21. November 2011
Outrage: Government Forces Private Citizens to Pour Bleach on Home-Grown Organic Food *Video*
USA: Naturbelassene Lebensmittel beschlagnahmt- Selbstversorgung unerwünscht! (Video)
Ein Farmer (Selbstversorger) lud zum Essen ein. Kaum fing man mit dem Kochen an, kam eine US-Behörde vorbei und bestand darauf, dass die Lebensmittel vernichtet werden.
Begründung:
Die Lebensmittel haben keine Label-Aufkleber (selbstangebaute Kartoffeln und Gemüse)
Die Lebensmittel haben kein Barcode (Strichcode)
Keine Verpackung
Keine Genehmigung zum Anbau als Bauer
Vorgekochte Lebensmittel waren nicht in der erforderlichen Temperatur, als die Behörde vorbei kam.
Die Behörde sagte ernsthaft, dass es sich hier (Bio-Produkte hauptsächlich) um biologischen Sondermüll handelt.
Dieser müsse entsorgt werden. Auch frisches Gemüse.
Aber man können ihn auch noch an Schweine verfüttern.
Das Ganze vor dem Hintergrund oder deswegen, weil wegen der wirtschaftlichen Depression in den USA immer mehr Menschen zu Selbstversorgern werden, zudem von den gefertigten Produkten offenbar krank werden. Laut Aussagen im Video, bekommen Kinder davon Allergien und Zucker.
Es wird immer absurder. Der Mensch als Konsumknecht.
Quelle :
http://marktorakel.blogspot.com/2011/11/usa-naturbelassene-lebensmittel.html
6. Februar 2011
19. Januar 2011
Fastfood macht dumm
Fastfood macht dumm
Von Gesundheits-News | Januar 19, 2011
Eine falsche und ungesunde Ernährung macht nicht nur dick, sondern schädigt neben der körperlichen Gesundheit auch das Gehirn. Bisher war allerdings unklar, ob sich eine Gewichtszunahme negativ auf das Gehirn auswirkt oder ob verkleinerte Hirnregionen Schuld an der Fettleibigkeit sind. Nun zeigen zwei neue US-amerikanische Studien, dass eine falsche Ernährung und Übergewicht ganze Hirnregionen schrumpfen lassen. Zudem wird ein Teufelskreislauf in Gang gesetzt, denn die veränderten Hirnareale lassen ihre Besitzer einen verstärkten Appetit entwickeln, so dass noch mehr gegessen wird. Allerdings steht eine ungesunde Ernährung am Anfang dieser ungünstigen Wechselwirkung.
Dr. Antonio Convit vom Nathan Kline Institute für Psychiatrieforschung in New York untersuchte mit seinem Team die Gehirne von 44 übergewichtigen und 19 normalgewichtigen Probanden, die alle über 50 Jahre alt waren mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen. Im Rahmen dieser Untersuchung analysierten die Wissenschaftler das Volumen diverser Hirnregionen und deren Wassergehalt. Ein hoher Wassergehalt weist auf Schäden im Nervengewebe hin. Zudem ermittelten die Mediziner die Blutwerte des Eiweißstoffs Fibrinogen, der ein Indikator für Entzündungsprozesse ist.
Quelle :
http://www.heute-gesund-leben.de/gesundheit/fastfood-macht-dumm-3394.html
15. Januar 2011
8. Januar 2011
4. Januar 2011
Fertigprodukte: Die Wahrheit über Industrie-Essen
Fertigprodukte: Die Wahrheit über Industrie-Essen
Kein Schnippeln, kein Kochen, kaum Abwasch und im Handumdrehen eine warme Mahlzeit - Fertigprodukte sind wunderbar praktisch. Aber sind sie auch gesund?
Fertigessen aus der Dose spart zwar Zeit, enthält aber auch viele Zusatzstoffe© Colourbox
Salat aus der Tüte, Gemüsesuppe zum Anrühren, die Komplettmahlzeit in der Aluschale - das Angebot an Fertigprodukten ist riesig. Wo Zeit, Talent oder Lust fehlen, hat die Industrie stets eine Lösung parat, und wer will, kann ihr die Nahrungs-Zubereitung komplett überlassen. In modernen Küchen muss nicht einmal mehr ein Herd stehen, es gibt ja reichlich Auswahl an Gerichten für die Mikrowelle. Zwei Drittel unserer Lebensmittel sind industriell verarbeitet, Tendenz steigend.
Convenience-Food - so nennt man im Lebensmittelhandel die große und ständig wachsende Gruppe der Fertigprodukte. Convenience heißt übersetzt Annehmlichkeit. Und dieser Name ist Programm; handelt es sich doch um Lebensmittel, bei denen uns die Industrie schon einen Teil der Arbeit abgenommen hat: Je nach Bearbeitungsgrad ersparen sie uns nur die Vorbereitung oder gleich die komplette Zubereitung inklusive Abschmecken.
Grobe Faustregel: Je stärker verarbeitet das Lebensmittel ist, desto mehr Zusatz- und Aromastoffe stecken in der Regel drin. Es gibt Ausnahmen, doch es lohnt sich, diese Regel im Kopf zu behalten. Dann werden Sie nämlich automatisch skeptisch, wenn auf einer Tütensuppe von erntefrischem Gemüse die Rede ist.
Die Bequemlichkeitsfalle
Keine Frage - Convenience spart eine Menge Zeit. Und die Lieblings-Tiefkühl-Pizza schmeckt immer gleich lecker, egal, ob in Bayern oder an der Nordseeküste. Das hat jedoch seinen Preis: Um Qualität und Geschmack konstant zu halten, setzen die Hersteller fast immer Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker ein. Je höher der Grad der Verarbeitung, desto mehr. Dass etwa Brokkoli-Tütensuppe nach Brokkoli schmeckt, liegt nicht am Brokkoli, sondern an chemischer Nachhilfe.
