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Energiesparlampen die uns Vergiften - Die Energiesparlampe - eine Gesundheitsgefahr? - alles wissen - hr-fernsehen

Energiesparlampen die uns Vergiften - Gift aus Energiesparlampen belastet Raumluft

Gift aus Energiesparlampen belastet Raumluft

Energiesparlampen können bei Betrieb giftige Stoffe abgeben. Das haben Recherchen von Markt ergeben. Eine Untersuchung von Energiesparlampen hat gezeigt, dass eingeschaltete Lampen Dämpfe freisetzen, die im Verdacht stehen, krebserzeugend zu sein. Schon länger war bekannt, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten. Dies wird aber nur freigesetzt, wenn Lampen zerbrechen.

Gift aus Energiesparlampen

Markt hat in einer Stichprobe fünf Energiesparlampen in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis: Ein ganzer Cocktail an Schadstoffen steckt in den getesteten Lampen.

Experte: "Lampen gasen krebserzeugende Substanzen aus"

Markt hat in einer Stichprobe Energiesparlampen unterschiedlicher Hersteller in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis: Alle enthalten deutlich messbare Mengen an Phenol, einem Stoff, der im Verdacht steht, krebserzeugend zu sein. Und nicht nur das: In den getesteten Energiesparlampen steckt ein ganzer Cocktail an giftigen Stoffen. Der vereidigte Sachverständige für Innenraumschadstoffe, Peter Braun, bestätigte Markt, dass diese Stoffe die Raumluft belasten können: "Besonders bedenklich ist, dass alle untersuchten Lampen im Betrieb krebserzeugende Substanzen ausgasen, und das gilt ausgerechnet für die Stoffe, die wir in den höchsten Konzentrationen gefunden haben."

Interview
Markt-Autor Jörg Hilbert © NDR Fotograf: Ulla Brauer

Einem aufmerksamen Markt-Zuschauer fiel ein merkwürdiger Geruch an seinen Energiesparlampen auf. Jörg Hilbert hat recherchiert und war von den Ergebnissen überrascht.

Stand: 18.04.2011 16:17 Uhr

"Ich war überrascht von den Ergebnissen"

NDR.de: Bereits 2009 haben Sie für Markt über die Schattenseite der Energiesparlampe berichtet - die Entsorgung. Worum ging es damals genau?

Markt-Autor Jörg Hilbert © NDR Fotograf: Ulla Brauer Detailansicht des Bildes "Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen, haben nach meiner Meinung in Energiesparlampen nichts zu suchen", so Autor Jörg Hilbert. Jörg Hilbert: Damals ging es um die Problematik des Quecksilbers in Energiesparlampen. Wenn solch eine Lampe in einer Wohnung kaputt geht, können giftige Quecksilberdämpfe entstehen. Insbesondere, wenn Kinder in der Nähe sind, ist also Vorsicht geboten. Hinzu kommt das Thema der Entsorgung. Die meisten Energiesparlampen landen im Hausmüll, eigentlich sind sie aber Sondermüll, der fachgerecht entsorgt werden muss. Mittlerweile gibt es ja in vielen Geschäften Sammelstellen, die kaputte Energiesparlampen entgegennehmen. Das wird aber von den Verbrauchern nur unzureichend genutzt.

NDR.de: Was hat Sie/die Markt-Redaktion veranlasst, Energiesparlampen während des Betriebs auf Schadstoff-Ausstoß zu testen?

Hilbert: Ein Zuschauer hat uns per Mail darüber informiert, dass seine Energiesparlampen nach Phenol riechen würden. Phenol gilt als gesundheitsschädlich. Wir haben die Information deshalb sehr ernst genommen und angefangen zu recherchieren.

NDR.de: Wie sind Sie bei der Recherche vorgegangen?

Hilbert: Wir haben in einer Stichprobe fünf Energiesparlampen namhafter Hersteller gekauft und in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Dort wurden die Lampen auf mögliche Ausgasungen bei Betrieb untersucht. Das Labor hat herausgefunden, dass alle Lampen Stoffe ausgasen, die zumindest im Verdacht stehen, krebserzeugend zu sein.

NDR.de: Hat Sie das Ergebnis verwundert?

Hilbert: Ja, nicht nur ich, auch das Labor war überrascht von den Ergebnissen. Experten meinen, dass viele der gefunden Stoffe in Innenräumen eigentlich möglichst vermieden werden sollten. Überrascht haben mich allerdings auch die Stellungnahmen einiger Hersteller. Da wurde immer wieder auf die niedrigen Konzentrationen verwiesen. So etwas schafft nicht gerade Vertrauen beim Verbraucher. Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen, haben nach meiner Meinung in Energiesparlampen nichts zu suchen.

NDR.de: Wie sieht die Ökobilanz der alten Glühbirne angesichts Ihrer Rechercheergebnisse aus?

Hilbert: Die alte Glühbirne holt auf angesichts der vielen Probleme mit Energiesparlampen. Zuerst das Quecksilber und die Schwierigkeiten bei der Entsorgung, jetzt sind Energiesparlampen auch noch als zusätzliche mögliche Schadstoffquelle in Innenräumen enttarnt.


Reaktionen der Hersteller

Ein Hersteller hat auf die Recherchen von Markt bereits reagiert und angekündigt, "den Einbringungsweg der genannten Stoffe zurückzuverfolgen." Weiterhin gab er an, die Stoffe könnten "aus Klebstoffen und Einzelkomponenten der Lampe stammen".

