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1. November 2010

Murray´s Mind-Control Part-1



infokrieger23 | 2. Januar 2009

MKULTRA oder MK-ULTRA war ein geheimes CIA Projekt dass von 1953 bis in die `70er Jahre andauerte. MK ist die Abkürzung von Mind Control, es wurde bewusst falsch geschrieben, und zusammengesetzt bedeutet MKULTRA soviel wie absolute Gedankenkontrolle.
MKULTRA war ein Nachfolgeprojekt der Projekte Bluebird und Artichoke. Es fand in den USA aber auch in Europa und Kanada statt.
Oberstes Ziel war es, laut CIA, die "Vorhersage, Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens". Erstens sollten diese Techniken an eigenen Kriegsgefangenen angewandt werden, aber 2. auch an ausländischen Staatschefs, zwecks Umprogrammierung zum eigenen Nutzen, aber auch an Zivilpersonen, um willige Amateurauftragskiller zu erschaffen.


MKULTRA ist lediglich ein Sammelbegriff, für bislang 149 bekannt gewordene Einzelprojekte, von denen bei 14 sicher Menschenversuche durchgeführt wurden, bei 6 weiteren Versuche an unwissenden Menschen durchgeführt wurden und 19 weitere, die eventuell Menschenversuche umfassten.
Erforscht wurden dabei Wirkungen von Drogen (z.B. LSD), Elektroschocks, Hypnosse, Gas, Krankheitserregern, Psyschotherapie, Operationen, künstliche Gehirnerschütterungen, Chemikalien, usw.Durchgeführt wurden die Experimente an 44 Universitäten, 12 Krankenhäusern, 3 Gefängnissen und 15 nicht näher bezeichneten „Forschungseinrichtungen".Erwiesenermaße­n litten Opfer des Projekts oft lebenslang an physischen und psysischen Schäden, manche kamen selbst zum Tode. Von der CIA zugegeben: Es fanden auch Entführungen statt, um an den Opfern dann Versuche durchzuführen! Zudem sind auch Fälle von Kindesmissbrauchs im Rahmen des Projekts bekannt.

Ehemalige Deutsche KZ Ärzte, die für grausame Menschenversuche verantwortlich waren, durften im Rahmen des Projekts MKULTRA ihre durch das Kriegsende unterbrochenen Experimente fortsetzen, so zum Beispiel Dr. Samuel Rascher, Professor Kurt Blome und Dr. Walter Paul Schreiber.

Die meisten der Menschenversuche wurden an ahnungslosen Personen durchgeführt, die nicht wussten, dass sie für dass MKULTRA Projekt missbraucht wurden, geschweige denn ihr Einverständniss gegeben hatten. So wurden an ganzen normalen Krankenhäusern und psyschatrischen Anstalten diese Experimente an unschuldigen Zivilisten durchgeführt.

http://video.google.de/videoplay?doci...

Mind Control / Hypnose Fernsehen / Mass Hypnosis

Нов светски поредок: Контрола на умот from HACPPA on Vimeo.



9. Mai 2010

Die psychozivilisierte Gesellschaft


Im Schatten von Mind Control

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

In der heutigen Zeit, am Anfang des 21. Jahrhunderts, kann man uns Erdlinge auch als „psychozivilisierte Gesellschaft“ bezeichnen. Das bedeutet keineswegs, dass unsere Gesellschaft psychologisch gesund oder etwa besonders zivilisiert wäre. Es heißt vielmehr, dass unsere Gesellschaft von einem Problem überschattet wird, und dieses Problem heißt Mind Control (zu deutsch: Gedankenkontrolle).

In diesem Schattenbereich haben selbst die Schatten noch Schatten.

Mind Control bedeutet „eine Welt, in der jeder menschliche Gedanke, jede Emotion, jede Wahrnehmung und jedes Bedürfnis kontrolliert werden können durch elektrische Stimulation des Gehirns.“ (Aussage des Forschungsdirektors der CIA, 1972)

Mind Control kann auf zwei unterschiedliche Arten ausgeübt werden: individuell und global.

Individuelle Mind Control bedeutet den gezielten Einsatz von Gedankenkontrolltechnologien gegen einzelne Personen. Global wird es in dem Moment, wenn die Manipulatoren sich eines Mediums bedienen, das sehr viele oder prinzipiell sogar alle Menschen erreichen kann. Hierzu gehören natürlich Radio, Fernsehen, Computer etc., aber auch im einfachsten Fall die Atmosphäre der Erde, die bestimmte elektromagnetische Frequenzen überträgt.

Es gibt in der Welt unserer Matrix auch eine ganze Zahl höchst exotischer Forschungsprogramme, die sich mit Kommunikation und menschlicher Wahrnehmung beschäftigen. Da ist zum Beispiel das Projekt LifeLog, das unter der Federführung des Information Awareness Office, einer Unterabteilung der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) läuft. Es hat sich zum Ziel gesetzt, den gesamten Wahrnehmungsfluss eines Menschen aus der Ferne zu registrieren und zu überwachen. Dies dient nicht nur zur Bewußtseinskontrolle, sondern auch zur Erforschung kognitiver Prozesse im menschlichen Gehirn und zur Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz (mehr dazu in unserem Buch „Fehler in der Matrix“).

Experimente zur Mind Control haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur Tausende von Tieren das Leben gekostet, sondern auch einer großen Zahl von Menschen das Leben auf Dauer zur Hölle gemacht, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, und das lebenslang, d. h. so lange die Gepeinigten die Torturen aushalten.

Psychochirurgie live

Der erste wichtige Begriff, den wir in diesem Zusammenhang kennenlernen müssen, ist die Psychochirurgie.

Der Moskauer Psychologe Prof. Igor Smirnov steht in einem Operationssaal. Auf dem Operationstisch liegt ein Patient in leichter Narkose. Doch kein Chirurg wird seinen Körper heute aufschneiden. Die geplante Operation bezieht sich auf seine Seele. Fachlich nennt man das Verfahren Prozedur am offenen Bewusstsein.

Abb. 1: Prof. Igor Smirnov

Neben dem Operationstisch befinden sich ein Elektroenzephalograph und einige andere medizinische Apparaturen zur Überwachung der Körperfunktionen (wie z. B. ein EKG), an die der Patient mit Hilfe einiger Elektroden angeschlossen ist, ferner ein ganz normaler Computer und ein geheimnisvoller Apparat, den Prof. Smirnov als „psychotronischen Generator“ bezeichnet. Dieser Apparat ist das Herzstück der ganzen Anlage und wird im Verlauf der Operation bestimmte, auf den Patienten zugeschnittene Frequenzen aussenden, die der Patient mit Hilfe eines Kopfhörers hören kann.

Der Patient ist nicht bei vollem Bewusstsein, während sein Gehirn diesen Frequenzen ausgesetzt ist. Er wiederholt nur monoton immer wieder ein und das selbe Wort. Mit der Zeit wird seine Sprache immer unartikulierter. Gleichzeitig steigt sein Puls auf 200 Schläge pro Minute. In diesem Moment löscht der psychotronische Generator einen Teil seiner Lebenserinnerungen für immer aus.

Nach dieser computergesteuerten Gehirnwäsche entsteht in seinem Bewusstsein ein gewisses Vakuum, das durch bereits vorbereitete Suggestionsinhalte aufgefüllt wird.

Die ganze Operation dauert nur ein paar Minuten, doch der Patient berichtet hinterher, es sei ihm wie mindestens vier Stunden erschienen.

An diesem Tag ist die ganze Prozedur recht glimpflich abgelaufen, aber in schweren Fällen ist es auch schon einmal zu einem Herzstillstand gekommen. Für solche Ausnahmefälle stehen auch alle notfallmedizinischen Apparate zur Reanimation bereit.

Um eine Bewusstseinsmanipulation mit derart chirurgischer Präzision durchführen zu können, ist natürlich zunächst einmal eine genaue Diagnose nötig. In dieser vorbereitenden Phase werden dem Patienten ebenfalls Signale von dem psychotronischen Generator ins Gehirn gesendet, die aber zunächst nur bestimmte unhörbare Fragen enthalten, die direkt an das Unbewusste gestellt werden. Das Gehirn beantwortet diese Fragen unmittelbar und ohne bewusstes Wissen des Patienten durch Veränderungen in den Gehirnwellen. Diese Veränderungen werden vom EEG registriert und im Computer gespeichert.

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Psychotherapie erfahren weder der Patient noch der Arzt bei diesem Verfahren jemals, um welche Ereignisse aus der Vergangenheit es eigentlich geht. Mit der Speicherung der EEG-Daten im Computer ist der Diagnosevorgang abgeschlossen. Mit Hilfe einer speziellen Software berechnet der Computer statt dessen ein Frequenzmuster, mit dessen Hilfe die belastenden Bewusstseinsinhalte gelöscht werden können.

Dieses neu berechnete Frequenzmuster bildet die Grundlage für die psychochirurgische Operation, die wir Ihnen bereits geschildert haben. Zu diesem Zweck wird das Muster wieder einem Rauschen unterlegt und in das Gehirn des Patienten via Kopfhörer zurückgespielt.

Alle Patienten kommen zu Prof. Smirnov freiwillig. Er betont, die Methode nur zu Heilzwecken einzusetzen. Allerdings hat er es mittlerweile auch geschafft, seine Methode erfolgreich in den USA zu vermarkten.

Dr. Strangelove

Berühmt wurde Smirnov in den Vereinigten Staaten Anfang der neunziger Jahre, als er als Berater des FBI und der CIA fungierte, um das Drama um den geplanten Massenselbstmord der Sekte von David Koresh in Waco nach Möglichkeit zu verhindern. Und damit kommen wir schon zur Kehrseite der Medaille, denn Smirnovs Methode eignet sich nicht nur dazu, etwas aus dem menschlichen Bewusstsein zu löschen, sondern auch, um etwas einzupflanzen. Die Vorgänge in und um Waco beweisen es.

Smirnov hatte nämlich dem FBI vorgeschlagen, bei telefonischen Verhandlungen mit David Koresh über die Telefonleitung ein Rauschsignal zu übertragen, das in Koreshs Kopf die „Stimme Gottes“ (gesprochen von Charlton Heston) erzeugen und ihn zur Aufgabe auffordern sollte. Die anderen Sektenmitglieder sollten durch spezielle Frequenzmuster innerhalb des Rauschens mit den Stimmen ihrer Familienangehörigen eingeladen werden, zurück nach Hause zu kommen.

Die Amerikaner hatten dann allerdings die ganze Sache vermasselt, da sie Smirnov nicht richtig zugehört hatten. Anstatt nach seinem Verfahren die Informationen subliminal zu übertragen, spielten sie sie der Einfachheit halber über Lautsprecher ab. Das Ende ist bekannt.