Das namengebende Gemüse solcher Suppen ist nämlich meist nur in Spuren enthalten. Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe? Fehlanzeige. Manche Hersteller versuchen, den mangelnden Gesundheitswert durch Vitaminzusätze auszugleichen. Doch was Gemüse so gesund macht, ist das Zusammenspiel unterschiedlichster Stoffe, die in isolierter Form schlichtweg nicht dieselbe Wirkung haben und unter Umständen sogar schädlich sein können.
Am Tropf der Industrie
An jedem Fertigprodukt, das auf den Markt kommt, waren Food-Designer, Chemiker und Technologen beteiligt. Sie sorgen dafür, dass unseren Geschmacksnerven der Eindruck einer echten Mahlzeit und echter Produkte vermittelt wird. Oft sind sie dabei sogar besser als die Natur. So sind zum Beispiel vielen Kindern Erdbeeren heute schon nicht mehr süß und erdbeerig genug. Ihnen ist der Geschmack der industriellen Kopie aus Milchshakes oder Joghurts vertraut, das Original kann da nicht mithalten. Solche Geschmackserlebnisse prägen ein Leben lang: Wer größtenteils mit Fertig- statt mit frischen Produkten aufwächst, wird als Erwachsener schwerlich von echtem Obst und Gemüse zu überzeugen sein.
Das Komplettmenü aus der Mikrowelle ist wunderbar praktisch. Kein Schnippeln, kein Putzen. Aber auch: wenig Spielraum für eine individuelle Ernährung. Wer das Kochen allein den Lebensmittelkonzernen überlässt, hat kaum noch Einfluss darauf, wie viel Fett, Salz und Zucker er zu sich nimmt - Stoffe, die in Fertiggerichten meist reichlich vertreten sind. Zudem vergessen wir vor lauter Bequemlichkeit leicht, dass sich vieles auch mit ein paar Handgriffen selber machen lässt. Aus echten Zutaten. Und ganz ohne Geschmacksverstärker.
Schnelles Essen aus Pulver, Brei oder Eisblock
Nahrungsmittelkonzerne stellen Speisen in fast jeder Beschaffenheit her: Pulver für Suppen, Breiiges in der Konservendose zum Aufwärmen, Eisblöcke, aus denen sich schnell ein Mittagessen fabrizieren lässt. Das Angebot der Industrie wird immer größer. Es gibt:
- Tiefkühlkost
- Konserven
- Instant-Produkte
- Produkte aus dem Kühlregal
- Ungekühlte Komplettmahlzeiten
- Bio-Fertigprodukte
Tiefkühlkost: Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an tiefgekühltem Gemüse und Obst. Da es direkt nach der Ernte schockgefroren wird, ist es in punkto Vitamingehalt der Frischware oft überlegen. Durch den Kälteschock bleiben Geschmack und Farbe gut erhalten, sodass in der Regel nur wenig Zusatzstoffe nötig sind. Konservierungsstoffe werden bei Tiefkühlprodukten nicht gebraucht. Bei TK-Pizza und -Fertiggerichten lohnt ein Blick auf die Zutatenliste: Oft enthalten sie reichlich Fett.
Konserven: Sie sind praktisch endlos haltbar, das hat jedoch seinen Preis: Vitamine bleiben bei der Konservierung fast immer auf der Strecke. Zu empfehlen sind aber Hülsenfrüchte (außer Erbsen) und Tomaten aus der Dose.
Instant-Produkte: Gemüsecremesuppe oder Kartoffelpüree in Pulverform, Nudeln mit Gulasch, das man nur mit heißem Wasser aufgießen muss, und das Ganze praktisch unbegrenzt haltbar - so viel Bequemlichkeit ist nur mit reichlich Zusatzstoffen zu haben.
Produkte aus dem Kühlregal: Auch im Kühlregal wird die Auswahl immer größer. Neben Pizzateig, vakuumverpackter Pasta und Saucen gibt es mittlerweile auch fertige Pfannkuchen, Kartoffelkloßteig, Suppen und sogar komplette Gerichte. Vorteil des so genannten Chilled Food: Die Produkte sind frisch und kommen darum mit deutlich weniger oder sogar ganz ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe aus. Allerdings sind sie dadurch auch nur begrenzt haltbar.
Ungekühlte Komplettmahlzeiten: Wenn sich eine komplette Mahlzeit ohne Kühlung halten soll, kann man davon ausgehen, dass sie kaum noch Vitamine, dafür aber eine Reihe von Zusatz- Konservierungsstoffen enthält.
Bio-Fertigprodukte: Mittlerweile gibt es viele Fertigprodukte und -gerichte auch in Bio-Qualität. Der Vorteil: Die Rohstoffe stammen vom Öko-Bauern, der auf chemisch-synthetische Dünge- und Spritzmittel verzichtet. Das schont die Umwelt und die eigene Gesundheit. Auch bei der Verarbeitung kommen keine Geschmacksverstärker zum Einsatz, Farb-, Hilfs- oder Aromastoffe sind nur sehr eingeschränkt erlaubt. Trotzdem: Fett bleibt Fett, auch wenn es Bio ist. Eine Tiefkühl-Pizza aus dem Ökoladen schlägt daher kalorienmäßig nicht weniger zu Buche als eine aus dem Supermarkt.
Ruth Hoffmann
Quelle:
http://www.stern.de/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/fertigprodukte-die-wahrheit-ueber-industrie-essen-615756.htmlDas ist wirklich drin !
Das ist wirklich drin
Die Liste mit Lebensmittel-Plagiaten der Verbraucherzentrale Hamburg hat für Furore gesorgt. Wir zeigen die Beispiele aus deutschen Supermarktregalen - und wie einige Hersteller reagiert haben.
Wasabi ist eine Art Meerrettich, der vor allem in der japanischen Küche als scharfes Gewürz benutzt wird. Die "Wasabi-Erdnüsse" der Firma Lorenz werden ihrem Namen jedoch nicht gerecht - wie die Verbraucherzentrale berichtet, enthalten sie nicht die Spur von Wasabi. Stattdessen werde der Geschmack durch Algenkonzentrat, Aromen und Geschmacksverstärker imitiert.
Mit dem Vorwurf des Plagiats konfrontiert, veröffentlichte die Herstellerfirma Lorenz auf ihrer Homepage eine lange Erklärung: Man habe den Kunden nicht täuschen wollen, es habe sich jedoch gezeigt, "dass Varianten ohne Meerrettichpulver von der Mehrheit der Verbraucher geschmacklich bevorzugt wurden". Aufgrund der zahlreichen Beschwerden werde man jedoch Rezeptur und Aufmachung des Produktes erneut prüfen.
Screenshot: sueddeutsche.de/ Quelle: www.lorenz-snackworld.de
Das ist wirklich drin
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Da strahlen die Gesichter auf der Verpackung: Für ihre "Mini Keksbolde" wirbt die Firma Delacre mit dem Begriff "Schoko". Tatsächlich handelt es sich bei der Keksfüllung um eine Kakaocreme mit Schokoladenimitat, das unter anderem aus fettarmem Kakaopulver, Zucker und gehärtetem Pflanzenfett besteht.
Auch in diesem Fall hat sich der Hersteller per Homepage gerechtfertigt: "Die Bezeichnung 'Schoko' steht für eine Geschmacksrichtung, wie sie bei Produkten anderer Hersteller, bei denen Kakao verwendet wird, üblich ist." Auf der Verpackung sei deutlich vermerkt, dass es sich um Kekse mit Kakaocremefüllung handelt. Dennoch prüfe man zurzeit, ob man die Bezeichnung "Schoko" auf der Verpackung nicht ändern könne.
Das ist wirklich drin
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Dieser Käse sieht zwar aus wie Schafskäse, enthält aber vor allem billiges Pflanzenfett (statt Milchfett) und Magermilch aus Kuhmilch (statt Schafsmilch). Analogkäse wird vor allem in der Gastronomie verwendet - und dort oft fälschlicherweise als "Schafskäse" angeboten.
Das ist wirklich drin
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Dieser Käse ist leicht mit echtem Schnittkäse zu verwechseln, dabei handelt es sich um eine sogenannte Schmelzkäsezubereitung - und die besteht nur zu 65 Prozent aus Käse. Der Rest sind Zusatzstoffe wie Schmelzsalze und Aromen.
Der Hersteller schreibt auf seiner Homepage aber klar: "Fol-Epi-Produkte sind keine Käse-Imitate!" Dass es sich um Schmelzkäse handelt, werde auf der Packung angegeben. Bei der Nuss-Variante werde dieses Verfahren angewendet, "damit die Nüsse knackig und in den Käsescheiben haften bleiben".
Das ist wirklich drin
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So lecker dieser Putensalat auf der Verpackung auch aussieht - natürlich gewachsenes Fleisch befindet sich darin kaum. Die Putenstückchen im Salat bestehen aus mechanisch behandelten Fleischstückchen: Form-Putenfleisch und dem noch billigeren Form-Hähnchenfleisch.
Das ist wirklich drin
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Pesto, die italienische Pastasauce, besteht ursprünglich aus frischem Basilikum, Pinienkernen, Olivenöl, Parmesan oder Pecorino und Gewürzen. Verbraucherschützer haben nun herausgefunden, dass in der Buitoni-Sauce aus dem Supermarkt vor allem Sonnenblumenöl, Cashewkernpulver und minderwertiger Hartkäse zu finden ist.
Das ist wirklich drin
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"Premium Eiskrem Vanille mit Sahne verfeinert" - da läuft einem schon vom Lesen das Wasser im Mund zusammen. Allerdings enthält dieses Eis kaum echte Vanille und Milchfett - auch wenn Verpackung und die gelbliche Farbe samt schwarzen Pünktchen das suggerieren. Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass im Eis überwiegend synthetisches Vanillin und Kokosfett enthalten sind.
Die Aldi Einkauf GmbH hat bereits reagiert: Sie versicherte schriftlich und mündlich, dass das bemängelte Eis des Lieferanten R&R, Osnabrück, sofort aus dem Sortiment entfernt wurde. Bei den anderen Lieferanten dieser Eissorte werde kein synthetisches Vanillin eingesetzt.
Das ist wirklich drin
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Nur wenn ein Brot zu 90 Prozent aus Vollkornmehl besteht, darf es sich auch Vollkornbrot nennen. 60 Prozent sind es bei diesen Toastbrötchen - der Rest wird mit Weizenmehl gestreckt und mit Gerstenmalzsirup gefärbt.
Das ist wirklich drin
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Wer bei diesen "Hähnchenschnitten Wiener Art" damit rechnet, ein Schnitzel, also natürlich gewachsenes Fleisch, zu essen, liegt falsch. Vielmehr bestehen sie - wie im Kleingedruckten angegeben - aus "fein zerkleinertem Hähnchen- und Putenfleisch".
Damit die Verbraucher diese "Hähnchenschnitten" in Zukunft nicht mehr mit Schnitzel verwechseln, will der Anbieter nun prüfen, ob die Bezeichnung geändert werden kann.
Das ist wirklich drin
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Der naheliegende Gedanke, dass an der Herstellung dieses Sirups tatsächlich Haselnüsse beteiligt waren, ist falsch. Dank der kleingedruckten Zutatenliste lässt sich erkennen, dass neben Zucker und Wasser vor allem Aromen und Farbstoffe für den Geschmack sorgen.
Das ist wirklich drin
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Auf der Verpackung des Kamille-Ingwer-Tees sind neben diesen beiden Zutaten auch Vanille und Honig abgebildet. Dabei sind die im Tee gar nicht zu finden. Stattdessen enthalten die Teebeutel Honig-, Vanille- und Sahnearomen.
Das ist wirklich drin
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Diese Marshmallow-Pasten suggerieren sowohl durch ihre Namen "Strawberry" und "Raspberry" und durch die abgebildeten Beeren, dass sich in der Masse tatsächlich Erd- und Himbeeren befinden. Sieht man sich allerdings die Zutatenliste ganz genau an, stellt man fest, dass außer Stärkesirup, Zucker und Trockeneiweiß nur Aromastoffe enthalten sind.
Das ist wirklich drin
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In dieser Packung stecken nicht, wie zu erwarten, 100 Prozent Bohnenkaffee: Elf Prozent machen Karamell und Maltodextrin aus.
30. Dezember 2010
21. Dezember 2010
Wie Gutfried & Co. Schweinefleisch als Geflügelwurst verkaufen
abgespeist.de: Gutfried Geflügelwurst |
Wie Gutfried & Co. Schweinefleisch als Geflügelwurst verkaufen
08.12.2010
Dokumente & Links |
Außen Geflügel, innen Schwein: Viele Wurstfabrikanten deklarieren ihre Produkte als Geflügelware, mischen jedoch oft einen Großteil Schweinefleisch bei. Verbrauchertäuschung betreibt zum Beispiel der „Geflügelwurst-Spezialist Nummer Eins“ (Gutfried über Gutfried), wie die Verbraucherorganisation foodwatch heute auf der Internetplattform abgespeist.de öffentlich machte: In einer Wurst von Gutfried ist der Anteil von Schweinefleisch fast ebenso groß wie der von Putenfleisch. Während der Hersteller das Produkt jedoch groß auf der Vorderseite als „Puten Cervelatwurst“ bewirbt, werden die Kunden nur im Kleingedruckten auf der Rückseite auf den Anteil Schweinefleisch hingewiesen.
„Ein Schwein im Federkleid einer Pute – das ist irreführend und ärgerlich nicht nur für diejenigen, die aus religiösen Gründen Schweinefleisch meiden und sich auf die Produktbezeichnung verlassen“, erklärte Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel. Auf der Internetseite abgespeist.de können sich Verbraucher mit Protest-E-Mails direkt bei den Herstellern von Mogelprodukten beschweren.
Fettarmes Geflügelfleisch ist bei den Verbrauchern beliebt, der Absatz in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Ohne das fettreichere Schweinefleisch wären viele Wurstwaren wenig schmackhaft und nicht schnittfest. „In der Werbung deklarieren die Hersteller das Schweinefleisch so klein wie möglich, weil es offenbar nicht verkaufsfördernd ist“, so Anne Markwardt von foodwatch. In nicht einmal 2-Millimeter-großer Schrift verweist Gutfried erst in der Zutatenliste auf der Rückseite auf den Anteil Schweinefleisch – während das Geflügelfleisch mehrfach bereits auf der Vorderseite und in bis zu fünffacher Schriftgröße ausgelobt wird. Auf Anfrage von foodwatch erklärte Hersteller Gutfried, dass er eine „doppelte“ Kenntlichmachung des Schweinefleischs nicht für „erforderlich“ halte. Anne Markwardt: „Das ist eine scheinheilige Rechtfertigung, wenn sich Gutfried nicht zu schade ist, die kaum größere Menge Geflügel doppelt und dreifach und gleich auf der Vorderseite auszuloben. Die Lebensmittelindustrie erwartet vom Verbraucher detektivischen Einsatz um herauszufinden, was in ihren Produkten tatsächlich drin steckt – das ist das Gegenteil von Transparenz und Kundenorientierung. Das Gerede vom mündigen Verbraucher entlarvt sich von selbst, wenn die Unternehmen ihre Kunden mit solchen Kennzeichnungen verhöhnen.“ 100 Gramm der Gutfried-Cervelatwurst werden aus 64 Gramm Puten- und 58 Gramm Schweinefleisch hergestellt (Gewichtsverlust durch die Räucherung).
Auch andere Hersteller verkaufen Produkte mit Schweinefleischanteil als Geflügelwurst:
- Die „Ja! Geflügel-Mortadella“ von Rewe besteht nach Herstellerangaben auf Nachfrage aus etwa 15 Prozent Schweinespeck. In der Zutatenliste ist der Anteil mengenmäßig nicht einmal angegeben.
- Die „Böklunder Premium GeflügelWürstchen“ enthalten zwar „nur“ 5 Prozent „Speck“ – dass überhaupt Schweinefleisch drin ist, ist jedoch auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen.
- In der „WeightWatchers Premium Puten Salami“ steckt wie beim Gutfried-Produkt fast so viel Schweine- wie Putenfleisch.
