Das, liebe Leser, ist echter Schnee. Und die Fotos wurden nicht mit Photoshop bearbeitet. Die japanische Insel Honshu geht buchstäblich im Schnee unter.
Wer unser Wetter verflucht hat natürlich recht: Es ist schlimm. Aber wenn ich diese Aufnahmen aus Japan sehe, dann kommt es mir schon so vor, als seien wir ziemliche Weicheier. Der Schnee liegt hier 17 Meter hoch.
Wie man diese Straßen geräumt hat ist mir ein totales Rätsel. Sieht aus, als hätte ein Riese mit einer gigantischen Schneefräse mal kurz klar Schiff gemacht. Oder eine Schneefräse hat sich Schicht für Schicht nach unten durchgegraben. [Jesus Diaz / Andreas Donath]
[Via Nashvillewx]
Japan: So wird die Monsterschnee-Straße geräumt
Auf der japanischen Hauptinsel Honshu liegt auf der Alpin-Route Tateyama Kurobe auf der Höhe von Murodo soviel Schnee, dass sie im Winter gesperrt wird. Im Frühjahr allerdings fräsen sich die Japaner ihre Straßen wieder frei. Die entstehenden Canyons bilden die Kulisse für eine atemberaubende Fahrt an meterhohen Schnee- und Eiswänden vorbei.
Der Schnee ist so hoch, dass selbst von großen Nadelbäumen entlang des Wegs nur noch die Spitzen heraus schauen. Die Räumung erfolgt mit sehr viel Aufwand Schicht für Schicht mit extrem leistungsfähigen Schneefräsen, die die abgeräumten Schneemassen meterhoch durch die Luft pusten. Je tiefer sich die Arbeiten zur Straße hin ziehen, desto höher muss folglich der Schnee weggeblasen werden, damit er nicht gleich wieder den Weg verschüttet.
Wer irgendwann selbst einmal die Route besichtigen will – hier kann man sich über die Anreise informieren. Außerdem gibt es unter anderem auf Flickr einige sehr schöne Fotos der Gegend zu sehen. [Andreas Donath]