Die Nieren liegen beidseitig im hinteren Bereich des Rückens dicht unter dem Zwerchfell. Die rechte Niere liegt etwas tiefer wegen der Leber.
Die Nieren sind umgeben von einer derben Nierenkapsel, die ihrerseits in Baufett eingebettet ist.
Dies dient dem Schutz der Nieren. Außerdem werden die Nieren dadurch an ihrem Platz gehalten (Magersüchtige haben darum oft mit dem Phänomen „Senknieren" zu tun, da sämtliches Baufett bereits abgebaut worden ist.)
Die Nieren sind grob aufgebaut aus dem Nierenbecken, dem Nierenmark und der Nierenrinde. Obenauf tragen die Nieren zwei kleine Hütchen.
Das sind die Nebennieren. Ihre Funtkion ist hauptsächlich eine hormonelle (Nebennierenmark = Adrenalin, Noradrenalin, Nebennierenrinde = Aldosteron, Cortisol). Im Feinaufbau kann man in den Nieren aus kleinsten Nierenkörperchen, die Nephronen beobachten.
Wie tüchtig die Nieren arbeiten, lässt sich leicht erahnen, wenn man bedenkt, dass die Nieren pro Minute ca. 120 ml Primärharn bilden.
Das sind pro Tag runde 180 Liter! Diese werden über komplizierte Vorgänge bis auf ca. 1,5 Liter Urin weiterverarbeitet, indem Wasser und verschiedene Mineralien rückresorbiert werden.
Wenn man sich das betrachtet, dann dürfte man schon mal so gnädig sein, unserem Körper etwas mehr Trinkflüssigkeit (als Lösemittel) zuzugestehen....
Weitere Aufgaben der Nieren sind:
- Ausscheidung der harnpflichtigen Substanzen (Abbauprodukte des Eiweißstoffwechsels, Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin, Salze)
- Ausscheidung von Fremdsubstanzen, wie Giften, Medikamenten, Chemikalien
- Regulation der Elektrolytkonzentration in den Körperflüssigkeiten, und damit
- Aufrechterhaltung des Säure-Basengleichgewichts!!!
- Konstanthaltung des Wassergehalts im Körper und des osmotischen Drucks, ohne den keine Filtration möglich wäre)
- Bildung der Hormone Renin (Elektrolyhaushalt und Regulation des Blutdruck) und Erythropoetin (stimuliert die Bildung der roten Blutkörperchen)
- Umwandlung von Vitamin D-Hormon in seine aktive Form
Am aktivsten sind die Nieren nach der Organzeituhr zwischen 17: 00 und 19:00 Uhr. Bezeichnernder Weise kann man auch nach dieser Zeit, also gegen 20:00 Uhr im Urin eine sogenannte „Säureflut" erkennen.
Das bedeutet, der Urin ist um diese Zeit saurer als sonst. Säure heißt Schlacken, heißt Gifte, heißt raus damit. Um den Körper in dieser Arbeit zu unterstützen, sollten Sie trinken, trinken, trinken.
Auf ganz substanzieller Ebene erleiden die Nieren massiven Schaden durch Schwermetalle, aber auch durch Medikamente und (Alltags-) Drogen.
Wenn dann noch wenig getrunken wird, sind Nierenprobleme vorprogrammiert. Wichtig dabei ist zu wissen, dass jede Nierenbeckenentzündung (Pyelitis/Pyelonephritis) Schaden hinterlässt.
Daher ist jede Blasenentzündung, die hochsteigt ins Nierenbecken, also dann mit Fieber einhergeht und möglicherweise mit Blut im Urin und Flankenschmerz, eine Warnung, sofort etwas zu unternehmen.
Wie die Leber, so sind auch die Nieren zu großer Kompensationsleistung imstande. Sie geben so schnell nicht auf.
Erst, wenn große Bereiche der Nieren funktionsunfähig geworden sind, versagen sie ihren Dienst. Wie die Leber (Leberläppchen) auch, so sind die Nieren in klitzekleine Funktionseinheiten eingeteilt, den Nierenkörperchen und zugehörigem Tubulusapparat.
Bei allen Entgiftungstherapien sollten daher im Vorwege die Nierenwerte gemessen werden. Besonders wichtig dabei: Harnstoff und Kreatinin.
Ist z. B. der Kreatininwert im Serum erhöht, dann ist die Niere schon teilweise funktionsuntüchtig. Wenn die Nieren die harnpflichtigen Substanzen nicht mehr ausreichend aus dem Blut herausfiltern können, reichern sich diese dort an.
Gerne bilden sich in den Nieren auch Nierensteine oder Nierengries. Logisch, dass diese die Nierenfunktion auch behindern. Daher ist es nur ratsam, hin und wieder die Nieren zu reinigen.
Oft geht die Nierenreinigungsprozedur mit Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und starken Emotionen einher. Ein Zeichen, dass die Reinigung mehr als überfällig war. Sie kann aber auch als sehr angenehm empfunden werden.
Als Prophylaxe und Gesundheitspflege sollte die Nierenreinigung regelmäßig durchgeführt werden.
Auszug aus „Heilverfahren aller Krebsarten" von Dr. Hulda Regehr Clark
„Wenn man bedenkt, dass die Nieren unsere Abwasserentsorgungsorgane sind, dann ist es verständlich, dass sich dort Schlackenstoffe und Ablagerungen absetzen können. Deshalb ist es nur verständlich, dass die Nieren und Harnwege von Zeit zu Zeit gereinigt werden müssen, besonders wenn man wenig Wasser trinkt, was eine häufige Unterlassungssünde ist.