Ein anderer Hersteller teilte Markt mit, "dass weder die Art der Substanzen noch ihre Konzentration die festgelegten Grenzwerte überschreitet". Dazu der Sachverständige Peter Braun: "Gerade für solche krebserzeugenden Substanzen gilt aber das Minimierungsgebot, sie sollten also möglichst vollständig aus der Umgebung des Menschen verschwinden. Grund dafür ist, dass auch geringste Mengen dieser Stoffe das Risiko erhöhen können, an Krebs zu erkranken."



Gefährliche Energiesparlampen: Quecksilber vergiftet Umwelt

20.04.2009 20:15 Uhr
von Annika Pohle/Jörg Hilbert

Glühbirne verbrennt neben Energiesparlampe © picture-alliance/ dpa Fotograf: Tobias Hase Detailansicht des Bildes Die Energiesparlampe spart Strom und soll so die Umwelt schonen. Doch das Ökowunder hat Schattenseiten. In Energiesparlampen ist Quecksilber enthalten. Das ist hochgiftig und wird zum Problem, wenn es im Hausmüll und dann in der Müllverbrennung landet. Und genau das passiert viel zu oft. Nach Angaben der Lightcycle GmbH werden fast 90 Prozent der in Privathaushalten eingesetzten Energiesparlampen nicht sachgerecht entsorgt.

Energiesparlampen gehören in den Sondermüll

Eigentlich soll ein kleines Zeichen, eine durchgestrichene Mülltonne auf der Verpackung, warnen: Nicht in den Hausmüll werfen! Doch viele Verbraucher nehmen das nicht ernst und wissen gar nicht, dass Quecksilber in den Lampen enthalten ist. Das Entsorgungsunternehmen Lightcycle rechnet mit 80 Millionen falsch entsorgten Lampen jährlich.

Das Problem: Der Gesetzgeber hat die Entsorgung der Lampen nicht ausreichend gesetzlich geregelt. Läden, die Energiesparlampen verkaufen, müssen diese nicht zwingend zurücknehmen. Schärfere gesetzliche Regelungen zur Rücknahme sind bis auf Weiteres vom Bundesumweltministerium nicht geplant. So kann die Rückgabe einer ausgebrannten Lampe für den Verbraucher zum Problem werden. Baumärkte, Supermärkte und Discounter nehmen die Lampen oft einfach nicht zurück. Wer will schon wegen jeder kaputten Lampe zum Recyclinghof fahren. "Also, ab in den Hausmüll", denken sich da viele und erweisen der Umwelt damit einen schlechten Dienst.

Was tun beim Bruch einer Energiesparlampe?

- Zunächst Fenster öffnen und Raum verlassen, 15 Minuten gut durchlüften.
- Keinen Staubsauger benutzen.
- Beim Aufsammeln der Bruchstücke Einmalhandschuhe tragen.
- Mit Karton Bruchstücke zusammenkehren, Reste mit feuchten Papiertüchern, eventuell mit Klebeband aufnehmen.
- Alle Bruchstücke und verwendete Reinigungsutensilien in einem leeren verschließbaren Glasgefäß, etwa einem Einmachglas sammeln; als Sondermüll entsorgen.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

Quecksilber im Hausmüll gelangt in die Umwelt

Auch moderne Müllverbrennungsanlagen können das Quecksilber der im Hausmüll entsorgten Energiesparlampen nicht vollständig zurückhalten. Es kann so in die Umwelt gelangen und Luft, Böden und Gewässer belasten. "Der Mensch nimmt das Quecksilber dann mit der Nahrung und der Luft auf!" warnt Dr. Helmut Köster vom Medizinischen Labor Bremen.

Solange es keine gesetzlichen Grundlagen gibt, sehen die Händler sich nicht in der Pflicht die ausgedienten Lampen und deren Entsorgung zu übernehmen. Also liegt die Verantwortung voll beim Verbraucher: Lightcycle informiert auf seiner Internetseite über kommunale und gewerbliche Entsorgungsstationen. Das Thema bleibt aktuell, schließlich ist es bereits beschlossene Sache: Die Energiesparlampe wird die Glühbirne in den nächsten Jahren komplett ersetzen.


Quelle :

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/wohnen_energie/energiesparlampen119.html

Energiesparlampen die uns Vergiften - Report München Sparlampen

http://www.youtube.com/watch?v=imQyHWz2aY4&feature=related

Energiesparlampen die uns Vergiften - Sigmar Gabriels Energiesparlampen

Energiesparlampen die uns Vergiften - Ausgeknipst! Das Märchen von der guten Energiesparlampe

Energiesparlampen die uns Vergiften - Gift aus Energiesparlampen belastet Raumluft (NDR - Markt vom 18.04.2011)

Energiesparlampen die uns Vergiften - Wie Quecksilber Nerven zerstört

Energiesparlampen die uns Vergiften - Die Quecksilber-Energiesparlampe ist ein Verbrechen an der Menschheit!

Nichts wird zur Wahrheit, nur weil man es oft genug wiederholt

Es gibt sehr viele Dinge auf der Erde, die nicht sehr einfach zuerklären sind und manches Mal nur durch ein Dogma der Wissenschaft am Leben erhalten werden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf - so die Devise vieler Wissenschaftler und selbst ernannten Experten. Das müssen wir ändern, indem wir kritische Fragen stellen und nicht alles als gegeben hinnehmen.

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