4. Oktober 2011
J.P. Morgan Chase "donates" $4.6 Million to NYPD - #OccupyWallStreet
New York City Police Commissioner Raymond Kelly sent CEO and Chairman Jamie Dimon a note expressing "profound gratitude" for the company's donation.
"These officers put their lives on the line every day to keep us safe," Dimon said. "We're incredibly proud to help them build this program and let them know how much we value their hard work."
JP Morgan kauft , äh SORRY spendet der New Yorker Polizei 4,6 Millionen Dollar
Interessant ist in diesem Zusammenhang folgende Meldung:
Das Bankhaus JP Morgan hat gerade die größte Spende in der Geschichte des Instituts an die New Yorker Polizei gezahlt: 4,6 Millionen Dollar. Die Beauftragten der New Yorker Polizei, Raymond Kelly bekundete gegenüber dem Bankhaus seine
„tiefe Dankbarkeit“.
Nur zum Vergleich: JP Morgan besitzt etwa 79 Billionen Dollar in Derivaten. Da ist es doch fast ein Schnäppchen, für grob viereinhalb Millionen Dollar die tiefe Dankbarkeit der New Yorker Polizei einzukaufen. Sie äußerst sich zur Zeit im Zusammendreschen der Demonstranten.
USA: Die Marines kommen – um die Demonstranten an der Wall Street zu schützen
Die Bewegung „Occupy Wall Street!“ (Besetzt die Wall Street!) erlebte am Wochenende eine Überraschung. Army- und Marinesoldaten haben sich Berichten zufolge zu den verschiedenen Protestorten in Bewegung gesetzt. Aber nicht auf Befehl der Heeresleitung, sondern auf eigene Initiative. Ihre selbstgewählte Mission ist nicht die Unterstützung der Polizei, sondern der Demonstranten!
Gerade scheint das „Regime“ in USA in Anfängen dasselbe zu erleben, wie die über Nacht in den westlichen Medien zu „Regimes“ mutierenden Regierungen in Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien (die bis dahin die besten Buddies des Westens waren!). Via Facebook schließen sich die Protestierer zusammen und verabreden sich zu gemeinsamen Aktionen. Ein amerikanischer Frühling im Herbst?
Der Armeeangehörige Ward Reilly postete auf seiner Facebookseite:
http://www.facebook.com/wardpeace
„Ich mach mich auf den Weg dorthin heute abend, und zwar in meiner Uniform. Bis jetzt wollen mich noch weitere 15 Kameraden der Marines dort treffen, ebenfalls alle in Uniform.
Ich möchte die folgende Botschaft an die Wall Street und den Kongreß richten: Ich habe nicht für die Wall Street gekämpft. Ich habe für Amerika gekämpft. Jetzt ist der Kongreß dran. Ich hoffe inständig, daß wir Veteranen als die erste Verteidigungslinie zwischen den Protestierern und der Polizei agieren können. Wenn sie zu den Protestierern durch wollen, um sie niederzuknüppeln, müssen sie zuerst mal durch das verdammte Marine Corps. Das möchte ich sehen, wie ein Cop eine Gruppe von hochdekorierten Kriegsveteranen zusammenknüppelt.
Ich entschuldige mich für meine Tippfehler. Ich tippe das hier ein, während ich nach New York fahre. Wenn wir erstmal da sind, können uns organisieren. Wir machen es am Besten so: wenn Ihr jemanden in Uniform seht, dort sammeln. Um 10 Uhr abends stellen wir uns in Formation.
Wir alle haben einen Eid geschworen, die Verfassung dieses Landes hochzuhalten, zu schützen und zu verteidigen. Und genau das werden wir tun. Ich hoffe, ich seh Euch dort.