Patente zur Mind Control

Ist das etwa nur Science Fiction? Schön wäre es, aber Sie irren sich. Die technischen Möglichkeiten zur Übertragung von Geräuschen direkt ins Gehirn von Menschen sind seit langer Zeit verfügbar. Schon seit dem zweiten Weltkrieg weiß man, dass bestimmte Sorten von Radar- und Mikrowellen im Kopf von Menschen Klick- und Brummtöne erzeugen können. Später wurden diese Verfahren weiterentwickelt zu kompletten Hörgeräten, die unter vollständiger Umgehung der Ohren jede gewünschte akustische Information direkt im Kopf eines Menschen entstehen lassen können (z. B. US-Patent Nr. 4,858,612 für Philip L. Stocklin vom 22.8.1989 und US-Patent 4,877,027 für Wayne B. Brunkan vom 31.10.1989).

Abb. 2: Einige US-Patente zur Mind-Control-Technologie: Geräte zur drahtlosen Übertragung akustischer Informationen direkt ins Gehirn sowie die „Silent Sound-Technologie“.

Gedacht waren diese Erfindungen ursprünglich als Hörhilfen für Gehörlose, kamen aber zumeist nicht in den Handel, da sie vorher aus Gründen der nationalen Sicherheit der USA als geheim eingestuft wurden.

Damit nun jede der bestrahlten Personen nur die individuell für sie bestimmte Botschaft erhält, müssen natürlich bestimmte persönliche Resonanzfrequenzen ermittelt und verwendet werden. Doch auch diese Technologien sind keinesfalls Zukunftsmusik. So hält z. B. Robert G. Malech bereits seit 1976 ein Patent (Nr. 3,951,134) auf ein Gerät, das drahtlos aus der Entfernung die Gehirnwellen eines Menschen messen, analysieren, verändern und dann wieder ins Gehirn zurückspeichern kann.

Noch neuzeitlicher ist der „biophysikalische Verstärker“ Miranda, den eine russische Rüstungsfirma im Auftrag des Verteidigungsministeriums in Moskau entwickelt hat. Miranda wird inzwischen auf der Basis eines Kooperationsvertrages zwischen KGB und CIA vom 24. 9. 1999 auch in den USA produziert.

„Miranda“ sendet die gewünschte Information zunächst mit einer willkürlichen Trägerfrequenz auf den Menschen. Gerät der Körper der Person dazu nicht in Resonanz, so startet automatisch eine Analyse, die zu einer schrittweisen Anpassung an die individuelle Situation führt, bis die persönliche Frequenz des Menschen gefunden ist.

Von diesem Moment an ist der Mensch vollkommen hilflos in der Gewalt der Person, die ihn mit Miranda angepeilt hat.

Geklonte Emotionen

Der Hauptangriffspunkt der individuellen Mind Control ist natürlich das Gehirn, wobei die Zentren im Vordergrund stehen, in denen Emotionen erzeugt bzw. interpretiert werden. Hierzu gehören die Temporallappen (Schläfenlappen) und das limbische System im Zwischenhirn (Hippokampus und Amygdala, wie die Leser von „Vernetzte Intelligenz“ ja bereits wissen).

Es zeigte sich nämlich, dass das Einspeisen von Emotionsclustern in das Gehirn ein viel machtvolleres Instrument ist als das Übertragen bloßer verbaler Suggestionen. Die Stimulation von Gehirnregionen, in denen Emotionen und Gefühle sitzen, führt zu Entscheidungen.

Die Frequenzmuster des Gehirns, die bei bestimmten Emotionen auftreten, sind bereits intensiv erforscht worden und können teilweise bereits im Computer synthetisch erzeugt werden. Man spricht auch von „geklonten Emotionen“.

Laut einem Report des Microwave Research Department am Walter Reed Army Institute kann das gezielte Einspeisen geeigneter elektromagnetischer Frequenzen in das menschliche Gehirn vier mögliche Auswirkungen haben:

· Verdummung bis zur Debilität

· Erzeugung innerer Stimmen und anderer akustischer Halluzinationen

· Störung von Bewegungsmustern und Handlungen

· Stimulation kontrollierter Verhaltensweisen

Schon eine kleine Änderung der Frequenz von ca. 0,01 Hertz kann erhebliche Unterschiede in der Wirkung nach sich ziehen. Jedes individuelle Nervensystem ist selektiv in bezug auf die Frequenzen, auf die es am meisten reagiert.

Was hier so nüchtern technisch klingt, führt im Falle der tatsächlichen Anwendung bei einem ahnungslosen Menschen zu einer menschlichen Tragödie:

Janine in der Falle

Nach ihrem Studium der Soziologie absolvierte Janine J. aus Neuseeland ein postgraduiertes Studium der Kriminologie, um später in den Polizeidienst zu gehen. Zu dieser Zeit, Anfang der neunziger Jahre, begannen sich seltsame Leute für sie zu interessieren. Zu Anfang waren diese Aktivitäten sehr subtil, doch schon bald wurden sie erheblich drastischer. Man klopfte an ihre Haustür, ließ früh morgens oder spät nachts ihr Telefon klingeln und verfolgte sie auf dem Campus. Einer dieser „Agenten“, wie Janine sie nannte, folgte ihr praktisch auf Schritt und Tritt.

Abb. 3: Janine J. nach Abschluß ihres Studiums

Zuerst glaubte sie, man interessiere sich für ihre Forschungen für ihre Magisterarbeit, für die sie ein recht sensibles Thema gewählt hatte. Doch auch nach Abschluss ihres Studiums, als die Arbeit veröffentlicht war, setzten sich die Belästigungen fort und verstärkten sich sogar. Janines Telefon wurde überwacht, es gab Übergriffe auf ihr Bankkonto, und ihre Post wurde geöffnet. Sogar ihr Bankschließfach, in dem sie persönliche Dokumente aufbewahrte, wurde durchsucht, und es wurden handschriftliche Anmerkungen mit ihrer gefälschten Unterschrift angebracht. Freunde stellten ihr seltsame Fragen, als ob sie dazu von jemandem veranlasst worden wären.

1993 und 1994 startete ein regelrechter „Rachefeldzug“. Ihr Auto wurde mehrfach beschädigt, Dinge verschwanden aus ihrem Haus und tauchten ebenso plötzlich wieder auf. Weiterhin erfolgte das Klopfen an ihrer Tür, und wenn sie öffnete, war niemand draußen. Sie fand fremde Fußspuren im Garten und hörte nachts Geräusche an ihren Fenstern. Seltsame Männer beobachteten sie vom Auto aus oder setzten sich an den Nebentisch, wenn sie ins Café ging. Janine traute sich kaum noch aus dem Haus und begann um ihr Leben zu fürchten. Eines Abends fuhr ein Wagen mehrmals mit aufgeblendeten Scheinwerfern direkt auf sie zu und bremste erst wenige Meter vor ihr ab. Sie erhielt telefonische Morddrohungen.

Eingaben bei der Post, der Bank und der Menschenrechtskommission wurden wegen fehlender Zuständigkeit zurückgewiesen. Eine Petition an den Premierminister wurde erst beantwortet, als Janine einen Anwalt einschaltete. Man erklärte, dass keine Ermittlungen gegen sie laufen würden. Selbst Briefe an Bürgerkomitees und Amnesty International wurden nicht beantwortet.

Dann, Ende 1994 begann der eigentliche Horror – in Form elektromagnetischer Folter. Janine berichtet: „Als es anfing, gab es keine Warnung. Zuerst wurde ich meines Schlafes beraubt. Nacht für Nacht, über Monate, wurde Schlaf durch puren Terror ersetzt. Dieses wurde durch Strahlungen produziert, die mein Schlafzimmer überschwemmten. Ich wurde schnell desorientiert, ängstlich und konfus, unfähig, die Tragweite von dem, was mir geschah, zu begreifen. Mein Körper schmerzte, meine Augen waren blutunterlaufen. Meine Haut rötete sich und begann um die Augen und die Nase qualvoll zu jucken. Meine Hände wurden fleckig und rauh. Meine Wahrnehmung wurde unscharf, als übermäßiges Licht in meinem Schlafzimmer pulsierte und meine Augen blind machte. Mein ganzer Kopf dröhnte mit einem ununterbrochenen Schwall elektronischer Geräusche. Dieses umfasste Bilder und Stimmen, die vermutlich auf Mikrowelle moduliert waren, und häufige laute Geräusche, wie das Zuschlagen von Türen, raubten mir meinen Schlaf. Ich wurde wechselnden Frequenzen ausgesetzt, die von durchdringendem Kreischen bis zu tiefen, dröhnenden Geräuschen reichten. Ein ununterbrochenes, statisches Geräusch befiel mein linkes Ohr, während der Rest durch mein rechtes Ohr fuhr. Ich wurde bewusstlos und fiel auf meine Knie, außerstande, einen Fuß vor den anderen zu setzen, um zu gehen. Ich fühlte einen schrecklichen Druck, der meinen Kopf wie eine Zange umschloss. Diese elektronische Folter war unerträglich, im Stehen wie im Liegen, der Tod wäre für mich eine Erlösung gewesen. 1996 wurde ich dann zunehmend krank. Mein Körper kollabierte durch diese Übersättigung, und ich kam mit einer plötzlichen akuten Gallenblaseninfektion und einer nachfolgenden Pneumonie ins Krankenhaus.

Abb. 4: Versengungsspuren an einem Fensterladen im Schlafzimmer im Haus von Janines Mutter

Wenn elektromagnetische Wellen und Strahlen irgendjemandes Körper bombardieren, gibt es keine Gnade, nur Grausamkeit. Frequenzen, die normalerweise außerhalb der menschlichen Wahrnehmung liegen, beeinflussen das Gehirn und die Sinneswahrnehmung. Sie verursachten eine starke Unruhe, und ich hatte große Angst vor einem Grand-Mal-Anfall oder sogar einer Gehirnblutung. Weiterhin werden intensive Geräusche angewendet, das Opfer sieht Funken und weißes Licht, die hinter den Augenlidern einen Bogen bilden. Es wurde nachts stärker, und ich war plötzlichen Spannungen ausgesetzt, die meinen Körper zu zerreißen schienen, zuerst feuerte es in meinen Kopf, elektronische Schläge führten zu einer Nierenstauung, zu Konvulsionen in meinen Muskeln und zu Zuckungen in meinen Füßen. Häufig dauerte dies die ganze Nacht, bis ich schließlich aus Erschöpfung und Krankheit einschlief, etwa gegen drei oder vier Uhr morgens.“

Janine wurde im Laufe der Zeit zunehmend empfindlich, selbst gegen die elektromagnetische Ausstrahlung normaler Haushaltsgeräte. In ihrer Verzweiflung verließ sie mit ihren zwei Töchtern das Haus und zog zu ihrer Mutter. Doch die Belästigungen gingen weiter, wenn auch in abgeschwächter Form, und bedrohten nun auch die alte Mutter, die sich ohnehin gerade erst von einer Krebserkrankung erholte.