- Der Handelskonzern Lidl hat nach einer Anfrage von foodwatch dagegen angekündigt, sein Produkt „Dulano Delikatess Geflügel-Leberwurst“ umzubenennen und künftig verständlich als „Leberwurst fein mit Geflügel- und Schweinefleisch“ zu verkaufen.
Redaktioneller Hinweis
Mehr Informationen zur Puten Cervelatwurst von Gutfried: http://www.abgespeist.de
Bildmaterial einschließlich einer Fotostrecke mit anderen Geflügelfleischprodukten zum Herunterladen: http://www.foodwatch.de/material-abgespeist .
17. Dezember 2010
6. Dezember 2010
5. Dezember 2010
17. November 2010
Lebensmittelbuch bleibt Geheimsache
08.11.2010/10:47
Lebensmittelbuch bleibt Geheimsache
Gericht lehnt Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen ab
Fruchtkremfüllung ohne jede Spur von Frucht, Schokoladenpudding mit nur einem Prozent Kakao-Anteil: Verbraucher dürfen weiterhin nicht erfahren, wie solche irreführenden Festlegungen im Deutschen Lebensmittelbuch zustande kommen. Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster hat am Dienstag (02.11.2010) eine Berufungsklage der Verbraucherorganisation foodwatch auf Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen der staatlichen Lebensmittelbuchkommission abgewiesen (Az. 8 A 475/10). „Wir teilen die Gesetzesauslegung der Richter nicht. Sobald uns die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt, werden wir prüfen, ob wir Revision gegen die Entscheidung beantragen“, sagte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.Die Lebensmittelbuchkommission legt in ihren „Leitsätzen“ so genannte „Verkehrsbezeichnungen“ für Lebensmittel fest, die bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle spielen. Dabei mutet sie den Verbrauchern oft irreführende Begriffe zu – so wurde festgelegt, dass zusammengeklebte Fleischstücke ohne besonderen Hinweis als „Schinken“ verkauft werden dürfen oder Kartoffelsalat nur 20 Prozent Kartoffeln enthalten muss. Die Protokolle der nicht öffentlichen Sitzungen bleiben geheim. Den vom Bundesverbraucherministerium ernannten 32 Mitgliedern der Kommission, darunter Lobbyisten der Nahrungsmittelindustrie, ist eine „Verschwiegenheitspflicht“ auferlegt.
foodwatch hatte Ende 2007 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht, um unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) eine Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen der Lebensmittelbuchkommission zu erreichen. Das Oberverwaltungsgericht bestätigte nun das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Köln (Az 13 K 119/08) im Ergebnis, wenn auch mit abweichender Begründung. Demnach unterliegen die Beratungsergebnisse in den Protokollen keinem Vertraulichkeitsschutz und werden nunmehr an foodwatch herausgegeben. Allerdings bleibt die Einsicht in die Protokolle insgesamt verwehrt. Die Öffentlichkeit erfährt damit weiterhin nicht, wie die Entscheidungsfindung in der Kommission abläuft und welche Interessen von wem mit welchen Argumenten vertreten werden.
Das Oberverwaltungsgericht sieht eine Gefahr darin, dass durch die Veröffentlichung von Protokollen bei zukünftigen Beratungen der Lebensmittelbuchkommission die notwendige Atmosphäre der Offenheit und Unbefangenheit fehle. Die Vertraulichkeit der Beratungen sicherzustellen ist ein Ausschlussgrund für die Herausgabe von Informationen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (§ 3 Nr. 3b IFG). Anders als im IFG verlangt, stellten die Richter jedoch keine begründete Prognose auf, dass durch Bekanntwerden der Protokolle eine ernsthafte, konkrete Gefahr für die Beratungen der Lebensmittelbuchkommission entsteht. Zudem führt das Urteil dazu, dass die Geheimhaltung der Informationen auch über den Zeitpunkt der eigentlichen Beratung hinaus wirksam ist. „Eine solche Auslegung ist weder mit dem Wortlaut des Informationsfreiheitsfreiheitsgesetzes noch mit der damit verbundenen Transparenz behördlicher Entscheidungen in Einklang zu bringen“, erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.
Quelle :
http://www.rodenkirchen.de/html/shownews.php?id=3875&ref=nf
4. November 2010
Heilpflanzen sollen vom freien Markt verschwinden
Das Verbot traditioneller Heilpflanzen muss der Bürger verhindern!
Schützen Sie Ihre Rechte
Wenn Sie der Meinung sind, dass jeder frei entscheiden können soll, ob und welche Heilpflanzen er zu sich nimmt und ob er sich im Krankheitsfall einer Heilpflanzentherapie unterziehen möchte oder nicht, dann unterstützen Sie die Petition für einen freien Handel mit Heilpflanzen.
Heilpflanzen sollen – wie Arzneimittel – nur noch nach kostspieligen Zulassungsverfahren verkauft werden dürfen
Ab 1. April 2011 soll der Verkauf von Heilpflanzen und ihren Produkten in der EU nur noch unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Die Europäische Richtlinie zur Verwendung Traditioneller und Pflanzlicher Medizinischer Produkte (THMPD – für engl. Traditional Herbal Medical Product Directive) will das Zulassungsverfahren für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden, vereinheitlichen.
Konkret bedeutet dies, dass Heilpflanzen (Gewürze fallen nach wie vor in die Rubrik Lebensmittel) und ihre Produkte in der EU nur noch dann verkauft werden dürfen, wenn sie eine der drei folgenden Bedingungen erfüllen:
- Sie durchliefen ein bestimmtes Zulassungsverfahren (das sechsstellige Summen verschlingen kann), verfügen über eine entsprechende Lizenz, was den Zulassungsbedingungen von Arzneimitteln entspricht und werden nach derselben kostspieligen Herstellungspraxis
produziert wie auch pharmazeutische Produkte. - Sie gelten als traditionelle Heilmittel, weil sie seit mindestens 30 Jahren als solche angewandt werden (davon 15 Jahre in der EU) und sich dabei als sicher und effektiv erwiesen haben.
- Ihnen wird keine Heilwirkung zugeschrieben und sie werden daher auch nicht als Heilmittel eingesetzt.
Welche Folgen wird diese Richtlinie für uns alle haben können?
Neue Heilpflanzenkombinationen werden illegal
Punkt 2 bezieht sich auf die Verwendung einer einzelnen Pflanze oder einer bestimmten Kombination. Neue Kombinationen z. B. unter Einbeziehung anderer bewährter Heilpflanzen etwa zur Erweiterung des Wirkspektrums oder zur Ausnutzung synergistischer Eigenschaften werden damit unmöglich gemacht.
Traditionelle Heilpflanzen aus Nicht-EU-Ländern werden illegal
Die Richtlinie betrifft insbesondere solche Heilpflanzen und ihre Produkte, die in der EU als neu und innovativ gelten. Auch wenn sie in ihren Ursprungsländern seit Tausenden von Jahren erfolgreich eingesetzt werden, nützt ihnen das in der EU nicht viel. Dort müssten sie seit mindestens 15 Jahren als sicher und effektiv bekannt sein. Sind sie das nicht, müssen sie aufwändige und teure Zulassungsverfahren durchlaufen, die sich kleine Firmen nicht leisten können. Die großen Pharmakonzerne jedoch können das wohl. Sie sind es dann auch, die folglich – für uns alle – entscheiden, ob sie uns Heilpflanzen angedeihen lassen möchten (und wenn ja, welche) oder ob sie chemisch-synthetische Produkte für viel besser erachten. In den Genuss dieser Heilpflanzen kommen wir dann aber nur, wenn wir die geforderten Preise bezahlen – und die können von den Pharmamultis (mangels Konkurrenz) beliebig festgelegt werden. Doch auch wenn sich manch mittelständisches Unternehmen die hohen Zulassungskosten leisten könnte, werden diese selbstverständlich auf den Endpreis umgelegt und gehen folglich in jedem Fall zu Lasten des Bürgers.
TCM und Ayurveda in Gefahr
Es geht also unter anderem um Heilpflanzen und deren Produkte, die aus China, Indien, Japan oder sonst einem Land stammen, das nicht zur EU gehört. Die Anwendung von traditioneller Medizin aus fernen Ländern wird somit für EU-Bürger zu einem unerfüllbaren Traum.
Den Naturheilverfahren wie der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), der Ayurvedischen Medizin, http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ayurveda.html Naturheilprodukten aus dem Amazonasgebiet und vielen anderen wird auf diese Weise jede legale Basis genommen – und das, obwohl sie in ihren Heimatländern teilweise eine längere Tradition pflegen als bei uns die Schulmedizin.
Therapeuten dürfen dann auch nicht mehr pflanzliche Arzneimittel oder Tees aus Heilpflanzen verordnen, wenn diese nicht einen der oben genannten Punkte erfüllen (wobei Punkt drei in diesem Fall verständlicherweise automatisch wegfällt).
Künftige Lizenzen in der Hand der Pharma-Vertreter
Lizenzen bzw. Genehmigungen werden vom HMPC-Ausschuss (Committee on Herbal Medicinal Products = Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel) der Europäischen Arzneimittelagentur kontrolliert.
Dieser Ausschuss ist überproportional stark mit „konventionellen“ Pharmakologen und kaum mit Vertretern der Naturheilkunde besetzt. Das bedeutet, sollte die Zulassung für ein wirksames pflanzliches Heilmittel beantragt werden, so kann sie verwehrt werden, wenn der Ausschuss der Meinung ist, der Absatz anderer pharmazeutischer Produkte könne darunter leiden.
Aus demselben Grund werden vermutlich nur solche pflanzlichen Arzneimittel zugelassen werden, die einerseits nicht zufällig auch hohe Vitalstoffgehalte aufweisen (was unter Umständen den Patienten tatsächlich nützen könnte) und die andererseits nur für geringe Beschwerden Anwendung finden – um allopathischen Medikamenten den Rücken frei zu halten.
Wahres Ziel der neuen Richtlinie
In Wirklichkeit wird mit der geplanten Neuerung die Machtposition der Pharmaindustrie weiter ausgebaut – ob absichtlich oder ganz nebenbei, während die freien Wahlmöglichkeiten (und ziemlich sicher auch die Heilmöglichkeiten) der Bürger eingeschränkt werden sollen. Das alles wieder einmal unter dem bekannten Vorwand, den Verbraucher vor den „fürchterlichen“ Giften aus der Natur schützen und bewahren zu wollen – auf dass auch der Letzte erkennen möge, wie „unendlich sicher und heilsam“ die Pillen und Therapien unserer Pharmagiganten sind.
Unterstützen Sie die Petition, um auch in Zukunft Heilpflanzen frei wählen zu können!
Hier geht es zur Petition zur Freiheit für Heilkräuter
Quelle:
u. a. Alliance for Natural Health
Quelle 2
http://www.zentrum-der-gesundheit.de
22. Oktober 2010
21. Oktober 2010
Boy Allergic To Food
A young Australian boy who's allergic to everything except water remains a mystery to his doctors. His condition so rare, there's no name for it, let alone a cure. CBS News' Karina Mitchell reports.
7. Oktober 2010
Der Urzeit-Code: Elektrofeld statt Gentechnologie
Der Urzeit-Code:
Elektrofeld statt Gentechnologie
„Ja“, lächelt Ebner vielsagend – und greift nach einem unscheinbaren Pflanzentopf. „Das ist ein Farn. Also ein ganz gewöhnlicher Wurmfarn, wie ihn jedermann kennt.“ „Stimmt“, bestätigt Felix, während er das kleine, etwas kümmerlich anmutende Ding mustert. „So einen Wurmfarn besitze ich auch“, kommentiert er. „Mit dem Unterschied, daß meiner etwas schöner ist als der hier...“
„Der hier spürt jetzt natürlich den Herbst“, schmunzelt Ebner. Und fährt dann fort: „Die Sporen eines solchen gefiederten Wurmfarns haben wir nun in einem elektrischen Feld behandelt und anschließend großgezogen. Und was daraus entstand, sehen sie hier...“ Ebner deutet auf einen völlig anders gearteten, prächtig ausgewachsenen Hirschzungenfarn mit rund zulaufenden, zungenartigen Blättern.
Kurt Felix blickt ihn herausfordernd an: „Das ist nun also eine Pflanze, die in unserem Jahrtausend in dieser Form noch nie gewachsen ist?!“ „Wie lange das her ist, wissen wir nicht genau“, nickt Guido Ebner. „Aber wir haben Hinweise darauf, daß solche Pflanzen früher einst existiert haben müssen.“
Die Kamera schwenkt zum Foto eines versteinerten Farnblattes aus grauer Vorzeit. Ebner hält einen Moment inne und fährt dann fort: „Wenn Sie die Blätter des Hirschzungenfarns mit diesen Jahrmillionen alten versteinerten Blättern auf dem Foto vergleichen, sehen Sie eine gewisse Übereinstimmung.“ In der Tat: Die Übereinstimmung ist verblüffend.
Felix erklärt dem Publikum, daß die beiden Ciba -Forscher auch entsprechende Experimente mit Weizen und Mais durchgeführt hätten – mit ähnlichem Erfolg. Ebner zupft derweil bereits eine große Maisstaude aus einem Behälter. Auch sie war zuvor mit einem Elektrofeld behandelt worden. „Das ist nun so ein Maisstiel“, erklärt er nicht ohne Stolz. „Wie man sieht, hat dieser ebenfalls eine Besonderheit: Da wachsen nämlich bis zu fünf Kolben auf einem Haufen – an einer Stelle also, wo heute für gewöhnlich eigentlich nur ein einziger Kolben sprießt.“ Eine Art „Ur-Mais“, so sollte sich später herausstellen, wie er in der freien Wildnis in europäischen Gefilden längst ausgestorben ist.
Ein „Ur-Mais aus dem Elektrofeld“? Felix bohrt nach: „Welche Bedeutung haben diese Experimente denn nun konkret?“, will er vom Ciba-Forscher wissen. „Nun, die Bedeutung könnte sein“, antwortet Guido Ebner, „daß wir mit unserer Methode Erbmerkmale, die im Laufe der Evolution durch Aufzucht oder Degeneration verloren gegangen sind, wieder hervorholen und aktivieren können.“ Oder wie er es später formulierte: Aus Nachkommen könne man auf diese Weise gewissermaßen wieder Vorfahren reproduzieren – „und so in der Evolution rückwärts schreiten“.
Aus dem Dornröschenschlaf wecken
Vier Tage nach der Sendung berichtet auch die Basler Zeitung erstmals über die „Suche nach den verlorenen Genen“. Guido Ebners Hauptforschungsgebiet im Ciba-Konzern sei die Aktivierung „schlummernder“ Erbanlagen in Bakterien und Nutzpflanzen, schreibt sie. Als „Wecker“ dienten elektrische Felder: „Die ruhenden Erbanlagen sind Gene, also Bauanleitungen für bestimmte Merkmale oder Funktionen eines Organismus, von denen man annimmt, daß sie irgendwann im Laufe der Evolution nicht mehr gebraucht und deshalb ‚abgeschaltet’ wurden.“ Seitdem – so die Theorie – würden sie als eine Art Ballast von Generation zu Generation weitervererbt. „Guido Ebner versucht nun, solche Gene wieder anzuschalten, indem er zum Beispiel Maiskörner in einem starken elektrischen Feld keimen läßt. Erweist sich diese Technik als erfolgreich, ließen sich vielleicht gar überzüchtete oder degenerierte Pflanzenarten auf diese Weise genetisch auffrischen. Unter Umständen könnte man sogar eine ausgestorbene Pflanzenart auferstehen lassen.“
Vorab bemerkt: In gesundheitlicher Hinsicht gelten elektrostatische Felder heute grundsätzlich als unbedenklich – auch wenn ihre Auswirkungen auf die biologische Evolution immer noch weitgehend im Dunkeln liegen. Weitaus kontroverser diskutiert wird unter dem Oberbegriff „Elektrosmog“ derzeit die Wirkung elektromagnetischer Felder, wie sie beim Fliessen von Strom – bewegten elektrischen Teilchen – durch ein Kabel oder eine Hochspannungsleitung entstehen. Oder die elektromagnetische Strahlung, wie sie etwa von Mobilfunk-Antennen ausgeht.