Und hier noch was: Das kommt von einem anderen Veteranen, nicht von mir (Ich bin von der Amy, er ist Marine): "… und ich bin auf meinem Weg nach Washington, nicht nach New York …" das ist fantastisch, er ist kein Epaulettenträger … nur ein Soldat, der außer sich ist darüber, was wir in diesem Land geworden ist, wie es auch sein muß.“
Viele Veteranen kapieren es, schreibt Reilly in einem Blog-Thread. „Nur 0,3% unserer Bürger dienen im Militär, und wir sind die, die viel opfern. Alles, was wir im Gegenzug erwarten ist, daß die Bürger die Leute, die sie wählen auch kontrollieren. Das Bild, wie Polizisten oder sonstwer Veteranen mit Pfefferspray traktieren - oder auch nur auf Konfrontation gehen - ist unbezahlbar, wie man so sagt, und wird diesem Land die Augen öffnen, daß es sieht, was aus uns geworden ist. (Vollkommen bescheuert – politisch und polizeistaatlich). Und das ist GENAU das, was ich von meinen Bruder- und Schwesterveteranen erwarte.
… Den Polizisten, die hier mitlesen, möchte ich sagen: Mir ist vollkommen klar, daß ich dadurch möglicherweise, vielleicht auch unvermeidlich in Probleme gerate. Meinen Freunden ist das auch klar.
Mir ist diese Debatte hier eigentlich egal, und ob es Daumen-hoch oder Daumen-runter Votes dafür gibt. Mentale Selbstbefriedigung, nix anderes. Zur Hölle, Leute, raus aus dem Forengeschreibsel und tut was dagegen! Die Entscheidung steht. Ich dachte nur, so ein Forum ist ein nützliches Mittel, um die Aufmerksamkeit von einer ganzen Menge Veteranen zu bekommen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang folgende Meldung:
Das Bankhaus JP Morgan hat gerade die größte Spende in der Geschichte des Instituts an die New Yorker Polizei gezahlt: 4,6 Millionen Dollar. Die Beauftragten der New Yorker Polizei, Raymond Kelly bekundete gegenüber dem Bankhaus seine „tiefe Dankbarkeit“. Nur zum Vergleich: JP Morgan besitzt etwa 79 Billionen Dollar in Derivaten. Da ist es doch fast ein Schnäppchen, für grob viereinhalb Millionen Dollar die tiefe Dankbarkeit der New Yorker Polizei einzukaufen. Sie äußerst sich zur Zeit im Zusammendreschen der Demonstranten.
http://www.ericallenbell.org/group/occupy-wall-street/forum/topics/j-p-morgan-chase-donates-4-6-million-to-nypd
Ist doch wieder sehr interessant. Wenn in Nordafrika und im nahen Osten die Demonstranten vor den Regierungspalästen ihre Not und Wut herausschreien, wird das im Westen mit großer Solidarität gefeiert und gelobt. Die "Regimes", die man dann nötigt, endlich im Namen der Freiheit und Demokratie zurückzutreten, waren bis zu diesem Tag hochgeschätzte Partner. Weigert sich dann jemand und wehrt sich auch noch, wie Gaddafi (der bis dahin ein zuverlässiger Mitspieler war und nach verschiedenen Meldungen sogar im Auftrag der USA Gefangene foltern und vehören ließ, und händchenhaltend mit van Rompuy für's Diktatorenfoto posierte) ... dann muß man natürlich mit der NATO anrücken und Zivilisten bombardieren. Hauptsache, man kommt im hehren Auftrag der Demokratie.
Die eigenen Bürger werden weggeknüppelt vom ... ääähhh ...Regime? Oder Friedensnobelpreisträger Obama? JP Morgan?
Und Merkel (in Österreich übrigens liebevoll "Bundeshenne" genannt) setzt sich bei Jauch in die Show und erzählt uns unverfroren, sie werde ihren Europakurs durchziehen, es sei ihr eigentlich völlig wurscht, daß die weit überwiegende Mehrheit des Volkes das gar nicht will.
Demokratie? Hm?
Wann kommt denn die NATO und bombardiert Berlin und das Regime Merkel, um den Deutschen die Demokratie zu bringen.
Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt
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