Das von Dr. Clark zusammengestellte Nierenreinigungsprogramm besteht aus sieben Teilen.
Alle sind pflanzlich oder Nahrungsergänzungsmittel:
- Hortensien-,
- Wasserdost- (oder Wasserhanf-) und
- Eibischwurzel,
- Goldrutentinktur (bitte weglassen, wenn Sie allergisch dagegen sind oder den Geruch nicht vertragen können),
- Ingwerwurzelkapseln,
- Bärentraubenkapseln (Uva Ursi),
- pflanzliches Glyzerin,
- Vitamin B6 250 mg,
- Magnesiumoxid-Tabletten 300mg,
- Petersilie (frisch besorgen).
Das Nierenreinigungsprogramm eignet sich besonders bei Neigung zu Nierensteinleiden, sowie Infektionshäufigkeit im Nieren/Blasenbereich.
Aber auch bei Bluthochdruck oder Gicht kann es zu erstaunlichen Besserungen führen."
Die Nierenreinigung sollte 4 - 6 Wochen lang durchgeführt werden.
Fast jeder hat Nierensteine und/oder Nierengries in irgendeiner Form, vor allem, wenn auch Gallensteine da sind.
Dazu kommt die Unart, nicht genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Während der Nierenreinigung wird man feststellen, wie übel Urin riechen kann.
Wer Nierensteine hat, sollte niemals kalte Getränke zu sich nehmen!
Alternativ kann man im Sommer immer mal wieder die Nieren auf Hochtouren bringen, indem man drei bis fünf Tage ein Wassermelonenfasten macht.
Das bedeutet, dass man in diesen Tagen nur Wassermelonen isst, viel Wasser (bitte nur stilles, ungekühltes Wasser) trinkt, warme Bäder macht und einen wärmenden Nierengurt oder Nierenschal trägt.
Vorgehen: Aus der Wurzelmischung bereitet man zunächst einen Wurzelsud. Dazu nimmt man von jeder Wurzelmischung ca. 2 Eßl. ab und weicht sie in 2,5 l Leitungswasser (nach Möglichkeit gefiltert und energetisiert) ein; nach mindestens 4 Stunden zum Kochen bringen und 20 Minuten sieden lassen.
All dies soll in Nichtmetalbehältern stattfinden (z.B. Emailletopf oder Jena-Glastopf). Sobald die Temperatur es erlaubt, 60 ml davon trinken, den Rest durch ein Nichtmetallsieb abgießen, die Hälfte in einen ausgekochten Glasbehälter, die andere Hälfte in einen Glasbehälter zum Einfrieren.
Petersiliensud: Einen Bund frische, biologische Petersilie waschen und in 1l Wasser 3 Minuten lang kochen. Wenn hinreichend abgekühlt, 60 ml davon trinken; dann 1/2 l in einem Glasbehälter im Kühlschrank aufbewahren, 1/4 l in einem Plastikgefäß einfrieren; die Petersilie wegwerfen.
Dosierung: Jeden Morgen in einem mittelgroßen Gefäß zusammengießen:
180 ml Wurzelsud
125 ml Petersiliensud
1 Eßl. pflanzliches Glyzerin (dient dem „Schmieren" der Gänge)
20 Tropfen Goldrutentinktur
evtl. Schwarzkirschenextrakt 2 Eßl. (falls geschmacklich erforderlich)
Diese Mischung sollte in mehreren Dosen über den Tag verteilt getrunken werden, zwischendurch immer kalt stellen.
Falls Sie keine Kühlmöglichkeit am Arbeitsplatz haben, sollten Sie den Wurzelsud am Morgen aufkochen, und Sie können ihn dann ohne Kühlung in einem Glasbehälter über den Tag mitnehmen. Wenn Sie morgens die Gesamtmenge trinken, bekommen Sie möglicherweise Magen- oder Blasendruck.
Nahrungsergänzungsmittel: jeweils mit den Mahlzeiten!
Kapseln: Ginger (Ingwer) Uva Ursi (Bärentrauben) Vit. B6 Magnesiumoxid
Morgens 1 1 1
Mittags 1
Abends 1 2 1
Anmerkung:
Heben Sie die Wurzeln nach dem ersten Kochen im Kühlschrank auf. Wenn Ihr Sudvorrat verbraucht ist, kochen Sie ihn ein zweites Mal auf, doch jetzt nur in einem halben Liter Wasser und nur 10 Minuten lang.
Wurzelsud und Petersiliernsud sind leicht verderblich und sollten deshalb alle 4 Tage erneut aufgekocht werden, es sei denn, sie sind eingefroren. Sollten Sie eine Einnahme vergessen, machen Sie beim nächsten Einnahmetermin normal weiter, ohne die vorherige Einnahme zu wiederhohlen.
Für eine gute Reinigung sollte die Kur 4 - 6 Wochen lang durchgeführt werden und das am besten zweimal jährlich.
Übriggebliebene Zutaten können gern über den Zeitraum hinaus aufgebraucht werden.
Quelle :
http://www.umweltmedizin-heute.info/index.php?option=com_content&task=view&id=300&Itemid=151
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen