen. Da Entscheidungsprozesse grundsätzlich in allen Lebensbereichen von Bedeutung sind, werden neben der Qualität der eigenen Arbeit, der Konsequenz des eigenen Verhaltens, der Reaktion auf Feedback, auch die Motivation, die eigenen Fähigkeiten, sogar die Selbsteinschätzung, das Selbstbild und das Selbstwertgefühl von Menschen auf der Grundlage von internen oder externen Referenzbezügen beeinflusst. Wesentliches Kriterium zur Klassifizierung eines internalen oder eines externalen Referenzbezugs ist die Reaktion auf Information von außen.[13] Beispiel internaler Referenzbezug: Ein Trainer hält einen hervorragenden Vortrag. Die Teilnehmer sind sehr begeistert und viele sagen ihm das auch in der anschließenden Feedbackrunde. Doch mit sich selbst ist der Trainer nicht zufrieden. Er nimmt die Meinung der Zuhörer zur Kenntnis, aber bleibt bei seiner eigenen Einschätzung. Für ihn sind seine eigenen Kriterien für einen gelungenen Vortrag ausschlaggebend und die hat er in seinen Augen nicht erfüllt.

Beispiel externaler Referenzbezug: Maria möchte sich ein neues Handy kaufen. Sie interessiert sich nicht besonders für Technik und hat keine eigenen Kriterien dafür, welches Handy gut zu ihr passen würde und ihre Anforderungen erfüllt. Daher besorgt sie sich eine Reihe von Informationen. Sie vertraut dabei besonders einer Studie der Stiftung Warentest. Schließlich geht sie in ein Geschäft und befragt den Verkäufer, welches Handy er ihr empfehlen würde. Maria ist froh, einen Experten getroffen zu haben, und nimmt genau das Handy, das er ihr empfohlen hat.

Wissenschaftlicher Kontext

NLP als Methodensammlung nimmt für sich in Anspruch, auf bestimmten wissenschaftlichen Theorien und Annahmen zu basieren. U.a.:

  • Die auf William James zurückgehende Theorie der sinnesspezifischen Repräsentationssysteme als Grundbausteine der Informationsverarbeitung und des subjektiven Erlebens.
  • Die Klassische Konditionierung (Pawlow), im NLP Ankern genannt.
  • Die Kybernetik der Theorie des Geistes von Gregory Bateson, insbesondere der logischen Ebenen des Lernens und der Unified Field Theory als Weiterentwicklung von Robert Dilts.
  • Das Modell einer grundsätzlichen Zielorientierung menschlichen Handelns (TOTE, Strategien) (Miller, Galanter, Karl Pribram).
  • Die von Noam Chomsky (Transformationsgrammatik) und die darauf aufbauenden und unter dem Einfluss der Postulate von Alfred Korzybski („Die Landkarte ist nicht das Gebiet“) durch Bandler und Grinder abgewandelten Modelle der Sprache (Metamodell).
  • Die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura mit dem von Bandler und Grinder verwandten Modelling-Ansatz (in der Psychologie Expertise-Forschung).
  • Die aus der therapeutischen Arbeit von Fritz Perls, Virginia Satir und Milton H. Erickson resultierende Grundannahme der Existenz funktionalautonomer Persönlichkeitsanteile mit bewussten und unbewussten Prozesskomponenten.
  • Der Konstruktivismus als grundlegendes Weltbild im NLP, dass Wissen, Erkenntnisse, Zusammenhänge und Ideen vom Menschen konstruiert sind.

NLP integriert diese Methoden in ein eigenes Aussagen-Gebäude, ohne jedoch insgesamt den Anforderungen einer geschlossenen wissenschaftlichen Theorie zu genügen. Diese Entwicklung in der Geschichte von NLP vollzog sich ohne Synergie mit anderen wissenschaftlichen Entwicklungen.

Aufgrund der multimodalen Struktur (Methodensammlung aus ca. 30 NLP-Formaten) ist eine generalisierende wissenschaftliche Anerkennung der NLP als Kommunikationshilfe kaum möglich, obwohl einzelne Methoden aus anerkannten wissenschaftlichen Schulen entlehnt sind. Es gibt NLP-Anwender, die NLP als eine Art „Werkzeugkoffer“ betrachten, der die therapeutischen Möglichkeiten eines psychologischen Beraters erweitert.

Eine andere Herangehensweise will die Neuro-Linguistische Psychotherapie (NLPt) ermöglichen; ein jüngerer Zweig der NLP, der seit Anfang 2007 in Österreich als Psychotherapiemethode anerkannt ist. Mit der NLPt sollen die methodischen Mängel der allgemeinen NLP als Kommunikationspraxis überwunden und eine den Ansprüchen der therapeutischen Aufgabenstellung entsprechende Ausbildung mit wissenschaftlich anerkannten Standards innerhalb der Erweiterung konventioneller Verhaltenstherapie geprägt werden. In Deutschland sind Bemühungen für ein Anerkennungsverfahren im Gange.

Ausbildungen

NLP-Kurse sind primär als Seminare zur Selbsterfahrung angelegt. Sie vermitteln einerseits die Kenntnisse der Grundlagen und Methoden, die zur verantwortungsvollen Anwendung dienlich sind, andererseits leiten sie die Teilnehmer an, ihre Wertvorstellungen zu überprüfen und gegebenenfalls gemäß der Ethik-Richtlinien (siehe unten) zu verändern.

Die NLP-Ausbildungen sind national und international unterschiedlich geregelt. Es haben sich jedoch nationale und internationale Vereinigungen und Verbände etabliert, die Ausbildungsrichtlinien erlassen haben. Dabei werden die Mindestdauer, die Mindestinhalte, die Testingkriterien sowie die Qualifikation der Trainer beschrieben. Die Verbandsmitglieder sind verpflichtet, sich an diese Curricula zu halten und dürfen nur dann die entsprechenden Siegel verwenden. Üblich ist die gegenseitige Anerkennung der Ausbildungen, mitunter jedoch mit Auflagen.

Nur einige Stufen der Ausbildung sind in den verschiedenen Verbänden gleich benannt:

  • NLP-Practitioner
  • NLP-Master, auch NLP-Master-Practitioner genannt
  • NLP-Coach, DVNLP
  • NLP-Trainer

Manche Verbände unterscheiden zwischen Trainer (abgeschlossene Trainerausbildung) und Lehrtrainer (Zulassung, um NLP-Ausbildungen durchzuführen) oder zwischen Trainer (abgeschlossene Trainerausbildung) und Master Trainer (besonders erfahrener, kompetenter Trainer).

Im März 2005 wurde von der INLPTA eine Practitioner-Ausbildung mit Curriculum mittels Integriertem Lernen (E-Learning daheim am PC kombiniert mit Präsenztraining) verabschiedet.

In Deutschland sind die NLP-Anwender im DVNLP e.V. und in der DG-NLPt e.V. (einer Schwesterorganisation des DVNLP) organisiert, in der Schweiz in der HANLP, in Österreich in der ÖDV-NLP und der ÖBV NLP. Neben den Vereinsformen, in denen sich NLP-Anwender organisieren, gibt es auch freie Zusammenschlüsse von Trainern und Instituten wie beispielsweise die „International NLP Association“. International tätig ist auch die „Society of NLP“, die 1979 in den USA u. a. von Richard Bandler gegründet wurde. Mit Hilfe von nationalen Zweigen werden sämtliche Stufen der NLP-Ausbildung angeboten.

Auf europäischer Ebene gibt es die EANLPt mit psychotherapeutischen Ausbildungen oder die MCTA mit Schwerpunkt auf Training und Coaching. Die Verbände dienen u.a. der Qualitätssicherung von NLP-Ausbildungen. Seit 2007 wird NLP als Masterstudiengang an der University of Kingston in Großbritannien zertifiziert: „Master of Arts in Coaching and NLP“. An einigen Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland werden (Einführungs-)seminare des NLPs oder Seminare, in deren Rahmen NLP-Methoden eingesetzt werden, angeboten.

Verbandsethik

Die NLP-Verbände haben Ethik-Richtlinien geschaffen. Dabei variieren die Formulierungen von Verband zu Verband. Hier dient als Beispiel der Ethik-Kodex des DVNLP [14]:

„Entsprechend den folgenden Ethik-Richtlinien können Sie von DVNLP-Mitgliedern erwarten, dass sie

  1. danach streben, integer, unabhängig und unparteiisch zu handeln, Interessenskonflikte zu vermeiden und in Übereinstimmung mit den Vorannahmen des NLP zu handeln,
  2. sich selbst sowie ihre Qualifikation und Erfahrung nach bestem Wissen und Gewissen darzustellen. Dies gilt auch für Fertigkeiten und Kenntnisse Dritter, die sie ihren Kunden/Klienten weiterempfehlen,
  3. NLP ausschließlich innerhalb der Grenzen ihrer Kompetenz und entsprechend ihrem höchstmöglichen Niveau ausüben,
  4. sich in ihren Fertigkeiten und ihrem Wissen fortlaufend weiterbilden,
  5. NLP-Interventionen als eine Wahlmöglichkeit und niemals als einzige und ausschließliche Lösung für ein gegebenes Problem darstellen,
  6. die Anliegen ihrer Kunden/Klienten vertraulich behandeln,
  7. NLP als eine professionelle und effektive Methode präsentieren, die Individuen und Organisationen als Hilfe dient,
  8. sicherstellen, dass den Erwartungen der Klienten/Kunden in beiderseitigem Einvernehmen entsprochen wird,
  9. die Vielfalt unterschiedlicher NLP-Stile und die Zugänge verwandter Berufe respektieren,
  10. im Einklang mit den Grundwerten des DVNLP handeln, um einem breiteren Publikum die Ziele und Aktivitäten des Verbandes darzustellen, und
  11. den Wert und die Würde eines jeden Menschen sowie dessen Recht auf Selbstbestimmung respektieren.“

Ärztliche und psychotherapeutische Lehrtrainer im NLP verweisen für die Arbeit am Patienten an die Neuro-Linguistische Psychotherapie

Kritik

Kritiker aus der Skeptikerbewegung bezeichnen NLP als „Pseudowissenschaft“ oder eine „New-Age-Form“ der Psychotherapie.[15]

Fortschritte und Erkenntnisse der modernen psychologischen Grundlagenforschung und insbesondere der Neuropsychologie blieben bei der NLP historisch bedingt weitgehend unberücksichtigt. Die zugrundeliegenden Modelle und Konzepte sind allesamt qualitativ geisteswissenschaftlicher Natur und werden der hochkomplexen Realität nur teilweise gerecht. Die NLP kann derzeit nicht auf gesicherte naturwissenschaftliche Grundlagen zurückgreifen, da weite Teile der Neurowissenschaften bisher nur unzureichend erforscht sind.

Einige Psychologen sehen in NLP eine klassische Pseudowissenschaft, da zwar Elemente etablierter Theorien übernommen werden, die Lehre selbst jedoch auf scharfe Tests der Behauptungen verzichte.[16] NLP erwecke so den Anschein der Wissenschaftlichkeit, ohne ihn einzulösen. NLP-Gegner weisen ferner darauf hin, dass NLP im akademischen Betrieb praktisch keine Rolle spielt. Dadurch werde deutlich, dass es sich bei NLP im universitären Sinne nicht um eine ernstzunehmende psychologische/psychotherapeutische Schule handelt und NLP auch nicht der Kontrolle durch andere Wissenschaftler unterliegt. Dieser Argumentation kann entgegen gehalten werden, dass NLP zumindest punktuell im Rahmen einzelner Lehrveranstaltungen an einigen Fachhochschulen und Universitäten angeboten wird und insoweit auch Berücksichtigung im akademischen Lehrbetrieb findet.

Es existieren einige Studien zur Wirksamkeit von NLP bzw. Teilbereichen der NLP mit uneinheitlichen Ergebnissen (vgl. Datenbank auf NLP.de). Es wird bemängelt, dass die meisten dieser Studien den Minimalanforderungen an einen Wirksamkeitsnachweis nicht genügen [17][18][19][20]. Kriterien, wie sie üblicherweise an Evaluationsstudien gestellt werden (Kontrolliertheit, Randomisierung, Manualisierung, ansatzweise Verblindung u. ä.), werden oft nicht erfüllt. Insgesamt gesehen steht der Nachweis der Wirksamkeit von NLP oder einzelner NLP-Methoden (soweit diese nicht einfach aus anderen Verfahren übernommen wurden) daher aus.

NLP-Praktiker wenden ein, dass NLP keine neue wissenschaftliche Theorie begründe, sondern eher eine Sammlung heuristischer Verfahren effektiver Kommunikation sei. Dennoch müssten, so die Gegner, aus wissenschaftlicher Sicht auch Aussagen der NLP bestätigt oder widerlegt werden können, wie etwa im Fall der „Augenbewegungshypothese“. Dort konnten die vom NLP postulierten Zusammenhänge nicht nachgewiesen werden.

Gegner der NLP weisen nicht zuletzt darauf hin, dass zahlreiche Anbieter NLP mit esoterischen Lehren kombinieren, was zu einer Vermischung führe. Für Ratsuchende sei es kaum mehr möglich, zwischen NLP-Techniken und pseudowissenschaftlichen Lehren esoterischer Ideologie-Elemente zu unterscheiden, da die Grenzen fließend seien.

Siehe auch

Bewusstseinskontrolle durch NLP 1 / 5



Der englische Illusionist Derren Brown zeigt am Beispiel eines manipulierten Raubüberfalls
die Methoden der Neurolinguistischen Programmierung
die bei den Medien, von Politikern und von Werbeagenturen zum Zweck der Manipulation des Konsumverhaltens,
Meinungsbildung, Bildung der politischen Ansichten usw. benutzt wird.

18. Mai 2010

Wie treibt man die Menschen zur Mehrarbeit ?

Stellen Sie sich folgendes fiktives Szenario vor: Es treffen sich die reichsten und mächtigsten Personen um zu beraten, wie man das einfache Volk besser kontrollieren und ausbeuten kann.

Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde:“Meine Damen und Herren, es geht heute um ein neues Programm, mit dem Ziel die Arbeitsleistung der Masse zu unseren Gunsten zu steigern und gleichzeitig Widerstand zu minimieren.
Der Grundsatz wird sein: Wenn man Hamster motivieren möchte, dürfen Sie nicht merken, dass sie im Hamsterrad laufen. Deshalb muss man sie daran hindern über ihr Dasein näher nachzudenken. Dazu dienen alle Arten von Unterhaltung und Konsum.
Doch das Wichtigste: Wir werden das einfache Volk in viele untereinander verfeindete Gruppen zerteilen. Die große Masse wird aus unseren Arbeitstieren bestehen. Diese werden für einen geringen Lohn in unseren Unternehmen produktiv arbeiten. Der Lohn wird gerade so hoch sein, dass er für die Existenz reicht, jedoch keinesfalls es erlauben Ersparnisse anzusammeln um damit Freiheit zu erlangen.
Damit den Hamstern das Geld auch wirklich nie reicht und sie nicht im Traum daran denken, das Hamsterrad zu verlassen, werden wir ihnen einreden, dass man nur leben könne, wenn man allen möglichen teuren Modeschnickschnack habe. Da deren Einkommen für so etwas jedoch nicht reicht, werden wir sie dazu animieren, sich zu verschulden und sie dadurch zwingen, noch schneller im Hamsterrad zu laufen.
Auch werden wir immer einen Teil der Mittellosen arbeitslos lassen. Dann müssen die Arbeitenden ständig Angst haben ihren Job zu verlieren und zu den Arbeitslosen abzurutschen. Lohnforderungen werden allein dadurch unterdrückt. Wenn wir das noch weltweit praktizieren und alle möglichen Arbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern gegeneinander ausspielen, können auch Arbeitergruppierungen wie Gewerkschaften nichts mehr ausrichten.

Daneben treiben wir durch eine solche Spaltung einen Keil durch die Masse. Die eine arbeitslose Gruppe wird die andere arbeitende argwöhnisch und mit Hass und Neid betrachten. Während sich die beiden Gruppen streiten wird niemand mehr sehen, dass wir die eigentlichen Gewinner im Hintergrund sind.
Eine andere, kleineren Gruppe wird die Aufgabe haben, die Masse lückenlos zu überwachen, zu schikanieren, zu bedrohen, und sofort niederzumachen, sobald einige der Arbeitstiere versuchen, sich an unseren Vermögen zu vergreifen, oder Stimmung gegen uns zu machen.
Außerdem werden wir die Gruppe der Arbeitstiere, wegen ihrer bedrohlichen Größe, noch weiter aufspalten, um eine Solidarität unter ihnen zu untergraben. Wir teilen sie in die Stammbelegschaft, die Leiharbeiter und die Arbeitslosen. Wir sorgen durch deutlich unterschiedliche Behandlung und Lebensbedingungen für Neid und gegenseitige Abneigung unter ihnen.”
“Oh ja, das klingt gut !” sagte einer in der Gruppe. „Wie machen wir das?”
“Wir bauen uns einen schlagkräftigen Staatsapparat, der die Masse durch immer mehr Steuern und undurchschaubare Vorschriften in Atem hält. Unsere weitere Gruppe der Habenichtse wird also aus Beamten, Richtern, Polizisten, Gefängniswärtern, Geheimdienstlern, Schnüfflern aller Art, Bodyguards, Spezialeinheiten, und aus sonstigen Ordnungskräften bestehen.
Natürlich werden wir die Gruppe der Bewacher etwas besser bezahlen als die Gruppe der Arbeitstiere. Auch können wir ihnen etwas sicherere Arbeitsplätze geben – das schafft die nötige Distanz und Abneigung zwischen den beiden. Die Bewacher werden sich ganz sicher davor hüten, ihre Besserstellung durch unpässliches Verhalten zu gefährden.”
„Und was, wenn sich trotzdem Widerstand regt?“
Wir schaffen immer mehr Gesetze und Vorschriften, so viele, dass sie niemand mehr kennen oder einhalten kann. Dann ist jeder zu jeder Zeit kriminell und kann von uns belangt werden. Die Angst wird die meisten von jedem Widerstand abhalten und sie im Hamsterrad laufen lassen.
Zusätzlich schaffen wir einen Überwachungsstaat mit ausgefeilter Technik in dem jeder zu jeder Zeit lückenlos kontrolliert wird.“
“Aber was machen wir, wenn die Masse sich in das eigene Heim zurückzieht und in der Familie Rückhalt und Stärkung sucht?” fragt ein Teilnehmer beängstigt.
“Das ist ein ganz zentraler Punkt. Wir müssen dazu einen Keil zwischen Mann und Frau treiben. Wir erzählen den Frauen, dass die Männer ihre Gegner seien und sie seit Urzeiten unterdrückten. Nur indem sie die harte Männerarbeit verrichten, so sagen wir ihnen, können sie Anerkennung finden und Karriere machen. Damit haben wir wieder neue Hamster, die sogar freiwillig im Rad laufen und den anderen neue Konkurrenz machen.
Durch diese scheinbare Unabhängigkeit trennen wir die Frauen von ihren natürlichen Beschützern, den Männern. Daneben sorgen wir dafür, dass es immer einen Frauenmangel gibt. Dann sind die Männer dazu gezwungen härter zu arbeiten, um überhaupt bei den Frauen Interesse zu wecken. Gleichzeitig wird damit jeder Widerstand gegen diesen Zustand im Keim erstickt – wer will schon als scheinbarer „Frauenfeind“ dastehen? Ein übriges tut eine immer größere Privilegierung der Frauen und ein neues Scheidungsrecht, welches den Mann einseitig zu hohen Unterhaltszahlungen und damit Mehrarbeit zwingt.”
“Hervorragend !“, konstatierten gleich mehrere der Anwesenden hellauf begeistert. „Ja, aber ein solcher Sicherheitsapparat, einschließlich der Politiker, das wird uns doch eine Stange Geld kosten – ist es nicht viel zu teuer ?” meldete einer Bedenken an.
“Nein, es kostet uns fast nichts, sagte der Vorsitzende.”
“Wie soll das denn gehen?”, fragten einige ganz erstaunt.
“Ganz einfach. Wir lassen die Arbeitstiere selbst ihre Bewacher und die Politiker finanzieren – und zwar durch hohe Steuern und Abgaben. Dann müssen sie auch immer mehr arbeiten und haben gar keine Zeit mehr nachzudenken.”
“Genial !”, riefen alle entzückt.
“Danke, meine Damen und Herren. Ich wusste, dass ich Ihre Zustimmung zu diesem Plan bekommen werde.”
Dieser Text stammt aus dem Buch “Der Marionettenstaat” von Günter Hannich
Dieses “Konzept” ist leiden kein Märchen. Es ist bittere Realität und passt genau zu dem, was ich über die Illuminatenbewegung weiß. Auch wenn alle Infos zu den Illuminaten offiziell ins lächerliche gezogen werden, dieser Text (oben) beweist, dass es diese Bewegung wirklich gibt und wie sie arbeitet. Es wird Zeit, dass wir das erkennen und aus dem Hamsterrad ausbrechen. Wir schaffen uns dabei “staatliche” Feinde, aber wir bekommen dadurch auch sehr mächtige Freunde. Deshalb brauchen wir auch keine Angst zu haben, wenn wir ausbrechen.
Quelle:fuellhornleben:

Wenn Schweine die Nase nicht voll kriegen: Bundesregierung genehmigt sich Gehaltserhöhung

Das Bundeskabinett erhöht die eigenen Gehälter. Kanzlerin Angela Merkel etwa soll ab August 334 Euro monatlich mehr verdienen. Eine Erhöhung der Regierungsgehälter hat es seit acht Jahren nicht mehr gegeben. Steuerzahlerbund-Präsident Karl Heinz Däke übt trotzdem scharfe Kritik.
Bei der Gehaltserhöhung für die Bundesbeamten spart die Bundesregierung in diesem Jahr Kanzlerin, Minister und Staatssekretäre nicht aus. Dies berichten die Boulevard-Blätter des DuMont-Verlages „Express/Mopo/Kurier“. Eine Erhöhung der Regierungsgehälter habe es seit acht Jahren nicht mehr gegeben.
Die Kanzlerin verdiene zur Zeit 15.833 Euro (ohne Abgeordnetenbezüge), schreibt die Zeitung unter Berufung auf den Bund der Steuerzahler. Nach dem Gesetzentwurf solle sie ab August 334 Euro monatlich mehr bekommen. Die Minister sollten statt bislang 12.860 Euro demnächst 13.132 Euro erhalten.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, nannte die Erhöhung gegenüber der Zeitung „hochgradig unsensibel“. Auch Steuerzahlerbund-Präsident Karl Heinz Däke übte scharfe Kritik: „In dieser dramatischen Haushaltssituation verbietet es sich von selbst, dass sich die Regierung höhere Gehälter zubilligt.“
Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums verteidigte dagegen den Plan. Durch die Nullrunden der letzten Jahre sei der notwendige Abstand bei den Bezügen von Regierungsmitgliedern und Beamten nicht mehr gewahrt.
Die Tarifpartner waren übereingekommen, die Gehälter der Angestellten bei den Kommunen und beim Bund schrittweise bis Ende 2011 um insgesamt 2,3 Prozent anzuheben. Die Bundesregierung will dieses Tarifergebnis nun auch auf den Beamtenbereich übertragen.
Quelle:welt.de:
Fazit: Dreist ist schon kein Wort mehr für diese Verbrecher, sie alle gehören ins Gefängnis, uns belügen und sich das Geld in die eigene Tasche stecken. Ein schönes leben was sich dieses Rothschild Marionetten Pack gönnt, immer auf Kosten der blöden Bürger! Schönes Wochenende ;o)

12. Mai 2010

Wie treibt man die Menschen zur Mehrarbeit ?

Stellen Sie sich folgendes fiktives Szenario vor: Es treffen sich die reichsten und mächtigsten Personen um zu beraten, wie man das einfache Volk besser kontrollieren und ausbeuten kann.

Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde:“Meine Damen und Herren, es geht heute um ein neues Programm, mit dem Ziel die Arbeitsleistung der Masse zu unseren Gunsten zu steigern und gleichzeitig Widerstand zu minimieren.
Der Grundsatz wird sein: Wenn man Hamster motivieren möchte, dürfen Sie nicht merken, dass sie im Hamsterrad laufen. Deshalb muss man sie daran hindern über ihr Dasein näher nachzudenken. Dazu dienen alle Arten von Unterhaltung und Konsum.
Doch das Wichtigste: Wir werden das einfache Volk in viele untereinander verfeindete Gruppen zerteilen. Die große Masse wird aus unseren Arbeitstieren bestehen. Diese werden für einen geringen Lohn in unseren Unternehmen produktiv arbeiten. Der Lohn wird gerade so hoch sein, dass er für die Existenz reicht, jedoch keinesfalls es erlauben Ersparnisse anzusammeln um damit Freiheit zu erlangen.
Damit den Hamstern das Geld auch wirklich nie reicht und sie nicht im Traum daran denken, das Hamsterrad zu verlassen, werden wir ihnen einreden, dass man nur leben könne, wenn man allen möglichen teuren Modeschnickschnack habe. Da deren Einkommen für so etwas jedoch nicht reicht, werden wir sie dazu animieren, sich zu verschulden und sie dadurch zwingen, noch schneller im Hamsterrad zu laufen.
Auch werden wir immer einen Teil der Mittellosen arbeitslos lassen. Dann müssen die Arbeitenden ständig Angst haben ihren Job zu verlieren und zu den Arbeitslosen abzurutschen. Lohnforderungen werden allein dadurch unterdrückt. Wenn wir das noch weltweit praktizieren und alle möglichen Arbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern gegeneinander ausspielen, können auch Arbeitergruppierungen wie Gewerkschaften nichts mehr ausrichten.

Daneben treiben wir durch eine solche Spaltung einen Keil durch die Masse. Die eine arbeitslose Gruppe wird die andere arbeitende argwöhnisch und mit Hass und Neid betrachten. Während sich die beiden Gruppen streiten wird niemand mehr sehen, dass wir die eigentlichen Gewinner im Hintergrund sind.
Eine andere, kleineren Gruppe wird die Aufgabe haben, die Masse lückenlos zu überwachen, zu schikanieren, zu bedrohen, und sofort niederzumachen, sobald einige der Arbeitstiere versuchen, sich an unseren Vermögen zu vergreifen, oder Stimmung gegen uns zu machen.
Außerdem werden wir die Gruppe der Arbeitstiere, wegen ihrer bedrohlichen Größe, noch weiter aufspalten, um eine Solidarität unter ihnen zu untergraben. Wir teilen sie in die Stammbelegschaft, die Leiharbeiter und die Arbeitslosen. Wir sorgen durch deutlich unterschiedliche Behandlung und Lebensbedingungen für Neid und gegenseitige Abneigung unter ihnen.”
“Oh ja, das klingt gut !” sagte einer in der Gruppe. „Wie machen wir das?”
“Wir bauen uns einen schlagkräftigen Staatsapparat, der die Masse durch immer mehr Steuern und undurchschaubare Vorschriften in Atem hält. Unsere weitere Gruppe der Habenichtse wird also aus Beamten, Richtern, Polizisten, Gefängniswärtern, Geheimdienstlern, Schnüfflern aller Art, Bodyguards, Spezialeinheiten, und aus sonstigen Ordnungskräften bestehen.
Natürlich werden wir die Gruppe der Bewacher etwas besser bezahlen als die Gruppe der Arbeitstiere. Auch können wir ihnen etwas sicherere Arbeitsplätze geben – das schafft die nötige Distanz und Abneigung zwischen den beiden. Die Bewacher werden sich ganz sicher davor hüten, ihre Besserstellung durch unpässliches Verhalten zu gefährden.”
„Und was, wenn sich trotzdem Widerstand regt?“
Wir schaffen immer mehr Gesetze und Vorschriften, so viele, dass sie niemand mehr kennen oder einhalten kann. Dann ist jeder zu jeder Zeit kriminell und kann von uns belangt werden. Die Angst wird die meisten von jedem Widerstand abhalten und sie im Hamsterrad laufen lassen.
Zusätzlich schaffen wir einen Überwachungsstaat mit ausgefeilter Technik in dem jeder zu jeder Zeit lückenlos kontrolliert wird.“
“Aber was machen wir, wenn die Masse sich in das eigene Heim zurückzieht und in der Familie Rückhalt und Stärkung sucht?” fragt ein Teilnehmer beängstigt.
“Das ist ein ganz zentraler Punkt. Wir müssen dazu einen Keil zwischen Mann und Frau treiben. Wir erzählen den Frauen, dass die Männer ihre Gegner seien und sie seit Urzeiten unterdrückten. Nur indem sie die harte Männerarbeit verrichten, so sagen wir ihnen, können sie Anerkennung finden und Karriere machen. Damit haben wir wieder neue Hamster, die sogar freiwillig im Rad laufen und den anderen neue Konkurrenz machen.
Durch diese scheinbare Unabhängigkeit trennen wir die Frauen von ihren natürlichen Beschützern, den Männern. Daneben sorgen wir dafür, dass es immer einen Frauenmangel gibt. Dann sind die Männer dazu gezwungen härter zu arbeiten, um überhaupt bei den Frauen Interesse zu wecken. Gleichzeitig wird damit jeder Widerstand gegen diesen Zustand im Keim erstickt – wer will schon als scheinbarer „Frauenfeind“ dastehen? Ein übriges tut eine immer größere Privilegierung der Frauen und ein neues Scheidungsrecht, welches den Mann einseitig zu hohen Unterhaltszahlungen und damit Mehrarbeit zwingt.”
“Hervorragend !“, konstatierten gleich mehrere der Anwesenden hellauf begeistert. „Ja, aber ein solcher Sicherheitsapparat, einschließlich der Politiker, das wird uns doch eine Stange Geld kosten – ist es nicht viel zu teuer ?” meldete einer Bedenken an.
“Nein, es kostet uns fast nichts, sagte der Vorsitzende.”
“Wie soll das denn gehen?”, fragten einige ganz erstaunt.
“Ganz einfach. Wir lassen die Arbeitstiere selbst ihre Bewacher und die Politiker finanzieren – und zwar durch hohe Steuern und Abgaben. Dann müssen sie auch immer mehr arbeiten und haben gar keine Zeit mehr nachzudenken.”
“Genial !”, riefen alle entzückt.
“Danke, meine Damen und Herren. Ich wusste, dass ich Ihre Zustimmung zu diesem Plan bekommen werde.”
Dieser Text stammt aus dem Buch “Der Marionettenstaat” von Günter Hannich
Dieses “Konzept” ist leiden kein Märchen. Es ist bittere Realität und passt genau zu dem, was ich über die Illuminatenbewegung weiß. Auch wenn alle Infos zu den Illuminaten offiziell ins lächerliche gezogen werden, dieser Text (oben) beweist, dass es diese Bewegung wirklich gibt und wie sie arbeitet. Es wird Zeit, dass wir das erkennen und aus dem Hamsterrad ausbrechen. Wir schaffen uns dabei “staatliche” Feinde, aber wir bekommen dadurch auch sehr mächtige Freunde. Deshalb brauchen wir auch keine Angst zu haben, wenn wir ausbrechen.
Quelle:fuellhornleben:
http://www.seelenkrieger.org

9. Mai 2010

Generalkontrolle Der innere Kreis der Macht

Grazyna Fosar
Spezial
MATRIX3000 Spezial / Das Macht-Syndrom
Auf der Landkarte der Macht ist
das US-Department of Homeland
Security ein Neuling. Im
Jahre 2002 kam eine machtvolle
Vernetzung zustande, die unter dem
Dach dieses neuen Ministeriums von
insgesamt 22 teilweise geheimdienstlichen
Behörden gebildet wurde. Zur
Zeit ist der endgültige Status einiger
dieser Behörden noch nicht restlos
geklärt. Der Kongreß braucht seine
Zeit. Besonders interessant sind drei
von ihnen:
• DARPA (Defense Advanced
Research Projects Agency)
• NORAD (North American
Aerospace Defense Command)
• FEMA (Federal Emergency
Management Agency)
DARPA beschäftigt sich vorrangig
mit der Gestaltung unserer Zukunft.
NORAD dient in erster Linie der
Überwachung unserer Gegenwart,
offiziell nach außen (Luft- und Weltraumüberwachung),
inoffiziell zweifellos
auch nach innen. Das Zauberwort
im Zusammenhang mit der
Katastrophenschutzbehörde
FEMA ist kurz und einfach „Macht“.
Alles, was bislang an futuristischen
Technologien allein für das Militär
entwickelt worden war, kann von nun
an für (oder gegen) die eigene Bevölkerung
eingesetzt werden.
Und damit ist es höchste Zeit,
daß wir ein paar Etagen nach
unten gehen und uns die unterirdischen
Stockwerke etwas genauer
anschauen. Dieser Teil der Erde führt
nämlich ein sehr dynamisches Eigenleben.
Ein gigantisches Netzwerk von
Tunneln und unterirdischen Bunkern,
manchmal sogar ganzen Städten,
durchzieht unsere Erde in fast jedem
Land. Die großen und am strengsten
bewachten Tunneleingänge der Welt
werden dabei in der Bevölkerung zumeist
überschätzt. Die wichtigsten
Tunneleingänge sind die, von denen
niemand etwas weiß.
Die „Top-Secret“-Eingänge befinden
sich meist innerhalb von Gebäuden,
die äußerlich vollkommen
unscheinbar wirken: verlassene
Farmhäuser, alte Fabrikgebäude
oder sogar kleine Hütten – alles absichtlich
halb verfallen hergerichtet.
NORAD
Das Hauptkontrollzentrum von NORAD,
der amerikanischen Luft- und
Weltraumüberwachungszentrale, ist
vollkommen unterirdisch angelegt,
in einem riesigen Komplex, innerhalb
des Cheyenne Mountain, Colorado.
Insgesamt besteht die Anlage aus
15 unterirdischen Gebäuden. 12 von
ihnen sind dreistöckig. Die Gebäude
stehen auf mehr als 1000 gewaltigen
Spiralfedern und sind so vor Erdbeben
und anderen Erschütterungen,
etwa durch Bombeneinschläge in der
Umgebung, relativ geschützt. Das
Energieversorgungssystem ist dreistufig:
Im Normalfall wird das lokale
normale Stromnetz genutzt. Für den
Katastrophenfall
stehen sechs eigene
Notstrom-Dieselaggregate mit jeweils
2800 PS Leistung zur Verfügung.
Sollten auch diese ausfallen,
ist eine
vorübergehende Stromversorgung
mit Hilfe von 3500 Batterien gewährleistet.
Die Wasserversorgung erfolgt
über eine eigene unterirdische Quelle,
die pro Tag bis zu 120.000 Gallonen
Wasser (ca. 450.000 Liter) liefert,
von denen weniger als 10% zur Zeit
benötigt werden.
Cheyenne Mountain vereinigt in
sich mehrere Zentren, die absolut
alles registrieren und analysieren,
was sich im Luftraum, im erdnahen
Weltraum und auf der Erde bewegt.
Einige Abteilungen haben auch geheimdienstliche
Funktionen.
Jedes der Zentren hat seinen eigenen
Tunnel und kann unabhängig
von den anderen arbeiten
Der Cheyenne Mountain in Colorado
mit der Zufahrtsstraße zum unterirdischen
NORAD-Luftüberwachungskomplex.
Eingangstor von NORAD am
Cheyenne Mountain.
Spezial / Das Macht-Syndrom MATRIX3000
Spezial
und funktionieren. Ein eigenes System
Center ist für die Entwicklung
und Wartung umfangreicher Computersoftware
für die speziellen Zwecke
von NORAD zuständig. Dadurch ist
gewährleistet, daß auch keine Information
über die Projekte von NORAD
und ihre softwaremäßige Realisierung
aus dem Cheyenne Mountain nach
draußen dringt. Der gesamte Komplex
kann durch 25 Tonnen schwere
Luftschutztüren aus drei Fuß dickem
Stahl hermetisch von der Außenwelt
abgeschirmt werden. Das automatische
Schließen der Türen dauert nur
30 Sekunden. Manuell kann eine Tür
von zwei Mann innerhalb von fünf Minuten
geschlossen werden.
Die eigentlichen Aufgaben von NORAD
liegen natürlich ursprünglich im
Bereich der Landesverteidigung. Im
Zuge der Gründung der neuen Heimatschutzbehörde
kann jedoch davon
ausgegangen werden, daß die gigantischen
Datensammlungen auch
für umfangreiche Überwachung ziviler
Ziele im In- und Ausland genutzt
werden.
Inwieweit bei NORAD über die
bekannten herkömmlichen Überwachungsmethoden
hinaus auch
futuristische Technologien zum Einsatz
kommen, darüber erfährt die
Öffentlichkeit natürlich nichts. Andererseits
– daß diese Technologien
entwickelt werden oder sogar schon
existieren, darüber kann kein Zweifel
bestehen. Und irgend jemand
muß sie ja schließlich benutzen. Da
ist NORAD natürlich ein möglicher
Kandidat.
DARPA
Die beste Methode, die Zukunft zu
prognostizieren ist, sie selbst zu gestalten.
Dies könnte das Motto der
DARPA sein, der futuristischen Forschungseinrichtung
des Pentagon.
Im Grunde handelt es sich hierbei
gar nicht um eine einheitliche Behörde.
Vielmehr sind mehrere Teilorganisationen
unter dem Dach der
DARPA vereinigt und koordiniert, und
manche Forschungsaufträge werden
auch an außenstehende Stellen, z. B.
bestimmte Universitäten, vergeben.
Die wohl wichtigste Abteilung
der DARPA ist das Information
Awareness Office (IAO). Werfen
wir einen Blick auf die wichtigsten
Projekte des IAO. Wenn jemand
die Zukunft im Programm hat, ist es
schließlich interessant zu wissen,
was sie uns bringen wird:
TIA
Total Information Awareness (Totale
Informationswahrnehmung).
Der Name spricht im Grunde für
sich. Dieses Projekt befaßt sich
mit Koordinationsstrategien und
Arbeitsabläufen bei der Beschaffung
und Auswertung von Informationen.
Hierzu gehören auch die
berühmten kleinen Ortungschips,
die schon in jeden Kugelschreiber
eingebaut werden können.
TIDES
Translingual Information Detection,
Extraction and Summarization
(Sprachübergreifende
Informationserkennung,
Extraktion und
Zusammenfassung). Das Projekt
befaßt sich mit dem automatischen
Auffinden von bestimmten
Informationen in fremdsprachigen
Texten. Dies ermöglicht eine totale
Überwachung des internationalen
Telekommunikations-, Fax- und
Internetverkehrs.
HID
Human Identification at a Distance
(Identifikation von Menschen aus der
Entfernung). Das Projekt
beschäftigt
sich also mit der Biometrie der
Erdlinge, d. h. Gesichtserkennung,
Iriserkennung oder Erkennung von
Körperhaltung und Gang.
EELD
Evidence Extraction and Link Discovery
(Beweisextraktion und Ermittlung
von Querverbindungen).
Dieses Projekt untersucht die Frage:
Wer mit wem und wozu?
Nachdem aus einer großen Datenmenge
eine wichtige Information
extrahiert wurde, wird geklärt, von
wem diese Information stammt und
mit wem er in Kontakt steht.
FutureMAP
Das Projekt erforscht, inwieweit
Markt- und Trendforschungstechniken
geeignet sind, um zukünftige
Ereignisse im militärischen und politischen
Bereich abzuschätzen.
Das Projekt TIA wurde übrigens im
Sommer 2003 vom US-Senat gekippt.
Selbst erzkonservativen Senatoren
waren die Vorschläge der DARPA
zur totalen Überwachung der Bevölkerung
zu weit gegangen. Doch das
ehrgeizige DARPA-Projekt erwies
sich als eine Katze mit neun Leben.
Nur wenig später erschien es in
neuem Gewand wieder auf der Bildfläche:
Das Projekt „Multistate Anti-
Terrorism Information Exchange“,
kurz MATRIX, sollte Datenbestände
von Polizei, Behörden und privater
Wirtschaft mit Hilfe eines neuartigen
Abfragesystems vernetzen.
Im März 2007 dann berichtete die
Washington Post, das ursprüngliche
Links: Durch 25 Tonnen schwere Stahltüren
läßt sich der NORAD-Komplex hermetisch
abschirmen.
Oben und rechts:
NORAD-Kommandozentrale.
10 MATRIX3000 Spezial / Das Macht-Syndrom
Spezial
Projekt TIA sei unter dem Dach des
Department of Homeland Security wiederbelebt
worden – unter dem neuen
Namen ADVISE (Analysis, Dissemination,
Visualization, Insight and Semantic
Enhancement). Mit Hilfe neuester
Suchtechniken ermöglicht das Projekt,
Kreditkartenkäufe, Telefon- und
Internetverbindungen, medizinische
Akten, Reise- und Bankunterlagen zu
durchforsten und miteinander in Beziehung
zu setzen. Neueste Algorithmen
dienen dazu, aus den Rohdaten
Persönlichkeitsprofile zu erstellen, die
angeblich „mögliches terroristisches
Verhalten“ vorhersagen können.
Eine andere
Abteilung der DARPA
ist sogar noch interessanter:
Die Information
Processing
Technology Office (IPTO). Sie beschäftigt
sich also ganz konkret mit
der Verarbeitung von Informationen:
CoABS
Control of Agent Based Systems
(Kontrolle agentenbasierter
Systeme).
Entwicklung, Kontrolle
und
Koordination von großen Systemen
autonomer selbstorganisierender
Software-
Agenten.
CSEE
Cognitive Systems Exploratory Effort
(Erforschung
kognitiver Systeme).
Es geht z. B. darum, daß
Software-Agenten lernen, sich an
wechselnde äußere Bedingungen
anzupassen, auf der Basis ihres eigenen
„Denkens“.
Ein weiteres Projekt der IPTO geht
sogar in die Welt der Nanotechnologie.
Es beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit
zwischen Menschen,
Robotern und Software-Agenten:
SDR
Software for Distributed Robotics
(Software für verteilte Roboter).
Es geht um die Entwicklung einer
Softwaretechnologie, um kollektive
makroskopische Resultate aus den
Daten vieler Mikro- und Nanobots
zusammenzufassen.
QuIST
Quantum Information Science and
Technology (Quanteninformationswissenschaft
und -technologie).
Erforschung
des möglichen Nutzens
der Quantenphysik im Computerbereich,
in der Kommunikation und
anderen Bereichen.
Bio-Computation
Es erforscht die Nutzung von Biomolekülen
zur Informationsverarbeitung
oder als Sensoren.
Einige Projekte laufen auch direkt
unter dem Dach der DARPA,
ohne einer speziellen Abteilung
zugeordnet zu sein. Hierzu
gehört Global Eye, eine Technologie
von vernetzten elektronischen Scanner-
Antennen (ESA), die simultan
verschiedene Radar- und Frequenzbereiche
abtasten und auch gleichzeitig
im Sende- und Empfangsmodus
sein können.
Ebenfalls unter dem zentralen
Dach der DARPA beschäftigt man
sich mit dem Projekt CUGF (Counter
Underground Facilities Project). Hier
geht es also um die bereits anfangs
erwähnten Untergrundbasen und
Tunnelsysteme, wissenschaftliche
Grundlagen und Technologien zu ihrer
Verteidigung und Identifikation,
aber auch zur Entwicklung bunkerbrechender
Waffen.
Das führt auch uns wieder von unserem
Ausflug zu den Technologien
der Zukunft zurück in den Untergrund
– und damit zum Thema der Macht.
FEMA
Die US-Katastrophenschutzbehörde
FEMA geht nach außen hin einer
sehr verdienstvollen Beschäftigung
nach, indem sie sich landesweit um
Katastrophenschutz kümmert und
bei großen Unglücken, Waldbränden,
Wirbelstürmen und anderen Katastrophen
koordinierend eingreift und
hilft. Erst vor einigen Jahren ist bekannt
geworden, daß dies nur eine
kleine Nebenbeschäftigung dieser
Behörde ist. In Wahrheit stellt die
FEMA einen schattenhaften Machtfaktor
ungeahnten Ausmaßes hinter
den offiziellen Kulissen der Politik
dar. Als 1992 der Hurricane „Andrew“
Florida verwüstete, wurde die FEMA
beschuldigt, beim Katastrophenschutz
versagt zu haben. Dies veranlaßte
den Kongreß in Washington,
sich ein wenig genauer mit dieser
Behörde zu beschäftigen. Was dabei
ans Tageslicht kam, übertraf alles,
was man sich vorstellen konnte:
Jedes Jahr gibt die FEMA zwölf
Mal mehr Geld für schwarze Projekte
aus als für ihr eigentliches Aufgabengebiet,
den Katastrophenschutz
– insgesamt 1,3 Milliarden Dollar pro
Jahr!
Was interessant war: Weniger als
zwanzig Mitgliedern des Kongresses
waren diese Fakten bekannt (da sie
eine „top security clearance“ – höchste
Geheimhaltungsstufe – hatten). Im
Kongreß hieß es daraufhin: Die FEMA
hat um ihre Operationen einen „black
curtain“ (schwarzen Vorhang) gezogen.
Wofür braucht die FEMA dieses
viele Geld? Doch nicht, um Einsätze
von Feuerwehrleuten zu koordinieren!
Es ist inzwischen bekannt – obwohl
von der FEMA nie offiziell zugegeben
– daß sie im großen Stil unterirdische
Einrichtungen des COG-Projekts
(„Continuity of Government“ – Fortführung
der Regierung) baut und betreibt.
Angeblich geht es also um Bunkeranlagen
für die Regierung und die
wichtigsten Behörden des Landes für
den Fall eines nationalen
Notstandes.
Mit dem Bau solcher Anlagen wurde
bereits
1954 begonnen.
Allein unter der Kontrolle der
FEMA soll es mehr als 50 solcher
Bunkeranlagen im ganzen Gebiet der
USA geben. Die wichtigste befindet
sich in den Blue Ridge Mountains in
Virginia am Mount Weather. Weder
die FEMA selbst noch die Einrichtun-
Spezial / Das Macht-Syndrom MATRIX3000 11
Spezial
gen am Mount Weather sind als geheim
eingestuft. Man kann sie sogar
auf offiziellen Internet-Seiten der Regierung
finden. Wenn man allerdings
dort nachsieht, findet man nur Informationen
über oberirdische Gebäudekomplexe,
die dann auch nur dem
offiziellen Zweck der FEMA dienen.
Kein Wort über die unterirdischen
Tunnelanlagen. Interessant ist allerdings
auch, daß die FEMA im Internet
für Mount Weather eine falsche
geographische Position angibt.
Darüber hinaus verfügt die FEMA
über 300 technisch sehr komplexe
mobile Einheiten, die sich selbst einen
Monat lang erhalten können. Sie
stehen in fünf verschiedenen Bereichen
der USA, verfügen über enorme
Kommunikationssysteme und jede
von ihnen über ein Generatorsystem,
das 120 Wohnhäuser mit Energie versorgen
könnte. Und – keine von ihnen
wurde je zum Katastrophenschutz
benutzt.
Es ist sehr leicht, die ungeheure
Macht der FEMA zu aktivieren.
Dazu genügt im Grunde ein
Federstrich des Präsidenten, ohne
den Kongreß zu befragen. Hierzu ist
kein internationaler Kriegszustand
notwendig. Laut Gesetz sind auch
zunehmende internationale Spannungen,
innere Unruhen, schwere
Wirtschaftskrisen mit überdimensional
hohen Arbeitslosenzahlen oder
großräumige Umweltkatastrophen
ausreichend.
Wie geht das Szenario dann weiter?
Die Verfassung wird außer Kraft
gesetzt und die Macht an die FEMA
übergeben. Die wichtigsten Regierungsbehörden
existieren in dreifacher
Ausfertigung: Als Alpha-, Bravound
Charlie-Team. Ein Team bleibt
im Katastrophenfall in Washington,
ein zweites sitzt in der unterirdischen
Anlage am Mount Weather, das dritte
wird auf andere Einrichtungen im
Land verteilt.
Das heißt aber: Im Mount Weather
sitzt eine komplette Parallelregierung,
die niemals gewählt wurde
und sich nicht an die Verfassung zu
halten braucht. Sie existiert auch
unabhängig von einem eventuellen
Regierungswechsel in Washington.
Die Federation of American Scientists
verfügt über Informationen,
wonach
die unterirdischen Anlagen am
Mount Weather
seit den neunziger
Jahren ständig mit über 900 Mann
besetzt ist.
Hier ein paar Beispiele für die
Sonderrechte, die der FEMA
im Fall des Falles übergeben
werden: Kontrolle über alle Transportsysteme,
Autobahnen, Flug- und
Seehäfen, Beschlagnahme und Kontrolle
aller Kommunikationsmedien,
Kontrolle über die Energieversorgung
des Landes, Öl- und Rohstoffreserven,
über alle Nahrungsreserven,
Gesundheits-, Ausbildungs- und
Sozialeinrichtungen.
Hinzu kommt
das Recht, Zivilisten kontrollierten
Arbeitsbrigaden zuzuteilen und Ausländer
zu internieren, ganze Städte
und Gemeinden zu evakuieren und
neue Bereiche zu besiedeln. Schließlich
erhält die FEMA noch die vollständige
Kontrolle über das Bankund
Finanzsystem (obwohl die
Federal Reserve Bank über eigene
Bunkeranlagen verfügt).
Drei Mal gab es schon Situationen,
in denen die FEMA kurz davor war,
die Macht zu übernehmen. Das erste
Mal 1984 im Rahmen des geplanten
Geheimprojekts REX84,
das im letzten Moment
gestoppt wurde, 1990
während des ersten
Golfkrieges und 1992
während der schweren Rassenunruhen
in Los Angeles. In allen diesen
Fällen ist es aber nicht so weit gekommen
– und das ist auch gut so,
denn im Gesetz ist nirgendwo vermerkt,
ob und wann die FEMA ihre
einmal erhaltene Macht überhaupt
wieder abgeben muß! Sie erlaubt
allenfalls, daß der Kongreß – frühestens
nach sechs Monaten – die Situation
überprüft.
Nachdem die FEMA im Sommer
2005 während des Hurricanes „Katrina“
erneut versagt und damit unter
Beweis gestellt hatte, daß der
Katastrophenschutz nicht wirklich zu
ihren Stärken zählt, ist das weitere
Schicksal der FEMA innerhalb der
Heimatschutzbehörde ungeklärt.
Voraussetzung dafür, Macht dauerhaft
ausüben zu können, ist professioneller
Umgang mit Information. In
der Praxis bedeutet das: Empfangen
– Erkennen – Benutzen. Und das ist
Credo der NSA...
Falls nicht anders vermerkt: Alle Bilder
© Federation of American Scientists (FAS)
Grazyna Fosar / Franz Bludorf
Fehler in der Matrix
Leben Sie nur, oder wissen Sie schon?
3. Aufl., Michaels Verlag Peiting 2005
ISBN 978-3-89539-236-8
24,80 €
12 MATRIX3000 Spezial / Das Macht-Syndrom
Spezial
Der FEMA-Stützpunkt
am Mount Weather
(Virginia). Offizielle
Fotos zeigen nur die
oberirdischen Gebäudekomplexe
(oben;
Foto: FEMA), während
das Satellitenbild auch
mehrere Tunneleingänge
zeigt, die in den Untergrund
führen (untere
Vergrößerungen, „West
Portal“ und „East Portal“).
Neben dem „East
Portal“ befindet sich
auch ein Hubschrauber-
Landeplatz für den
Präsidenten. http://www.fosar-bludorf.com/matrix3000-artikel/generalkontrolle.pdf

8. Mai 2010

Kontrolle der Bevölkerung

Die technologischen Entwicklungen jener Zeiten waren aber beunruhigend. Die Medizin hat so viel über die menschliche Biologie der Anu und der Sklavennation gewusst, dass sie das Verhalten der Menschen mit Drogen kontrollieren konnte. Die Drogen wurden aus Hormonen entwickelt, die aus dem Nervensystem von Tieren gewonnen wurden, die den Hormonen ähnelten, die das menschliche Verhalten beeinflussen. In den viertausend Jahren vor der atomaren Vernichtung von Atlantis stand der größte Teil der atlantischen Bevölkerung unter Drogen. Kinder bekamen von klein auf Drogen um ihr Verhalten in der Schule und zuhause zu kontrollieren. Erwachsene bekamen Drogen wenn sie unglücklich waren, nicht schlafen konnten, keine Energie hatten oder sich schlecht benommen haben. Wer sich zu schlecht benommen hat wurde abgeschleppt und fielen unter die Euthanasie, wenn die Sozialdienste entschieden hatten, das der Betreffende nicht "rehabilitiert" werden konnte. Die Alten, die sich nicht mehr selbst versorgen konnten - außer den ganz Reichen der atlantischen Zivilisation - bekamen ebenfalls von den Sozialdiensten Sterbehilfe. Kinder die missgebildet waren oder nicht richtig funktioniert haben bekamen Sterbehilfe. Erwachsene die nicht dem Standard des "normalen" Verhaltens entsprochen haben wurde abgeschleppt und bekamen Sterbehilfe. Es gab zu jener Zeit keine Anstalten für Geisteskranke und auch keine Gefängnisse, da die atlantische Regierung diesen Menschen einfach das Leben genommen hat. Hierdurch sollte die "perfekte" Arische Zivilisation geschaffen werden.

Das Problem mit der Euthanasie für weite Bevölkerungsteile, die man als ungeeignet für die atlantische Gesellschaft gehalten hat bestand darin, dass das Karma des entsprechenden Lebens nicht ausgeglichen werden konnte. Die meisten Leben haben Karma und Spirituellen Lektionen die erfüllt werden müssen. Wenn die Lektionen nicht gelernt werden, dann werden sie auf die nächste Generation gepresst. Nach 18 Generationen ständiger Euthanasie zur Bevölkerungskontrolle hatte sich in allen Ahnenlinien der inkarnierten Menschen soviel Karma angestaut, dass es Atlantis mit extremen Mustern von Krankheit, Geisteskrankheit und Missbildungen überrannt hat. In den letzten 4000 Jahren sind wegen der Missbildungen oder Geisteskrankheiten mehr Kinder getötet worden als leben durften. Die ständige weitere Kontrolle durch den Tod wurde auf die gesamte Gesellschaft zurückgeworfen und führte zu einer atomaren Massenvernichtung um die Waagschalen des Karmas für Tod auszugleichen.

Die Atlanter waren Vegetarier, aber sie haben Fisch gegessen. Hierfür gab es Vereinbarungen und es ist daher kein Karma erschaffen worden. Es gab ausreichende Erinnerung daran, dass man kein anderes Reich schlachten kann, ohne Schlachten im menschlichen Traum zu erschaffen, was zu Krieg führt. Obwohl die Atlanter kein Fleisch als Nahrung geschlachtet haben, so haben sie sich dennoch gegenseitig geschlachtet bei dem Versuch die perfekte Gesellschaft zu erschaffen, in der jeder schön, glücklich und reich war. In gewissem Maße wird dieses Karma in Europa und Nordamerika wiederholt und führt zum heutigen Leben, das diejenigen erfahren, die diesen Text lesen und heute in diesen Gebieten leben. Ähnlich wie heute hat Reichtum und Überfluss in Atlantis nicht dazu geführt, dass man glücklich war. Daher waren Drogen ein großes Geschäft, das die Gesellschaft dabei unterstützt hat glücklich zu erscheinen, auch wenn sie letztlich furchtbar dysfunktional war.

Mila und Oa haben kürzlich einen Artikel in “Mother Jones News” darüber gelesen, wie dysfunktional die Gesellschaft in den USA in den vergangenen 50 Jahren geworden ist. Bei einem Architektur-Wettbewerb für den "Besten Bauplan" eines neuen Hauses bekam den Preis ein Haus mit separaten Trakten für Vater und Mutter, separaten Büro-Bereichen auf jeder Seite des Hauses, separaten Kinderzimmern und Spielbereichen, damit keiner im Laufe des Tages dem anderen begegnen musste. Der Artikel wies darauf hin, dass dies das perfekte Haus für die dysfunktionale Familie ist. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass viele Kinder und Jugendliche heute so gestresst sind wie eine handvoll, die in den 50er Jahren von Psychiatern untersucht worden ist. Das ist die Ursache der Fehlfunktion? Es wurde darauf hingewiesen, dass Geld nicht glücklich macht und die meisten in der großen Illusion leben, dass es anders sei. Diese Illusion ist Teil des Traums, der übrig geblieben ist aus der Zeit von Atlantis, den die Menschen in Nordamerika und Europa heute wieder empfangen haben, mit den gleichen Resultaten.

Heute gibt es im Westen eine Bewegung die das Ziel hat, die Bevölkerung mit Antidepressiva und bestimmten Substanzen wie Ritalin zu versorgen, damit die Kinder in der Schule kontrolliert werden können. Wer diese legalen Medikamente nicht nimmt, kann viele illegale Drogen nehmen, die noch mehr kosten und viele nehmen sie um damit glücklich zu werden. Einige schädigen das Gehirn und führen zu noch größerer Dysfunktion. Der Gebrauch von Drogen um glücklich zu werden ist auch ein Traum, der von Atlantis übrig geblieben ist. Wenn das Karma hierfür aufgelöst worden ist, kann sich der Traum verändern und wird es den Menschen ermöglichen zu lernen, Glücklich-Sein durch natürliche Mittel zu finden oder durch Innenschau und die Heilung der Wunden der Vergangenheit.

Die Wissenschaft weiß heute glücklicherweise nicht genug über die Biochemie der Menschheit um sie in dem Maße zu kontrollieren, wie es die atlantischen Wissenschaftler konnten. Das Endergebnis ist, dass die verschriebenen Medikamente teilweise erfolgreich sind bei dem, was die Behandlung heilen sollte. Das führt dazu, dass viele die Medikamente gegen Depression nicht weiter nehmen oder die Medikamente nicht länger ihren Kindern geben. Der mangelnde Erfolg führt heute auch dazu, dass die Menschen nach Kräutern oder Nahrungsergänzung suchen, die besser die biochemischen Veränderungen erlauben, die natürlicherweise durch den Aufstieg geschehen und zu Heilung von emotionalen und physischen Leiden führen.

Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt

Es gibt sehr viele Dinge auf der Erde, die nicht sehr einfach zuerklären sind und manches Mal nur durch ein Dogma der Wissenschaft am Leben erhalten werden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf - so die Devise vieler Wissenschaftler und selbst ernannten Experten. Das müssen wir ändern, indem wir kritische Fragen stellen und nicht alles als gegeben hinnehmen.

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