Es bestand zeitweise sogar akute Feuergefahr, da durch die gerichteten Energiestrahlen Fensterläden und Gardinen im Schlafzimmer angesengt wurden (Abb. 4).

Janine und ihre Mutter richteten weitere Petitionen an den Premierminister, die wiederum zurück­gewiesen wurden. Auch Ärzte waren außerstande, der Frau zu helfen. Später erhielt sie Einblick in ihre medizinischen Akten, wonach sie als „neurotische Person“ eingestuft wurde, die „zu behandeln und dann fortzuschicken“ sei.

1997 reiste Janine nach Sri Lanka, um einen anderen Betroffenen solcher Psychoattacken zu treffen. Diese Reise sollte ihr ganz unvermutet ein wichtiges Beweisstück liefern. Auf dem Flughafen nämlich löste sie Alarm aus, als sie durch die Sicherheitsschleuse ging. Sie wurde einer demütigenden Leibesvisitation und einem militärischen Verhör unterzogen. Da man nichts bei ihr finden konnte, ließ man sie schließlich wieder laufen. Was immer den Alarm ausgelöst hatte, musste sich in ihr befinden.

Eine Röntgenaufnahme ihres Schädels brachte Gewissheit. Tief in ihrem Gehirn sind zwei metallische Implantate zu erkennen. Der hinzugezogene Arzt, Dr. Godfrey, schrieb ihr folgenden Brief:

„Liebe Mrs J.,

nachdem ich Kopien Ihrer Röntgenaufnahme und des Reports des Radiologen gesehen habe, bin ich sicher, daß Sie in der Tat zwei identisch aussehende Fremdkörper haben, zentral tief gelegen zu den frontalen Knochen und nahe zu den Frontallappen des Gehirns. Ich habe nie etwas Ähnliches zu diesen Objekten auf einem Röntgenbild gesehen. Sie sind undurchlässig für Röntgenstrahlen, metallisch und könnten zweifellos ‚elektronisch’ sein. Ich werde tun, was immer ich kann, um Ihnen zu helfen, einen Chirurgen zu finden, der sie entweder entfernen oder zumindest verhindern könnte, daß sie Ihr Gehirn beeinflussen, wenn das letztere in der Tat die passendere Vorgehensweise sein sollte.

M.-E. Godfrey”

Abb. 5 (links): Auf der Röntgenaufnahme von Janines Schädel sind deutlich zwei metallische Implantate zu sehen. (die Untersuchung wurde durchgeführt von Graeme Marlow Macdonald, MB BS, Neurochirurg, Auckland Hospital, New Zealand)

Abb. 6 (oben): Solche „Stimoceiver”-Implantate wurden damals in der Psychochirurgie zu Experimenten benutzt.

Janine fand heraus, daß ihr diese Implantate vermutlich bereits kurz nach ihrer Geburt 1949 im Krankenhaus eingesetzt worden waren. Sie war ein Adoptivkind, und die Operation erfolgte, noch bevor sie ihren neuen Eltern übergeben wurde. Bereits seit etwa 1947 wurde mit dieser Form der Psychochirurgie experimentiert. Die eingepflanzten Sender wurden als „Stimoceiver“ bezeichnet (ein Kunstwort, zusammengesetzt aus „Stimulation“ und „Receiver“ – Empfänger, Abb. 6). Die Methode wurde später durch den bekannten Yale-Neurochirurgen Dr. José Delgado weiterentwickelt.

Es sieht also danach aus, dass Janine J. schon ihr ganzes Leben lang Versuchskaninchen von Mind-Control-Forschern ist, wobei sie die ganze Palette, angefangen von den etwas archaischen Implantaten über offenen Psychoterror bis hin zu den modernen Methoden der direkten Beeinflussung durch gerichtete Energie erdulden musste. Durch die Röntgenaufnahme und das ärztliche Gutachten hat sie jetzt sogar handfeste Beweise in der Hand, dass sie nicht nur „neurotisch“ ist. Ob ihr allerdings seither mehr Glauben geschenkt wird, darüber ist nichts bekannt.

Absolute Isolation

Man muss ausdrücklich festhalten, dass die künstliche Erzeugung aller genannten Symptome durch elektromagnetische Frequenzen heute technisch machbar ist. Zwar wird die bloße Existenz solcher Geräte nach wie vor offiziell geleugnet, doch die Patente existieren und können von jedermann eingesehen werden.

Es geschieht nicht oft, daß Menschen in einem solchen Fall es wagen, Ärzte einzubeziehen. Wie bezeichnet unsere Medizin schließlich einen Menschen mit den geschilderten Symptomen, der Stimmen hört und die Ursache in irgendeiner finsteren Organisation vermutet? Die Diagnose „paranoide Schizophrenie“ ist da natürlich naheliegend.

Schlimmer noch: Es ist nach heutigem Wissen unmöglich festzustellen, ob ein Mensch schizophren ist oder ob er das Opfer solcher Mind-Control-Experimente geworden ist. Schließlich weiß die Medizin bis heute nicht, was Schizophrenie überhaupt ist, sondern kann nur ihre Symptome beschreiben: Halluzinationen, Realitätsverlust, Persönlichkeitsspaltung, Stimmungsschwankungen, Verlust der logischen Denkfähigkeit usw.

Ein objektiver Nachweis, dass ein Fall von Mind Control vorliegt, ist jedoch in der Regel sehr schwer zu erbringen, zumindest seit die Technik so weit fortgeschritten ist, dass man allein mit elektromagnetischen Frequenzen arbeiten kann und daher keine metallischen Implantate mehr braucht, die noch bis Anfang der achtziger Jahre zuweilen auf Röntgenbildern nachgewiesen werden konnten.

So werden Mind-Control-Opfer in unserer Gesellschaft mehr und mehr in eine absolute Isolation getrieben, da sie von Nichtbetroffenen in der Regel weder Verständnis noch Hilfe zu erwarten haben.

Was noch seltsamer ist: Manche von ihnen gehen mit ganz konkreten Beschuldigungen gegen bestimmte Behörden an die Öffentlichkeit. Wenn also diese Behauptungen falsch sind, sollten diese Menschen doch eigentlich entweder verklagt oder in die Psychiatrie eingewiesen werden. Doch in der Regel geschieht gar nichts. Sie werden einfach ignoriert.

Kein Betroffener hat auch je - trotz teilweiser intensiver Nachforschungen und Erfahrungsaustausch mit anderen Opfern - irgendein wirklich funktionierendes Mittel zur Gegenwehr finden können.

Es ist uns aus Deutschland ein Fall bekannt, in dem Ärzte dem Betroffenen Glauben schenkten, ebenfalls Anwälte, und doch waren sie alle zusammen angesichts der Fakten hilflos und wußten nicht, wie sie weiter vorgehen sollten.

Speziell in den USA sind einige wenige Fälle bekannt geworden, in denen mehrere Angehörige einer Familie gleichzeitig die genannten Symptome entwickelten. Diese Fälle sind besonders wichtig, da es doch sehr unwahrscheinlich ist, dass mehrere Menschen gleichzeitig eine Schizophrenie entwickeln.

Neue Nachbarn – Eine „schrecklich nette Familie“

Die Familie von Joyce und Earl aus Oregon ist seit fast 10 Jahren Opfer einer Mind-Control-Attacke. Sie wendeten große Mengen privater Gelder auf, um objektive Beweise zu sammeln, und dennoch hat bis heute niemand etwas für sie unternommen. Alles begann, als eines Tages in das Nachbarhaus von Joyce und Earl neue Nachbarn einzogen...

Zunächst sah es nur danach aus, als ob die Nachbarn besonders unangenehme Zeitgenossen waren. Immer wenn Joyce aus dem Haus gingen oder im Garten arbeitete, pfiffen sie oder riefen ihr obszöne Ausdrücke hinterher. Sie feierten laute Parties bis spät in die Nacht, bei denen große Mengen Alkohol und vermutlich auch Drogen konsumiert wurden.

Dann eines Tages wurde Joyce plötzlich direkt durch innere Stimmen belästigt, die ihr die gleichen obszönen Schimpfworte zuriefen, teilweise aber auch ihre eigenen Gedanken laut wiederholten. Gleichzeitig hatte sie ein Gefühl, von einem elektrischen Strom durchflossen zu werden. Die Blutgefäße ihrer Haut traten hervor, die Augen tränten, es kam zu unkontrollierbaren Muskelkontraktionen. Alle vier Stunden, rund um die Uhr, hörte sie einen grellen Piepton in ihren Ohren. Sobald sie nachts einschlafen wollte, weckten die Stimmen sie wieder auf.

Gleichzeitig zeigten die Nachbarn Joyce und Earl bei der Polizei an, weil sie „in ihren Luftraum eingedrungen“ seien und sie „anschauen“ würden. Die Nachbarin fotografierte Joyce im Garten und erklärte dabei ihrer Tochter, dass das „eine Irre“ sei.

Earl bemerkte, dass der Nachbar eine Satellitenschüssel auf dem Dach hatte, die exakt auf ihr Haus gerichtet war.

Auch die Freunde des Sohnes von Joyce und Earl konnten Zeugen der Stimmenübertragungen werden. Als sie auf dem Computer der Familie ein Videospiel spielen wollten, ertönten die Stimmen aus dem Lautsprecher, ebenso aus der Stereoanlage, als sie eine CD abspielen wollten.

Das Auto der Familie, das Haus und die Pflanzen im Garten wurden von Unbekannten mit Farbe besprüht.

Die Familie schaltete das FBI ein, die NSA und alle möglichen sonstigen Behörden, doch nichts geschah. Schließlich beauftragten sie eine private Sicherheitsfirma und einen Privatdetektiv. Die Sicherheitsfirma untersuchte das Haus. Der Messtechniker sagte, dass „etwas Lustiges“ in der Telefonsteckdose im Schlafzimmer vor sich gehe (das dem Nachbarhaus am nächsten gelegen ist). Er sagte, der Nachbar sei nicht besonders klug, und dass sein Computer vermutlich mit ihrem Computer „sprechen“ könne. Kurz darauf wurde die Sicherheitsfirma verkauft und arbeitete nicht länger für die Familie.

Earl kaufte einen Funkscanner und konnte mehrere Frequenzen der „Eindringlinge“ registrieren. Mehrmals konnte er Bandaufzeichnungen von Gesprächen anfertigen, in denen mehrere Leute darüber stritten, „nicht zu senden, nur zuzuhören“. Dabei fielen auch wieder die üblichen obszönen Ausdrücke.

Joyce und Earl flogen nach Arizona, um sich in einer fremden Gegend, wo sie niemand kannte, psychiatrisch untersuchen zu lassen. Beide wurden als vollkommen gesund eingestuft.

Doch die Nachbarn zeigten Joyce kurz darauf als „gewalttätig“ an, unterstützt durch die örtlichen Polizeibehörden. Sie wurde aufgefordert, die örtliche psychiatrische Klinik freiwillig aufzusuchen, ansonsten würde man sie in Handschellen dorthin bringen und 30 Tage einsperren. Joyce ging freiwillig. Man attestierte ihr eine „paranoide Schizophrenie“ und behielt sie 10 Tage in der Klinik, wo ihr starke Psychopharmaka verabreicht wurden, und das alles, obwohl ihr Mann, ihre Söhne und deren Freunde die Stimmen auf Band aufzeichnen und dann beim Abspielen auch hören konnten.

Gleichzeitig ging der Psychoterror der Nachbarn weiter. Man beschoss die Familienmitglieder im Garten mit Heftklammern. Earl filmte den Vorgang mit seiner Videokamera. Die Polizei unternahm nichts. Sie fuhren auf Earl mit großer Geschwindigkeit zu und zwangen ihn, beiseite zu springen, obwohl er nach einem Unfall etwas gehbehindert war. Gleichzeitig beobachteten Joyce und Earl, wie die Nachbarn immer wieder große Mengen von Gerätschaften, Kabeln usw. aus dem Auto ins Haus oder wieder zurück schleppten. Joyce wurde auf dem Heimweg von der Arbeit von Männern in einem schwarzen Lieferwagen verfolgt, der sie gewaltsam auf einen bestimmten Highway abdrängen wollte. Joyce notierte sich die Autonummer, doch wieder unternahm die Polizei nichts.

Bei der Ausfahrt aus der Garageneinfahrt wurde Joyce vom Wagen der Nachbarin geschnitten, so dass sie ausweichen musste. Joyce fand Gelegenheit, schnell ein Foto der Situation zu machen. Die Nachbarin zeigte Joyce daraufhin wegen verkehrswidrigen Fahrens und Blockierens ihrer Einfahrt an. Vor Gericht konnte Joyce das Foto als Beweis vorlegen, und das Verfahren wurde niedergeschlagen. Gegen die Nachbarin wurde auch nicht wegen der Falschaussage vorgegangen.

Bald fing auch Earl an, die Stimmen direkt zu hören. Teilweise kamen sie laut hörbar anscheinend aus seiner oder aus Joyces Brust. Earl entwickelte die gleichen körperlichen Symptome. Erst jetzt kam die Familie durch gemeinsame Freunde in Kontakt zu anderen Betroffenen, denen ganz Ähnliches geschehen war.

Als Joyce eines Tages wegen einer anderen Sache das örtliche Krankenhaus aufsuchen musste, stellte sie fest, dass ihre gesamten Krankenakten aus dem Computer spurlos verschwunden waren...

Die Suche nach der persönlichen Frequenz

Bei aller Schwierigkeit einer objektiven Beweisführung in einem Bereich, wo „selbst die Schatten noch Schatten haben“ scheint es doch zumindest einige Fälle zu geben, in denen bislang gesunde Menschen nicht einfach schizophren wurden, sondern in verbrecherischer Weise und ohne ihr Wissen Experimenten ausgesetzt wurden. Die technische Möglichkeit solcher Manipulationen - man kann es nicht oft genug betonen - steht außer Frage.

Was jedoch keiner beantworten kann, auch die Betroffenen nicht, ist die Frage nach Sinn und Zweck dieser unmenschlichen Foltermethoden. Weder aus den Aussagen der inneren Stimmen - die ohnehin meist nur sinnloses Geplapper von sich geben - noch aus anderen Indizien kann in irgendeiner Weise abgeleitet werden, wer etwas von diesen Praktiken haben könnte und was sein Gewinn wäre.

Geht es womöglich nur darum, den Effekt der persönlichen Frequenzen der Menschen genauer zu studieren und besser handhaben zu lernen? Fast könnte man diesen Verdacht hegen, denn es kursieren schon seit längerer Zeit Vermutungen in professionellen Kreisen dass man in diesen persönlichen Frequenzen im Grunde eher ein Hindernis sieht und daher hauptsächlich daran interessiert ist, Methoden zu entwickeln, um diese zu umgehen.

Das wahre Ziel wäre es also keineswegs, bestimmte Einzelpersonen zu manipulieren, zu kontrollieren und dadurch natürlich auch zu malträtieren. Wer immer hinter diesen finsteren Projekten steckt - es geht ihm um uns alle, um die globale Kontrolle der Massen.

Eine Checkliste für eigene Gegenstrategien

Was kann man also einem Menschen raten, der glaubt, das Opfer einer Mind-Control-Attacke zu sein? Das Wichtigste ist es, zuerst möglichst viele beweiskräftige Informationen zu sammeln, bevor man auch nur daran denkt, Ärzte oder Anwälte ins Vertrauen zu ziehen. Dabei gilt es natürlich systematisch vorzugehen. Am besten holen wir uns Rat bei den wahren Experten – den Militärforschern der DARPA im Pentagon. Dort läuft zur Zeit das Projekt Total Information Awareness (totale Informationswahrnehmung), das sich mit Koordinationsstrategien und Arbeitsabläufen bei der Beschaffung und Auswertung von Informationen befaßt. Es ist sehr lehrreich und empfehlenswert, sich die Reihenfolge des Vorgehens genau einzuprägen:

1. Entdecken

2. Klassifizieren

3. Identifizieren

4. Zurückverfolgen

5. Verstehen

6. Verhindern

(Genaueres dazu im Buch „Fehler in der Matrix“).

Für eine Privatperson ist es natürlich äußerst schwierig, diese einzelnen Punkte wirklich abzuarbeiten, aber wenn man eine so umstrittene Sache wie eine Mind-Control-Attacke wirklich nachweisen will, führt wohl kein Weg daran vorbei.

Um so „altmodische Dinge“ wie die persönliche Privatsphäre (O-Ton Pentagon, s. „Zaubergesang“) zu überwinden und für Mind Control transparent zu machen, bedarf es eines allgemeinen Zugangs zu den Gehirnen aller Menschen, also einer Technologie, die etwas anders funktioniert als die bislang beschriebene.

Grundvoraussetzung ist ein Medium zur Übertragung elektromagnetischer Frequenzen, dem alle Menschen ausgesetzt sind oder das zumindest große Teile der Menschheit erreicht. Neben den bekannten Massenkommunikationskanälen wie Fernsehen, Radio und Computer kommt hierfür vor allem unsere gute alte Atmosphäre zum Tragen. Dabei geht es keineswegs um Indoktrination durch herkömmliche Formen der Propaganda. Auch bei der globalen Mind Control werden natürlich die Informationen unhörbar, d. h. subliminal, übertragen, um die Möglichkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit den Manipulationsinhalten von vornherein auszuhebeln.

Aber das geht jetzt schon in den Bereich der globalen Mind Control.

Literatur:

José M. R. Delgado: Physical Control of the Mind. Toward a Psychocivilized Society. 1969. USA.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Zaubergesang. Frequenzen zur Wetter- und Gedankenkontrolle. Argo-Verlag, Marktoberdorf 2002.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Fehler in der Matrix. Leben Sie nur, oder wissen Sie schon. Michaels-Verlag, Peiting 2003.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Im Netz der Frequenzen. Michaels-Verlag, Peiting 2004.

Steven Metz, James Kievit: The Revolution in Military Affairs and Conflict Short of War. U.S. Army War College, Strategic Studies Institute, Carlisle Barracks, PA 17013-5050.

Grazyna Fosar & Franz Bludorf
Im Netz der Frequenzen
Elektromagnetische Strahlung, Gesundheit und Umwelt
Was man darüber wissen muss

Aufrufstatistik

Totale Überwachung und Kontrolle durch Mikrowellen

Unsichtbare Waffen

Totale Überwachung und Kontrolle durch Mikrowellen

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Im Jahre 1984 sollte laut George Orwell die Herrschaft von „Big Brother“ beginnen. Heute, zwanzig Jahre später, hat eine wissenschaftliche Konferenz in Deutschland zutage gebracht, dass der Einsatz hochfrequenter Mikrowellenstrahlung viel erschreckender und auch effektiver ist als Orwells Vision.

Die Frequenzlüge

Im Juli 2004 fand an der Universität Magdeburg die internationale Konferenz „Euroem 2004“ („Euro Electromagnetics“) statt. Zur Sprache kamen die neuesten technologischen Entwicklungen auf dem Gebiet elektromagnetischer Frequenzen, vor allem im Mikrowellenbereich. Dabei fand auch der Themenkomplex biologischer Wirkungen breiten Raum. Ganz im Gegensatz übrigens zur öffentlichen Diskussion in den Massenmedien, wo derartige Wirkungen gern heruntergespielt oder gar geleugnet werden. Die Ergebnisse der Tagung von Magdeburg sind eindeutig: Wissenschaftler und Militärs wissen sehr genau, was elektromagnetische Frequenzen bei Mensch und Umwelt bewirken können, und zwar auch im athermischen Bereich, den man mit Hilfe der vieldiskutierten (und in Wahrheit vollkommen unsinnigen) „Grenzwerte“ keinesfalls in den Griff bekommen kann. Und was das Schlimmste ist: Mit Hilfe von Mikrowellen, wie sie uns schon heute allerorten umgeben, können nicht nur Krankheiten hervorgerufen werden, sie öffnen auch der Manipulation des menschlichen Bewusstseins Tür und Tor.

Abb. 1

So wurden z. B. bei Euroem 2004 die Ergebnisse einer Doppelblindstudie vorgestellt , die in Kooperation zwischen dem TNO Physics and Electronics Laboratory der Universität Den Haag und dem Health Council der Niederlande durchgeführt worden war.[1] Dabei wurden zwei Gruppen von Testpersonen Mikrowellen im Frequenzbereich von 900 und 2100 MHz ausgesetzt, wie sie auch von Mobilfunksendemasten nach dem GSM-Standard bzw. nach dem neuen UMTS-Standard abgestrahlt werden. Die Spitzenbelastungen lagen bei 1 V/m. Eine Testgruppe bestand aus Personen, die über gesundheitliche Beschwerden klagten, für deren Ursache sie selbst Elektrosmog von Mobilfunkmasten in Verdacht hatten. Die andere Testgruppe bestand aus Personen ohne derartige Beschwerden. Um eine mögliche Signifikanz der Resultate sicherzustellen und autosuggestive Einflüsse auszuschalten, wurden die Testpersonen in einer Kontrollsitzung überhaupt nicht bestrahlt.

Während der Sitzungen wurden die Personen umfangreich auf ihre kognitiven Funktionen getestet. Dazu gehörten die Reaktionszeit, die Fähigkeit, Erinnerungen zueinander in Beziehung zu setzen, die selektive visuelle Aufmerksamkeit, die Fähigkeit, sich mit zwei Dingen auf einmal zu beschäftigen (sog. dual tasking), sowie die Fähigkeit, irrelevante Informationen aus der Wahrnehmung herauszufiltern. Nach der Sitzung mussten die Testpersonen dann noch einen Fragebogen zu ihrer subjektiven Befindlichkeit ausfüllen, wie er in ähnlicher Form auch für die Untersuchung von Stressfaktoren verwendet wird.

Im Fall der UMTS-Frequenzen (2100 MHz) ergab sich bei beiden Testgruppen ein hochsignifikanter Unterschied zwischen der echten Bestrahlung und der „Placebo-Sitzung“. Bei den GSM-Frequenzen (900 MHz) war der Unterschied weniger ausgeprägt.

Eindeutige Schlussfolgerung der Wissenschaftler: „Die Nullhypothese – dass also die Strahlung keinen Effekt hat – musste verworfen werden.“[2] Im Klartext heißt das: Die Abstrahlung von Handymasten (zumindest im Fall des UMTS-Standards) stört die kognitiven Funktionen menschlicher Wahrnehmung. Reaktionszeit und Konzentrationsfähigkeit werden schlechter, die Fähigkeit zum Vergleichen und Werten von Informationen wird beeinträchtigt.

Die aufgenommene Strahlungsleistung pro 10 g Körpergewebe am Kopf bei den Testpersonen berechnete sich zu etwa 0,08 mW/kg, lag also bei weitem unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte. Auch hieraus zogen die Wissenschaftler einen unmissverständlichen Schluss: „Daher kann die Möglichkeit eines thermischen Effekts als Ursache der beobachteten Effekte als unwahrscheinlich betrachtet werden.“[3]

Dazu schreiben wir in unserem neuen Buch „Im Netz der Frequenzen“: „Die eigentliche Gefahr des Mobilfunks geht nicht von der thermischen Wirkung, also der Überwärmung des bestrahlten Körpergewebes, aus. Statt dessen muss man die athermischen Wirkungen dieser Strahlung berücksichtigen, z. B. die Tatsache, dass Handystrahlung moduliert und/oder gepulst ist, dass also dabei Informationen übertragen werden, die ebenfalls mit dem Gehirn und den Körperzellen in Wechselwirkung treten. Diese Informationsmuster sind aber vollkommen unabhängig von der übertragenen Signalstärke und treten bei jeder Form von Mobilfunk zwangsläufig auf, denn sonst könnten ja mit den Funkwellen keine Gespräche übertragen werden. Das ernüchternde Fazit ist: Diese athermischen Wirkungen von Mobilfunkwellen bleiben erhalten, egal wie hoch oder wie niedrig man die Grenzwerte ansetzt...“ – eine wissenschaftliche Tatsache, die bislang offiziell bestritten wurde und die leider auch viele Umweltschutzorganisationen und Bürgerinitiativen immer noch nicht begriffen haben, wie die Aussagen auf Flugblättern und Wahlplakaten beweisen.

Warum wird die Öffentlichkeit über solche Fakten nach wie vor belogen? Geht es lediglich darum, wirtschaftliche Interessen, z. B. von Mobilfunkanbietern, gegen mögliche Klagen aus der Bevölkerung zu schützen? Wer so denkt, bleibt an der Oberfläche des Problems. Die Tatsache, dass auf der Euroem-Konferenz auch viele Vertreter des Militärs und internationaler Rüstungskonzerne vertreten waren, sowie die Themen zahlreicher Vorträge beweisen, dass eine Entwicklung längst ins Rollen gekommen ist, um Frequenztechnologien zur weltweiten Implementation des perfekten Überwachungsstaats zu nutzen.

Durchbruch in der Waffentechnologie

„Mikrowellenwaffen sind der größte Durchbruch in der Waffentechnologie seit der Entwicklung der Atombombe.“ Dieses Zitat stammt direkt aus dem Pentagon. Neben Laserstrahlen gehören hochfrequente Mikrowellen (HPM = High power microwaves) zu den wichtigsten „Zutaten“ für gerichtete Energiewaffen (Directed Energy Weapons, DEW). Es sind größtenteils nicht tödlich wirkende Waffensysteme, die gegen die elektronische Infrastruktur eines Landes, aber auch direkt gegen Menschen einsetzbar sind.[4]

Mikrowellenwaffen wirken lautlos, sie zerstören keine Gebäude und hinterlassen keine Bombenkrater. Nicht zuletzt deshalb werden sie von den meisten Journalisten großzügig „übersehen“. Sie können aber auch dickes Mauerwerk durchdringen und auf diese Weise auf große Entfernung mit einem Schlag Computernetzwerke oder Telekommunikationsanlagen großräumig lahm legen. Bei solchen Technologien denkt man natürlich nur an Anwendungen im Krieg. Dies ist jedoch eine gefährliche Fehleinschätzung.

Zum Beispiel kann man ohne weiteres mit Hilfe eines ähnlichen, nur weniger starken Energiestrahls auch die elektronische Benzineinspritzung eines modernen PKW ausschalten. Neuartige Radare, die Mauern durchdringen, können jeden Bürger auch innerhalb seiner Wohnung ausspähen. Spezialgeräte sind in der Lage, feinste Schwingungen von Fensterscheiben abzugreifen und daraus komplette Gesprächsinhalte zu rekonstruieren, die hinter den geschlossenen Fenstern im scheinbar privaten Bereich der Wohnung geführt werden.[5] Die klassische „Wanze“ in der Stehlampe, zu deren Installation erst einmal ein Geheimagent Zugang zur Wohnung benötigt, hat längst ausgedient.

Abb. 2: Zentrum der amerikanischen Energiewaffenforschung ist die Kirtland Air Force Base bei Albuquerque (New Mexico).

(Foto: US Air Force)

Abb. 3: Häufig werden solche Tomahawk-Marschflugkörper mit den hypermodernen HPM-Energiestrahlwaffen bestückt, da das Abfeuern von einem bemannten Flugzeug aus zu gefährlich ist.

(Foto: US Air Force)

Auf der Euroem-Tagung kamen auch zahlreiche Technologien zur Sprache, die für den Einsatz im Bereich Polizei und Justiz geeignet sind. Offiziell wird dies natürlich immer mit der Begründung versehen, es diene ausschließlich „der Bekämpfung der organisierten Kriminalität“ oder „des internationalen Terrorismus“. Allerdings beweist das Überwachungsvideo vom Bostoner Flughafen vom 11. September 2001, dass bei der „Terrorismusbekämpfung“ selbst herkömmliche Technologie nur sehr nachlässig eingesetzt wird.

Die Technologien, die wir Ihnen hier vorstellen wollen, wurden teilweise auf der Euroem-Konferenz als „Zukunftsmusik“ präsentiert, für die angeblich noch nicht einmal Prototypen existierten. Unsere Recherchen ergaben jedoch, dass diese Behauptungen falsch sind. Gerade auch in Deutschland werden derartige Geräte längst gebaut und in großformatigen Werbeannoncen in der Fachpresse angeboten.

In Magdeburg traf sich alles, was im Bereich der Mikrowellentechnik Rang und Namen hat. So wurde diese Tagung nicht nur von Institutionen zur Wirtschafts- und Wissenschafts­förderung gesponsert wie z. B. der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Verband deutscher Ingenieure (VDI) oder dem Verband der Elektrotechnik (VDE), sondern auch vom Bundeswehrbeschaffungsamt, dem European Office of Aerospace Research and Development der US Air Force und den Los Alamos National Laboratories. Zu den Ausstellern gehörten auch international agierende Rüstungsunternehmen wie etwa die deutschen Firmen Diehl und Rheinmetall, die seit kurzem im Bereich Mikrowellentechnik kooperieren.[6]

Mikrowellenwaffen gegen PKWs

Wir kennen es alle aus amerikanischen Actionfilmen oder aus unseren eigenen Nachrichten: Die Polizei versucht einen Verdächtigen zu stellen, der flüchtet im Auto auf die Autobahn, und es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd. Oft erstreckt sie sich über mehrere Länder, bis es den vereinten Bemühungen der Sicherheitskräfte mit großem Personalaufwand gelingt, den flüchtenden Wagen zu stoppen.

Abb. 4

Aber es geht auch viel einfacher. Heutige Autos sind vollgestopft mit Elektronik und Mikroprozessoren. Sollte es da nicht möglich sein, einen Wagen aus der Ferne mit Hilfe eines Energiestrahls ganz einfach zu stoppen?

Was sich wie ein utopischer Traum der Polizei anhört, ist inzwischen Realität geworden. David Giri, Physikprofessor an der renommierten Berkeley-Universität, hatte vor einigen Jahren seinen Hochschuljob aufgegeben und statt dessen die Firma ProTech gegründet, um im Auftrag der Sicherheitsbehörden eine solche Technologie zu entwickeln. Auf der „Euroem 2004“ stellte er die neue Erfindung der Fachwelt vor.[7]

Mit Hilfe der von Dr. Giri entwickelten Technik ist ein speziell ausgerüsteter Polizeiwagen tatsächlich in der Lage, ein vor ihm fahrendes Auto mit Hilfe eines gerichteten Mikro­wellen­strahls zu stoppen. Auf dem derzeitigen Stand der Technik gelingt dies bis zu einer Entfernung von 50 Metern!

Die Konstruktion des Gerätes ist recht einfach und besteht im wesentlichen aus einer Batterie und einer Reihe hintereinandergeschalteter Kondensatoren, die eine hohe elektrische Ladung speichern können. Auf Knopfdruck kann man diese komprimierte elektrische Energie an eine Antenne weiterleiten, die auf dem Dach des Polizeiwagens montiert ist. Die Antenne produziert daraufhin einen eng fokussierten Strahl hochfrequenter Mikrowellen, der auf das vorausfahrende Auto gerichtet wird.

Sobald dieser hochfrequente Energiestrahl die Elektronik des Autos trifft, induziert er darin weitere elektrische Entladungen, die die Funktion dieser Aggregate stören. Die Attacke richtet sich insbesondere gegen Mikrochips, die die Benzineinspritzung steuern. Sobald diese lahmgelegt sind, erhält der Motor kein Benzin mehr, der Wagen rollt langsam aus und kommt zum Stehen. Aber auch andere elektronische Bauteile des Wagens, z. B. der Anlasser, können mit Hilfe einer solchen Attacke ausgeschaltet oder sogar zerstört werden.

Die Methode funktioniert natürlich nur bei Autos, die nicht älter als maximal zehn Jahre sind. Dr. Giri kündigt an, ein Prototyp solle im Sommer nächsten Jahres fertig sein. Doch in der Realität sind solche Systeme längst im Einsatz.

Abb. 5: Werbeannonce von Diehl und Rheinmetall (Quelle: http://www.mikrowellenterror.de)

Für ein ganz ähnliches System werben z. B. die beiden deutschen Rüstungsunternehmen Diehl und Rheinmetall schon seit längerer Zeit in Fachzeitschriften (Abb. 5). Bei ihnen heißt die Erfindung „High Power Microwave System“. Sie preisen es als „einzigartige Technologie zum Stoppen von Autos“ an. Im Gegensatz zu der von Dr. Giri vorgestellten Entwicklung bevorzugen sie allerdings eine Attacke nach hinten. Der Polizeiwagen muss dabei also dem zu stoppenden Fahrzeug vorausfahren.

Auf den ersten Blick erscheint das paradox angesichts des klassischen Einsatzgebiets bei Verfolgungsfahrten, aber in der Praxis könnte diese Version tatsächlich effektiver sein. Die meisten modernen Autos haben den Motor vorn, und damit braucht der Energiestrahl nicht mehr die gesamte Fahrgastzelle zu durchqueren, bevor er im Motorraum seine volle Wirkung entfalten kann.

Das heißt, der Strahl kann auch nicht mehr im Innern des Autos abgeschwächt, abgelenkt oder gar abgeschirmt werden. Es reichen bereits geringere Energien aus. Außerdem ist diese Variante auch unauffälliger. Die notwendigen Apparaturen werden im Fond eines Kleinbusses unsichtbar untergebracht und strahlen direkt durch die Karosserie nach hinten. Die auffällige Antenne auf dem Dach ist überflüssig. Dies lässt vermuten, dass die Technologie nicht nur für aufwendige Großfahndungen verwendet werden soll, sondern vermutlich auch für verdeckte Einsätze.

Uns sind persönlich Fälle aus Deutschland bekannt, aus denen klar hervorgeht, dass solche „Auto-Stopp-Systeme“ bereits existieren und keinesfalls nur gegen „Verbrecher“ oder „Terroristen“, sondern auch gegen normale Bürger eingesetzt werden. Folgendes Szenario spielte sich danach – glaubwürdig belegt und von KFZ-Mechanikern bezeugt – schon mehrfach auf den Straßen deutscher Großstädte ab:

Während einer ganz normalen Autofahrt durch die Stadt fängt der Motor urplötzlich ohne erkennbaren Grund an, an Fahrt zu verlieren. Der Wagen rollt noch einige Meter weiter, kommt dann zum Stehen und lässt sich auch nicht wieder starten. Gleichzeitig kommt es bei den Wageninsassen zu körperlichen Beschwerden (z. B. Schwindelgefühle, Herzrhythmusstörungen). Mitgeführte Handys zeigen an, dass die SIM-Karte blockiert ist, so dass es den Insassen unmöglich ist, einen Pannenservice zu rufen. Erst wenn man sich mit dem Handy mehrere Meter vom Auto entfernt, funktioniert es plötzlich wieder. Der herbeigerufene Pannenhelfer prüft die Batterie – sie ist in Ordnung. Trotzdem lässt sich der Wagen nicht starten und muss in die Werkstatt geschleppt werden. Dort wird z. B. festgestellt, dass der Anlasser komplett durchgeschmort ist. Laut Auskunft des Mechanikers hat er „so etwas noch nie gesehen“. Bei den betroffenen Autos handelte es sich durchweg um neuere Modelle der oberen Mittelklasse, die in einem technisch einwandfreien Zustand waren.

Abb. 6: Werbeannonce der Firmen Diehl und Rheinmetall für das Überwachungsradar (Quelle: http://www.mikrowellenterror.de)

Auf der Magdeburger Konferenz kamen auch weitere brisante Themen zur Sprache, über die in der Öffentlichkeit kaum berichtet wird, so z. B. die automatische Erkennung und Identifizierung von Zielobjekten.[8] Das können ebenfalls Autos sein, aber auch Personen, die sich sogar in geschlossenen Räumen aufhalten können.[9] Im „Versandhauskatalog“ von Diehl und Rheinmetall wird z. B. ein zu diesem Zweck entwickeltes Spezialradar angeboten, mit dessen Hilfe Personen innerhalb eines Hauses lokalisiert und identifiziert werden können (Abb. 6). Solche Radare sind für Betroffene kaum nachweisbar, weil sie mit ständig wechselnden Frequenzen arbeiten (sog. „frequency hopping“).

Das immer wieder geäußerte Argument – wer nichts verbrochen hat, hat auch nichts zu befürchten – zieht hier überhaupt nicht. Jeder Mensch verfügt über persönliche Daten und Informationen, die schutzwürdig sind, z. B. über seinen Gesundheitszustand. Auch nach diesen Daten streckt „Big Brother“ längst seine Hand aus.

Diagnose à la Microsoft

Eine Kopplung von Mensch und Maschine – das ist seit langem eine Vision von Zukunftsforschern und Science-Fiction-Autoren. Der große Erfolg von Action-Filmen wie dem „Terminator“ oder „Robocop“ (Abb. 7) kommt nicht von ungefähr.

Abb. 7: Eine Kopplung zwischen Mensch und Maschine – schon bald keine Domäne der Science Fiction mehr!

Seit dem 22. Juni 2004 ist der erste Schritt in diese Zukunft getan. Der amerikanische Software-Gigant Microsoft erhielt an diesem Tage ein Patent für „eine Methode und einen Apparat, um Energie und Daten mit Hilfe des menschlichen Körpers zu übertragen“.

Erfinder dieser „Apparatur“, deren Hauptbestandteil immerhin keine menschliche Erfindung, sondern der menschliche Körper ist, sind Lyndsay Williams aus Cambridge (England) sowie William Vablais und Stephen N. Bathiche, beide aus dem US-Bundesstaat Washington, wo ja auch Microsoft seinen Hauptsitz hat.

Die patentierte Technologie nutzt die Leitfähigkeit des menschlichen Körpers, die zwar nicht sehr stark ist, aber vollkommen ausreicht, um auf diese Weise auch elek­tromagnetische Wellen und damit auch Informationen übertragen zu können. So dürfte folgendes Szenario schon eines nicht mehr fernen Tages Realität werden: Sie gehen zum Arzt und betreten das Sprechzimmer. Der Arzt geht auf Sie zu und gibt Ihnen die Hand. Ein Begrüßungsritual, so alltäglich für uns alle, dass wir kaum davon Notiz nehmen. In diesem Moment wird aber bei diesem Handschlag eine komplette Datei von Ihnen zum Arzt übertragen, die alle wichtigen Daten Ihrer Person enthält – Vorerkrankungen, Risikofaktoren, genetische Vorbelastungen, Medika­men­tenallergien usw.

Abb. 8: Das Microsoft-Patent (US-Patent Nr. 6,754,472)

Klingt gut? Vielleicht, aber würden Sie sich in einer solchen Welt noch trauen, auch Ihrem Chef die Hand zu geben? Wäre dies der erste entscheidende Schritt zum gläsernen Menschen?

Wie funktioniert das überhaupt? Die US-Patentschrift Nr. 6,754,472 beschreibt es in allen Einzelheiten: Der „Apparat“, also die Erfindung, ist im wesentlichen ein Netzwerk, bestehend aus

1. einem Gerät, das in der Lage ist, ein elektromagnetisches Signal zu senden

2. einem Gerät, das in der Lage ist, ein elek­tromagnetisches Signal zu empfangen

3. dem Körper eines Lebewesens, der eine leitende Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Gerät herstellt sowie die Kommunikation zwischen beiden ermöglicht.

Das Beispiel mit dem Händeschütteln ist also gar nicht so weit hergeholt, denn in der Informatik bezeichnet man Verfahren zur Steuerung der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Komponenten eines Netzwerks schon seit langem als „Handshake“.

In der Praxis sieht das so aus: Der Patient trägt einen kleinen Chip bei sich - nicht notwendigerweise als „Implantat“, sondern ganz einfach in der Jackentasche. Hauptsache, es besteht eine leitende Verbindung zu seiner Haut.

Der Arzt hat in seiner Tasche einen kleinen Rechner, etwa einen Organizer, Palmtop oder etwas ähnliches. Durch den Handschlag wird der Stromkreis zwischen dem Rechner des Arztes und dem Chip des Patienten geschlossen, die Daten werden übertragen und können vom Arzt dann auf dem Rechner komplett eingesehen werden.

Auf den ersten Blick könnte man sagen, das Verfahren unterscheidet sich nicht wesentlich von den Möglichkeiten, die auch die heutigen Chipkarten der Krankenkassen in sich bergen. Das ist schon richtig. Der Unterschied ist eher qualitativer Natur: Bei diesem neuen Verfahren kann man nie sicher sein, wer einem wann die persönlichen Daten abzapft, sofern man seinen Chip bei sich trägt. Die Entscheidung, ob man das muss, wird sicher nicht der Bürger zu treffen haben!

Das Microsoft-Verfahren ist sehr universell angelegt. Es ermöglicht auch die Übertragung akustischer Wellen, also hörbarer Informationen (z. B. Alarmtöne) sowie elektromagnetischer Wellen, sowohl mit analoger als auch mit digitaler Datenkodierung. Von analoger Kodierung spricht man, wenn eine elektromagnetische Welle erzeugt (wird), die genau so aussieht wie die Schallwelle... Die elektromagnetische Welle ist also der erzeugenden Schallwelle analog... Bei der digitalen Datenübertragung entfällt ... die Notwendigkeit, ein natürliches Signal nachzubilden. Es werden einfach die Daten, so wie sie sind, als „Bits und Bytes“ weitergeleitet.“ (zitiert aus Fosar/Bludorf: Im Netz der Frequenzen).

Nach Auskunft des Microsoft-Konzerns wollte man sich dort lediglich die Lizenzrechte an einer zukunftsträchtigen Methode sichern, hat jedoch angeblich weder einen funktionsfähigen Prototypen vorzuliegen noch irgendwelche Pläne, einen solchen zu entwickeln. Aus wirtschaftlichen Gründen kann das sogar glaubhaft sein, aber anderenorts hat ein „David“ aus Bayern längst den Wettstreit mit dem „Goliath“ aus Seattle aufgenommen.

Der „David“ ist die Firma Ident Technology aus Wessling in Bayern, ein Kleinunternehmen mit sechs Mitarbeitern (Microsoft beschäftigt 56,000 Leute und hat einen Forschungsetat von rund fünf Milliarden Dollar). Angesichts der Bekanntgabe der Patenterteilung an Microsoft durch die Medien trat nun auch Ident-Technology-Chef Peter Rosenbeck an die Öffentlichkeit.

Er behauptet nicht nur, dass seine Firma längst über eine serienreife Version dieser Technologie verfügt, er kann sie sogar in der Praxis jedem vorführen. Das Microsoft-Patent lässt der selbstbewusste Kleinunternehmer inzwischen durch seine Anwälte überprüfen.

Rosenbeck macht auch klar, dass es noch einige technische Schwierigkeiten gibt. So sind derzeit die Datenübertragungsraten noch sehr gering und liegen bei etwa 10,000 Bit pro Sekunde (das entspricht etwas mehr als einem Kilobyte). Damit kann man zwar noch nicht vernünftig im Internet surfen, aber jeder Mensch, der schon einmal am PC mit einem Textverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word gearbeitet hat, weiß, dass man in einem Kilobyte allerhand Daten abspeichern kann - eben rund tausend Zeichen. Die Datenübertragung von Krankheitsrisiken an den Arzt (oder den Personalchef!) sind also durchaus schon möglich.

Übertragungsraten von bis zu einigen hundert Kilobit pro Sekunde über die menschliche Haut gelten als technisch realisierbar. Das ist immerhin schon die Hälfte der Leistung eines derzeitigen DSL-Internet-Anschlusses! Dabei ist es nicht einmal notwendig, den Sendechip auf der bloßen Haut oder im Körper als Implantat zu tragen, so der Vater der bayerischen Variante dieser Technologie, Professor Peter Faßhauer von der Universität München. Die Daten könnten auch noch aus einigen Zentimetern Abstand zur Haut gut übertragen werden. So weit reiche nämlich die elektrische Aura des Menschen, so Professor Faßhauer weiter.

Erstaunlich, womit sich klassische, etablierte Wissenschaftler heutzutage schon so beschäftigen, nicht wahr? Noch vor wenigen Jahren wären solche Begriffe als „esoterisch“ abgetan worden. Heute bilden sie die Grundlage der „schönen neuen Elektronik-Welt“.

Spricht man übrigens Peter Rosen­beck darauf an, daß diese Erfindung auch ganz schön bedrohlich klingt, erhält man prompt die „beruhigende“ Auskunft, die bei der Datenübertragung fließenden Ströme seien zu schwach, um Schaden im Körper anzurichten - geringer als bei einer Quarzuhr.

Darauf kann man dreierlei antworten:

1. Wer sagt eigentlich, dass eine Quarzuhr für die Gesundheit unschädlich ist?

2. Sobald jemand betont, dass irgendeine Technologie „bestehende Grenzwerte einhält“, sollte man ohnehin hellhörig werden (zur Unsinnigkeit von Grenzwerten siehe oben).

3. Das eigentlich Bedrohliche an dieser Technologie, nämlich die Möglichkeit, einen gläsernen Menschen zu schaffen, der unkontrolliert und unbemerkt jederzeit ausgeforscht werden kann, hat Herr Rosenbeck vorsichtshalber gleich verdrängt.

Die nebenstehende Graphik aus dem Microsoft-Patent verdeutlicht schematisch, wie nach Ansicht der Erfinder in der Zukunft der „optimal verkabelte Mensch“ – also der „Homo electronicus“ aussehen wird.

Abb. 9 (Quelle: US-Patent Nr. 6,754,472)

Zunächst einmal trägt der Mensch einen tragbaren Computer (20) und einen Pager (22) bei sich. Die Energieversorgung befindet sich im Schuh (32). Alle Geräte sind natürlich über den menschlichen Körper als Datenleitung miteinander vernetzt, ohne daß hierfür zusätzliche Kabel erforderlich wären.

Der Computer kann einerseits natürlich als Datenspeicher verwendet werden, andererseits auch als Download-Speichermedium, etwa für Musikstücke nach dem MP3-Standard, die sich der Mensch dann mit Hilfe eines Audio Playback Systems im Ohr (30) anhören kann.

Am linken Arm ist ein Keyboard (Computertastatur) zur Steuerung des Computers so montiert (24), dass sie für die rechte Hand leicht erreichbar ist. Direkt oberhalb davon, am Handgelenk, befindet sich das Display (also sozusagen der Bildschirm des Computers, 26). Es wird ähnlich wie eine Armbanduhr getragen.

Am rechten Handgelenk befindet sich das Audio Input Device (28), das Eingabegerät zur Sprachsteuerung, im Prinzip also nichts anderes als ein Mikrofon. Es kann ebenfalls an einem Armband getragen werden.

Um die ganzen Auswirkungen solcher Technologien einschätzen zu können, muss man sie untereinander in Beziehung setzen. Der menschliche Körper ist hier nicht nur Datenspeicher und –sender, mit Hilfe eines – heutigen oder zukünftigen – Handys kann man ihm schon bald auch aus der Entfernung seine persönlichen Daten abzapfen. Das Handy erweist sich nämlich im Grunde als die Schlüsseltechnologie zur flächendeckenden Überwachung der Bevölkerung.

Vom Handy gejagt

England und die USA sind in diesem Bereich führend, aber auch Deutschland wird schon bald an der Reihe sein. Im September 2003 wurde die EU-Direktive E112 erlassen, die Mobilfunknetzbetreiber dazu zwingt, die Position eines Handy-Benutzers, der gerade ein Gespräch führt, an andere Institutionen weiterzuleiten. Das kann die Polizei sein, aber auch Notfallrettungsdienste wie die Feuerwehr. Es ist eine technische Notwendigkeit, dass der Mobilfunkbetreiber einen Handy-Benutzer möglichst genau anpeilt. Nur so kann ja die drahtlose Kommunikation zustande kommen. Da ist es kein Wunder, dass eines Tages jemand auf die Idee kam, diese wunderbaren, quasi gratis gelieferten Daten auch für andere Zwecke zu nutzen.

Im Notfall kann dies sogar lebensrettend sein, wie die Befürworter der neuen Regelung betonen. Oft schon kam der Rettungswagen zu spät oder gar nicht, da der Anrufer nicht mehr in der Lage war zu sagen, von wo aus er anrief.

Bizarrer Extra-Service

Doch was einer kann, das können auch andere. Und damit kommen wir zur anderen Seite der Medaille, dass sich nämlich der Mensch mit dem Handy der flächendeckenden Überwachung fast hilflos ausgeliefert hat.

Nachdem vor allem in England die großen Mobilfunknetzbetreiber bereits im Jahre 2003 die EU-Richtlinien erfüllten, überlegten sie, ob die neuen Möglichkeiten nicht auch noch anders gewinnbringend genutzt werden könnten, indem man die Positionsdaten des Handy-Benutzers auch an private Serviceunternehmen weitergibt. Zum Beispiel kann ein Tourist, der durch London spaziert, mit seinem Handy eine Servicenummer wählen. Das Serviceunternehmen stellt fest, wo er ist, und kann ihm dann unterschiedliche nützliche Informationen zurückliefern: Wo befindet sich das nächste Kino, das nächste China-Restaurant oder der nächste Taxistand?

Wem das noch nicht genügt, der kann sich auch bei einem Dating-Service registrieren lassen. Ist man dann in der Stadt auf der Pirsch, genügt es, das Serviceunternehmen anzurufen. Aufgrund der ermittelten eigenen Position erfährt man, wo sich der nächste ebenfalls registrierte Teilnehmer befindet. Ein automatisiertes Date – für Boys und Girls. Man greift also auf Ideen aus den Bereichen gesellschaftlicher Spiele zurück, um den Menschen die neuen Dienstleistungen schmackhaft zu machen.

Wer noch mehr Action braucht – oder ohnehin schon durchgedated ist –, der kann sogar an einer Handy-gestützten Verfolgungsjagd teilnehmen. Die Stockholmer Firma „It’s Alive“ bietet solche modernen Detektivspiele schon an. Auf diese Weise können sich die Mitspieler gegenseitig kreuz und quer durch die Stadt verfolgen, indem sie ganz einfach ihre Handys benutzen. Ein Spaß nicht nur für Jugendliche, sondern auch für manche Erwachsenen.

Und wo bleibt die Privatsphäre? Die Anbieter der neuen Handy-Dienstlei­stungen beteuern, nur mit den geo­graphischen Positionen der Teilnehmer zu arbeiten, so dass die ganze Sache vollkommen anonym sei.

Abb. 10: Unterschiedliche technische Methoden, um ein Handy zu lokalisieren. Die einfachste Methode ist links dargestellt. Der Netzwerkbetreiber stellt einfach durch Messung der Übertragungszeit fest, welcher Sendemast dem Handy am nächsten ist. Die Genauigkeit der Positionierung wird hier durch die Dichte der Masten be­stimmt und liegt durchschnittlich bei etwa 2 km. Bei der Triangulation (Bild Mitte) benutzt man die gleiche Methode, aber mit den drei nächstliegenden Handy-Masten. Aus der Überschneidung der drei Kreise läßt sich das Handy schon bis auf 50 Meter genau lokalisieren. Die genaueste Positionierung ermöglicht natürlich der Abgleich mit GPS-Daten (rechts). Bei diesem modernsten Verfahren läßt sich ein Handy schon bis auf 5 Meter genau orten. (Quelle: New Scientist, 19.10.2003, der auch für die schlechte Qualität der Grafik verantwortlich zeichnet!)

Da andererseits die Mobilfunknetzbetreiber gesetzlich verpflichtet sind, die Daten ihrer Vertragskunden zu speichern, ist man bei derlei Aussagen auf Treu und Glauben ange­wiesen. Es sei denn, man schaltet sein Handy unterwegs kur­zerhand aus, oder man kauft sich ein Handy mit Prepaid-Karte. In die­sem Fall ist man zwar auch anpeilbar, kann aber auf jeden Fall ano­nym bleiben, wie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in einem Muster­prozess feststellte (Az: BVerwG 6 C 23.02). Etwa 50% aller Handy-Nutzer in Deutschland nutzen übrigens schon solche Prepaid-Karten.

Wie glaubwürdig sind denn die Beteuerungen privater Netzanbieter, sie würden ihre Kunden „vollkommen anonym“ anpeilen? Hierzu muss man nur die Dienste genauer hinterfragen, die sie so anbieten und die auf den ersten Blick oft auch recht lukrativ aussehen.

So gibt es zum Beispiel Netzwerkbetreiber, die ihren Vertragskunden sogenannte Homezones anbieten. Was bedeutet das? Der Kunde spezifiziert bei Vertragsabschluss eine Adresse als „Homezone“ (in der Regel seine Privatanschrift). Wann immer er innerhalb eines Radius von 500 Metern um diese Adresse mit seinem Handy telefoniert, zahlt er nicht die teuren Mobilfunkgebühren, sondern den günstigen Festnetztarif. Dabei ist man sogar sehr großzügig, denn in der Praxis erstreckt sich die Homezone meist sogar viel weiter als die garantierten 500 Meter.

„Ich weiß, wo du bist!“

Abb. 11

Das klingt doch alles sehr günstig, oder? (wenn man einmal davon absieht, dass man zu Hause eigentlich lieber das gesündere Festnetztelefon benutzen sollte) Doch im Grunde bedeutet es, dass bei jedem Handy-Gespräch, das man führt, der Provider feststellt, ob man gerade zu Hause ist oder nicht, damit er den gültigen Tarif berechnen kann. Anstatt also nur eine noch weitgehend anonyme Telefonnummer anzupeilen, wird bei dieser Art von Handyverträgen ständig mit schutzwürdigen personenbezogenen Daten jongliert. Kurz gesagt - der Handy-Provider ist über jeden Schritt seiner Kunden informiert.

Was für ein Interesse sollte er an solchen Informationen haben? Er vielleicht keines, aber da stehen natürlich andere Institutionen Schlange, die sich nach einer solch preiswerten Möglichkeit flächendeckender Personenüberwachung die Finger lecken dürften!

In den USA zum Beispiel dürfte eine groß angelegte Datenbankvernetzung zwischen Polizei, Behörden und privater Wirtschaft schon in Kürze zum Alltag gehören. Auslöser war, dass der US-Senat im Juli 2003 das Projekt „Total Information Awareness“ der Pentagon-Forschungsbehörde DARPA gekippt hatte. In unserem Buch „Fehler in der Matrix“ schreiben wir dazu: „Der Name („Totale Informations­wahrnehmung“) spricht im Grunde für sich. Dieses Projekt befasst sich mit Koordinationsstrategien und Arbeitsabläufen bei der Beschaffung und Auswertung von Informationen. Es ist sehr lehrreich und empfehlenswert, sich die Reihenfolge des Vorgehens genau einzuprägen...“ Die Pläne der Militärstrategen zur totalen Überwachung der Bevölkerung waren selbst konservativen Senatoren zu weit gegangen – also zauberte man schnell ein etwas kleineres Ersatzprojekt aus dem Hut: Das US-Projekt „MATRIX“.

Ein vollkommen neuartiges Datenbank- und Abfragesystem soll es nunmehr ermöglichen, durch Zusammenschalten herkömmlicher Datenbestände von Polizei, Behörden und privater Wirtschaft das gleiche zu erreichen. Mit „vernetzter Intelligenz“ schafft man eben mehr als mit altmodischen Hierarchien! Der Name des neuen Projekts spricht Bände: „Multistate Anti-Terrorism Information Exchange“, abgekürzt: MATRIX![10]

In den letzten Monaten hat sich in Berlin folgende seltsame Geschichte zugetragen: Zwei Männer waren mit dem Auto in der Stadt unterwegs. Als sie an einem öffentlichen Parkplatz kurz vor einem Bürogebäude kurz anhielten, stoppte plötzlich hinter ihnen, aus einer anderen Richtung kommend, ein Mercedes, aus dem ein Mann, etwa Mitte vierzig, ausstieg. Er ging zu dem Wagen der beiden und fotografierte sie mehrmals mit einem Fotohandy. Anschließend fing er an, sie zu bedrohen: „Wir werden noch miteinander zu tun haben!“. Dann fuhr er wieder fort.

Die beiden Männer waren nicht zu einer festen Verabredung unterwegs, sondern unternahmen ganz einfach eine Spazierfahrt ohne festes Ziel. Niemand hätte wissen können, wo sie sich zu einer bestimmten Zeit befinden würden.

Fast identische Erlebnisse wurden uns auch von Lesern aus anderen Städten berichtet. Sie haben alle eines gemeinsam: Einen Überraschungseffekt sowie eine Person, die an einem bestimmten Ort die Insassen eines bestimmten Wagens zu erwarten schien. Der „Bedroher“ konnte sich gut ausdrücken, trug Business-Kleidung und fuhr eine markante Automarke.

Die Vorfälle lassen vermuten, dass die Betroffenen mit Hilfe ihrer Handys angepeilt worden waren.

Wir halten es für ausgeschlossen, dass Polizeiangehörige nichts Besseres zu tun hätten als harmlose Bürger zu verfolgen oder (siehe oben) ihre Autos zu stoppen, nur um neue Mikrowellentechnologien auszuprobieren. Geheimdienstmitarbeiter dagegen pflegen erfahrungsgemäß unauffälliger aufzutreten und z. B. unscheinbare Kleinwagen zu fahren. Wer also sollte dann aber noch Zugriff auf die Handydaten der Bürger haben? In Fachkreisen gibt es Informationen, wonach die Rüstungsindustrie für horrende Geldsummen Privatpersonen beauftragt, ihre neuen Technologien im Feldversuch zu testen. An wem diese Tests erfolgen, danach wird meist nicht lange gefragt.[11]

Sollte man also besser sein Handy abschaffen? Nützt absolut nichts!

Celldar – eine ganz neue Technologie

Mit Celldar betreten wir eine neue Dimension Handy-gestützter Überwachungsmethoden. Die Methode ist einfach, billig und dürfte – im Gegensatz zur vielzitierten LKW-Maut – sogar funktionieren. Und was das Wichtigste ist: Man kann damit nicht nur Handy-Besitzer überwachen, sondern jeden anderen Menschen auch, wenn man will, sogar Nachbars Schäferhund oder den Hasen aus dem nächsten Stadtpark.

Wie funktioniert das? Celldar ist ein sogenanntes passives Radar. Es kann sich in bereits existierende Radarübertragungen einklinken, wozu ja auch die Handy-Kommunikation gehört.

Egal, ob wir ein Handy besitzen oder nicht, wenn wir uns nur in einer Gegend mit flächendeckender Mobilfunkversorgung befinden, dann sind wir, ob wir wollen oder nicht, im Einflussbereich irgendeines Handy-Masts. Dessen ausgestrahltes Signal wird dann aber von unserem Körper reflektiert oder jedenfalls in irgendeiner Weise gestört.

Celldar analysiert diese Störungen und gleicht sie mit GPS-Daten ab, wodurch eine exakte Positionsbestimmung für das Objekt möglich ist, das den Radarstrahl reflektiert hatte. Da bewegte Objekte den Strahl anders stören als statische, kann Celldar auch zwischen Menschen, Tieren, Fahrzeugen auf der einen Seite und etwa Bäumen oder Gebäuden auf der anderen Seite unterscheiden. Für eine genaue Erkennung oder gar Identifizierung des angepeilten Menschen reicht die Auflösung nach Angaben der an Celldar beteiligten Firmen derzeit noch nicht aus. Autotypen soll man allerdings auch auf dem heutigen Stand der Technik schon auseinanderhalten können.

Zu den Entwicklern dieser Technologie gehören u.a. Roke Manor Research, eine Siemens-Tochter, der britische Luftfahrtkonzern British Airways sowie in Amerika der Rüstungskonzern Lockheed Martin. Schon diese Liste lässt vermuten, dass bei der Technologie auch militärische Interessen im Spiel sind.

Konsequenterweise fand man bis vor kurzem auf der Homepage von Roke Manor auch einen Hinweis, dass „die Technologie dazu geeignet sein werde, Fahrzeuge und Menschen auf für militärische Zwecke nutzbare Entfernung zu orten.“ Inzwischen ist dieser Hinweis schon wieder dezent verschwunden. Stattdessen werden die Vorzüge des Systems gepriesen. Als passives Radar strahlt Celldar keine eigenen Signale aus. Das System hat damit auch kaum Energieverbrauch, es ist billig, da es sich in eine bereits bestehende Infrastruktur (flächendeckende Handymasten) einklinken kann, es ist leicht miniaturisierbar, und – was wohl das Wichtigste ist – es kann selbst nicht geortet werden. Wen immer man mit Celldar überwacht, er hat keine Chance, das festzustellen.

Die Nachfolgekonferenz der Euroem 2004 wird 2006 in Albuquerque, New Mexico, stattfinden, also im Zentrum der amerikanischen Energiewaffenforschung (s. auch Abb. 2). Dort werden die modernen „Big Brothers“ darüber beraten, wie es ihrer Meinung nach weitergehen soll...

(Dieser Artikel erschien auch in Raum&Zeit, Nr. 132, November/Dezember 2004. Siehe auch www.ehlersverlag.de)

Literatur:

Chamma, W.A., S. S. Gauthier, S. Kashyap : Detection and Classification of Targets Behind Walls. Euroem. Magdeburg 2004.

Farkas, Viktor: Schatten der Macht, Kopp-Verlag 2003.

Fosar, Grazyna und Franz Bludorf: Im Netz der Frequenzen. Elektromagnetische Strahlung, Gesundheit und Umwelt. Was man darüber wissen muss. Michaels-Verlag, Peiting 2004. ISBN 3-89539-237-5.

Fosar, Grazyna und Franz Bludorf: Fehler in der Matrix. Leben Sie nur, oder wissen Sie schon. Michaels-Verlag, Peiting 2003. ISBN 3-89539-236-7 .

Tatoian, J, D. Giri, G. Franceschetti, G. Gibbs: High Power Microwave System for Stopping Vehicles. Euroem. Magdeburg 2004.

Tatoian J., G. Franceschetti, D. Giri, D. Gibbs: Through-the-Wall Imaging using Impulse SAR. Euroem. Magdeburg 2004.

Zwamborn, A. P. M. und E. van Rongen: Effects of GSM and UMTS-like Basestation Fields on Human Cognitive Functions and Experienced Well-being. Euroem. Magdeburg 2004.

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[1] Studie von A. P. M. Zwamborn, E. van Rongen (s. Literaturliste).

[2] Zitiert aus Zwamborn, van Rongen, a.a.O.

[3] Zwamborn, van Rongen, a.a.O.

[4] s. hierzu auch den Artikel von Douglas Spalthoff: Mayday-Mayday. Sicherheitslücken im Flugverkehr, in Ma­trix3000 Band 23, September/Oktober 2004.

[5] Nach Viktor Farkas (s. Literaturliste).

[6] s. auch Spalthoff, a.a.O.

[7] Tatoian (1) u.a. (s. Literaturliste)

[8] Chamma (s. Literaturliste)

[9] Tatoian (2) u.a. (s. Literaturliste)

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Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt

Es gibt sehr viele Dinge auf der Erde, die nicht sehr einfach zuerklären sind und manches Mal nur durch ein Dogma der Wissenschaft am Leben erhalten werden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf - so die Devise vieler Wissenschaftler und selbst ernannten Experten. Das müssen wir ändern, indem wir kritische Fragen stellen und nicht alles als gegeben hinnehmen.

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