Guido Ebner und Heinz Schürch arbeiteten ausschließlich mit elektrostatischen Feldern. Feldern also, in denen lediglich Spannung herrscht, aber kein Strom fließt. Für ihre Experimente bauten sie zwischen den Platten eines Kondensators ein statisches Elektrofeld auf. In diesem Feld plazierten sie nach Belieben Sporen, Samen oder Keime. Nach einer bestimmten Zeit wurden diese wieder entnommen und ihrer natürlichen Lebensumgebung zugeführt – wo man sie gedeihen ließ. So simpel der Versuchsaufbau, so verblüffend der Effekt: In zahlreichen Fällen erhielten die beiden Forscher auf diese Weise eine Art „Urform“ der ursprünglichen Pflanzen und Organismen. Als ob gewisse Erbinformationen, die im Laufe der Evolution stillgelegt worden waren, in der nächsten Generation plötzlich wieder aktiv wurden. Mehr noch: Auch Keimung und Wachstum wurden im elektrischen Feld gefördert!
Wissenschaftlich „nicht möglich“
Die Resultate nährten ihren Verdacht, etwas Unglaublichem auf der Spur zu sein. So entwickelte sich etwa – wie später auch im Fernsehen gezeigt – die geschlechtsreife Vorpflanze eines gewöhnlichen, gefiederten Wurmfarns nach der Behandlung im Elektrofeld vollkommen anders, als es Biologen erwarten würden. Nämlich zu einem Hirschzungenfarm! Offensichtlich korrigierte der Wurmfarn also seine ausdifferenzierte Blattform zurück zum ganzen, ungeteiltem Hirschzungen-Phänotyp. Heinz Schürch sagte später gegenüber Journalisten: „Es sieht so aus, als wenn wir durch die Behandlung im elektrostatischen Feld einen Urfarn erhalten hätten, der sich in den kommenden vier Jahren wieder mehr und mehr daran erinnerte, daß er aus einem Wurmfarn entstanden ist. Jedes Jahr sahen die Blätter anders aus, anscheinend hat der Farn die gesamte Evolution in seinem Wachstum durchlaufen.“
Die größte Überraschung folgte bei der Untersuchung der Chromosomen – also der Träger der Gene. Der Wurmfarn besaß 36 Chromosomen, der Hirschzungenfarn dagegen 41. „In der ganzen wissenschaftlichen Literatur“, so Schürch, „wurde noch nie von der plötzlichen Änderung der Chromosomenzahl, die ja für eine Art charakteristisch ist, berichtet.“
Ähnliche Veränderungen beim Winterweizen: Das 1986 den elektrostatischen Feldern ausge set zte Getreide bildete neue Eiweiße aus, die man im ursprünglichen Weizen vergeblich suchte. Zudem produzierte es erstaunlicherweise viel größere Wurzeln als die Kontrollgruppe. Dies hatte den Vorteil, daß die Pflanzen beträchtlich schneller wuchsen. Und: Mitunter trat auch bei diesen Versuchen ein Habitus auf, der genetischen Vorfahren des Weizens glich. So wurden beispielsweise eine rispengrasartige Anordnung kleiner Ährchen und kleine schmale Blätter registriert.
Mais reagierte im Elektrofeld ebenfalls: Für die Versuche überschichtete man 20 Maiskörner in einer Petrischale mit 15 Milliliter Wasser. Die Schale wurde verschlossen und zur Keimung acht Tage im Elektrofeld belassen. Anschließend wurden die Keimlinge in sterile Ackererde eingepflanzt und im Gewächshaus normal weiter kultiviert. Nach 14 Wochen zeigten die Maiskeimlinge im Gegensatz zur „unbehandelten“ Kontrollgruppe deutliche Abweichungen in ihrer Morphologie2). Ebner und Schürch verzeichneten dabei unter anderem:
eine größere Anzahl Kolben pro Pflanze (drei bis sechs Stück anstatt eines oder zwei), einen gedrungenen Habitus im Vergleich zur Norm (breite Blätter, dicker Stengel), eine von der Norm abweichende Positionierung der Kolben (am oberen Stengelende statt in der Blattachse),
Im Maximum generierte man bei den Experimenten eine Maispflanze mit zwölf Kolben: „Ur-Mais“, wie man ihn heute im südamerikanischen Peru noch als Wildform findet! Die Vorteile derart „behandelter“ Pflanzen orteten die beiden Forscher vor allem in der Entwicklung von verbessertem Saatgut. „Die Steigerung der Keimungsrate und Wachstumsgeschwindigkeit“, schrieb Guido Ebner später in seiner Patentschrift, „kann beispielsweise ausgenutzt werden zur Entwicklung von Pflanzen, die in der Lage sind, auch bei ungenügenden Lichtverhältnissen auszukeimen und damit für eine frühere Aussaat in biologischen Randgebieten, die eine nur kurze Vegetationsperiode aufweisen, geeignet sind.“
Weiter könnten Pflanzen, die Eigenschaften von Vorfahren aufweisen, womöglich „für Einkreuzungen mit Nutzpflanzen verwendet werden, um damit degenerative Verluste auf der genetischen Ebene auszugleichen“. Schließlich könnten Pflanzen, die normalerweise eine beschränkte Anzahl Fruchtstände aufweisen, auch dazu gebracht werden, bedeutend mehr Fruchtstände zu erzeugen. So könnte etwa beim Mais „die Ertragsausbeute pro bebauter Flächeneinheit bedeutend gesteigert“ werden.
Wegen dem Kapital wird der Welt eine Erfindung vorenthalten, die so bedeutend und unglaublich wichtig für die Menschheit wäre. Es ist unglaublich und unvorstellbar, wieso dieses Verfahren vertuscht und verheimlicht wurde, anstatt der der Weltbevölkerung nutzbar zu machen! Verbreitet die Informationen und versucht euch vielleicht sogar selbst als Botaniker und generiert Ur-Pflanzen mit diesem Verfahren.
Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gen-Technologie
Quelle
Nebelmaschine
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